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Die verlorenen Rittergüter und Herrenhäuser im Landkreis Leipzig

Wappenstein der Familie von Helldorf vom Herrenhaus Droßdorf, 1982 abgebrochen, heute im Lapidarium auf der Wiprechtsburg Groitzsch

Wappenstein der Familie von Helldorf vom Herrenhaus Droßdorf, 1982 abgebrochen, heute im Lapidarium auf der Wiprechtsburg Groitzsch

Wie viele Herrensitze es auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Leipzig insgesamt im Laufe von über 800 Jahren gegeben hat, lässt sich wohl nicht sagen. Einige mittelalterliche Herrensitze sind bereits frühzeitig eingegangen. Freigüter und Freie Häuser in den Städten wurden aufgekauft, parzelliert und neu bebaut. Einige Rittergüter wurden von Besitzern eines anderen Gutes gekauft und in ein Vorwerk umgewandelt. Den gravierendsten Einschnitt in die Landschaft der Ritter- und Freigüter im Landkreis Leipzig brachte das 20. Jahrhundert mit sich – mit der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone und dem Braunkohlebergbau.

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Bodenreform und DDR-Zeit

In den nordöstlichen Gebieten des Deutschen Reiches war der Anteil an landwirtschaftlichen Flächen, die zu Ritter- oder Freigütern gehörten, sehr hoch. Der Anteil der Betriebe mit über 100 ha Fläche betrug in Ostelbien 44 %, in Sachsen und Sachsen-Anhalt 23 %, in Thüringen 12 %. Im Regierungsbezirk Kassel dagegen nur 9 % und in allen anderen Regionen lag er unter 5 %.

Herrenhaus Costewitz (Gemeinde Elstertrebnitz), nach 1945 teilweise abgebrochen und überbaut

Herrenhaus Costewitz (Gemeinde Elstertrebnitz), nach 1945 teilweise abgebrochen und überbaut

Die Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone sollte die Auflösung dieser gesellschaftlichen Ordnung herbeiführen. Die als „Demokratische Bodenreform“ bezeichnete Enteignung der Großgrundbesitzer hatte politische und soziale Ziele. Mit der Verteilung des Grundbesitzes sollte die ländliche Sozialstruktur grundlegend verändert werden.

In der Sowjetischen Besatzungszone wurden alle Großgrundbesitzer mit über 100 Hektar Land entschädigungslos und vollständig enteignet und noch dazu ab Herbst 1945 aus ihren Wohnorten vertrieben. Das Land wurde an landarme oder landlose Bauern, Kleinpächter und Vertriebene verteilt, die somit ein eigenes Auskommen erhalten und Versorgung mit Nahrungsmitteln verbessert sollten. Insgesamt erhielten ca. 560.000 Bodenempfänger Land aus der Bodenreform.

Vom Rittergut Böhlen blieb nur das Pächterhaus erhalten

Vom Rittergut Böhlen blieb nur das Pächterhaus erhalten

Vom 3. bis 11. September 1945 erließen die Provinz- und Landesverwaltungen in der Sowjetischen Besatzungszone Verordnungen zur Durchführung der Bodenreform, zuerst in der Provinz Sachsen. Die Umsetzung der Landverteilung erstreckte sich bis in das Jahr 1948.
Insgesamt waren ca. 30 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche von der Bodenreform betroffen. Enteignet wurden 7.160 landwirtschaftliche Betriebe von Großgrundbesitzern mit über 100 ha landwirtschaftlicher Fläche. Enteignet wurden weiterhin 4.537 Betriebe unter 100 Hektar Betriebsgröße von Personen, die als Kriegsverbrecher eingestuft wurden Diese Einstufung unterlag dabei aber keiner gerichtlichen Überprüfung. Ebenso ging staatlicher, kommunaler sowie institutioneller Landbesitz einschließlich Wald in die Landverteilung ein. 1.288 Betriebe in Staatsbesitz mit 337.507 Hektar, 169 Siedlungsgesellschaften und andere Institutionen aus der Zeit 1933 bis 1945 mit 22.764 Hektar, 384 Betriebe mit 200.247 Hektar Staatswald und Forsten sowie 551 Betriebe mit 88.465 Hektar aus sonstigem Grundbesitz.

Ruine des Schlosses Döben

Ruine des Schlosses Döben

Insgesamt wurden 3,3 Millionen Hektar Land umverteilt. Etwa ein Drittel des Bodenreformlandes wurde Staatsbesitz. Mit Wirkung vom 1. Juli 1949 wurden Volkseigene Güter (VEG) unter zentraler Leitung der Vereinigung Volkseigener Güter (VVG) in Ost-Berlin gebildet.

Kirchlicher Landbesitz sollte nicht unter die Bodenreform fallen, wurde verschiedentlich aber dennoch entzogen und an Neubauern verteilt. Ebenfalls von der Umverteilung ausgenommen waren landwirtschaftliche Forschungseinrichtungen sowie Güter, die von Städten zur Versorgung ihrer Bevölkerung betrieben wurden.

Der Grundriss einer Scheune des Rittergutes Kitzscher wurde wieder sichtbar gemacht

Der Grundriss einer Scheune des Rittergutes Kitzscher wurde wieder sichtbar gemacht

Der Mangel der Neubauern an Geräten und Vieh konnte 1946/47 deutlich gemildert werden. Mehr als die Hälfte der Existenzgründer musste jedoch mehrere Jahre ohne eigene Hofgebäude auskommen, was die Abhängigkeit von Altbauern und lange Wege zu den Feldern bedeutete. 1945 war ein Bedarf an jeweils etwa 100.000 neuen Wohnhäusern, Scheunen und Ställen berechnet worden, aber erst im Herbst 1947 wurde mit einem größeren Bauprogramm begonnen, das in den Folgemonaten einen großen Teil der Baukapazität in der Sowjetischen Besatzungszone band. Zur Behebung des Mangels an Baumaterial wurden aufgrund des Befehls Nr. 209 der Sowjetischen Militäradministration Herrenhäuser und andere Gutsgebäude abgerissen. Diese Maßnahme erbrachte weniger Material, als erhofft und verschlechterte die Wohnsituation der Vertriebenen unter den Neubauern noch, da sie großenteils in diesen Herrenhäusern einquartiert waren.

Rest des Herrenhauses in Leisenau

Rest des Herrenhauses in Leisenau

Die Zerstörung der Zeichen der Gutsherrschaft war vor allem politisch motiviert. Wirtschaftlich war sie ein Debakel, denn nicht nur der Abbruch erforderte Material- und Geldeinsatz, sondern auch der Neubau von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, wobei nur geringe Mengen des anfallenden Baumaterials wieder verwendet werden konnten. Und nicht zuletzt wurden wertvolle Kulturdenkmäler im ländlichen Raum unwiederbringlich zerstört.

Herrenhäuser, die nicht abgebrochen wurden, dienten in der DDR zunächst als Unterkunft für Flüchtlinge und Ausgebombte. Später wurden sie z.B. als Gemeindeverwaltungen, Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Altersheime oder Krankenhäuser genutzt. Mangelde Baunuterhaltung führte bis 1990 an vielen Häusern zu Schäden. Einige Herrenhäuser mussten in den 1960er bis 1980er Jahren wegen Baufälligkeit abgerissen werden.

Mit der politischen Wende in der DDR wurden viele Herrenhäuser leergezogen. Sie waren den Anforderungen an ihre Nutzung nicht mehr gewachsen. Neue Nutzungen und neue Nutzer fanden sich nur spärlich. So verfielen viele Herrenhäuser auch nach 1990 weiter.

Als Folge der Bodenreform und mangelnder Bauunterhaltung wurden folgende Rittergüter, Vorwerke und Herrenhäuser im Landkreis Leipzig bis 1990 abgebrochen:

Historische Ansicht des Rittergutes Auligk Obern Teils

Historische Ansicht des Rittergutes Auligk Obern Teils

  • Apelt, Vorwerk (Stadt Kitzscher), komplett abgerissen, Jahr unbekannt,
  • Auligk, Rittergut Obern Teils (Stadt Groitzsch), Herrenhaus 1945 bis auf das Erdgeschoss abgebrochen,
  • Benndorf (Stadt Frohburg), Herrenhaus 1958 abgerissen,
  • Böhlen (Stadt Böhlen), Herrenhaus (und vermutlich auch die Wirtschaftgebäude) 1979 abgerissen,
  • Böhlen/Mulde (Stadt Grimma), Herrenhaus nach 1945 abgerissen,
  • Borna (Stadt Borna), Schloss 1963 bis 1965 abgerissen,
  • Breitingen (Stadt Regis-Breitingen), Herrenhaus gekürzt (vermutlich nach 1945) und stark verändert (verm. nach 1990),
  • Commichau (Stadt Colditz), Herrenhaus abgerissen, Jahr unbekannt, verm. im Zuge der Bodenreform),
  • Costewitz (Gemeinde Elstertrebnitz), Herrenhaus 1967 bis auf das Erdgeschoss abgebrochen und überbaut,
Herrenhaus des Rittergutes Benndorf

Herrenhaus des Rittergutes Benndorf

  • Döben (Stadt Grimma), Schloss 1971 gesprengt,
  • Flößberg (Stadt Frohburg), Herrenhaus 1945 zerstört und abgerissen,
  • Hagenest (Stadt Regis-Breitingen), Herrenhaus verm. nach 1945 abgerissen, Wirtschaftsgebäude evtl. erst nach 1990 abgerissen,
  • Hausdorf, (Stadt Colditz), Herrenhaus nach 1945 abgerissen,
  • Hohburg (Gemeinde Lossatal), Herrenhaus nach 1945 abgerissen,
  • Kieritzsch (Gemeinde Neukieritzsch), Herrenhaus nach 1945 abgerissen,
  • Kitzscher (Stadt Kitzscher), Herrenhaus 1949 abgerissen, die meisten Wirtschaftsgebäude ebenfalls abgerissen,
  • Kleinhermsdorf (Stadt Groitzsch), Herrenhaus um 1955 abgerissen,
Herrenhaus Böhlen

Herrenhaus Böhlen

  • Kömmlitz (Gemeinde Espenhain), Herrenhaus nach 1945 abgerissen,
  • Leisenau (Stadt Colditz), Herrenhaus 1948 teilweise abgerissen und stark verändert,
  • Mausitz (Stadt Zwenkau), Herrenhaus 1945 abgerissen,
  • Mölbis (Gemeinde Espenhain), Schloss 1945 beschädigt, 1948 abgerissen,
  • Neukirchen (Stadt Borna), Herrenhaus 1988 abgerissen,
  • Nitzschka, Rittergut Obernitzschka (Stadt Wurzen), Schloss 1947 abgerissen,
  • Ottenhain (Stadt Frohburg), Herrenhaus nach 1945 teilweise abgerissen und umgebaut,
  • Pausitz (Gemeinde Bennewitz), Herrenhaus nach 1945 abgerissen,
  • Rötha (Stadt Rötha), Schloss 1969 abgerissen,
Herrenhaus Obernitzschka

Herrenhaus Obernitzschka

  • Sachsendorf (Stadt Wurzen), Herrenhaus 1946 abgerissen,
  • Schmölen (Gemeinde Bennewitz), Herrenhaus nach 1945 stark verändert,
  • Wachau (Stadt Markkleeberg), Herrenhaus 1945 zerstört und abgerissen,
  • Zollwitz (Stadt Colditz), Herrenhaus 1946 abgerissen,
  • Zöpen (Gemeinde Neukieritzsch), Herrenhaus 1948 abgerissen,

Zwischen 1945 und 1990 wurden im heutigen Landkreis Leipzig 29 Herrenhäuser ganz oder teilweise abgerissen. Drei Herrenhäuser wurden vorher durch Kriegseinwirkungen beschädigt oder zerstört.

Industrie und Braunkohlebergbau

Herrenhaus Medewitzsch

Herrenhaus Medewitzsch

Auch die Industrie und der Braunkohlebergbau machten den Abbruch von Dörfern und mit ihnen der Rittergüter erforderlich. Bereits in den 1940er Jahren wurden südlich von Leipzig großflächige Tagebaue aufgeschlossen. Der zunehmende Bedarf an Kohle und Strom in der DDR machte ab den 1950er Jahren die massive Erweiterung und den Neuaufschluss von Braunkohlegruben erforderlich.

Für den Bau des Kraftwerks Espenhain wurde das Vorwerk Crossen vermutlich schon in den 1940er Jahren abgerissen. Mitte der 1960er Jahre mussten die Dörfer Medewitzsch und Spahnsdorf, die 1934 nach Lippendorf eingemeindet worden waren, für den Bau des Braunkohlekraftwerkes Lippendorf weichen und mit ihnen auch die Rittergüter.

Für den Braunkohlebergbau wurden folgende Rittergüter und Vorwerke im Landkreis Leipzig abgerissen:

Herrenhaus Bockwitz

Herrenhaus Bockwitz

Tagebau Borna-Ost

  • Bockwitz (Stadt Borna), 1989 devastiert – wegen Schließung des Tagebaus nicht mehr abgebaggert,

Tagebau Borna-West

  • (Alt)-Deutzen (Gemeinde Neukieritzsch), 1964 bis 1965 abgerissen,
  • Abtei (Stadt Borna), überbaggert 1964 bis 1966,

Tagebau Cospuden

  • Cospuden,
    (Stadt Markkleeberg) – 1980 devastiert, jetzt im Cospudener See,
Herrenhaus Deutzen

Herrenhaus Deutzen

Tagebau Espenhain

  • Rüben, (Stadt Rötha), 1955 bis 1957 umgesiedelt und überbaggert, jetzt Rückhaltebecken Stöhna,
  • Zehmen, (Stadt Böhlen), 1957 bis 1958 umgesiedelt und überbaggert, jetzt Rückhaltebecken Stöhna,
  • Kötzschwitz, (Gemeinde Großpösna), 1963 umgesiedelt und überbaggert, jetzt im Störmthaler See,
  • Crostewitz, (Stadt Markkleeberg), 1967 bis 1972 umgesiedelt und übergebaggert, jetzt Südufer Markkleeberger See,
Herrenhaus Rüben

Herrenhaus Rüben

  • Sestewitz, (Vorwerk, Gemeinde Großpösna), 1967 bis 1968 umgesiedelt und überbaggert, jetzt Deponie Cröbern,
  • Vorwerk Auenhain, (Stadt Markkleeberg), 1976 umgesiedelt und überbaggert, jetzt rekultiviert, Feriensiedlung Seepark Auenhain,
  • Göltzschen, (Vorwerk, Gemeinde Großpösna), 1977 bis 1980 umgesiedelt, jetzt im Störmthaler See,


Tagebau Peres

  • Peres – 1982 devastiert,
Rittergut Droßdorf

Rittergut Droßdorf

Tagebau Vereinigtes Schleenhain

  • Großhermsdorf (ehemalige Gemeinde Heuersdorf), bis 2010 abgerissen,
  • Droßdorf, 1983 abgerissen,

Tagebau Witznitz

  • Trachenau, 1962 abgerissen,

Tagebau Zwenkau

  • Eythra – (Stadt Zwenkau), 1982–1986 ausgesiedelt und 1990 bis 1999 systematisch bis zur Lindenallee des einstigen Schlosses Eythra abgebaggert,

Zwischen 1955 und 1999 mussten im Landkreis Leipzig elf Rittergüter und (mindestens) drei Vorwerke dem Braunkohlebergbau weichen.

Der fortschreitende Verfall, aber auch ein Brand, führten dazu, dass auch nach 1990 Rittergüter und Herrenhäuser abgerissen wurden:

  • Auligk, Rittergut Obern Teils (Stadt Groitzsch), Rest des Herrenhauses um 2000 abgebrochen,
  • Großzschepa (Gemeinde Lossatal), Herrenhaus bis auf Außenmauern des Erdgeschosses 2014 abgerissen,
  • Großstorkwitz, Lehngut (Stadt Pegau), Wohnhaus erhalten, Wirtschaftsgebäude nach 1990 abgerissen,
  • Imnitz, Rittergut Obern Teils (Stadt Zwenkau), Herrenhaus 2014 saniert, dabei stark verändert,
  • Kleinhermsdorf (Stadt Groitzsch), Wirtschaftsgebäude 2007 abgerissen,
  • Lindhardt (Stadt Kitzscher), nach 2000 abgebrannt,
  • Nöthnitz (Stadt Groitzsch), Herrenhaus 2007 abgerissen,
  • Podschütz, Vorwerk (Stadt Rötha), nach 2010 abgerissen,

Die Zeit nach 1990

Die Folgen der Bodenreform und der DDR-Zeit wirken bis heute nach. Derzeit sind im Landkreis Leipzig folgende Herrenhäuser in einem bedenklichen bis sehr bedenklichen Zustand. Sollten sich keine neuen Eigentümer oder Nutzungen finden, wird der Abriss einiger Herrenhäuser nicht zu vermeiden sein:

  • Auligk, (Stadt Groitzsch), Rittergut Untern Teils Oberhof,
  • Böhlen am Thümmlitzwald (Stadt Grimma),
  • Burkartshain (Stadt Wurzen),
  • Hohnstädt (Stadt Grimma),
  • Lobstädt (Gemeinde Neukieritzsch),
  • Lossa (Gemeinde Lossatal),
  • Motterwitz (Stadt Colditz),
  • Quesitz (Stadt Markranstädt),
  • Syhra (Stadt Geithain),
  • Thierbach (Stadt Kitzscher),
  • Threna (Gemeinde Belgershain),
  • Wäldgen (Stadt Wurzen),

Quelle:
G.A. Poenicke, Album der Rittergüter und Schlösser des Königreichs Sachsen, Section I. Leipziger Kreis, Leipzig, 1854,
www.wikipedia.de

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