November 2019

Leipziger Persönlichkeiten – Adam Friedrich Oeser

Adam Friedrich Oeser, Pastell von Nicolaus Lauer, 1791, Gleimhaus Halberstadt

Adam Friedrich Oeser, Pastell von Nicolaus Lauer, 1791, Gleimhaus Halberstadt

Adam Friedrich Oeser wurde am 17. Februar 1717 in Preßburg geboren. Seine Lehre absolvierte Oeser in Preßburg bei dem Maler E. F. Kamauf, ging 1730 nach Wien in die Lehre bei Jacob van Schuppen und lernte von 1733 bis 1735 in Pressburg bei dem Bildhauer und Medailleur Georg Raphael Donner. 1739 zog Adam Friedrich Oeser nach Dresden, das Zentrum barocker Kultur in Deutschland. Dort schloss er seine Ausbildung ab und arbeite bis 1756 als Maler.

1745 heiratete er Rosine Elisabeth Hohburg. Das Ehepaar hatte acht Kinder, nur vier erreichten das Erwachsenenalter. 1754 zog Johann Joachim Winckelmann zu Oeser, um bei ihm das Zeichnen zu lernen.

1759 zog die Familie Oeser nach Leipzig. Adam Friedrich Oeser wurde 1764 erster Direktor der neu gegründeten Leipziger Zeichenakademie und wenige Tage später zum kurfürstlich-sächsischen Hofmaler ernannt. Das Amt als Akademiedirektor führte Oeser über 35 Jahren bis zu seinem Tode aus. Er hinterließ eine anerkannte Kunstakademie, die als Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) überregionalen Ruf genießt.

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Architektur der Jahrhunderte in Leipzig – Klassizismus

Das Haus Großer Blumenberg am Richard-Wagner-Platz

Das Haus Großer Blumenberg am Richard-Wagner-Platz

Das Zeitalter des Klassizismus beginnt um 1760, in Deutschland etwas später. Im 18. Jahrhundert galt der Klassizismus als Gegenmodell zum Barock – Vereinfachung der Formen, Geradlinigkeit, Schlichtheit, klare Formen und eine Anlehnung an klassisch-antike Vorbilder.

Das ausklingende Zeitalter des Absolutismus, das aufstrebende Bürgertum, Bildung und Aufklärung machten nicht nur eine neue Ausdruckssprache der Architektur notwendig, sie forderten auch nach neuen Bautypen. Schulen, Museen, Theater wurden nun im neuen Stil errichtet.

Schinkelportal im Hof der Universität Leipzig

Schinkelportal im Hof der Universität Leipzig

Das Bild der Innenstadt von Leipzig wandelt sich in dieser nur wenig. Die Schrecken der Völkerschlacht 1813 wirkten noch lange nach. Ab 1830 wächst die Stadt über ihre mittelalterlichen Grenzen hinaus. Wohnungen waren Mangelware. Und so entstehen in Leipzig nur wenige Großbauten, dafür ganze Wohnviertel. Die Westvorstadt, Friedrich- und Marienstadt, die Neustadt, das Seeburgviertel und das Waldstraßenviertel seien hier genannt. Die beginnende Industrialisierung lässt auch die kleinen Dörfer vor der Stadt wachsen. Prestigebauten, die an antike Tempel erinnern, sucht man in Leipzig vergebens. Es ist eher der zurückhaltende klassizistische Wohnungsbau, der in der Stadt zu finden ist.

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Denkmal für Herzog Heinrich den Frommen in Marienberg (bei Chemnitz)

Denkmal für Herzog Heinrich den Frommen Marienberg

Marienberg ist eine Große Kreisstadt im Osten des Erzgebirgskreises. Marienberg liegt im Erzgebirge, südöstlich von Chemnitz (ca. 31 km) zwischen Chemnitz und Komotau (ca. 32 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Klitzschen (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Klitzschen

Klitzschen ist ein Ortsteil der Gemeinde Mockrehna im Südwesten des Landkreises Nordsachsen. Klitzschen liegt nordöstlich von Leipzig (ca. 48 km) zwischen Eilenburg (ca. 24 km) und Torgau (ca. 9 km). weiterlesen »

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Lützower-Denkmal Kleinschkorlopp (bei Leipzig)

Lützower-Denkmal Kleinschkorlopp

Kleinschkorlopp ist ein Ortsteil der Stadt Pegau im Westen des Landkreises Leipzig. Kleinschkorlopp liegt südwestlich von Leipzig (ca. 20 km) zwischen Markkleeberg (ca. 16 km) Weißenfels (ca. 23 km). weiterlesen »

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255. Geburtstag der Leipziger Zeichenakademie

Das Amtshaus am Thomaskirchhof um 1890

Das Amtshaus am Thomaskirchhof um 1890

Am 06.Februar 1764 wurde die Leipziger „Zeichenakademie“ gegründet. Erster Direktor wurde der 1717 in Preßburg geborene Maler und Bildhauer Adam Friedrich Oeser. Pate der Zeichenakademie war Prinz Xaver von Sachsen.
Die Zeichenakademie, die der Kunstakademie in Dresden unterstellt war, wurde im Herbst 1764 im Amtshaus eröffnet. Im Sommer 1765 zog die Akademie aus den engen Räumen in den Westflügel der Pleißenburg um. Um 1800 wurde die Akademie erweitert und umbenannt in „Zeichnungs-, Malerey- und Architectur-Academie“.

1835 führte sie den Namen „Akademie der bildenden Künste“. Ein Direktor, ein Lehrer für Architektur und zwei Lehrer für die freie Handzeichnung unterrichteten die Schüler kostenlos.

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Denkmal für Wilhelm Ferdinand Mitscherlich Eilenburg (bei Leipzig)

Denkmal für Wilhelm Ferdinand Mitscherlich in Eilenburg

Eilenburg eine Große Kreisstadt im Südwesten des Landkreises Nordsachsen. Eilenburg liegt an der Mulde am südwestlichen Rand der Dübener Heide, nordöstlich von Leipzig (ca. 26 km) zwischen Leipzig und Torgau (ca. 34 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Burgstädt (bei Chemnitz)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Burgstädt

Burgstädt eine Kleinstadt im Westen des Landkreises Mittelsachsen. Burgstädt liegt zwischen der Zwickauer Mulde und der Chemnitz, nordwestlich von Chemnitz (ca. 15 km) zwischen Chemnitz und Rochlitz (ca. 21 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Börtewitz (bei Chemnitz)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Börtewitz

Börtewitz ist ein Ortsteil der Stadt Leisnig im Norden des Landkreises Mittelsachsen. Börtewitz liegt nördlich von Chemnitz (ca. 59 km) zwischen Grimma (ca. 24 km) und Döbeln (ca. 17 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Beucha (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Beucha

Beucha ein Ortsteil der Stadt Brandis im Osten des Landkreises Leipzig. Beucha liegt östlich von Leipzig (ca. 17 km) zwischen Leipzig und Wurzen (ca. 17 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen 1870/1871 Augustusburg (bei Chemnitz)

Denkmal für die Gefallenen 1870/1871 Augustusburg

Augustusburg eine Kleinstadt im Südwesten des Landkreises Mittelsachsen. Augustusburg liegt im Erzgebirge, östlich von Chemnitz (ca. 16 km) zwischen Chemnitz und Freiberg (ca. 28 km). weiterlesen »

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Niederaudenhain (bei Leipzig)

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs Niederaudenhain

Niederaudenhain ein Ortsteil der Gemeinde Mockrehna im Süden des Landkreises Nordsachsen. Niederaudenhain liegt am Südrand der Dübener Heide, nordöstlich von Leipzig (ca. 41 km) zwischen Eilenburg (ca. 18 km) und Torgau (ca. 15 km).
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Denkmal Prinz von Hessen-Homburg Großgörschen (bei Halle/Saale)

Denkmal Prinz von Hessen-Homburg Großgörschen

Großgörschen ist ein Ortsteil der Kleinstadt Lützen im Osten des Burgenlandkreises. Großgörschen liegt südöstlich von Halle/Saale (ca. 48 km) zwischen Weißenfels (ca. 18 km) und Markkleeberg (ca. 21 km). weiterlesen »

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Schinkel-Tabernakel Großgörschen (bei Halle/Saale)

Schinkel-Tabernakel Großgörschen

Großgörschen ist ein Ortsteil der Kleinstadt Lützen im Osten des Burgenlandkreises. Großgörschen liegt südöstlich von Halle/Saale (ca. 48 km) zwischen Weißenfels (ca. 18 km) und Markkleeberg (ca. 21 km).
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Karl-Marx-Monument Chemnitz (Stadt Chemnitz)

Karl-Marx-Monument Chemnitz

Chemnitz ist eine kreisfreie Großstadt im Südwesten des Freistaats Sachsen. Chemnitz liegt am gleichnamigen Fluss am Nordrand des Erzgebirges, südöstlich von Leipzig (ca. 86 km) und südwestlich von Dresden (ca. 76 km). Der Stadtteil Kapellenberg befindet sich südwestlich der Innenstadt. weiterlesen »

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Zum Tag des Offenen Denkmals 2016 …

… unterwegs zu Kirchen im östlichen Saalekreis

Die Kirche in Kötzschau

Die Kirche in Kötzschau

Zum Tag des Offenen Denkmals 2016 hab ich mich zu einer Radtour zu Kirchen im östlichen Saalekreis auf den Weg gemacht. Was ich erlebt habe, waren eindrucksvolle Bauwerke, wenig Interesse und zu guter Letzt doch noch eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen.

Bei herrlichstem Spätsommerwetter begann meine Rundtour zu Kirchen im westlichen Saalekreis in Kötzschau. Die romanische Kirche in Kötzschau aus dem späten 12. Jahrhundert wurde in der Spätgotik umgebaut. Der eingezogene, dreiseitig geschlossene Chor mit Maßwerkfenstern und das profilierte Stufenportal sind besonders sehenswert. Ich war allein in der Kötzschauer Kirche, keine Besucher, niemand, der mir zur Kirche etwas erzählen konnte. So radelte ich weiter nach Schladebach. In der romanischen Kirche probten einige Musiker und das Portal war mit einer Girlande geschmückt – vielleicht eine bevorstehende Feier? Ansonsten keine Besucher und keine Führung.

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Ev. Pfarrkirche Mockritz (bei Chemnitz)

Mockritz, Ev. Pfarrkirche

Mockritz ist ein Ortsteil der Gemeinde Großweitzschen im Norden des Landkreises Mittelsachsen. Mockritz liegt nordöstlich von Chemnitz (ca. 53 km) zwischen Oschatz (ca. 23 km) und Döbeln (ca. 7 km). weiterlesen »

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