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Leipziger Persönlichkeiten – Ferdinand Rhode

Ferdinand Rhode

Ferdinand Rhode

Carl Ferdinand Rhode wurde 1802 in Hamburg geboren. Erst im fortgeschrittenen Lebensalter kam Rhode nach Leipzig. Sein im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig vorliegender Reisepass wurde 1847 in Hamburg ausgestellt, in den Leipziger Adressbüchern taucht Ferdinand Rhode erst 1857 auf.

Rhode wohnte zunächst im Großen Blumenberg, von 1859 bis 1866 in der Central-Halle und danach am Rossplatz. Fünf Jahre vor seinem Tod begründete Ferdinand Rhode die „Stiftung für die Stadt Leipzig“, in die er sein gesamtes Vermögen von über 1,2 Millionen Mark einbrachte. Die jährlichen Zinsen waren für Ziele der Stadt und wohltätige Zwecke zu verwenden, darunter die Pensionsfonds des Theaters und des Stadtorchesters, der Ankauf von Gemälden für das Bildermuseum, Freistellen am Konservatorium sowie verschiedene Kranken-, Witwen- und Sterbekassen. Aus der Stiftung steuerte die Stadt Leipzig 1902 10.000 Mark für die Errichtung des Goethe-Denkmals auf dem Naschmarkt bei.

Ferdinand Rhode starb am 5. November 1872 in Leipzig. 1883 wurde eine Straße im Musikviertel nach ihm benannt.

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Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Rhode#/media/Datei:Carl_Ferdinand_Rhode.jpg

Quelle:
www.wikipedia.de

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Autor: Mirko Seidel am 22. Dez 2022 14:32, Rubrik: Persönlichkeiten, Stadt Leipzig, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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