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Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein

Schloss Lauenstein

Schloss Lauenstein

Das Osterzgebirgsmuseum im Schloss Lauenstein erwartet seine Besucher mit einervielgestaltigen Ausstellung. Gezeigt werden neben den Räumen des Schlosses und der Burg u.a. Ausstellungen zu dem berühmten Baumeister George Bähr, dem Schöpfer der Frauenkirche in Dresden, die Geschichte der sächsischen Postmeilensäulen sowie der Wandel der Landschaft des Erzgebirges.

Das Schlossgefängnis

Mehrere Arrestzellen und eine Wächterstube aus dem Jahr 1853 des im Schloss eingerichteten Königlichen Amtsgerichts Lauenstein erinnern an den Strafvollzug vergangener Zeit.

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Zu Leben und Werk George Bährs und seinem weltbekannten Bauwerk

Der Baumeister der Dresdner Frauenkirche wurde 1666 in Fürstenwalde bei Lauenstein geboren und verbrachte seine Kindheit in Lauenstein. George Bähr (1666 – 1738) plante ein architektonisches Meisterwerk, welches durch seine einzigartige Kuppel zum Wahrzeichen der Stadt Dresden werden sollte. Die Dresdner Frauenkirche – meisterlich im 18. Jahrhundert errichtet, 1945 zerstört, ab 1991 wiedererbaut und im Oktober 2005 fertiggestellt.

Von den kursächsischen Postmeilensäulen

In der in Sachsen einmaligen Ausstellung wird die Geschichte der bedeutenden Denkmale des kursächsischen Post- und Verkehrswesens aufgezeigt. Sie erfahren Interessantes über die kursächsischen Postmeilensäulen, die August der Starke (1670 – 1733) aufstellen ließ, aber auch über die Vermessung sächsischer Straßen.

Geschichte der Müglitztal-Eisenbahn

Mehrere Dioramen zeigen die Geschichte der Müglitztal-Eisenbahn. Das Dampflokomotivenmodell der historischen Schmalspurbahn lässt nicht nur Kinderherzen höher schlagen.

Türken- oder Wappensaal

Im Festsaal des Schlosses Lauenstein mit seiner einzigartigen, prächtigen Stuckdecke aus dem Jahr 1609 erklingen regelmäßig Konzerte, werden Trauungen gefeiert und interessante Vorträge gehalten. Der Türken- oder Wappensaal erinnert an den Kunstsinn der Herren von Bünau, die das Schloss damals ausbauen ließen.

Die Schlosskapelle

Von der Bedeutung der Religion im Leben der einstigen Schlossherren berichtet die Schlosskapelle. Sie wurde um 1500 im Stil der Gotik errichtet und im 19. Jahrhundert umgebaut. Wertvolle Porträtplastiken, die um 1600 geschaffen wurden und einst den großen Trompetersaal zierten, sind hier zu bewundern.

Der Vogelsaal

Der Vogelsaal beeindruckt mit seinen wertvollen Malereien aus dem 17. Jahrhundert. Das doppeljochige Sterngewölbe ist mit Renaissanceornamenten, wie Beschlagwerk und Tierdarstellungen bemalt.

Zahlreiche Trophäen, Tierpräparate und Jagdwaffen erzählen über die Geschichte der Jagd im östlichen Erzgebirge. Wie der Wald zu dem wurde, was er heute ist, kann der Besucher im Schlossmuseum Lauenstein erfahren. Von den einstigen Urwäldern des Erzgebirges, in denen Wölfe heulten und Bären brummten erleben Sie, wie der Mensch im Laufe der Jahrhunderte die Natur des Osterzgebirges veränderte.

Neben der Dauerausstellung werden im Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein auch Sonderausstellungen gezeigt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Schlosses Lauenstein.

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Autor: Mirko Seidel am 20. Mai 2014 17:37, Rubrik: Artikel, Artikel & Berichte, Ausstellungen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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