Juni 2022

Leipziger Persönlichkeiten – Hans Caspar Hirzel

Eisenbahn-Obelisk Leipzig

Eisenbahn-Obelisk Leipzig

Hans Caspar Hirzel wurde am 1. September 1798 in Zürich geboren. In Zürich zum Kaufmann ausgebildet, arbeitete Hirzel 1816 in einem Handelshaus in Bordeaux, ab 1830 betrieb er einen Kommissionshandel für Kolonialwaren in Zürich. Hans Caspar Hirzel heiratete nach Leipzig und führte hier ein Überseehandels- und Bankhaus.

1834 gehörte Hans Caspar Hirzel neben Albert Dufour-Feronce, Gustav Harkort und Carl Lampe zu den Gründern der Leipzig-Dresdner Eisenbahn. 1835 wurde Hirzel Konsul der Schweiz in Leipzig und drängte von Leipzig aus ab 1839 die Schweiz zum Aufbau eines Eisenbahnnetzes. 1866 brach das Bankhaus wegen der Baumwollkrise zusammen.

Hans Caspar Hirzel starb am 31. Mai 1866 in Zürich.

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Leipziger Persönlichkeiten – Richard Graul

Richard Graul

Richard Graul

Richard Graul wurde am 24. Juni 1862 in Leipzig geboren. Sein Vater besaß in Paris ein kunstgewerbliches Zeichenatelier, das er 1885 nach Frankfurt am Main verlegte. Graul studierte an den Universitäten Zürich und Leipzig Archäologie und Kunstwissenschaft.

Von 1896 bis 1929 war Richard Graul Direktor des Kunstgewerbemuseums Leipzig, 1907 wurde Graul Vorsitzender der Ortsgruppe Leipzig des Deutschen Werkbundes. Er erkannte die Konkurrenz des Werkbundhauses in Frankfurt und war bestrebt, Waren der Kunstindustrie und des Kunstgewerbes nach strenger Qualitätsauslese zu den Leipziger Messen als Musterschauen in seinem Haus vorzuführen. Im Oktober 1920 fand die erste „Entwurfs- und Modellmesse“, die Grassimesse, statt.

Richard Graul starb am 25. Dezember 1944 in Leipzig.

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Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Graul#/media/Datei:Richard_Graul.jpg

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Leipziger Persönlichkeiten – Christian Fürchtegott Gellert

Christian Fürchtegott Gellert

Christian Fürchtegott Gellert

Christian Fürchtegott Gellert wurde am 4. Juli 1715 in Hainichen geboren. Als fünfter Sohn einer Pastorenfamilie wuchs Gellert in ärmlichen Verhältnissen auf. Ab 1729 besuchte er die Fürstenschule St. Afra in Meißen.

1734 kam Christian Fürchtegott Gellert an die Universität Leipzig zum Studium der Theologie und Philosophie. 1739 musste er das Studium aus Geldmangel für ein Jahr unterbrechen. Sein ein erster Versuch, als Prediger aufzutreten, scheiterte an seiner Schüchternheit. Gellert hielt sich mit Privatstunden und der Erziehung junger Adliger über Wasser und machte sich mit französischer und englischer Literatur vertraut. 1744 konnte Gellert sein Studium abschließen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Wilhelm Furtwängler

Wilhelm Furtwängler

Wilhelm Furtwängler

Gustav Heinrich Ernst Martin Wilhelm Furtwängler wurde am 25. Januar 1886 als Sohn des Professors für Klassische Archäologie Adolf Furtwängler und dessen Frau Adelheid am Nollendorfplatz in Schöneberg (Berlin) geboren.

Seine Jugendzeit verbrachte Furtwängler in München, wo sein Vater an der Universität lehrte. Durch seine frühe Begeisterung für die Musik erhielt er 1899 Privatunterricht und eine Ausbildung zum Pianisten. Bereits im Jahr 1900 führte der Münchner Orchesterverein ein Klavierquartett und eine Ouvertüre von Wilhelm Furtwängler auf.

Furtwänglers erste Engagements führten nach Berlin, über Breslau, Zürich wieder nach München. 1910 wurde er als 3. Kapellmeister nach Straßburg gerufen, ging 1911 nach Lübeck. 1915 wurde Wilhelm Furtwängler Operndirektor in Mannheim, von 1919 bis 1921 war er Chefdirigent des Wiener Tonkünstler-Orchesters und übernahm 1920 übernahm als Nachfolger von Richard Strauss die Konzerte der Berliner Staatsoper.

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Leipziger Persönlichkeiten – Pascal Deuel

Eitingonhaus (Städtisches Klinikum St. Georg, Haus Eitingon) Leipzig

Eitingonhaus (Städtisches Klinikum St. Georg, Haus Eitingon) Leipzig

Pascal Deuel wurde am 13. Mai 1885 in Leipzig geboren. Nach dem Besuch des König-Albert-Gymnasiums studierte Deuel an den Universitäten in Freiburg, Bonn und Leipzig Medizin und verbrachte seine Assistenzarztzeit in Dortmund, Hamburg und Zürich.

Zwischen 1919 und 1928 leitete Pascal Deuel das Jüdische Krankenheim in der König-Johann-Straße 19 (heute Tschaikowskistraße). Deuels Anregungen für den modernes Krankenhaus führte zum Bau des Israelitischen Krankenhauses Leipzig der Eitingon-Stiftung. Dort war Pascal Deuel 1928 bis 1929 Chefarzt der Inneren Abteilung und arbeitete auf dem Gebiet der Tuberkulosebekämpfung. Pascal Deuel starb am 9. Juni 1932 in Karlsbad.

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Leipziger Persönlichkeiten – Peter Debye

Peter Debye

Peter Debye

Peter Debye wurde am 24. März 1884 in Maastricht geboren. Von Zürich wechselte Debye 1927 an das Zentrum der physikalischen Chemie der Universität Leipzig und wirkte bis 1935 als ordentlicher Professor für experimentelle Physik. 1935 wechselte Peter Debye an das Kaiser-Wilhelm-Institut nach Berlin.

Peter Debye war Miterfinder der Röntgenspektroskopie und lieferte Arbeiten über die Kristallphysik, die Quantentheorie und die elektrische Leitfähigkeit von Flüssigkeiten. 1936 wurde er mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Peter Debye starb am 2. November 1966 in Ithaca/New York.

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Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Debye

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Leipziger Persönlichkeiten – Ephraim Carlebach

Ephraim Carlebach

Ephraim Carlebach

Ephraim Carlebach wurde am 21. März 1879 in Lübeck als Sohn eines orthodoxen Rabbiners geboren. Nach dem Besuch des humanistischen Katharineums in Lübeck studierte Ephraim Carlebach in Zürich, Basel, Würzburg und Berlin Geschichte und Pädagogik. Ab 1900 war Carlebach Rabbiner der Talmud-Tora-Synagoge in der Keilstraße in Leipzig und leitet die angeschlossene Religionsschule.

Ephraim Carlebach war Gründer der 1912 eröffneten Höheren Israelitischen Schule in Leipzig, die die erste allgemeinbildende jüdische Schule in Sachsen war. 1913 bezog Ephraim Carlebach mit seiner Schule einen Neubau in der Gustav-Adolf-Straße im Waldstraßenviertel. 1929 gründete Carlebach ein Jüdisches Jugendhaus.

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