April 2026

Stadtführung Altenburg/Thüringen

Altenburg – die Skat- und Residenzstadt

Residenzschloss Altenburg

Residenzschloss Altenburg

Altenburg ist eine alte Residenzstadt im Osten Thrüingens und gilt als Wiege des Skatspiels.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Altenburg im Jahr 976. Die Burg war Herrschaftsmittelpunkt eines Burgwards. Kaiser Friedrich I. Barbarossa hielt sich mehrfach in Altenburg auf.

1223 bekam Altenburg mit St. Nikolai eine zweite Stadtkirche, zwei weitere Klöster wurden gegründet, die Stadtmauer großzügig angelegt. weiterlesen »

Stadtführung Naumburg/Saale

Die Dom- und Weinstadt Naumburg

Der Naumburger Dom

Der Naumburger Dom

Die Stadt Naumburg liegt idyllisch im Tal der Saale in der Weinregion Saale-Unstrut.

1012 lässt das Geschlecht der Ekkhardinger, Markgrafen von Meißen, an der Kreuzung zweier Handelsstraßen eine neue Burg bauen. 1028 gab Papst Johannes XIX. seine Zustimmung zur Verlegung des Bistumsitzes von Zeitz nach Naumburg. Bis 1568 war Naumburg Sitz der Bischöfe des Bistums Naumburg-Zeitz, ab dem 13. Jahrhundert residierten die Bischöfe wieder meist in Zeitz. Letzter Bischof war Julius von Pflug.

Im Spätmittelalter war Naumburg bedeutender Handelsplatz an der Via Regia, die Naumburger Messen wurden 1278 erstmals genannt. weiterlesen »

Stadtführung Lutherstadt Wittenberg

Wittenberg – Stadt der Reformation

Schlossstraße und Schlosskirche in Wittenberg

Schlossstraße und Schlosskirche in Wittenberg

Wittenberg ist die Wiege der Reformation. 1508 kam Martin Luther an die Universität Wittenberg. Mit der Moral der Katholischen Kirche hatte er sich schon vorher kritisch auseinandergesetzt.

Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg. Beim Volk kamen seine Forderungen gut an, bei Adel und Kirche weniger. Was 1517 in Wittenberg begann, sollte bald ganz Deutschland erfassen. Mit dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 endete die Einheit der christlichen Kirche. weiterlesen »

Radwandern an der Pleiße von Leipzig nach Altenburg

Radtour an der Pleiße von Leipziger Auwald durch das Leipziger Neuseenland

Weißes Haus Markkleeberg, Parkseite

Weißes Haus Markkleeberg, Parkseite

Die Pleiße entspringt in Lichtentanne-Ebersbrunn im Erzgebirge und mündet nach 90 km im Leipziger Gewässerknoten.

Der Name Pleiße erscheint erstmals Gauname Plisina im Jahr 976. Der Name könnte vom altsorbisch sein und „das Sümpfe bildende Wasser“ bedeuten. Die Pleiße gab dem im Mittelalter bedeutsamen Pleißenland (Plisni) an ihrem Unterlauf den Namen.

Der Pleiße-Radweg folgt dem Fluss. Südlich von Leipzig wurde die Pleiße für den Braunkohlebergbau begradigt, wodurch sie 15 km kürzer wurde. Die Pleiße war jahrzehntelang stark belastet durch Abwässer aus der Carbochemie. Heute fließt die Pleiße durch das rekultivierte Leipziger Neuseenland. weiterlesen »

UNESCO-Weltkulturerbe Lutherstadt Wittenberg – Tagestour

Ein Thesenanschlag, der die Welt veränderte

Schlossstraße und Schlosskirche in Wittenberg

Schlossstraße und Schlosskirche in Wittenberg

1508 kam Martin Luther an die Universität Wittenberg. Mit der Moral der Katholischen Kirche hatte er sich schon vorher kritisch auseinandergesetzt.

Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg. Beim Volk kamen seine Forderungen gut an, bei Adel und Kirche weniger. Was in Wittenberg begann, sollte bald ganz Deutschland erfassen. Im Augsburger Religionsfrieden von 1555 endete die Einheit der Kirche. weiterlesen »

Stadtrundgang Leipzig: Thementour Luther in Leipzig

Auf den Spuren des Reformators in Leipzig

Denkmal für die Leipziger Disputation 1519 Leipzig

Denkmal für die Leipziger Disputation 1519


Am 24. Juni 1519 passierten zwei Wagen das Grimmaische Tor an der östlichen Stadtmauer von Leipzig. Nichts Ungewöhnliches in einer Handelsstadt, die fast 20 Jahre zuvor zur Reichsmessestadt aufgestiegen war.

Ungewöhnlich jedoch war, dass diese Wagen von etwa 200 mit Äxten und Spießen bewaffneten Studenten begleitet wurden. Der eigentümliche Zug war aus Wittenberg gekommen. Angetreten zur Kirchenschlacht – so wurde die Leipziger Disputation auch genannt. weiterlesen »

Spalatinhaus Torgau (bei Leipzig)

Spalatinhaus Torgau

Torgau ist die Kreisstadt im Osten des Landkreises Nordsachsen. Torgau liegt an der Elbe, nordöstlich von Leipzig (ca. 53 km) zwischen der Lutherstadt Wittenberg (ca. 50 km) und Riesa (ca. 39 km).
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Leipziger Persönlichkeiten – Martin Luther in Leipzig

Martin Luther, Gemälde von Lucas Cranach d.Ä.

Martin Luther, Gemälde von Lucas Cranach d.Ä.

Martin Luther wurde am 10. November 1483 in Eisleben als erster des Hüttenmeisters Hans Luder und seiner Frau Margarethe Lindemann geboren. In der Lateinschule in Mansfeld lernte er Grammatik und Logik, Rhetorik und Musik. Ab Frühjahr 1497 besuchte Martin Luther ca. ein Jahr lang die Domschule in Magdeburg.

1501 schrieb sich Martin Luther an der Universität Erfurt ein. Auf Wunsch seines Vaters studierte Luther 1505 in Erfurt Jura um in die gräfliche Verwaltung eintreten und das Familienunternehmen leiten zu können. Am 2. Juli 1505 wurde Martin Luther auf dem Rückweg von einem Elternbesuch in Mansfeld bei Stotternheim von einem schweren Unwetter überrascht. In Todesangst gelobte er der heiligen Anna, er wolle Mönch werden, wenn sie ihn rette. Am 17. Juli 1505 trat er in das Kloster der Augustiner-Eremiten in Erfurt ein.

Luther begann mit dem Studium der Theologie. Auf Empfehlung von Johann von Staupitz wurde Martin Luther von der deutschen Kongregation in München am 18. Oktober 1508 nach Wittenberg versetzt. Luther war an der Universität Wittenberg Dozent und Student. Er wurde zurückberufen, traf 1509 wieder in Erfurt ein, lehrte als Sententiar in Erfurt von 1510 bis 1511 und zog danach ganz nach Wittenberg.

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500 Jahre Reformation – ohne Leipzig (vielleicht) keine Reformation

Die Leipziger Disputation 1519

Die Leipziger Disputation 1519

Am 24. Juni 1519, passierten zwei Wagen das Grimmaische Tor an der östlichen Stadtmauer von Leipzig. Nichts Ungewöhnliches in einer Handelsstadt, die fast 20 Jahre zuvor zur Reichsmessestadt aufgestiegen war. Ungewöhnlich jedoch war, dass diese Wagen von etwa 200 mit Äxten und Spießen bewaffneten Studenten begleitet wurden. Der eigentümliche Zug war aus Wittenberg gekommen. Angetreten zur Kirchenschlacht – so wurde die Leipziger Disputation auch genannt.

Herzog Georg der Bärtige von Sachsen, Landesvater des albertinischen Teils Sachsens – ein erklärter Gegner Luthers und seiner Lehre – hatte Dr. Martin Luther, Dr. Philipp Melanchthon und Dr. Andreas Bodenstein von Karlstadt zwar freies Geleit zugesichert – aber man wusste ja nicht, ob der Herzog sein Wort hält, also sorgte man selbst für die eigene Sicherheit.

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500 Jahre Reformation – Der Geheimdiplomat Georg Spalatin

Ausstellung im Residenzschloss Altenburg

Residenzschloss Altenburg

Residenzschloss Altenburg

Das Museum im Schloss Altenburg in Thüringen zeigt noch bis zum 26. November 2017 eine Sonderausstellung zum Wirken von Georg Spalatin während der Zeit der Reformation.

Georg Spalatin war der „Geheimdiplomat“, der Martin Luther schützte. „Wenn ich nicht gewesen wäre, nimmer wäre es mit Luthero und seiner Lehr so weit kommen“ hat Spalatin gesagt. 1508 trat Georg Burkhardt als Prinzenerzieher in den Dienst des sächsischen Kurfürsten Friedrich III. Bald darauf nannte er sich nach seinem Geburtsort Spalt.

1511 kam Georg Spalatin nach Altenburg. Von da an sind das Residenzschloss und die Stadt Altenburg mit seinem Lebensweg untrennbar verbunden.

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500 Jahre Reformation – Luther in Sachsen

Der Lutherweg in Sachsen

Luther hinterließ Spuren – nicht nur in Eisleben, Wittenberg oder Leipzig. Seine Mission führte ihn – freiwillig oder unfreiwillig – in zahlreiche Orte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In Vorbereitung des 500. Jubiläums des Thesenanschlags an der Schlosskirche in Wittenberg entstanden Lutherwege, so auch in Sachsen.

Der Lutherweg in Sachsen führt als Rundweg durch den westlichen Teil des Freistaats. Er verbindet Orte, an denen Luther wirkte, aber auch Orte, die mit seiner Frau, Katharina von Bora, und Wegbegleitern Luthers verbunden sind.

In Kleinstadt Bad Düben an der Mulde, nördlich von Eilenburg, führte Martin Luther in Reformation im Jahr 1519 ein. Er stand im Briefwechsel mit dem Kaufmann und späteren Rebell Hans Kohlhase, der Luther um Rat bat. Luther riet ihm 1534, nicht mehr um sein Recht zu kämpfen, Frieden anzunehmen und keine Rache zu üben. Heinrich von Kleist verarbeitete den „Kohlhaasschen Händel“ in seiner Novelle „Michael Kohlhaas“.

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Die Reformation, Luther und seine Zeitgenossen

Ausstellungen zum bevorstehenden 500. Jubiläum der Reformation

Luther vor der Frauenkirche in Dresden

Luther vor der Frauenkirche in Dresden

Die Reformation stellt einen der wichtigsten Einschnitte der Zeitgeschichte dar. Luthers Thesen, an die Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen, verbreiteten sich durch Deutschland und Europa. Alte Mächte und Strukturen gerieten ins Wanken. Ein neuer Geist hielt Einzug, der sich nicht nur in der krichlichen Liturgie niederschlug, sondern auch in Wissenschaft, Kunst und Kultur. Das Mittelalter war zu Ende, die Neuzeit lernte laufen.

Im Vorfeld der 500. Wiederkehr von Luthers Thesenanschlag an die Schlosskirche in Wittenberg finden in ganz Deutschland zahlreiche Ausstellungen in Museen und an authentischen Orten statt, die sich mit dem Leben und Wirken Martin Luthers, seiner Zeitgenossen und Weggefährten, wie Lucas Cranach d.Ä und Lucas Cranach d.J., Georg Spalatin oder Philipp Melanchthon, und den Auswirkungen der Reformation auf das Leben der Menschen in jener Zeit auseinander setzen.

Bayern

  • Kronach – Stadt des Vaters, Ausstellung zu Lucas Cranach d.Ä. in der Festung Rosenberg,
  • Kronach – Fränkische Meister der Spätgotik und der Weg zu Cranachs Kunst, Fränkische Galerie Festung Rosenberg,
  • Kronach – Sonderausstellung des Kronacher Kunstvereins, Festung Rosenberg,
  • Kronach – Cranach 2.0 – Der Lucas-Cranach-Preis 2015 der Stadt Kronach, der Lutherstadt Wittenberg und der Stiftung Christliche Kunst, Festung Rosenberg,

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Georg Spalatin – Ausstellung im Residenzschloss Altenburg

Residenzschloss Altenburg

Die Stadt Altenburg in Thüringen präsentiert von Mai 2015 bis November 2017 die Ausstellung

„Georg Spalatin – Martin Luthers Weggefährte in Altenburg“.

Anhand von Dokumenten, Kunst- und Alltagsgegenständen und einer virtuellen Rekonstruktion seines Wohnhauses wird ein Enblick in die bisher weitgehend unbekannte Lebenswelt Georg Spalatins gegeben. Spalatin soll maßgeblich an der Verbringung Martin Luthers auf die Wartburg beteiligt gewesen sein. Er spielte eine bedeutende Rolle im Verhältnis Luthers zum sächsischen Kurfürsten. Ab dem Jahr 1525 lebte Georg Spalatin überwiegend in Altenburg als Pfarrer und Superintendent und nahm Einfluss auf die Entwicklung der Stadt.

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