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Leipziger Persönlichkeiten – Peter Hohmann

Peter Hohmann

Peter Hohmann

Peter Hohmann wurde am 26. Juli 1663 in Cönnern geboren. Der Sohn eines Handwerksmeisters in Könnern kam mit 17 Jahren als Kaufmannslehrling nach Leipzig und war Handlungsdiener in einem Handelshaus, das Waren-, Speditions- und Bankgeschäfte betrieb. Hohmann wurde Teilhaber und bald darauf alleiniger Inhaber. 1694 erwarb Peter Hohmann das Bürgerrecht der Stadt Leipzig. Mit seinen Geschäften kam Hohmann schnell zu einem großen Vermögen. Zu seinen Kunden zählte die Armee von Kaiser Karl VI.

Für seine Verdienste als Kriegslieferant wurde Peter Hohmann 1717 in Wien in den Reichsadel und Reichsritterstand mit dem Prädikat „Edler von Hohenthal“ erhoben. Hohmann machte davon allerdings keinen Gebrauch, war damit aber der Ahnherr derer von Hohenthal.

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Hohmanns Hof in Leipzig

Hohmanns Hof in Leipzig

Ab 1715 war Hohmann Leipziger Ratsherr und außerdem Ratsbaumeister. Er ließ sich drei barocke Bürgerhäuser in Leipzig erbauen – am Markt, später Aeckerleins Hof (heute Standort Marktgalerie), in der Petersstraße, Hohmanns Hof noch 1931 im Besitz der Familie von Hohenthal (im 2. Weltkrieg zerstört, heute Messehof) und in der Katharinenstraße (heute Standort des Museums der bildenden Künste Leipzig). Peter Hohmann hatte auch Besitzungen außerhalb Leipzigs. Er kaufte zahlreiche Rittergüter, darunter in Crostewitz, Großdeuben, Großstädteln, Hohenprießnitz, Wallendorf (Luppe) und Lichte-Wallendorf. Seine Nachfahren erweiterten diesen Besitz noch beträchtlich um Knauthain, Gut Lauer, Dölkau und Püchau. Die Familie von Hohenthal zählte damit zu den größten Grundbesitzern in Sachsen.

In seinem Testament stiftete Peter Hohmann dem Almosenamt und dem Willigen Almosen insgesamt 7.000 Taler. Peter Hohmann starb am 2. Januar 1732 in Leipzig.

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Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f7/Peter_Hohmann.jpg;
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/be/Hohmannsches_Haus.jpg

Quelle:
www.wikipedia.de
Horst Riedel: Stadtlexikon Leipzig von A bis Z, Pro Leipzig, 2005

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Autor: Mirko Seidel am 28. Jun 2022 16:47, Rubrik: Persönlichkeiten, Stadt Leipzig, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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