Burgenlandkreis

Ev. Dom St. Peter und Paul Naumburg/Saale (bei Halle/Saale)

Naumburg, Ev. Dom St. Peter und Paul

Naumburg ist die Kreisstadt im Südwesten des Burgenlandkreises. Naumburg liegt an der Saale und im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland, südwestlich von Halle/Saale (ca. 59 km) zwischen Jena (ca. 33 km) und Weißenfels (ca. 17 km).

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Ev. Dom St. Peter und Paul Naumburg

Bauzeit
12. Jahrhundert, 13. Jahrhundert, 14. Jahrhundert,
15. Jahrhundert (Turmobergeschosse Nordwestturm),
16. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert,
um 1160 (Krypta des Vorgängerbaus), um 1210 bis 1220 (Krypta), vor 1213 bis 1250, nach 1244 (Klausur), um 1250 bis um 1260 (Beginn Westchor, Baubeginn Nordwestturm), um 1330 (Erweiterung Ostchor), nach 1532 (Obergeschoss Osttürme), 1713 bis 1714 und 1725 bis 1728 (Hauben und Laternen Osttürme), 1884 und 1894 (Obergeschosse Südwestturm, Helme Westtürme),
Baustil
Romanik, Gotik, Renaissance, Barock, Historismus
Baumeister / Architekt
Zustand
Der Ev. Dom in Naumburg ist saniert.
Heutige Nutzung
sakral
Zugang
Der Ev. Dom in Naumburg ist eine Offene Kirche.

Beschreibung

Typus
Die Ev. Dom in Naumburg ist eine dreischiffige Basilika auf kreuzförmigem Grundriss mit Ost- und Westchor sowie Ostturmpaar und Westturmpaar.
Baukörper
Natursteinbau, dreijochiges Querhaus mit ausgeschiedener Vierung, Osttürme mit nach Osten vorspringenden Apsiden, Mittelschiff mit aus drei quadratischen Jochen, Außengliederung durch Lisenen und Rundbogenfriese sowie rundbogige Fenster, zweijochige Vorhalle am südlichen Querschiffsflügel, Hauptportal mit Vorhalle und fünfstufigem Säulenportal, Westchor mit 5/8-Schliuss, Strebepfeiler, Ostchor mit 6/10-Schluss, Strebepfeiler
Innenraum
Krypta: dreischiffiger, zweijochiger Vorraum mit Freistützen,
Ostchor: Kreuzgratgewölbe im Chorquadrat, Chorverlängerung mit Rippengewölbe, Baudekor, Ostlettner als Krypta-Hallenlettner,
Querhaus: Kreuzgratgewölbe,
Langhaus: zweizoniger Wandaufbau mit Kreuzgratgewölbe, Westlettner,
Westchor: Rippengewölbe, Glasmalerei, Stifterfiguren,
Hauptaltar, Steinretabel, Schnitzaltar, Flügelaltar, Kanzel, Gestühl, mehrere Skulpturen, darunter die der Heiligen Elisabeth von Thüringen, Kruzifix
Grabmale
Tumba Bischof Dietrich II. (um 1260),

  • Grabsteine und Epitaphe für:

Johann von Eckartsberga (1406),
Burkard von Brucherte (1391),
Gerhard von Goch (1422),
Bronzeplatte Dietrich von Boxdorf (1466),
Johann von Krakau (1606),
Maria Agnes von Burgsdorf (1709),
Christian von Uffel (1748),
Johann von Kitzscher (1521),
Georg Forstmeister (1542),
Caspar von Würzburg (1551),

  • Bronzeplatten für:

Dietrich von Boxdorf (1466),
Heinrich von Stammer (1481),
Dietrich von Schönberg (1492),
Andreas von Könneritz (1496),
Rudolf von Bünau (1505),

  • Grabsteine für:

Günter von Bünau (1519),
Vinzenz von Schleinitz (1535),
Bernhard von Münch (1563),
Bernhard von Draschwitz (1565),

  • Epitaphgemälde Julius Pflug (1564),

Weitere Informationen

Umfeld

Der Ev. Dom in Naumburg steht westlich der Altstadt von Naumburg auf einem Hügel über dem Saaletal.

Personen

Naumburger Meister (Schöpfer der Stifterfiguren),
Bischof Dietrich II. von Naumburg (Bauherr um 1260),

Touristische Wege

Durch Naumburg führen der Saaleradweg, die Saale-Unstrut-Elster-Radacht und die Straße der Romanik.

Sehenswertes in Naumburg

Kirchen & Kapellen
Ev. Stadtkirche, Ev. Marien-Magdalenen-Kirche, Ev. Moritzkirche,
ehem. Othmarskirche, Kath. Kirche, ehem. Hospitalkirche, Dreikönigskapelle,
Ev. Marienpfarrkirche, Kapelle Ägidienkurie
Sonstige Gebäude & Stadtrundgang
Domplatz mit Kurien, Stadtbefestigung, Oberlandesgericht, Rathaus, Marktplatz, Schlösschen, Haus Hohe Lilie, Herzogliche Residenz
Stadtrundgang

Sonstige Informationen

Ev. Dom St. Peter und Paul, Stadt Naumburg, Burgenlandkreis,
Postleitzahl 06618

Bildergalerie Ev. Dom St. Peter und Paul Naumburg

Historische Ansichten des Ev. Doms St. Peter und Paul Naumburg

Quelle:
Georg Dehio, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Sachsen-Anhalt II, Regierungsbezirke Dessau und Halle, Deutscher Kunstverlag München Berlin, 1999,

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Autor: Mirko Seidel am 29. Mrz 2016 17:54, Rubrik: Burgenlandkreis, Kirchen, Sachsen-Anhalt, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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