Stadt Leipzig

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Die Silhouette der Stadt Leipzig prägen die Hochäuser am Innenstadtring und die Türme der Kirchen. Doch Leipzig ist mehr, als Gewandhaus, Völkerschlachtdenkmal und Altes Rathaus. In den Ortsteilen der Stadt findet jeder Besucher das, was er sucht. Ob durchgrünte Villenviertel, große Siedlungsanlagen des frühen 20. Jahrhunderts, prächtige Gründerzeitviertel und imposante Industriebauten – Leipzig bietet alles.

Gohlis – vom Bauerndorf zum mondänen Wohnort

Rundgang durch den alten Ortskern von Gohlis

Das Gohliser Schlösschen

Das Gohliser Schlösschen

„Wem´s zu wohl ist, der wohnt in Gohlis“. Dieser Spruch, der schon aus dem 18. Jahrhundert stammt, zeigt, welchen Stellenwert das Dorf Gohlis früher hatte und welchen Stellenwert der Stadtteil Gohlis-Süd bis heute hat.

Bis in das 19. Jahrhundert bestand Gohlis aus einer Straße mit 40 bis 50 Häusern, 1834 lebten hier 629 Menschen. 1890 war das Dorf zu einer Landgemeinde mit knapp 20.000 Einwohnern herangewachsen.

Die rasante Entwicklung setzte ab etwa 1870 an der Halleschen Straße (heute Georg-Schwarz-Straße) ein mit dem Bau einer Actienbrauerei und den Bleichert-Werken. Im Gegensatz zu anderen Stadtteilen wirkte sich die industrielle Entwicklung in Gohlis weniger aus, vor allem Handwerker und Kleinbetriebe siedelten sich hier an. Gohlis blieb der Wohnort, vor allem für das Bürgertum. Gohlis entwickelte sich zunächst nach Norden, erst um 1900 begann die Bebauung an der Gohliser Straße und den angrenzenden Gebieten. Anfang der 1930er Jahre hatte Gohlis 55.000 Einwohner.

1990 befanden sich 80% der historischen Wohngebäude in Gohlis ein einem schlechten Zustand.

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Das Zentrum-West in Leipzig – Zwischen barocker Gartenplanung und sozialistischem Plattenbau

Wohnhaus Ferdinand-Lasalle-Straße 8 Leipzig

Wohnhaus Ferdinand-Lasalle-Straße 8 Leipzig

Das heutige Zentrum-West in Leipzig umfasst die Westvorstadt und das Bachviertel. Bis in das 18. Jahrhundert war der Bereich westlich der Altstadt von Leipzig eine sumpfige Aue zwischen Pleiße und Weißer Elster. Entlang der Pleiße standen die Barfuß-, die Thomas- und die Nonnenmühle, an einem Seitenarm der Weißen Elster die Angermühle.
Die mittelalterliche Fernhandelsstraße Via Regia führte durch diese Sumpflandschaft, heute der Verlauf der Jahnallee und des Ranstädter Steinwegs. Bereits im Mittelalter fanden Flussregulierungsmaßnahmen statt, so entstanden der Elstermühlgraben und der Pleißemühlgraben, die das Zentrum-West heute an zwei Seiten umfließen.

Bereits im Mittelalter war die Via Regia im Bereich des Ranstädter Steinwegs von zwei Häuserreihen gesäumt – die Mühlgrabensiedlung und neben der Jacobskapelle das Jacobsviertel oder Jacobsparochie. Hinzu kam das 1295 erstmals erwähnte Naundörfchen. Aus diesen Siedlungen entstand im 12. Jahrhundert die Ranstädter Vorstadt oder Rannische Vorstadt, die an der heutigen Leibnizstraße durch das Äußere Rannische Tor abgeschlossen wurde. In der Rannischen Vorstadt wohnten, wegen der beiden Mühlgräben, vor allem Fleischer, Gerber, Färber und Fischer.

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Das Waldstraßenviertel in Leipzig – Historismus in seiner schönsten Form

Wohnhaus Tschaikowskistraße 31 LeipzigDas Waldstraßenviertel, nordwestlich der Innenstadt von Leipzig, ist eines der schönsten Gründerzeitviertel in Deutschland. Im 2. Weltkrieg weitgehend verschont geblieben, kamen danach 40 Jahre DDR. Man kümmerte sich nicht um die Gebäude, sie verfielen. Ende der 1980er Jahre war der Zustand der Häuser im Waldstraßenviertel so schlecht, dass der Abriss bereits beschlossen war. Das Wohnquartier sollte verschwinden und mit Plattenbauten bebaut werden. Die Friedliche Revolution 1989 kam genau richtig. Die Stadt Leipzig hat eine Sanierungssatzung erlassen, nach der jedes historische Gebäude im Waldstraßenviertel originalgetreu wiederhergestellt werden musst. Heute stehen die meisten der Wohnhäuser aus der 19. und frühen 20. Jahrhundert unter Denkmalschutz.

Geschichte

Italienische Villa Leipzig

Italienische Villa Leipzig

Das Gebiet des Waldstraßenviertels gehörte zur Sumpflandschaft der Leipziger Flüsse. Wald und Wiesen prägten das Gebiet. Die Via Regia, eine mittelalterliche Fernhandelsstraße, führte durch diese Sumpflandschaft, heute der Verlauf der Jahnallee und des Ranstädter Steinwegs. Iroschottische Missionare nutzten die Via Regia bereits im 7. Jahrhundert und gründeten mit der Jakobskapelle die erste Kapelle im späteren Stadtgebiet von Leipzig. Bereits im Mittelalter fanden Flussregulierungsmaßnahmen statt, so entstanden der Elstermühlgraben und der Pleißemühlgraben.

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Zentrum-Süd in Leipzig – zwischen wilhelminischer Pracht und städtebaulicher Neufindung

Der Südgiebel des Bundesverwaltungsgerichtes am Pleißemühlgraben

Der Südgiebel des Bundesverwaltungsgerichtes am Pleißemühlgraben

Der Stadtteil Zentrum-Süd der Stadt Leipzig setzt sich aus der Inneren Südvorstadt und dem Musikviertel zusammen.

Das südliche Zentrum von Leipzig erstreckt sich zwischen der Windmühlenstraße und dem Elsterflutbett, dem Martin-Luther-Ring und dem Südplatz. Es wird geprägt vom Glockenturm der Peterskirche, dem Bundesverwaltungsgericht und den Hochschulgebäuden und Villen im Musikviertel. Der Floßplatz und der Pleißemühlgraben sind Zeugnisse der frühen Industriegeschichte der Stadt Leipzig.

Geschichte

Villen an der Karl-Tauchnitz-Straße

Villen an der Karl-Tauchnitz-Straße

Die Innere Südvorstadt dürfte bereits seit dem späten Mittelalter bebaut gewesen sein. Erst Ende des 19. Jahrhunderts gelangte das Gelände des Musikviertels durch Ankäufe und Stiftungen in den Besitz des Rates der Stadt Leipzig. Nach der Trockenlegung des Geländes setzte die Bebauung relativ spät ab 1887 an der Beethovenstraße ein. Das Musikviertel war ein Wohnviertel mit luxuriösen Villen, prächtigen Wohnhäusern und Großbauten für die Justiz und Leipziger Hochschulen. Die Innere Südvorstadt weist die für Leipzig typische gründerzeitliche Wohnbebauung auf.

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Rundgang durch das Zentrum-Südost – vom Bayrischen Bahnhof zur Alten Messe

Zentrum-Südost, Russische Kirche

Die russische Gedächtniskirche in Leipzig

Das Zentrum-Südost in Leipzig ist ein vielgestaltiger Stadtteil. Das Neue Grassimuseum mit dem Alten Johannisfriedhof und das Seeburgviertel gehören zum Zentrum-Südost, wie der Bayrische Bahnhof, das Universitätsklinikum, die Deutsche Nationalbibliothek und das Alte Messegelände. Der Friedenspark, der ehem. Neue Johannisfriedhof und der Botanische Garten der Universität Leipzig sind die grünen Lungen der südöstlichen Vorstadt.

Geschichte

Bayrischer Bahnhof in Leipzig

Bayrischer Bahnhof in Leipzig

Die ersten planmäßigen Stadterweiterungen südöstlich der Innenstadt von Leipzig entstanden im heutigen Seeburgviertel nach 1830. Mit der Eröffnung des Bayrischen Bahnhofs 1842 erfuhr die südöstliche Vorstadt eine nochmalige Erweiterung. Zwischen 1865 und 1891 erfolgte die erste Bebauung des Wissenschaftlichen Viertels.

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Industriebauten in der Ostvorstadt (Leipzig, Zentrum-Ost)

Zentrum-Ost, Reclamkarree, Inselstraße

Zentrum-Ost, Reclamkarree, Inselstraße

Die Ostvorstadt ist eine für die industrielle Entwicklung Leipzigs bedeutende Stadterweiterung. Die Ostvorstadt geht auf die Grimmaische Vorstadt zurück, die 1278 genannt wird.

Die großflächige Bebauung setzte erst im 17. Jahrhundert ein. Aufgrund steigender Druckaufträge für Leipziger Druckereien verlagerten viele Betriebe ihren Sitz nach Osten – das Grafische Viertel entstand. Nach 1830 entstanden die ersten planmäßigen Stadterweiterungen. Mit der Eröffnung des Bayrischen Bahnhofs erfuhr die Ostvorstadt eine nochmalige Erweiterung. weiterlesen »

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Rundgang durch das Seeburgviertel in Leipzig

Edition Peters in der Talstraße

Edition Peters in der Talstraße

Das Seeburgviertel in Leipzig ist nach der mittig durch das Gebiet führenden Seeburgstraße benannt. Namenspatron ist Moritz Seeburg 1794 bis 1851), Leipziger Rechtsanwalt und Stadtrat. Ältere Namen des Seeburgviertels sind Neue oder auch Kleine Johannisvorstadt.

Das Seeburgviertel gehört zum Stadtteil Zentrum-Südost und wird begrenzt von der Goldschmidtstraße im Norden, der Stephanstraße im Osten, dem Universitätsklinikum/Windmühlenstraße im Süden und dem Rossplatz im Westen.

Geschichte

Neues Grassimuseum Leipzig

Neues Grassimuseum Leipzig

Die bauliche Entwicklung der Leipziger Ostvorstadt setzte bereits 1278 ein mit der Gründung des Johannishospitals und des Alten Johannisfriedhofs. Eine großflächige Bebauung des Seeburgviertels begann erst im 17. Jahrhundert. Bereits 1661 hatte Georg Ulrich Welsch, Vorsteher des Johannishospitals, an der heutigen Seeburgstraße Zinshäuser bauen lassen. Zwischen 1800 und 1809 kamen weitere 74 Häuser hinzu. 1831/1832 wurde auf Initiative von Stadtrat Seeburg die ehem. Sandgrube in die Kleingartenanlage Johannistal mit über 200 Parzellen umgewandelt.
Im Norden des Seeburgviertels befand sich seit Ende des 17. Jahrhunderts der Großbosesche Garten, später der Reimersche Garten. Ab etwa 1840 begannen Parzellierung und Bebauung des Gartens.

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Leipzig, Ortsteil Zentrum-Ost (Ostvorstadt) – Grafisches Viertel

Grafisches Viertel, Reclamkarree

Grafisches Viertel, Reclamkarree

Die bauliche Entwicklung der Ostvorstadt setzte bereits 1278 ein. Eine großflächige Bebauung des Gebietes begann aber erst im 17. Jahrhundert und erfuhr seinen Höhepunkt seit dem frühen 19. Jahrhundert, als viele grafische Betriebe ihren Sitz aus der Innenstadt nach Osten verlagerten. Die Ostvorstadt, die sich aus der Grimmaischen Vorstadt entwickelte, setzt sich aus mehreren Teilen zusammen, die die städtebauliche Entwicklung des Gebietes verdeutlichen. Die Ostvorstadt wird heute als Zentrum-Ost bezeichnet.

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Leipzig, Ortsteil Neustadt-Neuschönefeld

Leipzig, Neustadt-Neuschönefeld, Heilig-Kreuz-Kirche

Leipzig, Neustadt-Neuschönefeld, Heilig-Kreuz-Kirche

Der Leipziger Ortsteil Neustadt-Neuschönefeld liegt nordöstlich des Zentrums, ca. 2 km vom Hauptbahnhof entfernt.

Der Ortsteil Neustadt-Neuschönefeld besteht aus den Stadtteilen Neustadt und Neuschönefeld. Beide Stadtteile gehen nicht auf eine dörfliche Siedlung zurück, sondern entstanden durch die Abtrennung der zum Rittergut Schönefeld gehörigen Flur durch den Bau der Leipzig-Dresdner Eisenbahn.
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Industriebauten in Reudnitz-Thonberg (Stadt Leipzig)

Verlagsgebäude Teubnerstraße

Verlagsgebäude Teubnerstraße

Reudnitz-Thonberg ist ein Ortsteil im Osten der Stadt Leipzig, ca. 2 km vom Augustusplatz entfernt.

Der Ortsteil Reudnitz-Thonberg besteht aus den Stadtteilen Reudnitz und Thonberg. Reudnitz war eine kleine slawische Siedlung im Bereich der heutigen Koehlerstraße. Thonberg bestand aus einem Vorwerk mit einer kleinen Siedlung. weiterlesen »

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Leipzig, Ortsteil Volkmarsdorf

Volkmarsdorf, Torgauer Platz

Volkmarsdorf, Torgauer Platz

Volkmarsdorf ist ein Ortsteil im Osten der Stadt Leipzig, ca. 3 km vom Augustusplatz entfernt.

Volkmarsdorf wurde im Jahr 1252 erstmals erwähnt und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Wohnstandort und einem Zentrum der Arbeiterbewegung.

In den 1980er Jahren wurden große Teile der gründerzeitlichen Bebauung in Volkmarsdorf abgerissen und durch Plattenbauten ersetzt. Dadurch wurde das Stadtbild nachhaltig verändert.

Volkmarsdorf

Geschichte

Der Ort Volkmarsdorf wurde 1252 als Volcwartisdorf erstmals erwähnt. Die Herren von Pflugk hatten 1349 hier ein Vorwerk, aus dem sich ein Rittergut entwickelte. Das Gut, das auch Berggut genannt wurde, war nach der Familie von Pflugk im Besitz Leipziger Ratsherren, darunter der Familie Thümmel auf Schönefeld. Das Gut wurde wieder Vorwerk. Erst Anfang des 18. Jahrhunderts entwickelt sich um das Gut ein Dorf. Neben Bauern siedeln sich Reformierte an, denen der Gutsherr August Adolf von Thümmel weiterlesen »

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Leipzig – Ortsteil Reudnitz-Thonberg

Reudnitz-Thonberg, Ostplatz

Reudnitz-Thonberg. Ostplatz

Reudnitz-Thonberg ist ein Ortsteil im Osten der Stadt Leipzig, ca. 2 km vom Augustusplatz entfernt.
Der Ortsteil Reudnitz-Thonberg besteht aus den Stadtteilen Reudnitz und Thonberg. Reudnitz war eine kleine slawische Siedlung im Bereich der heutigen Koehlerstraße. Thonberg bestand aus einem Vorwerk mit einer kleinen Siedlung.

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