Januar 2022

Leipziger Persönlichkeiten – Kaiser Maximilian I.

Maximilian I.1519, gemalt von Albrecht Dürer, Kunsthistorisches Museum Wien

Maximilian I.1519, gemalt von Albrecht Dürer, Kunsthistorisches Museum Wien

Maximilian I., gebürtiger Erzherzog Maximilian von Österreich, wurde am 22. März 1459 auf der Burg in Wiener Neustadt geboren. Der aus dem Geschlecht der Habsburger stammende Maximilian wurde durch Heirat 1477 Herzog von Burgund. 1486 wurde er römisch-deutscher König, ab 1493 Herr der Habsburgischen Erblande und vom 4. Februar 1508 bis zu seinem Tod römisch-deutscher Kaiser. Er trug den Beinamen „der letzte Ritter“.

Maximilian war der Sohn des römisch-deutschen Kaisers Friedrich III. und dessen Frau Eleonore Helena von Portugal. Seine Kindheit und Jugend verbrachte Maximilian am Hof in Wiener Neustadt und auf der Burg in Graz. Eine Auffälligkeit war eine Fehlstellung des Unterkiefers, die ihm den Beinamen „Habsburger Unterlippe“ einbrachte. Als Maximilian acht Jahre alt war, starb seine Mutter, die bis dahin seine Bildung übernommen hatte. Seine neuen Lehrer bestimmten die Erziehung und Ausbildung des Jungen, die geprägt waren vom frühen Humanismus. Maximilians Vater legte großen Wert auf körperliche Abhärtung und den Erwerb praktischer Kenntnisse, weshalb er Maximilian die „sieben ritterlichen Behändigkeiten“ (Reiten, Klettern, Schießen, Schwimmen, Ringen, Tanzen & Hofieren, Turnierkampf) vermitteln ließ.

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Oberlausitzer Gedenkhalle Görlitz-Ost (Oberlausitzer Ruhmeshalle, bei Dresden)

Oberlausitzer Gedenkhalle Görlitz-Ost

Görlitz ist die Kreisstadt des gleichnamigen Kreises im Osten des Freistaats Sachsen. Görlitz liegt an der Neiße in der Lausitz, östlich von Dresden (ca. 110 km). Die Oberlausitzer Gedenkhalle steht östlich der Neiße im heute polnischen Zgorzelec (Görlitz-Ost).
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Zwei Mal Messejubiläum in Leipzig

520 Jahre Messeprivileg – 100 Jahre Doppel-M

100 Jahre Doppel-M

100 Jahre Doppel-M

Leipzig feiert 100 Jahre Doppel-M – das Symbol der Leipziger Messe. Dabei gäbe es noch ein weiteres Jubiläum zu feiern und wenn man es ganz genau nimmt, noch ein drittes.

1466 erließ Kaiser Friedrich III. ein Privileg, das Leipzig in eine Reihe mit anderen Messestädten in Süddeutschland und Oberitalien stellte. Leipzig war eine von vielen Städten, in denen Messen abgehalten wurden. Drei Messen waren es damals. 1486 wird Maximilian I., Erzherzog aus dem Haus Habsburg, römisch-deutscher König. Er verleiht der Stadt Leipzig Jahr im Jahr 1497 das Messeprivileg – vor 520 Jahren. Zehn Jahre später erweitert er dieses Privileg – vor 510 Jahren. Messeprivileg bedeutete, dass in einem Umkreis von ca. 120 km um die Stadt Leipzig alle Händler ihre Waren zuerst für drei Tage in Leipzig zum Verkauf anbieten mussten und erst dann durften sie in eine andere Stadt weiterziehen. Maximilian macht Leipzig zur zweiten Reichsmessestadt nach Frankfurt am Main. Um 1700 hatte Leipzig Frankfurt als Messestandort überflügelt, um 1900 sprach man von der Weltmessestadt Leipzig.

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Burgen, Schlösser und Herrenhäuser zwischen Marburg, Alsfeld und Gießen

Im März 2011 weilte ich auf einer Tagung in Marburg. Die Zeit nutzte ich, um die Umgebung zwischen Marburg, Alsfeld und Gießen zu erkunden und Burgen, Schlösser und Herrenhäuser zu besuchen.

Landgrafenschloss Marburg

Landgrafenschloss Marburg

Landgrafenschloss Marburg

Die Universitätsstadt Marburg ist die Kreisstadt des Landkreises Marburg-Biedenkopf in Mittelhessen. Sie liegt an der Lahn und hat ca. 72.000 Einwohner. Marburg besitzt mit der Philipps-Universität die älteste noch existierende protestantisch gegründete Universität der Welt, die auch heute noch durch ihre Bauwerke und Studierenden das Stadtbild prägt.

Den Namen Marburg verdankt die Stadt dem Umstand, dass hier früher die Grenze (Mark) zwischen den Territorien der Landgrafen von Thüringen und der Erzbischöfe von Mainz verlief. Die Landgrafen von Thüringen errichteten hoch über der Stadt ihre Grenzburg, das heutige Landgrafenschloss.

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