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Rittergüter in der Gemeinde Wiedemar (Landkreis Nordsachsen)

Wiedemar ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Nordsachsen. Die Gemeinde Wiedemar setzt sich aus folgenden Ortsteilen zusammen:

  • Doberstau
  • Ettelwitz
  • Flemsdorf
  • Gördenitz
  • Grabschütz (1985)
  • Grebehna
  • Großkyhna
  • Großlissa
  • Kleinkyhna
  • Kleinlissa
  • Klitschmar
  • Kölsa
  • Kyhna
  • Lissa
  • Neukyhna
  • Nösselwitz
  • Peterwitz
  • Pohritzsch
  • Quering
  • Rabutz
  • Serbitz
  • Werlitzsch
  • Wiedemar
  • Wiesenena
  • Zaasch
  • Zschernitz

Der südöstliche Teil der Gemeinde Wiedemar liegt im nördlichen Leipziger Neuseenland. In der Gemeinde Wiedemar leben ca. 5.100 Menschen.

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Rittergüter in der Gemeinde Wiedemar

Im Gebiet der Gemeinde Wiedemar gibt es folgende Rittergüter:

  • Grebehna: Rittergut,
  • Kölsa: Rittergut,
  • Lissa: Rittergut,
  • Pohritzsch: Rittergut,
  • Wiedemar: Rittergut,
  • Zaasch: Rittergut,
  • Zschernitz: Rittergut,
  • Zwochau: Rittergut,

Rittergut (Vorwerk) Kölsa, Herrenhaus

Rittergut (Vorwerk) Kölsa, Herrenhaus

Das klassizistische Herrenhaus des kleinen Rittergutes in Grebehna aus dem 19. Jahrhundert wurde im 20. Jahrhundert umgestaltet.

Das Rittergutes in Kölsa wird 1698 noch erwähnt, danach nur noch als Vorwerk. Das barocke Herrenhaus blieb erhalten, die Wirtschaftsgebäude entstanden im 19. Jahrhundert neu.

In dem großen, offenen Rittergutes in Lissa steht das stattliche Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert mit hölzernem Balkon, offener Vorhalle und turmartig vorgebautem Mittelteil.

Rittergut Lissa, Herrenhaus

Rittergut Lissa, Herrenhaus

Das Herrenhaus des großen Rittergutes in Pohritzsch mit seiner spätklassizistischen Fassadengestaltung steht frei in einem kleinen Park.

Das Herrenhaus des Rittergutes in Wiedemar wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Der blockhaft wirkende Bau auf hohem Sockelgeschoss wurde mit gelben Klinkern verkleidet.

In Zaasch wird 1448 ein Herrensitz genannt. 1462 wird nur noch von einem Vorwerk aufgeführt, das vermutlich 1556 aufgelöst wurde.

Das Herrenhaus des Rittergutes in Zschernitz wurde nach 1945 abgebrochen. Einige Wirtschaftsgebäude sind saniert, einige schadhaft bis ruinös.

Die Fassade, des blockhaft wirkenden, klassizistischen Herrenhauses des Rittergutes in Zwochau wurde nach 1945 verändert.

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2 Reaktionen zu “Rittergüter in der Gemeinde Wiedemar (Landkreis Nordsachsen)”

  1. Richter schreibt

    Das als Herrenhaus des “ Großen Rittergutes“ von Pohritzsch bezeichnet, wurde von einem Herrn Rühl erbaut. Es war später ein Altersheim für Lehrerwitwen des Pestalozzivereins, ging dann in den Besitz des Rechtsanwaltes Dr. Beier über. Nach dessen Flucht nach Westdeutschland war die Gemeinde Pohritzsch Besitzer.
    Das Dorf Pohritzsch hatten im 14. Jahrhundert die Ritter von Schkeuditz als Lehen. Sie schenkten 1327 den Zehnten dem Nonnenkloster Brehna, der Herzog Rudolf bestätigte diese Schenkung 1329. Die Döbernitzer Chronik berichtet, das ein Bauernhof dem Rittergut Döbernitz Gespanndienste leisten mußte.

  2. Mirko Seidel schreibt

    Vielen Dank für Ihre Informationen. Was mir noch unklar ist – handelt es sich bei dem villenatigen Gebäude um das Herrenhaus des Rittergutes oder hat das Haus nichts mit dem Gut zu tun?

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