Mai 2022

Leipziger Persönlichkeiten – Samuel Christian Friedrich Hahnemann

Samuel Hahnemann

Samuel Hahnemann

Samuel Christian Friedrich Hahnemann wurde am 10. April 1755 in Meißen geboren. Sein Vater war ein Porzellanmaler in der Meißener Porzellanmanufaktur. Samuel Hahnemann besuchte die Stadtschule in Meißen und bekam danach ein Stipendium an der Fürstenschule St. Afra in Meißen. 1775 begann Hahnemann sein Medizinstudium an der Universität Leipzig.

Seinen Lebensunterhalt verdiente sich Hahnemann mit Sprachunterricht und mit Übersetzungen physiologischer und medizinischer Werke ins Deutsche. Samuel Hahnemann ging an die Universität Wien. Im Oktober 1777 bot ihm Freiherr Samuel von Brukenthal, Statthalter von Kaiserin Maria Theresia in Siebenbürgen, eine Stelle als Bibliothekar, Hauslehrer und Leibarzt an. Hahnemann begleitete ihn nach Hermannstadt und blieb dort knapp zwei Jahre.

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Leipziger Persönlichkeiten – Eduard Wilhelm Güntz

Gedenktafel für Eduard Wilhelm Güntz und Auguste Amalie Güntz in Reudnitz-Thonberg

Gedenktafel für Eduard Wilhelm Güntz und Auguste Amalie Güntz in Reudnitz-Thonberg

Eduard Wilhelm Güntz wurde am 1. April 1800 in Wurzen geboren. Er studierte in Leipzig und Dresden Medizin, erhielt ein Stipendium für eine Italienreise und visitierte dort Anstalten und Krankenhäuser. Beeindruckt war Eduard Wilhelm Güntz von dem von Baron Pietro Pisano in Palermo geführten, das geisteskranken neben dem der medizinischen Versorgung auch einen Anspruch auf humanistische Unterbringung zubilligte.

Nach seiner Rückkehr nach Leipzig eröffnete Güntz in der Grimmaischen Gasse eine Privatpraxis und erkannte seine Berufung zur Behandlung nervenkranker Patienten. 1831 wurde Eduard Wilhelm Güntz Bezirk- und Gerichtsarzt in Leipzig und war als Gutachter für Geisteskranke tätig.

Auf das Betreiben von Eduard Wilhelm Güntz wurde 1836 in den Gebäuden der Ökonomischen Sozietät in Möckern eine private „Heil- und Pflegeanstalt für Irre“ gegründet. Mit Unterstützung der Stadtverordneten wurde 1839 in Thonberg eine Irren-, Heil- und Pflegeanstalt gegründet.

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Leipziger Persönlichkeiten – Huldreich Groß

Stadtbibliothek Leipzig

Stadtbibliothek Leipzig

Huldreich Groß wurde am 28. Dezember 1605 in Leipzig geboren. Der Sohn eines Seidenstickers besuchte die Nikolaischule in Leipzig. Die Schule in Schleusingen und die Fürstenschule in Meißen. In Leipzig und Rostock studierte Huldreich Groß Medizin, Rechtswissenschaften, Mathematik und Theologie. Sein Medizinstudium setzte er in Helmstedt fort und arbeitete während des Dreißigjährigen Krieges als Militärarzt in einem Lazarett in Hameln.

1633 kehrte Huldreich Groß nach Leipzig zurück, war als Anwalt und Notar tätig und später als Fiskal am kurfürstlichen Oberhofgericht. Groß verfügte, dass seine etwa 4.000 Bände umfassende Bibliothek und sein gesamtes Vermögen an den Leipziger Rat fielen. Er knüpfte daran die Bedingung, dass seine Hinterlassenschaft zum Nutzen der studierenden Stadtjugend angelegt werden soll. Damit schuf Huldreich Groß den Grundstein für die Leipziger Stadtbibliothek.

Huldreich Groß starb am 16. April 1677 in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Fritz Gietzelt

Rotes Haus Leipzig, früher zum St.-Jakobs-Krankenhaus gehörend

Rotes Haus Leipzig, früher zum St.-Jakobs-Krankenhaus gehörend

Fritz Gietzelt wurde am 21. Dezember 1903 in Frankenberg/Sachsen geboren. Er studierte von 1925 bis 1933 Medizin in Leipzig, Graz und Düsseldorf. Von 1933 bis 1939 war Gietzelt als Assistenzarzt an der Inneren Klinik des St.-Georg-Krankenhauses in Leipzig tätig. Bis 1944 arbeitete er in Leipzig in privater Praxis für Magen- und Darmkrankheiten.

Im Juni 1944 wurde Fritz Gietzelt wegen Widerstandes gegen das nationalsozialistische Regime verhaftet und im Dezember 1944 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Dietzelt hatte die Widerstandsgruppe um Nikolai Rumjanzow mit Lebensmitteln, Kleidung und Medikamenten unterstützt. Nach der Verbringung nach Dresden zur Urteilsvollstreckung gelang Dietzelt während der Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945 die Flucht.

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Leipziger Persönlichkeiten – Christian Fürchtegott Gellert

Christian Fürchtegott Gellert

Christian Fürchtegott Gellert

Christian Fürchtegott Gellert wurde am 4. Juli 1715 in Hainichen geboren. Als fünfter Sohn einer Pastorenfamilie wuchs Gellert in ärmlichen Verhältnissen auf. Ab 1729 besuchte er die Fürstenschule St. Afra in Meißen.

1734 kam Christian Fürchtegott Gellert an die Universität Leipzig zum Studium der Theologie und Philosophie. 1739 musste er das Studium aus Geldmangel für ein Jahr unterbrechen. Sein ein erster Versuch, als Prediger aufzutreten, scheiterte an seiner Schüchternheit. Gellert hielt sich mit Privatstunden und der Erziehung junger Adliger über Wasser und machte sich mit französischer und englischer Literatur vertraut. 1744 konnte Gellert sein Studium abschließen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Gustav Adolf Fricke

Gustav Adolf Fricke

Gustav Adolf Fricke

Gustav Adolf Fricke wurde am 23. August 1822 in Leipzig geboren. Nach dem Studium der Theologie an der Universität Leipzig wirkte Fricke als Privatdozent, 1849 wurde er ordentlicher Professor der Theologie.

Nach einer Professur in Kiel war Gustav Adolf Fricke ab 1865 Oberkatechet an der Peterskirche in Leipzig und ab 1867 Professor für neutestamentliche Exegese an der Universität Leipzig. 1874 wurde Fricke Vorsitzender des Zentralverbandes des Gustav-Adolf-Vereins. 1876 wurde Gustav Adolf Fricke Pfarrer an der Peterskirche und 1890 Domherr in Meißen. 1892 verlieh ihm die Stadt Leipzig die Ehrenbürgerwürde.

Gustav Adolf Fricke starb am 30. März 1908 in Leipzig.

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Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/d/de/Gustav_Adolf_Fricke2.JPG

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Leipziger Persönlichkeiten – Karl Rudolph Bromme (auch Karl Rudolf Brommy)

Karl Rudolf Bromme

Karl Rudolf Bromme

Karl Rudolf Bromme wurde am 10. September 1804 in Anger (heute Stadtteil von Leipzig) geboren als war Sohn eines Gerichtsschöffen. Bereits im Kindesalter starben seine Eltern. 1818 erhielt der junge Bromme von seinem Vormund die Einwilligung, Seemann zu werden. Er lernte an der Navigationsschule Hamburg und stach auf der Brigg Heinrich in See nach Mittelamerika. Nach eigenen Angaben heuerte Bromme ab 1822 auf verschiedenen US-amerikanischen Segelschiffen an und wurde 1826 zum Captain befördert. Aus dieser Zeit stammt die Änderung der Schreibweise seines Namens in Brommy.

1827 wurde Bromme Mitglied im Bund der Freimaurer der Loge Apollo in Leipzig. Bromme schloss sich 1827 dem griechischen Unabhängigkeitskrieg im Rang eines Korvettenkapitäns an. Er war ab April 1827 Erster Offizier der Segelfregatte Hellas, anschließend in gleicher Funktion auf der Segelkorvette Hydra, mit der er an der Bekämpfung der Piraterie im Archipel und an der Ausräucherung der Piratenhochburg Grabusa beteiligt war. Im Juni 1828 wurde Bromme zum Fregattenkapitän befördert und Kommandant der Raddampf-Korvette Epichirisis.

1831 verließ Karl Rudolph Bromme Griechenland, unternahm wissenschaftliche Reisen durch Frankreich, England und Deutschland und kehrte nach Sachsen zurück. In Meißen veröffentlichte er unter dem Pseudonym R. Termo einen autobiographischen Roman.

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Leipziger Persönlichkeiten – Matthäus Dresser

Matthäus Dresser

Matthäus Dresser

Matthäus Dresser, auch Drescher, wurde am 24. August 1536 in Erfurt geboren. Dresser studierte in Erfurt und nahm eine Lehrtätigkeit an den Universitäten in Erfurt und Jena auf. 1575 bis 1581 war Matthäus Dresser Rektor der Fürstenschule in Meißen und maßgeblich an der Schul- und Universitätsreform im albertinischen Sachsen beteiligt.

1606 war Matthäus Dresser Professor für griechische und lateinische Sprache und erstmal Professor für Geschichte an der Universität Leipzig. Dresser wirkte als kursächsischer Historiograph, Reformer und Visitator des Latein- und Universitätswesens. Dresser verfasste 1601 einen historisch-geographischen Atlas deutscher Städte.

Matthäus Dresser starb am 5 Oktober 1607 in Leipzig.

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Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Matth%C3%A4us_Dresser#/media/Datei:Dresser_Matth%C3%A4us.jpg

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Städtekooperation „Wege zu Cranach“: Auf den Spuren von Lucas Cranach d.Ä.

Schloss Hartenfels in Torgau

Schloss Hartenfels in Torgau

Im März 2011 wurde die Städtekooperation „Wege zu Cranach“ ins Leben gerufen, die das Wirken des bedeutenden Malers der Renaissance Lucas Cranach d.Ä. touristisch erlebbar macht. Er fasste nicht nur die großen Themen seiner Zeit in bedeutende Bildwerke, sondern war als Freund Martin Luthers auch ein wichtiger Wegbegleiter der Reformation und damit Teil eines bewegenden Umbruchs auf dem Weg zur Moderne.

An der Städtekooperation sind 14 Orte in Bayern, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt beteiligt. Neben Cranachs Geburtsstadt Kronach wirken auch die Städte Torgau, Wittenberg, Weimar, Coburg, Eisenach, Schneeberg, Dessau-Roßlau, Gotha, Erfurt, Neustadt an der Orla, Nürnberg, Meißen und Aschaffenburg mit.

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TRENDSETTER SEIT 1471 – Entdecken Sie das älteste Schloss Deutschlands

Ausstellung auf der Albrechtsburg Meißen
01.03.2015 bis 31.12.2017, 10:00 – 17:00 Uhr

Schloss Albrechtsburg in Meißen

Schloss Albrechtsburg in Meißen

Die Albrechtsburg ist das Wahrzeichen der Porzellanstadt Meißen und sie birgt weitere Besonderheiten.

Sie war das erste Domizil der Meißener Porzellanmanufaktur. Mehr als 150 Jahre fand in den Räumen des Schlosses Albrechtsburg die Porzellanherstellung statt, von der Bearbeitung der Rohstoffe bis zum fertigen Produkt.

Nach dem Umzug der Manufaktur wurde Schloss Albrechtsburg in Meißen mit einzigartigen Wandmalereien zu einem Bilderbuch der sächsischen Geschichte.

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„Ein Schatz nicht von Gold“ – Sonderausstellung im Schloss Albrechtsburg Meißen

Benno von Meißen – Sachsens erster Heiliger

Schloss Albrechtsburg in Meißen

Schloss Albrechtsburg in Meißen

Die Albrechtsburg Meissen präsentiert vom 12. Mai bis 5. November 2017 die Sonderausstellung »EIN SCHATZ NICHT VON GOLD. Benno von Meißen – Sachsens erster Heiliger«.

Die Geschichte des ersten sächsischen Heiligen bewegte mitten in Europa über Jahrhunderte die Menschen, von Sachsen über Bayern bis nach Rom. Es ist eine Geschichte von Macht, Glaube und Politik. Eine Geschichte von Reformation und Gegenreformation, Heiltümern und Heiligsprechung.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Albrechtsburg Meißen.

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Rittergut Pülswerda (bei Leipzig)

Rittergut Pülswerda, Herrenhaus Hofseite

Pülswerda ist ein Ortsteil der Gemeinde Arzberg im Osten des Landkreises Nordsachsen. Pülswerda liegt an der Elbe im ostelbischen Teil des Landkreises Nordsachsen, nordöstlich von Leipzig (ca. 62 km) zwischen Torgau (ca. 9 km) und Mühlberg/Elbe (ca. 21 km). weiterlesen »

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1000 Jahre Leipzig – Die Stadtgeschichte auf Briefmarken

1000 Jahre Leipzig – im Jahr 2015 feiert die Messestadt die eintausendste Wiederkehr ihrer Ersterwähnung durch Bischof Thietmar von Merseburg. Die „urbe libzi“ – die Stadt der Linden – hat in ihrer 1000jährigen Geschichte Höhen und Tiefen erlebt. Von der ersten Siedlung, die Slawen um 900 in der sumpfigen Niederung zwischen Pleiße, Weißer Elster und Parthe anlegten bis zur Verleihung des Stadtrechtes im Jahr 1165 durch Markgraf Otto der Reiche von Meißen vergingen mehr als 200 Jahre. Der Aufschwung der Stadt begann im 15. Jahrhundert mit der Gründung der Universität 1409 und der Erhebung zur Reichsmessestadt 1497.

Leipzig war bis zum Ende des 2. Weltkrieges neben London der bedeutendste Platz der europäischen Pelzbranche. Als im Jahr 1825 der Börsenverein der Deutschen Buchhändler in Leipzig gegründet wurde, ist die Stadt bereits eines der Zentren des deutschen Buchhandels und Verlagswesens.

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Rittergut Sornzig (Klostergut, bei Leipzig)

Rittergut Sornzig, Herrenhaus

Sornzig ist ein Ortsteil der Kleinstadt Mügeln im Süden des Landkreises Nordsachsen. Sornzig liegt südöstlich Leipzig (ca. 56 km) zwischen Grimma (ca. 27 km) und Oschatz (ca. 15 km). weiterlesen »

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Ehem. Zisterzienserinnenkloster Sornzig (bei Leipzig)

Sornzig, ehem. Kloster

Sornzig ist ein Ortsteil der Kleinstadt Mügeln im Süden des Landkreises Nordsachsen. Sornzig liegt südöstlich von Leipzig (ca. 60 km) zwischen Colditz (ca. 24 km) und Oschatz (ca. 14 km). weiterlesen »

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30. April bis 03. Mai 2015 – Albrechts Burgfest und Walpurgisnacht auf der Albrechtsburg in Meißen

Schloss Albrechtsburg in Meißen

Schloss Albrechtsburg in Meißen

Das Fest des Markgrafen Albrecht von Meißen auf seiner gleichnamigen Burg hoch über der Elbe in Meißen zählt zu den bekanntesten Burgfesten in Sachsen. Rund um den 1. Mai 2015 belebt das große Mittelalterspektakel mit Gauklern, ehrwürdigem Handwerk und weit gereisten Krämern den Burghof.

30. April Walpurgisnacht
Das mittelalterliche Spektakel »Albrecht’s Burgfest« beginnt am Donnerstagabend, 30. April 2015, um 17:00 Uhr und geht bis weit in die Nacht hinein. Live auf der Bühne sind »The Sandsacks« – Medieval & Irish Folk Music zu sehen und als Höhepunkt die »POLKAHOLIX«, mit teuflisch guten Traditionals. Des Weiteren werden die feurigen Hexenmeister »Freaks On Fire« ihre einmalige Feuershow darbieten.

1. Mai mit Mittelalterspektakel – Familientag

Am 1. Mai öffnen sich um 11:00 Uhr die Tore zum Burghof der Albrechtsburg Meißen und es bleibt mittelalterlich bis ca. 23:00 Uhr. Der Feuerengel Gabriel wird zu sehen sein und es werden wieder »The Sandsacks« auftreten. Als krönender Abschluss werden »Corvus Corax« live auf der Bühne zu sehen sein, die in diesem Jahr ihre 25-Jahre Jubiläumstour haben.

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Prost! 1.000 Jahre Bier in Sachsen – Sonderausstellung auf Schloss Albrechtsburg in Meißen

Schloss Albrechtsburg Meißen

Der Chronist Thietmar von Merseburg berichtet, dass es im Jahr 1015 ein Honigbier auf der Burg in Meißen gab, das nicht nur getrunken wurde, sondern die ganze Stadt vor dem Untergang bewahrte.

Das 1.000-jährige Jubiläum dieser Begebenheit nimmt die Albrechtsburg Meißen zum Anlass für eine Sonderausstellung im Jahr 2015. Der Besucher erfährt mehr über dieses Ereignis und über die Geschichte des sächsischen Bieres. Gezeigt wird die faszinierende Welt des Brauwesens und die kulturelle Bedeutung des Bieres und Biertrinkens vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
Wie wird das Lieblingsgetränk der Sachsen hergestellt? Wer durfte es brauen und wo wurde es getrunken? Welche Sorten gab es und in welchen Gefäßen wurden sie ausgeschenkt? Alle diese und viele weitere spannende Fragen rund um das Bier sowie interessante Episoden der sächsischen Braugeschichte werden durch einzigartige Exponate veranschaulicht.

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1000 Jahre Leipzig – Leipziger Persönlichkeiten auf Briefmarken

Erfinder, Forscher und Pioniere

Im Jahr 2015 feiert die Stadt Leipzig die eintausendste Wiederkehr ihrer Ersterwähnung. Bischof Thietmar von Merseburg erwähnt die „urbe libzi“ – die Stadt der Linden – im Jahr 1015 in seiner Chronik. Der Siedlungsflecken ist jedoch älter. Die Slawen errichteten um 900 in der sumpfigen Niederung zwischen Pleiße und Parthe eine Burg. Die deutschen Kolonisten eroberten sie, gründeten neue Siedlungen. Im Jahr 1165 verleiht Markgraf Otto der Reiche von Meißen der Siedlung am Kreuzungspunkt der Via Regia und der Via Imperii das Stadtrecht. Die 1409 gegründete Leipziger Universität ist eine der ältesten in Deutschland. 1497 wird Leipzig zur Reichsmessestadt erhoben und zehn Jahre später verleiht Kaiser Maximilian I. der Stadt das Messeprivileg.

Seit dem 15. Jahrhundert entwickelt sich Leipzig zu einem Ort des Fortschritts, des freien Denkens, der Kunst und Kultur, aber auch des Handels. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges ist Leipzig neben London der bedeutendste Platz der europäischen Pelzbranche. 1650 erschienen erstmals in Leipzig die „Einkommenden Zeitungen“ sechsmal pro Woche – sie gelten als älteste Tageszeitung der Welt.

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Die Reformation, Luther und seine Zeitgenossen

Ausstellungen zum bevorstehenden 500. Jubiläum der Reformation

Luther vor der Frauenkirche in Dresden

Luther vor der Frauenkirche in Dresden

Die Reformation stellt einen der wichtigsten Einschnitte der Zeitgeschichte dar. Luthers Thesen, an die Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen, verbreiteten sich durch Deutschland und Europa. Alte Mächte und Strukturen gerieten ins Wanken. Ein neuer Geist hielt Einzug, der sich nicht nur in der krichlichen Liturgie niederschlug, sondern auch in Wissenschaft, Kunst und Kultur. Das Mittelalter war zu Ende, die Neuzeit lernte laufen.

Im Vorfeld der 500. Wiederkehr von Luthers Thesenanschlag an die Schlosskirche in Wittenberg finden in ganz Deutschland zahlreiche Ausstellungen in Museen und an authentischen Orten statt, die sich mit dem Leben und Wirken Martin Luthers, seiner Zeitgenossen und Weggefährten, wie Lucas Cranach d.Ä und Lucas Cranach d.J., Georg Spalatin oder Philipp Melanchthon, und den Auswirkungen der Reformation auf das Leben der Menschen in jener Zeit auseinander setzen.

Bayern

  • Kronach – Stadt des Vaters, Ausstellung zu Lucas Cranach d.Ä. in der Festung Rosenberg,
  • Kronach – Fränkische Meister der Spätgotik und der Weg zu Cranachs Kunst, Fränkische Galerie Festung Rosenberg,
  • Kronach – Sonderausstellung des Kronacher Kunstvereins, Festung Rosenberg,
  • Kronach – Cranach 2.0 – Der Lucas-Cranach-Preis 2015 der Stadt Kronach, der Lutherstadt Wittenberg und der Stiftung Christliche Kunst, Festung Rosenberg,

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Torgau – Stadt der Renaissance

Marktplatz in Torgau

Marktplatz in Torgau

Torgau ist die Kreisstadt des Landkreises Nordsachsen. Die Stadt an der Elbe liegt nordöstlich von Leipzig (ca. 53 km). In der Stadt Torgau leben ca. 20.200 Einwohner.

Torgau war zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert Residenz der Wettiner. In dieser Zeit erlebte die Stadt eine Blüte. Zahlreiche stattliche Bürgerhäuser im Stil der Renaissance entstanden, die der Stadt Torgau den Namen „Stadt der Renaissance“ einbrachten.

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Museum Schloss Albrechtsburg Meißen

Der Burgberg in Meißen

Die Albrechtsburg gehört zu den herausragendsten Baudenkmalen in Deutschland. Im Jahr 929 gründete Heinrich I. hier die Burg Misni. Im 11. Jahrhundert bauten die Wettiner die ersten steinernen bauten. Die Brüder Ernst und Albrecht von Wettin, begannen 1471 mit dem Bau einer Residenz und schufen ein prunkvolles Zeichen ihrer Herrschaft.

Seit Mai 2011 ist in der Albrechtsburg Meißen eine neue Ausstellung zu sehen. Erstmals sind sämtliche Etagen des Schlosses für die Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich. Präsentiert werden die Geschichte des ersten Schlossbaus in Deutschland, Wandmalereien, Interieur, historische Dokumente, authentische Objekte, Modelle sowie multimediale Anwendungen in fünf Teilbereichen.

Ergänzt wird die Dauerausstellung durch wechselnde Sonderausstellungen.

Quelle: www.albrechtsburg-meissen.de

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen erhalten Sie auf der Internetseite der Albrechtsburg Meißen.

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»Auf den Spuren von Novalis« Sonderausstellung auf der Albrechtsburg Meißen

In der Rangliste auf Platz 2: Schloss Albrechtsburg in Meißen

Metamorphosen in Farbe, Klang, Skulptur, Fotografie und Text,
Sonnabend, 22.03.2014 bis Sonntag, 27.04.2014

Zwei Künstlergruppen treffen in Deutschlands ältestem Schloss aufeinander und präsentieren gemeinsam eine Auswahl ihrer Werke, die aus der Inspiration durch Novalis, einem der bedeutendsten Dichter der deutschen Frühromantik, entstanden sind.

Die Suche nach der blauen Blume
Der erste Teil der Sonderausstellung zeigt Werke der Künstler Gisla Fox-Düvell und Ulrich Fox, die aus der niedersächsischen Stadt Lohne nach Meißen gekommen sind. Beide Künstler ließen sich für ihre Arbeiten durch die Werke des Dichters Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg (1772 – 1801) inspirieren, der unter dem Pseudonym Novalis berühmt geworden ist. weiterlesen »

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Ev. Dom St. Johannes Evangelista und Donatus Meißen (bei Dresden)

Landkreis Meißen, Dom zu Meißen

Meißen ist die Kreisstadt im Nordwesten des gleichnamigen Landkreises. Meißen liegt an der Elbe nordwestlich von Dresden (ca. 24 km). weiterlesen »

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Weingut Niederspaar (bei Dresden)

Niederspaar, Weingut

Spaar ist ein Ortsteil der Stadt Meißen im Nordwesten des gleichnamigen Landkreises. Niederspaar liegt an der Elbe, ca. 2 km südöstlich des Stadtzentrums von Meißen. weiterlesen »

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Burg Scharfenberg (bei Dresden)

Scharfenberg, Burg

Scharfenberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Klipphausen im Süden des Landkreises Meißen. Scharfenberg liegt oberhalb des Elbtals, nordwestlich von Dresden (ca. 19 km) zwischen Dresden und Meißen (ca. 7 km). weiterlesen »

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Schloss Albrechtsburg Meißen (bei Dresden)

In der Rangliste auf Platz 2: Schloss Albrechtsburg in Meißen

Meißen ist die Kreisstadt im Nordwesten des gleichnamigen Landkreises. Meißen liegt an der Elbe, nordwestlich von Dresden (ca. 24 km). weiterlesen »

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Sörnewitz, Weingut Rote Presse (bei Dresden)

Sörnewitz, Weingut Rote Presse

Sörnewitz ist ein Ortsteil der Stadt Meißen im Nordwesten des gleichnamigen Landkreises. Sörnewitz liegt an der Elbe, nordwestlich von Dresden (ca. 20 km) zwischen Dresden und Meißen (ca. 6 km). weiterlesen »

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Bischofsschloss Meißen (bei Dresden)

Der Burgberg in Meißen

Meißen ist die Kreisstadt im Nordwesten des gleichnamigen Landkreises. Meißen liegt an der Elbe, nordwestlich von Dresden (ca. 24 km). weiterlesen »

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Schloss Wurzen (bei Leipzig)

Wurzen, Schloss

Wurzen ist eine Große Kreisstadt im Norden des Landkreises Leipzig. Wurzen liegt an der Mulde, östlich von Leipzig (ca. 27 km) zwischen Leipzig und Torgau (ca. 32 km). weiterlesen »

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Rittergut Thammenhain (bei Leipzig)

Thammenhain, Schloss

Thammenhain ist ein Ortsteil der Gemeinde Lossatal im Nordosten des Landkreises Leipzig. Thammenhain liegt zwischen den Hohburger Bergen und der Dahlener Heide, östlich von Leipzig (ca. 41 km) zwischen Wurzen (ca. 14 km) und Torgau (ca. 20 km). weiterlesen »

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