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Leipziger Persönlichkeiten – Hermann Giesecke

Polygrafischer Betrieb Giesecke & Devrient

Polygrafischer Betrieb Giesecke & Devrient

Hermann Giesecke wurde am 9. April 1831 in Leipzig geboren. Er ging in die Lehre im Betrieb seines Vaters Christian Friedrich Giesecke und arbeite anschließend bei Bernhard Tauchnitz, in Frankfurt am Main und in Paris.

1852 gründete Giesecke zusammen mit Alphonse Devrient in Leipzig das Typographische Institut Giesecke & Devrient. Schnell entwickelte sich das Unternehmen vom Kunst- und Buchdruck zur Wertpapierdruckerei. Die Veränderungen im Währungssystem ab 1871 brachte der Fa. Giesecke & Devrient schnell neue Aufträge. Ab 1876 druckte die Firma ausländische Banknoten, so z.B. für die Schweiz, Peru, Argentinien, Siam und die Türkei. Bis 1945 wurden in Leipzig Banknoten für über 30 Länder gedruckt. Die 1889 in Berlin gegründete Niederlassung sollte eine bessere Verbindung zu den dort ansässigen Banken und Versicherungsanstalten garantieren. Neben Banknoten druckten Giesecke & Devrient auch Aktien, Versicherungspolicen und Schecks. Ab 1854 war der Druckerei auch ein Verlag angegliedert.

Hermann Giesecke starb am 31. Dezember 1900 in Leipzig.

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Autor: Mirko Seidel am 27. Apr 2022 15:53, Rubrik: Persönlichkeiten, Stadt Leipzig, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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