Industriebauten

Industriebauten in Reudnitz-Thonberg (Stadt Leipzig)

Verlagsgebäude Teubnerstraße

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Reudnitz-Thonberg ist ein Ortsteil im Osten der Stadt Leipzig, ca. 2 km vom Augustusplatz entfernt.

Der Ortsteil Reudnitz-Thonberg besteht aus den Stadtteilen Reudnitz und Thonberg. Reudnitz war eine kleine slawische Siedlung im Bereich der heutigen Koehlerstraße. Thonberg bestand aus einem Vorwerk mit einer kleinen Siedlung.

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Industriebauten in Reudnitz-Thonberg

Geschichte

Im späten 18. Jahrhundert wurde Reudnitz zum Wohnsitz wohlhabender Leipziger Bürger. Wegen der niedrigen Preise zogen seit dem 1. Drittel des 19. Jahrhunderts immer mehr Leipziger in den Ort. Die Sozialstruktur veränderte sich. Die Einwohnerzahl stieg von ca. 400 im Jahr 1822 auf 3.000 im Jahr 1847.

1855 begann die Industriealisierung in Reudnitz. Christian Mansfeld ließ am Mühlweg eine Fabrik für Nähmaschinen und polygrafische Hilfsmaschinen errichten. 1862 kam es zur Gründung der Leipziger Bierbrauerei zu Reudnitz durch Adolf Schröder, das heutige Leipziger Brauhaus zu Reudnitz. Mit 7.644 Einwohnern war Reudnitz 1864 die größte Landgemeinde Sachsens.

1888 lebten in Reudnitz 22.500 Menschen. Damals gab es über 70 Fabriken. Mit dem Bau des Eilenburger Bahnhofs 1874 erhielt Reudnitz seinen eigenen Anschluss an das Verkehrsnetz.
Bei einem Bombenangriff im Jahr 1943 wurden in Reudnitz-Thonberg viele zentrumsnahe Straßenzüge, Industrieanlagen und grafische Betriebe zerstört.

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