Januar 2020

Tor und Verwaltungsgebäude des Neuen Johannisfriedhofs Leipzig (Zentrum-Südost, Stadt Leipzig)

Toranlage des Neuen Johannisfriedhofs Leipzig

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße , der Parthe und der Luppe. Der Stadtteil Zentrum-Südost befindet sich südöstlich der Innenstadt zwischen Rossplatz und Altem Messegelände. weiterlesen »

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Ernst Wilhelm Pinkert

Ernst Pinkert um 1906

Ernst Pinkert um 1906

Ernst Wilhelm Pinkert wurde am 5. Februar 1844 in Hirschfelde bei Zittau geboren und war Gastwirt und Gründer des Leipziger Zoos.

Pinkert wurde als Sohn eines Häuslers und Tagarbeiters geboren. Seine späteren Ambitionen als Gastwirt erwarb er sich wohl bei seinem Paten Carl Gottlieb Seifert, der am Hirschfelder Marktplatz den Gasthof Zum Hirsch betrieb.

1863 zog Ernst Pinkert nach Leipzig und pachtete 1873 die Gaststätte Zum „Pfaffendorfer Hof“. Um mehr Gäste anzulocken, begann er 1876 mit seinem Partner, dem Hamburger Tierhändler Carl Hagenbeck, mit der Ausstellung exotischer Tiere. Auf einer Fläche von ca. einem Hektar eröffnete Pinkert am 9. Juni 1878 als Privatunternehmen seinen Pfaffendorfer Tierpark, den 23. Zoo in Europa.

weiterlesen »

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Adam Friedrich Oeser

Adam Friedrich Oeser, Pastell von Nicolaus Lauer, 1791, Gleimhaus Halberstadt

Adam Friedrich Oeser, Pastell von Nicolaus Lauer, 1791, Gleimhaus Halberstadt

Adam Friedrich Oeser wurde am 17. Februar 1717 in Preßburg geboren. Seine Lehre absolvierte Oeser in Preßburg bei dem Maler E. F. Kamauf, ging 1730 nach Wien in die Lehre bei Jacob van Schuppen und lernte von 1733 bis 1735 in Pressburg bei dem Bildhauer und Medailleur Georg Raphael Donner. 1739 zog Adam Friedrich Oeser nach Dresden, das Zentrum barocker Kultur in Deutschland. Dort schloss er seine Ausbildung ab und arbeite bis 1756 als Maler.

1745 heiratete er Rosine Elisabeth Hohburg. Das Ehepaar hatte acht Kinder, nur vier erreichten das Erwachsenenalter. 1754 zog Johann Joachim Winckelmann zu Oeser, um bei ihm das Zeichnen zu lernen.

1759 zog die Familie Oeser nach Leipzig. Adam Friedrich Oeser wurde 1764 erster Direktor der neu gegründeten Leipziger Zeichenakademie und wenige Tage später zum kurfürstlich-sächsischen Hofmaler ernannt. Das Amt als Akademiedirektor führte Oeser über 35 Jahren bis zu seinem Tode aus. Er hinterließ eine anerkannte Kunstakademie, die als Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) überregionalen Ruf genießt.

weiterlesen »

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Kunz Nierade

Opernhaus am Leipziger Augustusplatz

Opernhaus am Leipziger Augustusplatz

Kunz Nierade wurde 1901 in Wohlau (Schlesien) geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Waldenburg und einer Maurerlehre studierte Nierade von Oktober 1921 bis Juli 1925 an der Staatlichen Gewerbeakademie Chemnitz und arbeite danach in Architekturbüros in Chemnitz und Braunschweig.

1931 trat Nierade in die NSDAP ein und zog im April 1932 nach Leipzig, wo er ab September 1933 als Architekt tätig war und Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste wurde. Kunz Nierade plante die Kleinsiedlung Portitz. Von 1941 bis 1944 war Nierade als Projektant im besetzten polnischen Gebiet tätig. Ab Oktober 1944 betreute er in Leipzig die Instandsetzung von kriegsbeschädigten Zivilbauten.

weiterlesen »

Tour anfragen »

©2020 – architektur-blicklicht – Mirko Seidel, Sigismundstraße 3, 04317 Leipzig – Telefon: 0341 46 86 68 73
Touren, Tipps & Wanderungen per Rad, Auto und zu Fuß zu Burgen, Schlössern, Herrenhäusern, Kirchen, Industriebauten, Stadtansichten
in Leipzig, Sachsen & Mitteldeutschland
webdesign: agentur einfachpersönlich