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Leipziger Persönlichkeiten – Karl-Friedrich Bonhoeffer

Physikalisches Instiut der Universität Leipzig (zerstört)

Physikalisches Instiut der Universität Leipzig (zerstört)

Karl-Friedrich Bonhoeffer wurde am 13. Januar 1899 in Breslau geboren. Bonhoeffer wirkte nach seinem Studium am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin-Dahlem und anschließend als Professor in Frankfurt am Main. Ab 1934 leitete er das Physikalisch-chemische Institut der Universität Leipzig und machte sich einen Namen durch den Nachweis des Parawasserstoffs.

Bis 1944 gelang es Bonhoeffer, in seinem Institut rassisch verfolgte Mitarbeiter zu beschäftigen, konnte geflohenen Mitarbeitern Stellungen im Ausland vermitteln und unterstützte seine im politischen Widerstand stehenden Geschwister.

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1945 gehörte Karl-Friedrich Bonhoeffer zu den ersten, die den Wiederaufbau der Universität Leipzig unterstützten. Er war Dekan der mathematisch-naturwissenschaftlichen Abteilung der Philosophischen Fakultät. 1946 ging Karl-Friedrich Bonhoeffer an die Humboldt-Universität Berlin, danach nach Göttingen, wo er am 15. Mai 1957 starb.

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Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4t_Leipzig

Quelle:
Horst Riedel: Stadtlexikon Leipzig von A bis Z, Pro Leipzig, 2005

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Autor: Mirko Seidel am 31. Jan 2022 19:30, Rubrik: Persönlichkeiten, Stadt Leipzig, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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