Chemnitz

Chemnitz – Stadt der Moderne

Stadthalle Chemnitz und Hotel Merkur

Stadthalle Chemnitz und Hotel Merkur

Chemnitz ist eine Großstadt und die drittgrößte Stadt des Freistaats Sachsen. Die Stadt liegt am Nordrand des Erzgebirges an dem gleichnamigen Fluss.
Chemnitz war ein bedeutendes Zentrum der Textilindustrie, des Maschinenbaus und des Bergbaus. Der schnelle Aufschwung zur Großstadt veränderte das Gesicht der Stadt bereits im 19. Jahrhundert. Die tiefste Zäsur in der Geschichte der Stadt stellten jedoch der 2. Weltkrieg und der nachfolgende Wiederaufbau dar. In der Stadt Chemnitz leben ca. 240.000 Menschen.

Geschichte

Schlosskirche Chemnitz

Schlosskirche Chemnitz

Der Name Chemnitz verweist auf eine slawische Siedlungsgründung. 1136 stiftet Kaiser Lothar III. ein Benediktinerkloster über der Flussaue der Chemnitz. Unter Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) entsteht zwischen 1168 und 1172 eine planmäßig angelegte Stadt. Die etwa kreisförmige Stadtanlage hatte ein gitterförmiges Straßennetz.

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Noch in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wird die Stadt Chemnitz befestigt. Der Schnittpunkt zweier Handelsstraßen in der Stadt machten Chemnitz schon früh zu einem bedeutenden Handels- und Warenumschlagplatz. Die ältesten Stadtkirchen St. Nicolai (1945 zerstört) und St. Johannis stammen aus dem 12. und 13. Jahrhundert. 1481 wird innerhalb der Stadtmauer ein Franziskanerkloster gegründet, an dessen Stelle 1750-1756 die Neue Johanniskirche erbaut wurde.

Schloss Chemnitz, heute Kunstsammlungen der Stadt

Schloss Chemnitz, heute Kunstsammlungen der Stadt

Bereits im Mittelalter war Chemnitz ein bedeutendes Zentrum der Tuchmacher und Leineweber. Um 1500 kam der Bergbau als weitere wirtschaftliche Grundlage der Stadt hinzu. Der Arzt und Humanist Georg Agricola verfasste in Chemnitz das literarische Hauptwerk der damaligen Bergbauwissenschaft „De re Metallica“.

Nach der Säkularisierung des Benediktinerklosters 1546 wurden die Klostergebäude zu einem landesherrlichen Schloss umgebaut. Der Dreißigjährige Krieg verwüstete Chemnitz schwer.

Technische Universität Chemnitz, Nachfolger der Königlichen Gewerbeschule

Technische Universität Chemnitz, Nachfolger der Königlichen Gewerbeschule

Im frühen 19. Jahrhundert nahm das Tuchmachergewerbe einen erheblichen Aufschwung und begründete somit die spätere Chemnitzer Textilindustrie. 1836 wird die Königliche Gewerbeschule gegründet, die spätere Technische Universität. Der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt war nicht mehr aufzuhalten. Die wachsende Textilindustrie und der Maschinenbau machten Chemnitz im 19. Jahrhundert zum „Sächsischen Manchester“. Die zahlreichen Schlote der Fabriken und ihre Abgase brachten der Stadt aber auch den Namen „Rußchemnitz“ ein. Die Einwohnerzahl stieg zwischen 1883 und 1912 von 100.000 auf 300.000.

Große Verwaltungsbauten bestimmten die Wiederaufbauphase in Chemnitz seit den 1960er Jahren

Große Verwaltungsbauten bestimmten die Wiederaufbauphase in Chemnitz seit den 1960er Jahren

1945 wird das Zentrum von Chemnitz zu 90% zerstört. In den 1950er Jahren orientierte sich der Wiederaufbau zunächst noch an den historischen Stadtstrukturen, bevor es 1958 zu einer völligen städtebaulichen Neukonzeption kommt. Der mittelalterliche Stadtgrundriss wurde weitgehend negiert. Im Zentrum blieben nur wenige historische Gebäude erhalten oder wurden wieder aufgebaut. Das Gesicht der Stadt Chemnitz sollte sich wandeln zu einer modernen, sozialistischen Großstadt mit breiten Straßen, Plätzen und Grünanlagen. Die anhaltende Wohnungsnot in der DDR und wirtschaftliche Zwänge verhinderten jedoch die endgültige Ausführung dieser Pläne. 1990 war das Zentrum von Chemnitz ein Konglomerat aus wenigen historischen Bauten, modernen Wohnbauten aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, breiten Straßen, überdimensionalen Plätzen und Freiflächen. Von einer lebens- und liebenswerten Innenstadt war an weit entfernt.

1953 wird Chemnitz in Karl-Marx-Stadt umbenannt, obwohl der Philosoph die Stadt nie besucht hat. Nach einer Bürgerabstimmung 1990 erhält Chemnitz seinen alten Namen wieder zurück.

Der Rosenhof

Der Rosenhof

Nach 1990 zielten die städtebaulichen Planungen darauf hin, die vorhandene Bebauung so zu ergänzen, dass der alte Stadtgrundriss – soweit noch möglich – wieder erkennbar wird. Die großen Freiflächen in der Innenstadt wurden so bebaut, dass sie den Anforderungen an den Verkehr entsprachen, aber auch Straßen und Plätze im menschlichen Maßstab entstanden.

Chemnitz hat sich den Slogan „Stadt der Moderne“ gegeben. Und das zu Recht. In der Innenstadt ist die Baugeschichte des 20. Jahrhunderts in Ostdeutschland auf kleiner Fläche erlebbar.

Stadtrundgang durch das Zentrum von Chemnitz

Die Nummern in den eckigen Klammern finden Sie auf der Skizze des Rundgangs durch Chemnitz.

Hauptbahnhof Chemnitz

Hauptbahnhof Chemnitz

Wer Chemnitz besucht, der sollte sich auf eine Stadt der Gegensätze und Brüche einstellen. Die wenigen, nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieges und den Abrissen der Nachkriegszeit erhalten gebliebenen Bauten werden eingerahmt von moderner Nachkriegsarchitektur und nicht immer ist das Zusammenspiel harmonisch. Im Gegensatz zu den meisten westdeutschen Städten, die nach dem 2. Weltkrieg schnell und gleichförmig wieder aufgebaut wurden, dauerte der Wiederaubau des Chemnitzer Stadtzentrums mehr als 50 Jahre und ist bis heute nicht abgeschlossen. In Chemnitz lassen sich die wechselnden städtebaulichen und architektonischen Prinzipien der Nachkriegszeit in Ostdeutschland sehr gut ablesen.

Theaterplatz mit Petrikirche und Hotel Chemnitzer Hof

Theaterplatz mit Petrikirche und Hotel Chemnitzer Hof

Der Rundgang durch das Zentrum von Chemnitz beginnt am Bahnhof und führt durch die Carolastraße. Die Straße ist weitgehend erhalten geblieben, sehenswert sind das neogotische Eckgebäude an der Bahnhofstraße und das Medienhaus. Weiter gelangt man zum Theaterplatz. Rechts steht das Hotel Chemnitzer Hof [1]. Das 1930 von Heinrich Straumer errichtete Gebäude wurde betont sachlich gehalten. Unweit des Chemnitzer Hofes in der Straße der Nationen steht das Hauptgebäude der Technischen Universität [2], 1874-1878 in Stil der Neorenaissancee erbaut.

Der Theaterplatz in Chemnitz

Der Theaterplatz in Chemnitz

Der Theaterplatz [3] ist der schönste Platz von Chemnitz. Im Wesentlichen geht seine Gestaltung auf Pläne des Architekten Richard Möbius aus dem Jahr 1902 zurück. Bereits 1885 wurde die Ev. Petrikirche erbaut, 1906-1909 folgen das Stadttheater und das König-Albert-Museum.

Zwischen Theater und Museum hindurch führt der Rundgang durch Chemnitz zur Mühlenstraße, vorbei an dem wiederaufgebauten Geburtshaus des Chemnitzer Arbeitersohns Fritz Heckert. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht das Stadtbad [4], das zwischen 1928-1935 erbaut wurde.

Das Karl-Marx-Monument

Das Karl-Marx-Monument

An der Brückenstraße steht das wohl berühmteste Monument der Stadt Chemnitz – das Karl-Marx-Monument [5], von den Chemnitzern auch „Nischel“ genannt.
Der 7 Meter hohe Bronzekopf des deutschen Philosophen wurde von dem sowjetischen Bildhauer Lew Kerbel geschaffen und 1971 eingeweiht.

Hinter dem Denkmal auf einer haushohen Bronzetafel der Satz „Proletarier aller Länder, vereinigt Euch“ in mehreren Sprachen.

Das ehem. Warenhaus Schocken

Das ehem. Warenhaus Schocken

An der Kreuzung Bahnhofstraße/Brückenstraße steht das ehemalige Warenhaus Schocken [6], heute Landesmuseum für Archäologie. Das Gebäude, das 1930 von Erich Mendelssohn erbaut wurde, ist eines der bedeutendsten Beispiele für das Bauen der Neuen Sachlichkeit.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht in einer Grünanlage die Ev. Johanniskirche [7]. Die älteste Kirche von Chemnitz wurde 1264 erstmals erwähnt. Ihre heutige Gestalt erhielt sie nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieges.

Das ehem. Warenhaus Tietz

Das ehem. Warenhaus Tietz

An der Bahnhofstraße befindet sich das ehemalige Warenhaus Tietz [8]. Es wurde 1912-1913 als erstes großes Warenhaus der Stadt Chemnitz von dem Architekten Wilhelm Kreis erbaut. Im Atrium des Gebäudes wird der „Steinerne Wald“ – prähistorische versteinerte Baumstämme – gezeigt.

Weiter entlang der Bahnhofstraße führt der Stadtrundgang zum Falkeplatz [9]. Die städtebauliche Wirkung des Platzes wurde nach dem 2. Weltkrieg nicht wieder hergestellt.

Die Deutsche Bank am Falkeplatz

Die Deutsche Bank am Falkeplatz

Dennoch stehen am Falkeplatz zwei bedeutende Bauten der Moderne: die Deutsche Bank, 1925-1926 mit einer konkav geschwungenen Fassade erbaut, und das Museum Gunzenhauser.

Durch die Theaterstraße gelangt man zum Rosenhof [10]. Der Rosenhof wurde in den 1960er Jahren als Einkaufs- und Fußgängerzone bebaut und gilt als gelungenes Beispiel für eine innerstädtische Nachkriegsbebauung. Nach 1990 wurde der Rosenhof noch einmal umgestaltet.

Altes und Neues Rathaus am Markt

Altes und Neues Rathaus am Markt

Der Rosenhof endet am Markt [11] von Chemnitz. Der Marktplatz besitzt ein Gebäudeensemble aus dem 15. bis zum 20. Jahrhundert. Das Alte Rathaus bildet zusammen mit der Ev. Jakobikirche und dem Neuen Rathaus das einzige erhaltene innerstädtische Quartier aus der Vorkriegszeit. Das Alte Rathaus wurde 1496-1498 erbaut und 1882-1883 verändert. Das Neue Rathaus schuf 1911-1912 der Stadtbaurat Richard Möbius. An der Westseite des Marktes steht das Siegertsche Haus, 1737-1741 erbaut.

Die Jugendstilfassade der Jakobikirche

Die Jugendstilfassade der Jakobikirche

Vom Markt führt der Rundgang durch Chemnitz zur Ev. Jakobikirche [12]. Die turmlose Hallenkirche wurde anstelle eines Vorgängerbaus gegen Ende des 14. Jahrhundert erbaut. 1875-1879 erhielt die Kirche eine neogotische Fassade, die 1911-1912 durch eine Fassade in Formen des Jugendstils ersetzt wurde.
Die Wohnbebauung auf der gegenüberliegenden Straßenseite stammt aus den Jahren bis 1958 und markiert die erste Phase des Wiederaufbaus des Stadtzentrums. Die in der Höhe gestaffelten Gebäude mit Vor- und Rücksprüngen nehmen noch Rücksicht auf den alten Stadtgrundriss und die historische Bebauung.

Der Rote Turm

Der Rote Turm

Durch die Börnichsgasse gelangt man zum Düsseldorfer Platz und zum Roten Turm [13]. Grabungen datieren die Fundamente des Turms in das 12. Jahrhundert. Damit ist er das älteste erhaltene Gebäude der Stadt. Der ursprünglich zu einem befestigten Hof gehörende Rote Turm wurde später in die Stadtbefestigung einbezogen. Der Rote Turm ist das letzte erhaltene Zeugnis der Chemnitzer Stadtbefestigung. Am Johannisplatz und in der Wallstraße wurde der Verlauf der Stadtmauer durch Baumpflanzungen nachempfunden.

Stadthalle und Hotel Merkur - die Neue Mitte von Chemnitz

Stadthalle und Hotel Merkur – die Neue Mitte von Chemnitz

Durch die Rathausstraße führt der Rundgang durch Chemnitz zur Bahnhofstraße und zum Johannislatz. Auf der linken Seite, am Posthof, steht das Sparkassengebäude [14], ein 1922-1924 von Heinrich Straumer errichteter Bau.

In einem kleinen Park an der Straße der Nationen steht das Gebäudeensemble aus Stadthalle und ehemaligem Interhotel [15] (heute Hotel Merkur). Der 1968 bis 1974 errichtete Gebäudekomplex markiert die neue Mitte von Chemnitz. Der Komplex aus polygonaler Stadthalle und knapp 100 m hohem Hotel galt in den 1970er Jahren als über die DDR hinaus anerkannte Lösung.

Straße der Nationen

Straße der Nationen

In der Straße der Nationen [16] entstanden zwischen 1961 und 1962 mehrgeschossige Wohnbauten, die kammartig zur Straße stehen und durch flache Ladenbauten mit Arkaden verbunden sind. Die Lösung ist städtebaulich interessant, wenngleich dafür nach dem Krieg erhalten gebliebene Wohngebäude abgerissen wurden.

Wer müde vom Stadtrundgang durch Chemnitz ist, kann sich am Schlossteich [16], der größten innerstädtischen Grünanlage, erholen, Der Schlossteich wurde von den Mönchen des Benediktinerkloster zur Fischzucht angelegt. Oberhalb des Schlossteiches befinden sich die Schlosskirche und das Schloss Chemnitz [17] heute Kunstsammlungen der Stadt Chemnitz. Am Aufgang zur Schlosskirche steht das malerische Ensemble des Schlossvorwerks.

Sehenswertes in Chemnitz

Ev. Schlosskirche [16]:

Westportal der Schlosskirche

Westportal der Schlosskirche

  • 1136 Klostergründung durch Kaiser Lothar,
  • Kirchenbau in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts und Anfang des 13. Jahrhunderts,
  • Umbau zur spätgotischen Hallenkirche in den 1520er Jahren, vermutlich durch Andreas Günther,
  • Nordportal 1525,
  • dreischiffige, spätgotische Hallenkirche,
  • kreuzförmiger Ostteil
  • Querturm,
  • Hochaltar,
  • Die Schlosskirche kann besichtigt werden.

Schloss Chemnitz [16]:

Kunstsammlungen im Schloss Chemnitz

Kunstsammlungen im Schloss Chemnitz

  • von Klosterbauten blieben nur Ost- und Südflügel erhalten (13. und 14. Jahrhundert),
  • Umbau im 16. Jahrhundert zum Schloss,
  • im 17. Jahrhundert teilweiser Abbruch,
  • 1929-1931 und 1939 zum Museum umgebaut,

Ev. Jakobikirche [12]:

  • Turmlose Hallenkirche,
  • Vorgängerbau aus dem 12. Jahrhundert,
  • erbaut im dritten Viertel des 14. Jahrhunderts und Beginn des 15. Jahrhunderts,
    Schiff der Jakobikirche

    Schiff der Jakobikirche

  • 1875-1879 durch Umbau der Westfassade durch Hugo Altendorff im Stil der Neogotik,
  • 1911-1912 Entfernung der historistischen Fassade und Neubau einer Jugendstilfassade durch Rudolf Schilling und Julius Gräbner,
  • Wiederaufbau Chor 1946-1949,
  • Wiederaufbau Schiff seit 1958 bis in die 1990er Jahre,
  • Hallenumgangschor mit 9/16-Schluss,
  • Die Jakobikirche kann besichtigt werden.

Ev. Johanniskirche [7]:
Die Johanniskirche in Chemnitz

  • Saalkirche,
  • 1264 erstmals erwähnt,
  • um 1566 spätgotischer Umbau,
  • 1876-1877 und 1880-1881 neogotischer Umbau und neogotischer Turm,
  • 1911-1912 Rückbau der historistischen Formen,

Ev. Petrikirche [3]:

Petrikirche am Theaterplatz in Chemnitz

Petrikirche am Theaterplatz in Chemnitz

  • 1885-1888 durch Hans Enger erbaut,
  • neogotische Hallenkirche,
  • reich gegliederte Fassade,
  • Chor mit 5/8-Schluss,
  • Ladegastorgel,

Roter Turm [13]:

  • Ehemaliger Wohnturm eines befestigten Hofes,
  • erbaut 12. Jahrhundert,
  • Roter Turm und Galerie Roter Turm

    Roter Turm und Galerie Roter Turm

  • später in die Stadtbefestigung integriert,
  • Backsteinobergeschoss Ende 15. Jahrhundert,
  • 1957-1959 wieder hergestellt und mit modernen Flachbau erweitert,
  • dieser nach 1990 wieder entfernt,

Altes Rathaus [11]:

  • 1496-1498 erbaut, Ausbau 1556-1557,
  • Nach Brand 1619 wieder hergestellt,
  • 1882-1883 bauliche Veränderung,
  • Judith-Lucretia-Portal am Alten Rathaus

    Judith-Lucretia-Portal am Alten Rathaus

  • 1946-1951 Wiederaufbau, Erhöhung um ein Geschoss,
  • Restaurierung der Fassade 1974-1975,
  • 1910 Judith-Lucretia-Portal vom ehemaligen Haus Markt 15 angebracht,
  • Hoher Turm
  • wahrscheinlich eine stadtburgartige Eigenbefestigung,
  • 1333-1338 erhöht,
  • Rathausturm und Hoher Turm

    Rathausturm und Hoher Turm

  • 1986-1987 in der barocken Fassung wieder aufgebaut,
  • Rathausturm
  • Erbaut 1486,

Neues Rathaus [11]:

  • 1907-1991 von Richard Möbius erbaut,
  • einzelne, differenzierte Baukörper mit repräsentativer Fassade in Formen der Neorenaissance und des Jugendstils,

König-Albert-Museum [3]:

König-Albert-Museum am Theaterplatz

König-Albert-Museum am Theaterplatz

  • 1906-1909 von Richard Möbius erbaut,
  • langgestreckter Bau als westlicher Abschluss des Theaterplatzes,
  • Mittel- und zwei Seitenrisalite,

Opernhaus [3]:

  • 1906-1909 von Richard Möbius erbaut,
  • markanter Baukörper an der nördlichen Platzseite des Theaterplatzes,
  • Opernhaus

    Opernhaus

  • 1947-1951 Wiederaufbau,
  • segmentbogenartig geschlossener Bau in neobarocken Formen,
  • Haupteingang mit Altan und Kollossalordnung,

Ehem. Warenhaus Schocken [6]:

  • 1930 von Erich Mendelssohn erbaut,
  • herausragendes Beispiel einer organischen Variante der Neuen Sachlichkeit,
  • Ehem. Warenhaus Schocken, Eingang

    Ehem. Warenhaus Schocken, Eingang

  • über kreissegmentartigem Grundriss erbautes Warenhaus mit geschwungener Vorhangfassade,
  • seitlich zurückgesetzte, vollverglaste Treppenhäuser,
  • obere drei Geschosse stufenweise zurückgesetzt,

Ehem. Warenhaus Tietz [7]:

  • 1912-1913 von Wilhelm Kreis erbaut,
  • kubischer Bau mit Verkaufsetagen um einen Lichthof,
  • symmetrisch angelegte Risalite mit ornamentbestückten Dreiecksgiebeln bekrönt,

Berühmte Chemnitzer

Die Liste namenhafter Persönlichkeiten, die in Chemnitz gelebt und gewirkt haben, ist lang. Deshalb werden hier nur einige genannt.

Gregorius Agricola, geboren am 24. März 1494 in Glauchau, gestorben am 21. November 1555 in Chemnitz, deutscher Wissenschaftler, „Vater der Mineralogie“ bekannt wurde, Renaissance-Gelehrter,

Karl Schmidt-Rottluff, geboren am 1. Dezember 1884 in Chemnitz-Rottluff, gestorben am 10. August 1976 in Berlin, deutscher Maler, Grafiker und Plastiker, gilt als einer der Klassiker der Moderne und als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus,

Katarina Witt, geboren am 3. Dezember 1965 in Staaken, deutsche Schauspielerin, Moderatorin und Eiskunstläuferin, gewann im Einzellauf für die DDR und Deutschland, Olympiasiegerin von 1984 und 1988, mehrfache Weltmeisterin und Europameisterin,

Stefan Heym, geboren am 10. April 1913 Chemnitz als Helmut Flieg; gestorben am 16. Dezember 2001 in En Bokek, Israel), deutscher Schriftsteller,

Weitere Informationen

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Stadt Chemnitz .

Sehenswertes in Chemnitz

Architektur & Baukunst in Chemnitz

Bildergalerie Stadt Chemnitz

Skizze „Stadtrundgang durch Chemnitz“

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Autor: Mirko Seidel am 9. Aug 2014 15:37, Rubrik: Chemnitz, Sachsen, Stadtansichten, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben, Trackback-URL


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