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Burg Mildenstein Leisnig – Lilo, Käthchen & Co. – so spielte man vor 100 Jahren

Puppensammlung von Lisa Lindemann aus Flöha

Leisnig, Burg Mildenstein

Leisnig, Burg Mildenstein

Vom 28. März 2015 bis zum 21. Juni 2015 zeigt das Museum Burg Mildenstein Leisnig eine neue Sonderausstellung auf dem Kornhausboden. Puppen, angelehnt an das lateinische Wort „Pupa“ oder „Pupula“ für Mädchen, gibt es schon viele tausend Jahre lang. Der Wandel der Puppe vollzog sich über eine rein symbolische oder rituelle Bedeutung bis ins 19. Jahrhundert, dann wird die Puppe ein richtiges Spielzeug oder ein Weggefährte für Kinder vor allem für Mädchen.

Seit mehr als 20 Jahren befasst sich Lisa Lindemann mit der Geschichte der Puppen und ist zur leidenschaftlichen Puppensammlerin geworden. Eine Käte Kruse Puppe als Schmuck für die Zuckertüte der Tochter bildete viel später den Grundstock für ihre heutige Sammlung.

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Die Sammlerin beschäftigte sich theoretisch mit den Erzeugnissen der verschiedensten Puppenhersteller, schwerpunktmäßig in Frankreich und Deutschland im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Aber schon bald begann Frau Lindemann im Antikhandel die eine oder andere Puppe aus der frühen Zeit der Puppenfabrikation zu erwerben. So ist eine umfangreiche Sammlung von Puppen und Puppenzubehör entstanden, die die Besucher auf dem imposanten Kornhausboden betrachten können.

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Autor: Mirko Seidel am 27. Apr 2015 09:58, Rubrik: Artikel, Artikel & Berichte, Ausstellungen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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