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Museum im Stadtschloss Weimar

Residenzschloss Weimar

Das Weimarer Stadtschloss in seiner heutigen Gestalt hat sich über 500 Jahre hinweg entwickelt. Aus einer mittelalterlichen Wasserburg wurde ab der Mitte des 16. Jahrhunderts die ständige Residenz der Herzöge von Sachsen-Weimar und Eisenach.

Im Nord-, Ost- und Westflügel des Residenzschlosses Weimar ist das Schlossmuseum eingerichtet. Den Kernbestand bildet die ehemalige großherzogliche Kunstsammlung vom Mittelalter bis zur Moderne um 1900. Die Sammlung wird in historischen Schlossräumen mit ihren teils originalen Raumausstattungen gezeigt. Die Höhepunkte sind die Cranach-Galerie mit weiteren Vertretern altdeutscher Malerei sowie Werke von Caspar David Friedrich, Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Auguste Rodin und Max Beckmann.

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In der Beletage werden außerdem Plastik und Kunsthandwerk aus der Zeit um 1800 gezeigt, darunter Möbel aus der Werkstatt von David Roentgen und einige Stücke aus dem Brautschatz der Zarentochter Maria Pawlowna sowie Porzellane europäischer Manufakturen. Im zweiten Obergeschoss sind die Werke der Weimarer Malerschule zu betrachten. Die Erwerbung von Werken der französischen und deutschen Moderne aus der Zeit um 1900 erfolgte maßgeblich durch Harry Graf Kessler, dem damaligen Leiter des Großherzoglichen Museums für Kunst- und Kunstgewerbe.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Klassik-Stiftung Weimar.

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Autor: Mirko Seidel am 25. Mai 2015 18:18, Rubrik: Artikel, Artikel & Berichte, Ausstellungen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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