Juli 2022

Grabmal für Auguste Schmidt auf dem Alten Johannisfriedhof in Leipzig (Zentrum-Südost, Stadt Leipzig)

Grabmal für Auguste Schmidt auf dem Alten Johannisfriedhof in Leipzig

Das Zentrum-Südost ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Südost schließt sich südöstlich an die Innenstadt von Leipzig an zwischen dem Augustusplatz und dem Völkerschlachtdenkmal.
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Leipziger Persönlichkeiten – Auguste Schmidt

„Die Führerinnen der Frauenbewegung in Deutschland“ in der Gartenlaube 1883. Auguste Schmidt in mittlerer Reihe rechts

„Die Führerinnen der Frauenbewegung in Deutschland“ in der Gartenlaube 1883. Auguste Schmidt in mittlerer Reihe rechts

Friederike Wilhelmine Auguste Schmidt wurde am 3. August 1833 in Breslau als Tochter eines preußischen Artilleriehauptmanns geboren. Der Vater ermöglichte ihr und ihren beiden Schwestern eine gute Berufsausbildung.

Auguste Schmidt besuchte in Posen ein Lehrerinnenseminar und arbeitete im Alter von 17 Jahren zunächst als Lehrerin in Posen und später an einer Privatschule in Oberschlesien. Danach erhielt Schmidt an der Städtischen Höheren Magdalenenschule in Breslau eine Anstellung als einzige wissenschaftliche Lehrerin. Mit 28 Jahren wurde Auguste Schmidt zur Direktorin der Latzelschen höheren Privattöchterschule in Leipzig. Zu ihren Schülerinnen gehörte Clara Zetkin. Auguste Schmidt lebte mit ihren verwitweten Schwestern zusammen, die sie bei ihrer pädagogischen Arbeit unterstützten.

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Leipziger Persönlichkeiten – Henriette Goldschmidt

Henriette Goldschmidt 1910

Henriette Goldschmidt 1910

Henriette Goldschmidt wurde am 23. November 1825 in Krotoschin, Provinz Posen als Henriette Benas geboren. Henriette Benas war Tochter eines wohlhabenden jüdischen Kaufmanns und heiratete 1853 Abraham Meyer Goldschmidt, Rabbiner der deutschsprachigen jüdischen Gemeinde in Warschau.

1858 zog die Familie Goldschmidt nach Leipzig. Dem Motto eines Vortrags von Auguste Schmidt „Leben ist Streben“ folgend, gehörte Henriette Goldschmidt neben Louise Otto-Peters, Auguste Schmidt, Ottilie von Steyber und anderen Frauen im März 1865 zu den Begründerinnen eines Frauenbildungsvereins. Die Gründung dieses Vereins war von Misstrauen begleitet. Im Oktober 1865 fand die erste Frauenkonferenz Deutschlands in Leipzig statt, auf der die Gründung des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins (ADF) beschlossen wurde. Henriette Goldschmidt war von 1867 bis 1906 Vorstandsmitglied im ADF. Sie setzte sich besonders für gleiche Bildungschancen für Mädchen und Frauen sowie deren gleichberechtigte Teilnahme am öffentlichen Leben ein.

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Leipziger Persönlichkeiten – Käthe Windscheid

Käthe Windscheid

Käthe Windscheid

Katharina Charlotte Friederieke Auguste Windscheid, genannt Käthe wurde am 28. August 1859 in München als Tochter von des Juristen und Rechtslehrers Bernhard Windscheid geboren. Nach dem Besuch der Höheren Töchterschule in München legte sie nach Auslandsaufenthalten in Genf und London 1882 in Berlin das Sprachlehrerinnenexamen ab. Von 1885 bis 1890 arbeitete Käthe Windscheid an der Teichmannschen Privatschule in Leipzig und erwarb 1890 in Dresden den Abschluss einer Volksschullehrerin.

Käthe Windscheid studierte als Gasthörerin an den Universitäten in Leipzig, München und Heidelberg. Am 16. Februar 1895 promovierte sie als erste Frau an der Universität Heidelberg zum Doktor. Windscheid der erste weibliche Doktor der Philosophie in Deutschland.

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Leipziger Persönlichkeiten – Clara Zetkin

Clara Zetkin

Clara Zetkin

Clara Zetkin wurde am 5. Juli 1857 in Wiederau bei Rochlitz geboren. 1872 zogen ihre Elstern nach Leipzig wo Clara Zetkin durch die Beziehungen ihrer Mutter zum Allgemeinen Deutschen Frauenvereins eine Freistelle im Steyberschen Erziehungsinstitut für Höhere Töchter erhielt, das eine Lehrerinnenklasse hatte und von Auguste Schmidt geleitet wurde.

Während Ihres Studiums beschäftiget sich Clara Zetkin mit Fragen der Emanzipation von Frauen. Obwohl sie ihr Studium mit Auszeichnung abschloss, fand sie keine Anstellung als Lehrerin. Sie arbeite als Hauslehrerin und kam durch ihren Mann mit sozialistischem Gedankengut in Kontakt. Clara Zetkin folgte ihrem Mann 1882 ins Pariser Exil.
In der Gaststätte Güldene Aue in Sellerhausen sprach sie während der Sozialistengesetze erstmals auf einer Arbeiterversammlung. 1889 hielt sie auf dem Internationalen Arbeiterkongress in Paris eine Grundsatzrede über die Arbeiterinnen- und Frauenfrage und stellte sich damit an die Spitze der proletarischen Frauenbewegung.

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