Mai 2022

Leipziger Persönlichkeiten – Corona Schröter

Corona Schröter

Corona Schröter

Corona Elisabeth Wilhelmine Schröter wurde am 14. Januar 1751 in Guben geboren. Ihr Vater, Johann Friedrich Schröter, war Oboist im Graf Brühlschen Regiment. Nachdem die Familie nach Leipzig gezogen war, wurde Corona Schröter von Johann Adam Hiller zur Sängerin ausgebildet. In Leipzig lernte sie Johann Wolfgang Goethe kennen, der sogleich von ihr beeindruckt war.

Im Oktober 1776 wurde sie auf Vorschlag Goethes als Hofvokalistin und Kammersängerin nach Weimar verpflichtet und wurde der Mittelpunkt von Goethes Liebhabertheater, da sie auch schauspielerisch begabt war. Schröter war u.a. die erste Darstellerin der Iphigenie. In Goethes Singspiel „Die Fischerin“, das 1782 in Tiefurt uraufgeführt wurde, spielte Corona Schröter die Hauptrolle. Corona Schröter vertonte in dem Stück für ihren Gesang angelegte Lieder, dabei zum Beispiel die Ballade vom Erlkönig, die erste Vertonung dieses Gedichts überhaupt.

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Leipziger Persönlichkeiten – Otto Droge

Concentra-Haus Leipzig

Concentra-Haus Leipzig

Otto Droge wurde am 7. September 1885 in Guben geboren. Droge studierte in Braunschweig und Hannover und wirkte zwischen 1919 und 1951 als freischaffender Architekt in Leipzig. Vor allem in den 1920er Jahren gehörte Otto Droge mit seinen Bauten zu den bedeutendsten Architekten der Stadt.

Otto Droge starb am 25. Februar 1970 in Leipzig.

Zu seinen Bauten in Leipzig gehören:

  • 1919 bis 1920: Concentra-Haus (ursprünglich Messehaus der Concentra, ein 1917 gegründetes Vertriebsunternehmen der Nürnberger Bing-Werke), Petersstraße 26,
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