Kirchen

Ev. Dom St. Johannes Evangelista und Donatus Meißen (bei Dresden)

Landkreis Meißen, Dom zu Meißen

Meißen ist die Kreisstadt im Nordwesten des gleichnamigen Landkreises. Meißen liegt an der Elbe nordwestlich von Dresden (ca. 24 km).

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Ev. Dom St. Johannes Evangelista und Donatus Meißen

Bauzeit
13. Jahrhundert, 14. Jahrhundert, 15. Jahrhundert,
16. Jahrhundert, 20. Jahrhundert,
um 1250 bis um 1296, 1300 bis 1320, um 1357, um 1370, um 1415 bis 1428, 1470 bis 1480, 1595, 1904 bis 1908
Baustil
Romanik, Gotik, Renaissance, Historismus
Baumeister / Architekt
Arnold von Westfalen (1470 bis 1480),
Wolf Caspar von Klengel (1662 bis 1668),
Carl Schäfer (1904 bis 1908),
Zustand
Der Ev. Dom in Meißen ist saniert.
Heutige Nutzung
sakral, Museum
Zugang
Der Dom in Meißen kann besichtigt werden.

Beschreibung

Typus
dreischiffige Hallenkirche mit Vierung, Querhausarme, langgestreckter, polygonaler Chor mit 5/8-Schluss, zwei Chorwinkeltürme, Chorumgang, Sakristei nördlich des Chores, Westturmfront mit polygonal geschlossener Fürstenkapelle,
Baukörper
Natursteinbau,
Ostseite: drei- und vierbahnige Fenster, Strebepfeiler,
Querhausarme; schlicht mit Strebepfeilern, südlicher Querhausarm mit eigentümlichem Maßwerkfenster,
Langhaus: vierbahnige Fenster, Spitzbogen- und Stufenportal, von Osten ab dem fünften Joch Sockel und reicheres Maßwerk, Südseite repräsentativ gestaltet, Strebepfeiler,
Westturmfront; massiver Riegel in beiden Untergeschossen mit Blendarchitektur, ab fünftem Geschoss oktogonaler Grundriss
Fürstenkapelle: einschiffiger Raum mit 3/8-Schluss, reiches Westportal, Rosettenfenster,
Innenraum
stark profilierte Stützen, Langhaus Kreuzrippengewölbe, Lettner, Kreuzaltar, Kanzel, Orgel (Christoph Donat), mehrere Figuren,
Grabmale
Grabtumba Bischof Benno von Meißen (um 1360),
Grab Markgraf Wilhelm I. von Meißen und seine Gemahlin (1400 und 1407),
Fürstenkapelle mit Grabtumba Markgraf Friedrich IV. von Meißen, (Kurfürst Friedrich I. von Sachsen, Friedrich der Streitbare, 1428),
Grabplatte Bischof Sigmund von Würzburg (1471),
Grabplatte Kurfürst Friedrich II. von Sachsen (Friedrich der Sanftmütige, 1464),
Grabplatte Kurfürst Ernst von Sachsen (1486),
Grabplatte Herzog Albrecht von Sachsen (1500),
Grabplatte Kurfürstin Amalie von Sachsen (1502),
Grabplatte Herzogin Sidonia von Sachsen (1510),
Grabplatte Herzog Friedrich von Sachsen (Friedrich von Wettin, 1510),
Grabplatte Herzog Johann von Sachsen (Johann der Jüngere, 1537),
Grabplatte Herzogin Barbara von Sachsen (1534),
Grabplatte Herzog Georg von Sachsen (Georg der Bärtige, 1539),
Grabplatte Johann von Weißenbach (1487),
Grabplatte Dr. Heinrich Stercker von Mellerstadt (1483),
Epitaph Johannes Henning (1526),

Weitere Informationen

Umfeld

Der Ev. Dom in Meißen steht auf dem Burgberg. Der in das Plateau des Burgberges hineinragende Dom teilt den Burgberg in den südlichen Bereich mit der Bischofsburg und den Domherrenhäuser und den nördlichen Bereich mit dem Schloss Albrechtsburg, dem Sitz der Markgrafen und Kurfürsten.

Personen

Bischof Withego I. (um 1250),
Bischof Withego II (14. Jahrhundert),
Bischof Johann von Eisenberg (14. Jahrhundert)
Markgraf Wilhelm I. von Meißen (14. Jahrhundert),
Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen (1662 bis 1668),

Touristische Wege

Durch Meißen führen der Elberadweg, die Meißner 8 und der Elbe-Nassau-Friedewald-Radweg.

Sehenswertes in Meißen

Burgberg mit Schloss Albrechtsburg , Dom und Bischofsschloss , Augustiner-Chorherrenstift St. Afra, Ev. Frauenkirche, Franziskanerkirche, Markt mit Rathaus, Porzellanmanufaktur, Schloss Siebeneichen

Sonstige Informationen

Ev. Dom St. Johannes Evangelista und Donatus Meißen, Stadt Meißen, Landkreis Meißen,
Postleitzahl 01662

Bildergalerie Ev. Dom zu Meißen

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Autor: Mirko Seidel am 28. Jan 2014 10:34, Rubrik: Kirchen, Landkreis Meißen, Sachsen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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