November 2022

Leipziger Persönlichkeiten – Herbert Blomstedt

Herbert Blomstedt im Leipziger Gewandhaus, 2015

Herbert Blomstedt im Leipziger Gewandhaus, 2015

Herbert Blomstedt wurde am 11. Juli 1927 in Springfield, USA, geboren. Er erhielt seine erste musikalische Ausbildung am Königlichen Konservatorium in Stockholm und an der Universität Uppsala, studierte Dirigieren an der Juilliard School of Music in New York City, zeitgenössische Musik in Darmstadt sowie Renaissance- und Barockmusik an der Schola Cantorum Basel, außerdem arbeitete er unter Igor Markevitch in Salzburg und unter Leonard Bernstein in Tanglewood.

1954 gab Herbert Blomstedt sein Debüt als Dirigent mit dem Philharmonischen Orchester Stockholm und war dann als Chefdirigent bedeutender skandinavischer Orchester tätig. Bis 1963 leitete Blomstedt das Sinfonieorchester des Schwedischen Rundfunks.

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Leipziger Persönlichkeiten – Gustav II. Adolf von Schweden

Gustav II. Adolf von Schweden

Gustav II. Adolf von Schweden

Gustav II. Adolf wurde am 9. Dezember 1594 in Stockholm geboren. Der Sohn aus der Familie der Wasa stieg schon frühzeitig in das öffentliche Leben ein. Mit acht Jahren nahm Gustav Adolf auf Wunsch des Vaters an Sitzungen des Senats teil, im Alter von zwölf Jahren hatte er öffentliche Auftritte, als fünfzehnjähriger hielt er seine erste Thronrede.

Gustav Adolf erhielt eine gründliche humanistische, politische und militärische Erziehung. 1611 bestieg der erst 17jährige den Thron in Schweden und übernahm ein verarmtes Land, das in einen tiefen Konflikt mit seinem Nachbarn Dänemark verstrickt war.

Gustav Adolf führte nach dem Friedensschluss mit Dänemark Kriege gegen Russland und Polen. Den Vormarsch des kaiserlich-katholischen Lagers in den Norden Deutschlands mit Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges 1618 beobachtete Gustav Adolf mit Sorge. Als König Christian IV. von Dänemark 1626 unterlag, griff Gustav Adolf 1628 an der Seite des dänischen Königs ein, als Wallenstein begann, die strategisch wichtige und auf ihre Eigenständigkeit pochende Stadt Stralsund zu belagern. Wallenstein brach die Belagerung Stralsunds ergebnislos ab, Gustav Adolf erzwang einen Bündnisvertrag mit Stralsund, so dass die Stadt ihre Eigenständigkeit verlor.

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Leipziger Persönlichkeiten – Thomas Theodor Heine

Thomas Theodor Heine

Thomas Theodor Heine

Thomas Theodor Heine, bürgerlich David Theodor Heine, wurde am 28. Februar 1867 in Leipzig geboren. Er stammte aus einer großbürgerlichen jüdischen Familie und war der zweite Sohn des Gummiwarenfabrikanten Isaak Heine. Heine besuchte die Thomasschule zu Leipzig. Im März 1884 veröffentlichte Thomas Theodor Heine anonym einige Karikaturen in den „Leipziger Pikanten Blättern“, dessen Herausgeber Leopold von Sacher-Masoch war.

Er wurde untragbar und wurde kurz vor dem Abitur der Schule verwiesen. Heine ging an die Kunstakademie Düsseldorf, wechselte allerdings nach Differenzen mit Mitschülern in der Studentenverbindung nach München. In München arbeitete Heine als Landschaftsmaler und ab 1892 als Zeichner und Karikaturist für die Fliegenden Blätter.

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Leipziger Persönlichkeiten – Camillo Ugi

Camillo Ugi (rechts) mit der Deutschen Nationalmannschaft 1912

Camillo Ugi (rechts) mit der Deutschen Nationalmannschaft 1912

Camillo Ugi wurde am 21. Dezember 1884 in Leipzig geboren. 1898 wurde Ugi Mitglied des Allgemeinen Turnvereins (ATV) Leipzig, 1902 des Leipziger Ballspiel-Clubs (LBC) und 1905 des VfB Leipzig. Als 19jähriger wurde Camillo Ugi erstmals Stürmer in der Mitteldeutschen Fußballauswahl.

Mit dem VfB Leipzig wurde Ugi deutscher Fußballmeister, 1911 Vizemeister. 1912 nahm Camillo Ugi am Olympia-Fußballturnier in Stockholm teil. Als Nationalspieler hatte Ugi 15 Einsätze, neun Mal war er Spielführer der deutschen Nationalmannschaft. 1920 beendete Camillo Ugi seine Sportlerlaufbahn beim VfB Leipzig. Er arbeitete danach in der Fa. Nitschke AG Kinematographen und nach dem 2. Weltkrieg beim VEB Medizintechnik Leipzig. Seit 1965 war Ugi Ehrenmitglied beim 1. FC Nürnberg.

Camillo Ugi starb am 9. Mai 1970 in Markkleeberg.

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Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Camillo_Ugi#/media/Datei:Football_at_the_1912_Summer_Olympics_-_German_squad.jpg

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