August 2022

Leipziger Persönlichkeiten – Karl Friedrich Friccius

Friccius-Denkmal in Leipzig

Friccius-Denkmal in Leipzig

Karl Friedrich Friccius wurde am 28. Juni 1779 in Stendal geboren. Friccius studierte Rechtswissenschaft in Halle/Saale und wurde 1800 Auskultator am Obergericht der Altmark. Nach der Niederlage der Preußen bei Jena und Auerstedt 1806 wollte sich Karl Friedrich freiwillig melden, wurde aber wegen seines fehlenden Adelsprivilegs nicht angenommen.

Später wurde er dann doch Seconde-Lieutenant und als in Ostpreußen vier Brigaden mit 19 Reserve-Bataillonen gebildet wurden, wurde Neidhardt von Gneisenau sein Bataillonskommandeur. Bei der Verteidigung von Danzig 1806 bis 1807 zeichnete sich Friccius durch die selbständige Verteidigung von Neufahrwasser aus.

1813 trat Karl Friedrich Friccius erneut dem Militär bei und wurde Major und Kommandeur des 1. ostpreußischen Landwehr-Bataillons. Am 19. Oktober 1813 stürmte Karl Friedrich Friccius als einer der ersten das Grimmaische Tor in Leipzig und drang in die Stadt ein. Am 7. November 1813 erhielt Friccius den schwedischen Schwertorden für seine militärischen Leistungen in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Christoph Gottsched

Johann Christoph Gottsched

Johann Christoph Gottsched

Johann Christoph Gottsched wurde am 2. Februar 1700 in Juditten, Herzogtum Preußen, geboren. Der Sohn des Pastors von Juditten, erhielt seinen ersten Unterricht bei seinem Vater und schrieb sich 1714 mit 14 Jahren an der Albertina, der Universität Königsberg, zum Theologiestudium ein.

Gottscheds Interesse galt der Philosophie und er beschäftigte sich mit den Werken von Gottfried Wilhelm Leibniz und Christian Wolff. So wechselte Gottsched zum Philosophiestudium. Einer von Gottscheds Lehrern war Johann Jakob Quandt.

Im Januar 1724 flüchtete Johann Christoph Gottsched nach Leipzig vor den preußischen Militärwerbern. In Leipzig freundete sich Gottsched mit Johann Burckhardt Mencke an, der ihn als Hofmeister für seinen ältesten Sohn engagierte. Mencke führte Gottsched in die Leipziger Gesellschaft ein und war Fürsprecher bei der Aufnahme Gottscheds in die Teutschübende poetische Gesellschaft, die ihn 1727 zu ihrem „Senior“ wählte.

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Leipziger Persönlichkeiten – Hans-Wilhelm Ebeling

Thomaskirche zu Leipzig

Thomaskirche zu Leipzig

Hans-Wilhelm Ebeling wurde am 15. Januar 1934 in Parchim geboren. Sein Vater, Offizier beim Oberkommando des Heeres, fiel 1945 bei Danzig. Ebeling wuchs in Greifswald und in Calau in der Niederlausitz auf. Nach dem Abitur arbeitete Hans-Wilhelm Ebeling als Schmelzer im Eisenhüttenkombinat Ost in Eisenhüttenstadt und absolvierte von 1952 bis 1954 eine Schlosserlehre beim Reichsbahnausbesserungswerk Cottbus.

Zwischen 1954 und 1957 studierte Ebeling Maschinenbau an der Technischen Hochschule Dresden. Sein Theologiestudium absolvierte Hans-Wilhelm Ebeling von 1957 bis 1962 an der Karl-Marx-Universität Leipzig, war bis 1964 Vikar in Vetschau/Spreewald, 1964 bis 1976 Pfarrer in Lieberose und ab 1976 Pfarrer an der Thomaskirche in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Max Abraham

Max Abraham (links), Nina und Edvard Grieg

Max Abraham (links), Nina und Edvard Grieg

Max Abraham wurde am 2. Juni 1831 in Danzig geboren. Er besuchte das dortige städtische Gymnasium. Abraham studierte Musik in Danzig und Wirtschaft in London, weiterhin Jura in Heidelberg, Bonn und Berlin. In Bonn war er ab 1851 Mitglied der Burschenschaft Alemannia. 1863 wurde Max Abraham Teilhaber des seit 1860 von Julius Friedländer geführten Musikverlags C.F. Peters in Leipzig und übernahm den Verlag 1880 als alleiniger Inhaber.

Er begann mit der Auflage der Notenreihe Edition Peters. Nachfolger Abrahams wurde sein Neffe Henri Hinrichsen, der 1891 als Angestellter und 1894 Teilhaber wurde. Max Abraham brachte nach Erfindung es lithographischen Notendrucks Werkausgaben von Komponisten zu niedrigen Preisen heraus und machte sie damit zum Allgemeingut.

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