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Kirchen in der Stadt Zwenkau (Landkreis Leipzig)

Zwenkau, Ev. Johanniskirche

Zwenkau, Ev. Johanniskirche

Zwenkau ist eine Kleinstadt im Westen des Landkreises Leipzig. Die Stadt Zwenkau besteht aus den Ortsteilen:

  • Bösdorf (1982 für Braunkohlebergbau abgerissen),
  • Döhlen,
  • Eythra (1987 für Braunkohlebergbau abgerissen),
  • Großdalzig,
  • Großdalzig, Ev. Pfarrkirche

    Großdalzig, Ev. Pfarrkirche

  • Imnitz,
  • Kotzschbar,
  • Kleindalzig,
  • Löbschütz,
  • Mausitz,
  • Rüssen-Kleinstorkwitz,
  • Tellschütz,
  • Zitzschen,
  • Zwenkau,

Die Kirchen in Bösdorf und Eythra wurde mit den Dörfern für den Braunkohlebergbaiu abgerissen. Zwenkau liegt im Leipziger Neuseenland am Zwenkauer See. Durch das Stadtgebiet fließt die Weiße Elster. In der Stadt Zwenkau leben ca. 8.700 Einwohner.

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Kirchen in der Stadt Zwenkau

Im Gebiet der Stadt Zwenkau gibt es folgende Kirchen:

  • Großdalzig: Ev. Pfarrkirche,
  • Imnitz: Ev. Pfarrkirche,
  • Tellschütz: Ev. Pfarrkirche,
  • Zitzschen: Ev. Pfarrkirche,
  • Zwenkau: Ev. Stadtpfarrkirche St. Laurentius, Ev. Johanniskirche

Der Chor der Ev. Pfarrkirche in Großdalzig wurde im 14. Jahrhundert erbaut. 1775 bis 1776 erfolgte der Umbau der Kirche. Die Saalkirche mit Segmentbogenfenstern hat einen eingezogenen, niedrigeren Chor und einen oktogonaler Turmaufbau mit Lisenengliederung und Welscher Haube.

Tellschütz, Ev. Pfarrkirche, Südseite

Tellschütz, Ev. Pfarrkirche, Südseite

Die aus dem 16. Jahrhundert stammende Kirche in Imnitz wurde 1794 umgebaut. Die Chorturmkirche mit eingezogenem, dreiseitig geschlossenen Chor ist eine der wenigen Kirchen im Landkreis Leipzig, die leer steht und in einem schadhaften Zustand ist.

Die Kirche in Tellschütz aus dem 15. Jahrhundert ist im Januar 2015 ausgebrannt. Dabei ging die gesamte Ausstattung verloren. Der Saal der Kirche wurde im 18. Jahrhundert erbaut.

Zitzschen, Ev. Pfarrkirche

Zitzschen, Ev. Pfarrkirche

1794 erbaute Daniel Schuricht die Pfarrkirche in Zitzschen. Die Saalkirche mit geradem Schluss und Walmdach hat einen Westturm mit oktogonalem Glockengeschoss, Lisenengliederung und Haube.

Die Ev. Stadtkirche in Zwenkau aus dem 15. Jahrhundert wurde 1712 bis 1727 umgebaut und 1892 durch Theodor Quentin restauriert. Die im Kern spätgotische Saalkirche wurde durch den Anbau von Seitenkapellen querschiffartig ausgebaut.

Aus dem späten 17. Jahrhundert stammt die Johanniskirche in Zwenkau. Die Saalkirche mit geradem Schluss und Lisenengliederung hat einen zweigeschossigen Turm auf quadratischem Grundriss.

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Autor: Mirko Seidel am 6. Dez 2015 12:15, Rubrik: Artikel, Artikel & Berichte, Kirchen, Landkreis Leipzig, Sachsen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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