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Kirchen in der Stadt Schkeuditz (Landkreis Nordsachsen)

Altscherbitz, Ev. Pfarrkirche

Altscherbitz, Ev. Pfarrkirche

Schkeuditz ist eine Kleinstadt im Westen des Landkreises Nordsachsen. Die Stadt Schkeuditz setzt sich aus den folgenden Ortsteilen zusammen:

  • Altscherbitz,
  • Dölzig,
  • Ennewitz,
  • Freiroda,
  • Gerbisdorf,
  • Glesien,
  • Hayna,
  • Kleinliebenau,
  • Glesien, Ev. Pfarrkirche (Johanneskirche)

    Glesien, Ev. Pfarrkirche (Johanneskirche)

  • Kursdorf,
  • Lössen (1985 für Braunkohlebergbau abgerissen),
  • Modelwitz,
  • Papitz,
  • Radefeld,
  • Schkeuditz,
  • Wehlitz,
  • Wolteritz,

Durch die Stadt Schkeuditz fließt die Weiße Elster. Der östliche Teil der Stadt Schkeuditz gehört zum nördlichen Teil des Leipziger Neuseenlandes. In der Stadt Schkeuditz leben ca. 17.000 Menschen.

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Kirchen in der Stadt Schkeuditz

Im Gebiet der Stadt Schkeuditz gibt es folgende Kirchen:

  • Altscherbitz: Ev. Pfarrkirche (Anstaltskirche),
  • Dölzig: Ev. Pfarrkirche,
  • Freiroda: Ev. Pfarrkirche,
  • Gerbisdorf: Ev. Pfarrkirche,
  • Glesien: Ev. Pfarrkirche (Johanneskirche),
  • Hayna: Ev. Pfarrkirche,
  • Kleinliebenau: Ev. Pfarrkirche (Pilgerkirche),
  • Kursdorf: Ev. Pfarrkirche,
  • Papitz: Ev. Kreuzkirche,
  • Radefeld: Ev. Pfarrkirche St. Nikolaus,
  • Schkeuditz: Ev. Stadtkirche St. Albanus, Kath. Kirche St. Franziskus,
  • Wolteritz: Ev. Pfarrkirche,

Dölzig, Ev. Pfarrkirche

Dölzig, Ev. Pfarrkirche

1913 wurde die Kirche in Altscherbitz als Anstaltskirche erbaut. Die kleine Saalkirche mit dreiseitigem Ostschluss hat eine Vorhalle mit Dachreiter und kapellenartige Anbauten.

Die gotische Kirche in Dölzig aus dem 15. Jahrhundert erhielt 1522 ihren Saal Der verputzte Bruchsteinbau mit eingezogenem, dreiseitigen Chorschluss hat Spitzbogenfenster und Maßwerkfenster im Chor.

Aus der Romanik stammt die Kirche in Freiroda. Die Saalkirche mit Querwestturm hat einen langen, eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor, Strebepfeiler und Spitzbogenfenster.

Gerbisdorf, Ev. Pfarrkirche

Gerbisdorf, Ev. Pfarrkirche

Das Dach des Saals und die Turmobergeschosse der 1584 erbbauten Ev. Pfarrkirche in Gerbisdorf wurden 1972 abgerissen. Seitdem ist die Saalkirche eine Teilruine.

Die romanische Ev. Pfarrkirche in Glesien erhielt 1519 ihren Choranbau. Der teilweise verputzte Backstein- und Bruchsteinbau hat einen dreiseitig geschlossenen Chor, Strebepfeiler, Spitz- und Korbbogenfenster, Schallöffnungen mit Säulen und Würfelkapitellen sowie einen Kapellenanbau mit Spitzbogenportal.

Hayna, Ev. Pfarrkirche

Hayna, Ev. Pfarrkirche

Der Querwestturm der Ev. Pfarrkirche in Hayna aus dem frühen 13. Jahrhundert mit ihrem Chor aus dem 15. Jahrhundert wurde 1972 abgetragen. Der Bruchsteinbau mit Backsteinen hat ein romanisches Sandsteinportal.

1706 wurde der Turm der Ev. Pfarrkirche in Kleinliebenau erbaut, 1787 das Schiff. Die Chorturmkirche wird heute als Pilgerherberge am Ökumenischen Pilgerweg genutzt.

Die romanische Ev. Pfarrkirche in Kursdorf aus dem 13. Jahrhundert ist noch sehr ursprünglich erhalten. Der Feldsteinbau mit verputztem Turm hat kleine Korbbogenfenster im Saal und eine Apsis.

Ev. Pfarrkirche in Radefeld

Ev. Pfarrkirche in Radefeld

Die Kirche in Papitz wurde 1906 von Königin Auguste Viktoria von Preußen und Kaiser Wilhelm II. anlässlich ihres 25. Hochzeitstages erbaut. Der Backsteinbau mit eingezogenem, dreiseitigen Schluss hat ein Walmdach mit Dachreiter.

Der Saal der romanischen Pfarrkirche in Radefeld wurde im 18. Jahrhundert erneuert. Die Saalkirche mit Querwestturm hat einen dreiseitig geschlossenen Chor und einen Turm mit Eckquaderung. Das Orgelprospekt stammt von Johann Christian Friedrich Flemming und wurde 1939 durch die Fa. Schmeisser erneuert.

Schkeuditz, Ev. Stadtkirche

Schkeuditz, Ev. Stadtkirche

Die Ev. Stadtkirche in Schkeuditz wurde um 1517 erbaut und 1899 erneuert. Die spätgotische Saalkirche hat ein romanisches Tympanon mit Inschrift, Spitzbogenfenster im Chor. Der Turm erhielt einen neogotischem Aufsatz und spitzem Faltdach.

Die Kath. Kirche in Schkeuditz stammt aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die schlichte Saalkirche mit Pfarrhaus hat einen schlanken Turm mit Walmdach.

Wolteritz, Ev. Pfarrkirche

Wolteritz, Ev. Pfarrkirche

Die Ev. Pfarrkirche in Wolteritz aus dem 13. Jahrhundert ist heute eine Saalkirche, im Kern jedoch eine romanische Chorturmkirche. Der Chor wurde um 1500 vergrößert. Im Inneren der Kirche befindet sich ein Grabmal für George Heinrich von Krostewitz.

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