Dezember 2019

Leipzig bleibt Spitze …

… im Städteranking für Zukunftsfähigkeit

Bereits zum sechsten Mal haben das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) und die Privatbank Berenberg die Wettbewerbsfähigkeit der 30 größten Städte Deutschlands untersucht. Leipzig konnte seinen zweiten Platz im Gesamtranking behaupten und belegt im Trendindex den Spitzenplatz.

Im Städteranking setzt sich Berlin zum ersten Mal an die Spitze der 30 größten deutschen Städte. Damit sind nun drei ostdeutsche Städte in den Top 10 – Leipzig auf dem zweiten Platz, Dresden auf dem siebenten Platz. Untersucht wurden die Städte hinsichtlich ihrer gegenwärtigen ökonomischen Leistungsfähigkeit, ihrer demografischen Entwicklung sowie wesentlicher Standortfaktoren, wie Bildung, Innovation, Internationalität und Erreichbarkeit.

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Architektur der Jahrhunderte in Leipzig – Klassische Moderne

Bauen zwischen den Weltkriegen in Leipzig

Neues Grassimuseum Leipzig, Fassade Querbau

Neues Grassimuseum Leipzig

Das Bauen der Zwanziger Jahre findet nicht zwischen 1920 und 1929 statt, es beginnt vor dem 1. Weltkrieg und endet nicht 1933. Was als das Bauen der Zwanziger Jahre bezeichnet wird, hat seine Ursprünge weit vor dem 1. Weltkrieg, in den Bauten von Henry van de Velde oder den Ideen des Deutschen Werkbundes beispielsweise. Die Ideen jener Zeit wirken weit bis in das 20. Jahrhundert hinein und prägen bis heute die Formensprache der Architektur.

Die gesellschaftliche und politische Verwirrung nach dem verlorenen 1. Weltkrieg in Deutschland führte zu einem Neubeginn beim Bauen. Die Architekten standen vor der Frage, in welcher Formensprache sie nun bauen sollten, auch angesichts gewaltiger Aufgaben, vor allem im Wohnungsbau. Einigkeit herrschte nicht. Henry van de Velde hatte propagiert, dass Architektur ein Gesamtkunstwerk sein müsse. Hermann Muthesius vom Deutschen Werkbund hingegen forderte die Ausrichtung der Bau- und Produktgestaltung auf die Parameter der industriellen Produktion.

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Leipziger Persönlichkeiten – Kunz Nierade

Opernhaus am Leipziger Augustusplatz

Opernhaus am Leipziger Augustusplatz

Kunz Nierade wurde 1901 in Wohlau (Schlesien) geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Waldenburg und einer Maurerlehre studierte Nierade von Oktober 1921 bis Juli 1925 an der Staatlichen Gewerbeakademie Chemnitz und arbeite danach in Architekturbüros in Chemnitz und Braunschweig.

1931 trat Nierade in die NSDAP ein und zog im April 1932 nach Leipzig, wo er ab September 1933 als Architekt tätig war und Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste wurde. Kunz Nierade plante die Kleinsiedlung Portitz. Von 1941 bis 1944 war Nierade als Projektant im besetzten polnischen Gebiet tätig. Ab Oktober 1944 betreute er in Leipzig die Instandsetzung von kriegsbeschädigten Zivilbauten.

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100. Todestag von Karl Liebknecht

Karl Liebknecht 1910

Karl Liebknecht 1910

Mit der Industrialisierung wurde Leipzig auch Arbeiter- und Gewerkschaftsstadt. Ferdinand Lasalle und Wilhelm Liebknecht legten in Leipzig den Grundstein für die deutsche Arbeiterbewegung und die deutsche Sozialdemokratie. Karl Liebknecht, in Leipzig geboren, ist einer der Gründer der Kommunistischen Partei Deutschlands.

Am 13. August 1871 wurde Karl Liebknecht als zweiter von fünf Söhnen von Wilhelm Liebknecht und dessen Frau Natalie geboren. Wilhelm Liebknecht gehörte ab den 1860er Jahren mit August Bebel und Ferdinand Lasalle zu den Gründern der organisierten deutschen Arbeiterbewegung. Karl Liebknecht wurde in der Thomaskirche in Leipzig getauft, zu den Taufpaten gehörten Karl Marx und Friedrich Engels.

Karl Liebknecht 1890 machte an der Alten Nikolaischule in Leipzig sein Abitur und studierte an der Universität Leipzig Rechtswissenschaften und Kameralwissenschaften. 1890 zog die Familie nach Berlin, wo er sein Studium fortsetzte.

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Architektur der Jahrhunderte in Leipzig – Klassizismus

Das Haus Großer Blumenberg am Richard-Wagner-Platz

Das Haus Großer Blumenberg am Richard-Wagner-Platz

Das Zeitalter des Klassizismus beginnt um 1760, in Deutschland etwas später. Im 18. Jahrhundert galt der Klassizismus als Gegenmodell zum Barock – Vereinfachung der Formen, Geradlinigkeit, Schlichtheit, klare Formen und eine Anlehnung an klassisch-antike Vorbilder.

Das ausklingende Zeitalter des Absolutismus, das aufstrebende Bürgertum, Bildung und Aufklärung machten nicht nur eine neue Ausdruckssprache der Architektur notwendig, sie forderten auch nach neuen Bautypen. Schulen, Museen, Theater wurden nun im neuen Stil errichtet.

Schinkelportal im Hof der Universität Leipzig

Schinkelportal im Hof der Universität Leipzig

Das Bild der Innenstadt von Leipzig wandelt sich in dieser nur wenig. Die Schrecken der Völkerschlacht 1813 wirkten noch lange nach. Ab 1830 wächst die Stadt über ihre mittelalterlichen Grenzen hinaus. Wohnungen waren Mangelware. Und so entstehen in Leipzig nur wenige Großbauten, dafür ganze Wohnviertel. Die Westvorstadt, Friedrich- und Marienstadt, die Neustadt, das Seeburgviertel und das Waldstraßenviertel seien hier genannt. Die beginnende Industrialisierung lässt auch die kleinen Dörfer vor der Stadt wachsen. Prestigebauten, die an antike Tempel erinnern, sucht man in Leipzig vergebens. Es ist eher der zurückhaltende klassizistische Wohnungsbau, der in der Stadt zu finden ist.

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Architektur der Jahrhunderte in Leipzig – Historismus

Justizpalast Leipzig

Justizpalast Leipzig

Mit Gründung des Deutschen Reiches und der Industrialisierung setzt sich in Deutschland ein neuer Baustil durch, der Historismus. Rückbesinnung auf die Baukunst des Mittelalters, Renaissance, Barock, Rokoko wurden belebt und in neuer Formenvielfalt an die Fassaden gebracht. Neue Technologien und Baustoffe setzten sich durch und neue Transportmöglichkeiten verhalfen zu ihrer Verbreitung.

Die schnell anwachsende Bevölkerung brauchte Wohnraum, die Industrie brauchte Werkhallen, die Gesellschaft brauchte neue Gebäude – Kirchen, Schulen und Verwaltungsbauten. Das Zeitalter des Historismus prägt die Stadt Leipzig. Mit Erfindung der Mustermesse kam ein ganz neuer Bautypus auf – das Mustermessehaus. Ausgehend von der Schinckelschen Bauakademie in Berlin entstanden Fabrikbauten in bis dahin nicht gekannter Größe. Für Arbeiter und die Mittelschicht entstanden große Wohngebiete, die Gründerzeitviertel, die in Leipzig zu den größten und schönsten in Deutschland gehören. Der Formenmix führte um 1890 schließlich zum Eklektizismus, bei dem alles an die Fassade gebracht wurde, was zur Verfügung stand.

Ab ca. 1890 setzt sich auch der Jugendstil in Deutschland durch. Oft wurden Historismus und Jugendstil vermischt. In Leipzig hatte es der Jugendstil schwer. Die Leipziger Architekten entwickelten eine eigene Formensprache, den gemäßigten Historismus. Betonung der Vertikalen, teils monumentale Fassadengestaltungen mit Säulen und große Fensterflächen prägen die Großbauten in Leipzig ab etwa 1900.

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100 Jahre BAUHAUS

Neue Ausstellung im Grassimuseum für Angewandte Kunst Leipzig

Grassimuseum Leipzig

Grassimuseum Leipzig

2019 wird in Deutschland und weltweit die Gründung des BAUHAUSES in Weimar vor einhundert Jahren gefeiert.

Aus diesem Anlass zeigt das Grassimuseum für Angewandte Kunst Leipzig im Jubiläumsjahr die Ausstellung „BAUHAUS_SACHSEN“. Vom 18. April 2019 bis zum 29. September 2019 zu sehen, gehört die Ausstellungen zu den wichtigsten zum Thema BAUHAUS in Deutschland. Sie zeigt Arbeiten der in Sachsen gebürtigen und tätigen Bauhäusler. Die Ausstellung gliedert sich in 17 Themenbereiche wie Grafik, Wohnbedarf, Bühnenbilder, Keramik oder Typografie. Aufgrund der jährlich stattfindenden Mustermessen und Grassimessen war Leipzig ein wichtiges Podium für die Ideen der Künstler.

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Leipzig wächst weiter und am schnellsten in Deutschland

Innenstadt von Leipzig

Einer neuen Studie zufolge bleibt Leipzig die am schnellsten wachsende Stadt Deutschlands. Bis zum Jahr 2035 kann die Messestadt mit einem Einwohnerplus von ca. 16 Prozent rechnen, was eine Bevölkerungszahl von ca. 700.000 entspricht.

Leipzig ist nicht die einzige Stadt im Osten Deutschlands mit einer positiven Bevölkerungsentwicklung. Auch Potsdam, Dresden, Erfurt, Halle, Magdeburg und Jena können in den nächsten Jahren mit einem Plus rechnen. Wermutstropfen – das Stadt-Land-Gefälle wird sich noch verstärken.

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Bachfest Leipzig 2019 wirft seine Schatten voraus

„Hof-Compositeur Bach“ – Bachfest Leipzig 2019 ehrt Johann Sebastian Bach mit über 150 Veranstaltungen

Bachdenkmal an der Thomaskirche Leipzig

Bachdenkmal an der Thomaskirche Leipzig

Johann Sebastian Bach war nicht nur Stadtmusikdirektor und Thomaskantor in Leipzig. 15 Jahre seines Lebens war er hauptberuflich an den Höfen in Weimar und Köthen tätig. Von Leipzig aus sammelte er höfische Ehrentitel in Weißenfels und Dresden. Sogar dem Preußenkönig Friedrich dem Großen in Berlin überreichte er ein „Musikalisches Opfer“.

Aus Bachs Wirken an den Fürstenhöfen gingen außergewöhnlich vielfältige Werke hervor: prachtvolle Festmusiken, virtuose Instrumentalwerke in den unterschiedlichsten Stilen und Gattungen und innovative Kirchenmusik. Diese bilden den perfekten Klang für ein vielseitiges Bachfest Leipzig 2019 voller musikalischer Höhepunkte in großer Dichte.

Das internationale Musikfestival findet vom 14. bis 23. Juni 2019 in Leipzig statt und steht unter dem Motto „Hof-Compositeur Bach“. Über 150 Veranstaltungen werden sich der „höfischen“ Seite in Bachs Werk widmen. Das Bachfest Leipzig begrüßt jährlich Gäste aus über 40 Nationen und gehört zu den wichtigsten Klassikfestivals der Welt.

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50 Jahre „Blechbüchse“

Ein Leipziger Wahrzeichen feiert Geburtstag

Die Blechbüchse am Richard-Wagner-Platz

Die Blechbüchse am Richard-Wagner-Platz

Wer Leipzig besucht, dem fällt eine Gebäude besonders auf – geschwungen, wie ein Flügel, eine Fassade aus Aluminium, die aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Die Leipziger Blechbüchse feiert Geburtstag.

Der Leipziger Architekt Emil Franz Hänsel kaufte 1907 ein Gebäude mit Grundstück am Brühl Nr. 1, bis dahin Eigentum der Familie Kees. Hänsel ließ die Bebauung abreißen, darunter auch den Gasthof „Zum roten und weißen Löwen“, das Geburtshaus des Komponisten Richard Wagner. Innerhalb nur eines Jahres ließ Hänsel ein siebengeschossiges Geschäftshaus errichten, in welchem die Fa. Messow & Waldschmidt 1908 das Kaufhaus Brühl G.m.b.H. offiziell eröffnete. 8.000 Quadratmeter umfasste die Verkaufsfläche und damit zählte das Kaufhaus am Leipziger Brühl zu den größten seiner Art in Mitteldeutschland.

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Leipzig auf Platz 9 ….

… mit Blick auf die 600.000

Universität Leipzig, Neues Augusteum und Paulinum590.337 – das ist die offizielle Zahl der Einwohner in Leipzig zum 31. Dezember 2017. Damit rutschte Leipzig in der Liste der deutschen Großstädte von Platz 10 auf Platz 9 – Platz 8 fest im Blick.

Leipzig ist weiterhin die am schnellsten wachsende Großstadt in Deutschland. Mit einem Einwohnerzuwachs von rund 10. 000 Personen befand sich Leipzig im vergangenen Jahr allerdings wieder leicht unterhalb der langfristigen Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung bis 2030. Die spannende Frage ist, wann Leipzig die 600.000-Einwohner-Marke überspringt – noch 2018 oder doch erst Anfang 2019 .

Vor dem 1. Weltkrieg lag Leipzig mit 604.000 Einwohnern auf Platz vier der deutschen Städte, damals hinter Berlin, Hamburg und München. Auch 1946 konnte der vierte Platz mit 608.000 Einwohnern bestätigt werden. Dann ging es deutlich abwärts. Mit 493.000 Einwohnern lag Leipzig zur Jahrtausendwende nur noch auf Platz 13. Seitdem wurden Duisburg, Hannover, Bremen und jetzt auch Essen überholt.

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Leipzig – gute Aussichten für die Zukunft

Neues Rathaus Leipzig

Zum 5. Mal haben das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) und die Privatbank Berenberg 30 große deutsche Städte auf ihre Zukunftsfähigkeit untersucht.

Platz 1 belegt die bayerische Landeshauptstadt München, gefolgt von Leipzig auf Platz 2. Mit Leipzig, Dresden (Platz 4) und Berlin (Platz 5) sind erstmals drei ostdeutsche Städte unter den Top 5. Auch die dritte Großstadt in Sachsen, Chemnitz, ist im Städteranking vertreten, auf Platz 29 und konnte einen Platz gut machen.

30 Städte wurden zwischen 2011 und 2014 mittels 18 Einzelindikatoren untersucht – Trend-, Demografie- und Standortindex. Im Jahr 2013 lag leipzig noch auf Platz 12, als erster Stadt in den neuen Bundesländern gelang Messestadt der Aufstieg auf Platz 2 des Rankings. Leipzig zeigt die größte Dynamik unter allen untersuchten Städten hinsichtlich der ökonomischen Leistungsfähigkeit. Die Stadt hat mit fast 10 Prozent das höchste Bevölkerungswachstum und ist bundesweit mit 7 Prozent Erwerbstätigenwachstum Spitzenreiter. Das Produktivitätswachstum ist das dritthöchste im betrachteten Zeitraum.

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Leipzig wächst … zum Touristenmagnet in Ostdeutschland

Der Markt in Leipzig

Der Markt in Leipzig

2,8 Millionen Übernachtungen zählte das Statistische Landesamt Sachsen im Jahr 2015 in Leipzig. Zählt man die Region Leipzig hinzu, waren es sogar 4,9 Millionen Übernachtungen. Damit erreicht die Messestadt zum achten Mal in Folge einen Besucherrekord. Mehr Übernachtungen gibt es nur in Dresden, selbst die beliebte Urlaubsregion Sächsische Schweiz liegt hinter Leipzig.

Was zieht Besucher aus dem In- und Ausland in die Stadt Leipzig und in deren Umland?

Ohne eine tiefgründige touristische Analyse betreiben zu wollen – es sind mehrere Faktoren, die die Stadt und ihr Umland immer attraktiver machen. Zum einen ist es der seit Jahren wachsende Trend zum Städtetourismus und zum Tourismus im eigenen Land, von dem auch Leipzig profitiert. Zum anderen sind es die Attribute, die Besucher mit der Stadt verknüpfen – Musikstadt, Bachstadt, Messestadt, Stadt der Friedlichen Revolution. Es sind Einrichtungen und Institutionen, wie das Gewandhaus, die Oper und der Thomanerchor, die Besucher nach Leipzig locken und es sind die Messen in der Stadt. Vor allem die Buchmesse.

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Lutherjahr 2017

Ausstellungen in Mitteldeutschland

Lutherdenkmal in Wittenberg

Lutherdenkmal in Wittenberg

Im Jahr 2017 jährt sich der Thesenanschlag Martin Luthers an die Schlosskirche in Wittenberg zum 500. Mal.

Bereits im Vorfeld fanden und finden zahlreiche Ausstellungen in Deutschland zu diesem Jubiläum statt. Im Jahr 2017 werden die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum ihren Höhepunkt erreichen.

Deutschlandweit zeigen zahlreiche Ausstellungen Exponate aus dem Leben Martin Luthers, seiner Zeitgenossen und Mitstreiter. Bezüge zu Ereignissen der folgenden Jahrhunderte und die Auswirkungen der Reformation bis in unsere heutige Zeit werden ebenso beleuchtet.

Eisenach
Nationale Sonderausstellung auf der Wartburg „Luther und die Deutschen“

Die Wartburg bei Eisenach ist eng mit dem Wirken Martin Luthers verbunden. Hier übersetzte Luther die Bibel ins Deutsche. Etwa 300 Jahre später organisierten Studenten das Wartburgfest von 1817, die erste bürgerlich-demokratische Kundgebung in Deutschland. Aufgrund dieser Bedeutung für die Reformation und die deutsche Demokratie wurde die Wartburg neben Berlin und Wittenberg als ein Standort der nationalen Sonderausstellung „Luther und die Deutschen“ vom 4. Mai 2017 bis 5. November 2017 ausgewählt. Informationen zur Ausstellung erhalten Sie auf der Internetseite der Wartburg.

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1000 Jahre Leipzig – Die Stadtgeschichte auf Briefmarken

1000 Jahre Leipzig – im Jahr 2015 feiert die Messestadt die eintausendste Wiederkehr ihrer Ersterwähnung durch Bischof Thietmar von Merseburg. Die „urbe libzi“ – die Stadt der Linden – hat in ihrer 1000jährigen Geschichte Höhen und Tiefen erlebt. Von der ersten Siedlung, die Slawen um 900 in der sumpfigen Niederung zwischen Pleiße, Weißer Elster und Parthe anlegten bis zur Verleihung des Stadtrechtes im Jahr 1165 durch Markgraf Otto der Reiche von Meißen vergingen mehr als 200 Jahre. Der Aufschwung der Stadt begann im 15. Jahrhundert mit der Gründung der Universität 1409 und der Erhebung zur Reichsmessestadt 1497.

Leipzig war bis zum Ende des 2. Weltkrieges neben London der bedeutendste Platz der europäischen Pelzbranche. Als im Jahr 1825 der Börsenverein der Deutschen Buchhändler in Leipzig gegründet wurde, ist die Stadt bereits eines der Zentren des deutschen Buchhandels und Verlagswesens.

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Die verlorenen Rittergüter und Herrenhäuser im Landkreis Leipzig

Wappenstein der Familie von Helldorf vom Herrenhaus Droßdorf, 1982 abgebrochen, heute im Lapidarium auf der Wiprechtsburg Groitzsch

Wappenstein der Familie von Helldorf vom Herrenhaus Droßdorf, 1982 abgebrochen, heute im Lapidarium auf der Wiprechtsburg Groitzsch

Wie viele Herrensitze es auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Leipzig insgesamt im Laufe von über 800 Jahren gegeben hat, lässt sich wohl nicht sagen. Einige mittelalterliche Herrensitze sind bereits frühzeitig eingegangen. Freigüter und Freie Häuser in den Städten wurden aufgekauft, parzelliert und neu bebaut. Einige Rittergüter wurden von Besitzern eines anderen Gutes gekauft und in ein Vorwerk umgewandelt. Den gravierendsten Einschnitt in die Landschaft der Ritter- und Freigüter im Landkreis Leipzig brachte das 20. Jahrhundert mit sich – mit der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone und dem Braunkohlebergbau.

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1000 Jahre Leipzig – Leipziger Persönlichkeiten auf Briefmarken

Komponisten

Leipzig ist die Stadt der Musik, der Komponisten und der Uraufführungen. Die musikalische Geschichte der Stadt beginnt im Jahr 1212 mit der Gründung des Thomanerchors. 500 Jahre später kommt Johann Sebastian Bach in die Messestadt und mit ihm beginnt die Wirkungsgeschichte bedeutender Komponisten, die bis in das 20. Jahrhundert anhält. Es mag viele Gründe geben, warum so viele Komponisten in Leipzig gewirkt haben. Die Tradition des Thomanerchors, der Ruf des Gewandhauses, der Geist von Handel und Messe. Leipzig bot den Talenten ihrer Zeit offensichtlich eine gute Bühne und gute Arbeitsmöglichkeiten.

Johann Sebastian Bach

Der Komponist Johann Sebastian Bach wurde am 21. März 1685 in Eisenach in Thüringen geboren. Ende 1722 bewarb er sich um die Stelle des Thomaskantors in Leipzig. Um seinen Söhnen den Zugang zu der damals sehr renommierten Universität Leipzig zu ermöglichen, gab er seine Stellung des Hofkapellmeisters in Köthen auf und zog mit seiner Familie nach Leipzig. Am 22. April 1723 berief ihn der Leipziger Stadtrat zum Kantor der Thomaskirche. Johann Sebastian Bach komponierte in seiner Leipziger Zeit die Mehrzahl seine Kirchenkantaten, von denen etwa 200 erhalten sind. In Leipzig entstanden außerdem die Matthäuspassion, die Große Messe in h-Moll, das Weihnachtsoratorium, das Wohltemperierte Klavier, die Goldberg-Variationen, das Musikalische Opfer und die Kunst der Fuge.

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1000 Jahre Leipzig – Leipziger Persönlichkeiten auf Briefmarken

Politiker und Philosophen

Zu keiner Zeit in seiner 1000-jährigen Geschichte war Leipzig Ort einer Regierung. Nach der Leipziger Teilung 1485 gehörte die Stadt zum Herzogtum Sachsen der Albertinischen Linie der Wettiner. Nach dem Schmalkaldischen Krieg ging die Kurwürde 1547 an die Albertiner über. Das Kurfürstentum Sachsen entstand, das 1806 in den Stand eines Königreiches erhoben wurde. Leipzig entwickelte sich seit dem Spätmittelalter zu einer bedeutenden Handels- und Messestadt. Das Bürgertum war selbstbewusst. Den Plan, im Rosental einen barocken Schlossneubau errichten zu wollen, schmetterte der Leipziger Rat ab u.a. mit der Begründung, der Baugrund sei nicht geeignet. Man arrangierte sich mit der Obrigkeit, aber bestimmte die Geschicke der Stadt selbst.

Leipzig entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum der Arbeiterbewegung in Ostdeutschland. Der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein, Vorläufer der Sozialdemokratischen Partei, wurde 1863 in Leipzig gegründet.

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1000 Jahre Leipzig – Leipziger Persönlichkeiten auf Briefmarken

Maler, Schriftsteller, Dichter und Schauspieler

Die 1000 jährige Stadt Leipzig ist ein Zentrum der Kunst. Handel und Messe, der freier Geist der Stadt und die gute Ruf der Universität lockten schon früh frühzeitig Maler, Schriftsteller und Schausteller in die Stadt. Die günstige Lage am Knotenpunkt wichtiger Handelsstraßen und nicht zuletzt das Mäzenatentum reicher Leipziger Bürger beförderten den Aufstieg der Stadt zur Kunstmetropole.

Das Museum der bildenden Künste, auch kurz Bildermuseum genannt, geht auf eine Gründung des Leipziger Kunstvereins zurück, den Kunstsammler und -förderer der Stadt 1837 gründeten. Ziel des Vereins war, ein Kunstmuseum einzurichten. Am 10. Dezember 1848 konnte der Verein das „Städtische Museum“ in der Ersten Bürgerschule auf der Moritzbastei eröffnen. Etwa einhundert Werke waren zusammengetragen und gestiftet worden, überwiegend Arbeiten der damaligen zeitgenössischen Kunst.

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1000 Jahre Leipzig – Leipziger Persönlichkeiten auf Briefmarken

Erfinder, Forscher und Pioniere

Im Jahr 2015 feiert die Stadt Leipzig die eintausendste Wiederkehr ihrer Ersterwähnung. Bischof Thietmar von Merseburg erwähnt die „urbe libzi“ – die Stadt der Linden – im Jahr 1015 in seiner Chronik. Der Siedlungsflecken ist jedoch älter. Die Slawen errichteten um 900 in der sumpfigen Niederung zwischen Pleiße und Parthe eine Burg. Die deutschen Kolonisten eroberten sie, gründeten neue Siedlungen. Im Jahr 1165 verleiht Markgraf Otto der Reiche von Meißen der Siedlung am Kreuzungspunkt der Via Regia und der Via Imperii das Stadtrecht. Die 1409 gegründete Leipziger Universität ist eine der ältesten in Deutschland. 1497 wird Leipzig zur Reichsmessestadt erhoben und zehn Jahre später verleiht Kaiser Maximilian I. der Stadt das Messeprivileg.

Seit dem 15. Jahrhundert entwickelt sich Leipzig zu einem Ort des Fortschritts, des freien Denkens, der Kunst und Kultur, aber auch des Handels. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges ist Leipzig neben London der bedeutendste Platz der europäischen Pelzbranche. 1650 erschienen erstmals in Leipzig die „Einkommenden Zeitungen“ sechsmal pro Woche – sie gelten als älteste Tageszeitung der Welt.

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Touren & Wanderungen …

… durch die Kulturlandschaft Mitteldeutschland

Wanderer im Harz

Wanderer im Harz

Urlaub, wo Deutschland am schönsten ist. Immer mehr Menschen verbringen ihren Jahresurlaub in ihrer Heimat, unternehmen Kurzausflüge oder erholen sich bei einem verlängerten Wochenende. Gründe mag es dafür viele geben. Kurze Wege zu haben und Neues zu entdecken, das spielt dabei sicher eine wichtige Rolle.

Längst sind es nicht mehr nur Nordsee und Alpen, Harz und Schwarzwald, die die Menschen anziehen. Der Städtetourismus ist seit vielen Jahren im Aufschwung. Aber auch der Aktivurlaub nimmt zu. weiterlesen »

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Exkursion zu Burgen und Schlössern im Egerland (Tschechische Republik)

Burg Elbogen (Loket) an der Eger

Burg Elbogen (Loket) an der Eger

Die Landesgruppe Sachsen-Anhalt der Deutschen Burgenvereinigung brach im Spätsommer 2014 zu einer Exkursion in die Tschechische Republik auf. Ziel war das Egerland. Diese historische Landschaft ist reich an Burgen und Schlössern und hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Germanen und Slawen, Bayern, Deutsche, Österreicher und Tschechen prägten prägten Landschaft und Kultur im Egerland.

Geschichte

Altstadt von Elbogen (Loket) an der Eger

Altstadt von Elbogen (Loket) an der Eger

Das Egerland ist eine Landschaft im Westen Böhmens und Nordosten Bayerns. Benannt ist sie nach dem Fluss Eger, der im bayerischen Fichtelgebirge entspringt, südlich an Vogtland und Erzgebirge vorbeifließt und bei Aussig (Usti Nada Labem) in die Elbe mündet.

Das historische Egerland umfasste zwischen 1322 und 1806 das Egerer Becken und die Stadt Eger (Cheb). Die Städte Karlsbad (Karlovy Vary), Elbogen (Loket), Sokolov (Falkenau) Marienbad (Mariánské Lázne), Tepl (Tepla) und Luditz (Zlutice) lagen einst außerhalb des Gebietes. Zwischen 1938 und 1945 reichte der Regierungsbezirk Eger im Süden bis an die Stadt Pilsen und im Osten bis nach Kaaden (Kadan) und Saaz (Zatec).

Bereits in der Antike war das Gebiet besiedelt von den Naristern. In römischer Zeit geriet es unter germanischen Einfluss. In der Zeit der Völkerwanderung besiedelten es die Slawen.

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