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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Gottfried Schicht

Johann Gottfried Schicht

Johann Gottfried Schicht

Johann Gottfried Schicht wurde am 29. September 1753 in Reichenau (Sachsen) geboren. Ab 1776 studierte Schicht Rechtswissenschaft an der Universität Leipzig. Er wirkte als Begleiter und Violinist in den von Johann Adam Hiller veranstalteten Konzerten, später auch im Leipziger Gewandhaus mit.

Im Jahr 1785 übernahm Johann Gottfried Schicht die Stelle des Gewandhauskapellmeisters. Schicht war zudem Musikdirektor der Neukirche (Matthäikirche) und 1802 Mitbegründer und erster Direktor der Leipziger Singakademie, die der erste gemischte Laienchor der Stadt war und zudem die zweitälteste Singakademie nach der Sing-Akademie zu Berlin. Die Stelle des Gewandhauskapellmeisters hatte er bis 1810 inne. Danach war Schicht bis zu seinem Tod Thomaskantor. Einer seiner Schüler war der Komponist Carl Gottlieb Hering.

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Als Hauptwerk von Johann Gottfried Schicht gilt das große Choralbuch mit 1.285 Melodien, davon 190 eigenen Kompositionen, erschienen 1819. Johann Gottfried Schicht starb am 16. Februar 1823 in Leipzig.

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Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Gottfried_Schicht#/media/Datei:Johann_Gottfried_Schicht.jpg

Quelle:
www.wikipedia.de
Horst Riedel: Stadtlexikon Leipzig von A bis Z, Pro Leipzig, 2005

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Autor: Mirko Seidel am 29. Mai 2022 16:20, Rubrik: Persönlichkeiten, Stadt Leipzig, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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