Juni 2022

Leipziger Persönlichkeiten – Carl Herloßsohn

Carl Herloßsohn

Carl Herloßsohn

Carl Herloßsohn, eigentlich Borromäus Sebastian Georg Carl Reginald Herloß, wurde am 1. September 1804 auf der Kleinseite in Prag geboren. Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Sohn eines Schneiders besuchte das Kleinseitner Gymnasium in Prag, studierte an der Prager Universität und ging 1821 nach Wien. 1822 kehrte Herloßsohn nach Prag zurück und veröffentlichte erste poetische Arbeiten in der Dresdner Abend-Zeitung.

Im November 1825 kam Carl Herloßsohn nach Leipzig, um seine Existenz mit literarischen Arbeiten zu sichern. Er war als Übersetzer tätig, wurde Mitarbeiter am Brockhaus’schen Literarischen Conversationsblatt und schrieb für verschiedene, vornehmlich belletristische Blätter. 1826 erschien das erste Werk von Carl Herloßsohn, „Die Fünfhundert vom Blanik, und die Sylvesternacht“. 1830 gründete Herloßsohn die Zeitschrift „Der Komet. Ein Unterhaltungsblatt für die gebildete Lesewelt“. Neunzehn Jahre lang redigierte Carl Herloßsohn die Zeitschrift, die er schließlich im Revolutionsjahr 1848 aufgeben musste. Carl Herloßsohn starb verarmt im Jakobshospital in Leipzig am 10. Dezember 1849.

weiterlesen »

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Heinrich von Herzogenberg

Heinrich und Elisabeth von Herzogenberg

Heinrich und Elisabeth von Herzogenberg

Heinrich von Herzogenberg wurde am 10. Juni 1843 in Graz geboren. Nach seinem Studium am Konservatorium in Wien kam von Herzogenberg 1872 nach Leipzig, wurde zum Mitbegründer des Bachvereins und 1875 zu dessen Vorsitzenden gewählt.

1879 regte Heinrich von Herzogenberg an, Johannes Brahms als Thomaskantor zu gewinnen. Heinrich von Herzogenberg komponierte vor allem Kammermusik.

Heinrich von Herzogenberg starb am 9. Oktober 1900 in Wiesbaden. An seinem Wohnhaus in des Seeburgstraße in Leipzig befindet sich eine Gedenktafel.

Mehr Leipziger Persönlichkeiten

Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/0/08/Herzogenberg-E%26H.jpg

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Hans Veit Friedrich Schnorr von Carolsfeld

Hans Veit Friedrich Schnorr von Carolsfeld

Hans Veit Friedrich Schnorr von Carolsfeld

Hans Veit Friedrich Schnorr von Carolsfeld wurde am 11. Mai 1764 in Schneeberg als achtes von sechszehn Kindern des Ratsherren und Accisinspektors in Schneeberg geboren. Schnorr studierte ab 1784 an der Universität Leipzig Jura, wechselte aber 1788 zur Kunst. Schnorr ging nach Königsberg und Ende 1789 nach Magdeburg. 1790 kehrte er nach Leipzig zurück und studierte bei Adam Friedrich Oeser.

Schnorr von Carolsfeld malte Gemälde, illustrierte die Werke von Christoph Martin Wieland und Friedrich Gottlieb Klopstock für den Verleger Georg Joachim Göschen war er Theatermaler.

Schnorr gehörte zum Freundeskreis des Dichters Johann Gottfried Seume und begleitete diesen 1801 auf seiner Reise nach Syrakus. Bereits in Wien trennten sich ihre Wege. Schnorr kehrte über Wien, Paris und Straßburg 1802 nach Leipzig zurück.

weiterlesen »

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Carl Philipp Fürst zu Schwarzenberg

Carl Philipp Fürst zu Schwarzenberg

Carl Philipp Fürst zu Schwarzenberg

Carl Philipp Johann Nepomuk zu Schwarzenberg wurde am 15. April 1771 in Wien geboren. Er entstammte der in Südböhmen ansässigen Linie der weit verzweigten Adelsfamilie Schwarzenberg. Seit 1788 stand er in österreichischen Militärdiensten und nahm am Türkenkrieg 1789 und am Ersten Koalitionskrieg teil. In den folgenden Jahren war er an den Kriegen gegen das revolutionäre Frankreich beteiligt.

1796 stieg Schwarzenberg zum Oberst auf. Nach seiner Teilnahme an der Schlacht von Würzburg wurde er am 10. August 1796 zum Generalmajor befördert, ab 3. September 1800 zum Feldmarschallleutnant ernannt befehligte er in der unglücklich verlaufenden Schlacht bei Hohenlinden das erste Treffen des rechten Flügels.

Nach dem Frieden von Schönbrunn wurde Carl zu Schwarzenberg 1810 als österreichischer Botschafter nach Paris entsandt und leitete die Verhandlungen über die Eheschließung Napoleons mit Erzherzogin Marie-Louise von Österreich.

weiterlesen »

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Samuel Christian Friedrich Hahnemann

Samuel Hahnemann

Samuel Hahnemann

Samuel Christian Friedrich Hahnemann wurde am 10. April 1755 in Meißen geboren. Sein Vater war ein Porzellanmaler in der Meißener Porzellanmanufaktur. Samuel Hahnemann besuchte die Stadtschule in Meißen und bekam danach ein Stipendium an der Fürstenschule St. Afra in Meißen. 1775 begann Hahnemann sein Medizinstudium an der Universität Leipzig.

Seinen Lebensunterhalt verdiente sich Hahnemann mit Sprachunterricht und mit Übersetzungen physiologischer und medizinischer Werke ins Deutsche. Samuel Hahnemann ging an die Universität Wien. Im Oktober 1777 bot ihm Freiherr Samuel von Brukenthal, Statthalter von Kaiserin Maria Theresia in Siebenbürgen, eine Stelle als Bibliothekar, Hauslehrer und Leibarzt an. Hahnemann begleitete ihn nach Hermannstadt und blieb dort knapp zwei Jahre.

weiterlesen »

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Fritz von Harck

Fritz von Harck

Fritz von Harck

Fritz von Harck, eigentlich Ludwig Friedrich von Harck, wurde am 29. April 1855 in Leipzig geboren. Der Sohn des Leipziger Kaufmanns, Stadtrats und Kunstsammlers Julius Harck begann nach seiner Schulausbildung eine Lehre bei einem Hamburger Überseehändler. 1875 erhielt von Harck eine Anstellung im Berliner Bankhaus Frege & Co. 1877 beendete Fritz von Harck diese Tätigkeit, folgte seiner persönlichen Neigung zugunsten und begann ein Volontariat beim Berliner Kupferstichkabinett.

Fritz von Harck studierte Kunstgeschichte in Wien und München. Von 1880 an war er Mitbesitzer des seinen Eltern gehörenden Barockschlosses Seußlitz. 1908 bezog Fitz von Harck das Haus seiner Eltern in der Karl-Tauchnitz-Straße 6 in Leipzig.

weiterlesen »

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Wilhelm Furtwängler

Wilhelm Furtwängler

Wilhelm Furtwängler

Gustav Heinrich Ernst Martin Wilhelm Furtwängler wurde am 25. Januar 1886 als Sohn des Professors für Klassische Archäologie Adolf Furtwängler und dessen Frau Adelheid am Nollendorfplatz in Schöneberg (Berlin) geboren.

Seine Jugendzeit verbrachte Furtwängler in München, wo sein Vater an der Universität lehrte. Durch seine frühe Begeisterung für die Musik erhielt er 1899 Privatunterricht und eine Ausbildung zum Pianisten. Bereits im Jahr 1900 führte der Münchner Orchesterverein ein Klavierquartett und eine Ouvertüre von Wilhelm Furtwängler auf.

Furtwänglers erste Engagements führten nach Berlin, über Breslau, Zürich wieder nach München. 1910 wurde er als 3. Kapellmeister nach Straßburg gerufen, ging 1911 nach Lübeck. 1915 wurde Wilhelm Furtwängler Operndirektor in Mannheim, von 1919 bis 1921 war er Chefdirigent des Wiener Tonkünstler-Orchesters und übernahm 1920 übernahm als Nachfolger von Richard Strauss die Konzerte der Berliner Staatsoper.

weiterlesen »

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Hanns Eisler

Gedenktafel für Hanns Eisler in Leipzig

Gedenktafel für Hanns Eisler in Leipzig

Hanns Eisler wurde am 6. Juli 1898 in Leipzig geboren. Der Sohn eines Philosophen und einer Handwerkertochter wuchs in Wien auf und studierte dort am Konservatorium. Zwischen 1919 und 1923 war Eisler Privatschüler von Arnold Schönberg.

Eisler war enger Weggefährte von Bertolt Brecht, mit dem er von Ende der 1920er Jahre bis zu dessen Tod persönlich und musikalisch verbunden war. Hanns Eisler hinterließ Klavier- und Orchesterwerke, eine Reihe kammermusikalischer Kompositionen, Bühnen- und Filmmusiken sowie über 500 Lieder, vom Arbeiterlied bis zum zwölftönig komponierten Kunstlied. Eisler entwickelte ab 1954 mit Jean Weidt die heute noch beliebten „Störtebeker-Festspiele“ in Ralswiek auf der Insel Rügen.

weiterlesen »

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Johann Gottlob Friedrich Wieck

Friedrich Wieck

Friedrich Wieck

Friedrich Wieck wurde am 18. August 1785 in Pretzsch geboren. Friedrich Wiecks entwickelte früh eine Leidenschaft für die Musik, ohne dazu vom Elternhaus angeregt worden zu sein. Während seines Besuchs der Thomasschule in Leipzig nahm er ohne Wissen der Eltern Klavierstunden, studierte dann aber Theologie.

Aus der Ehe mit der Pianistin Mariane Tromlitz, Tochter des Plauener Stadtkantors George Christian Gotthold Tromlitz und Enkelin des Flötenvirtuosen Johann Georg Tromlitz, entstanden fünf Kinder.
Die Familie Wieck wohnte in Leipzig von 1818 bis 1821 im Haus Hohe Lilie am Neuen Neumarkt (heute Neumarkt) Ecke Preußergässchen. Hier wurde 1819 die zweite Tochter Clara geboren. Von 1821 bis 1825 wohnten die Wiecks im Salzgässchen, 1825 bis 1835 in Selliers Hof in der Grimmaischen Straße (heute Standort des Handelshofs) und von 1835 bis 1840 in der Nikolaistraße.

weiterlesen »

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Georg Wünschmann

Georg Wünschmann

Georg Wünschmann

Georg Wünschmann wurde am 11. Februar 1888 in Limbach geboren. Er studierte an den Technischen Lehranstalten Chemnitz und war in Chemnitz als Bauleiter tätig.

Sein erstes Bauprojekt in Leipzig war der Bau des Wohnhauses Keilstraße 4-6, das 1904 zur Brodyer Synagoge umgebaut wurde. Nach einer Studienreise 1895 nach Italien gründete Georg Wünschmann in Leipzig ein eigenes Atelier für Architektur und Kunstgewerbe in der Ranftschen Gasse 5 (nicht erhalten). Georg Wünschmann starb am 12. Oktober 1937 in Leipzig.

Zu den Bauten, die Georg Wünschmann in Leipzig geplant hat, gehören:

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Julius Zeißig

Leipzig, Zentrum-West, Ev. Lutherkirche

Ev. Lutherkirche in Leipzig

Julius Zeißig wurde am 29. April 1855 in Großolbersdorf bei Zittau geboren. Nach dem Studium an der Staatsbauschule Zittau und der Wiener Baugesellschaft arbeitete Zeißig in Leipzig als Architekt für Kirchenbau.

Zu seinen Entwürfen in Leipzig gehören:

  • 1883 bis 1886: Lutherkirche im Bachviertel in Leipzig,
  • 1888: Umbau der ehem. Leipziger Bank, Klostergasse 3,
  • 1898 bis 1900: Diakonissenhaus in Leipzig,
  • 1891 bis 1893: Lukaskirche in Volkmarsdorf,
  • 1892 bis 1894: Restaurierung bzw. Umbau der Matthäikirche in Leipzig (im 2. Weltkrieg zerstört),
  • weiterlesen »

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Johannes Brahms

Johannes Brahms um 1853

Johannes Brahms um 1853

Johannes Brahms wurde am 7 Mai 1833 in Hamburg geboren. Der Komponist war eng mit Leipzig verbunden, benötigte aber ca. 30 Jahre, um sich in Leipzig durchzusetzen. Im November 1853 kam Brahms zum ersten Mal nach Leipzig, verhandelte mit dem Verleger Hermann Härtel und trat in Härtels Haus als Pianist auf.

Seine Sonate C-Dur op. 1 und das Scherzo es-Moll op.4 wurden Es-Moll in Leipzig 1853 uraufgeführt. Sein 1. Klavierkonzert wurde 1959 vom Leipziger Publikum niedergezischt. Nachdem es 1864 zwischen Johannes Brahms und dem Musikverlag Breitkopf & Härtel zum Zerwürfnis kam, blieb Brahms der Stadt lange fern, kam aber ab 1874 bis 1882 jährlich nach Leipzig. Bei seinem letzten Aufenthalt in Leipzig 1895 dirigierte Johannes Brahms im Gewandhaus seine Klavierkonzerte Nr. und Nr. 2. Brahms war Ehrenmitglied des Paulinervereins Leipzig. Johannes Brahms starb am 3. April 1897 in Wien. Nach seinem Tod standen auf dem Programm des Gewandhausorchesters am 7. Oktober 1897 ausschließlich Werke von Johannes Brahms.

Mehr Leipziger Persönlichkeiten.

Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Brahms

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Heinrich Brockhaus

Heinrich Brockhaus

Heinrich Brockhaus

Heinrich Brockhaus wurde am 4. Februar 1804 in Amsterdam geboren. Der Sohn von Friedrich Arnold Brockhaus erlernte bei seinem Vater die Grundlagen des Verlagsbuchhandels und übernahm 1823 mit seinen Bruder Friedrich Brockhaus die Leitung des Verlages F.A. Brockhaus.

1831 kaufte er die Fa. Gleditsch, 1832 ließ er eine Buchbinderei bauen, 1843 eine Druckerei und Schriftgießerei. Heinrich Brockhaus gründete 1854 die lithographische und 1856 die xylographische Anstalt. Zwischen 1837 und 1857 war Heinrich Brockhaus Herausgeber der Leipziger Allgemeinen Zeitung.

Heinrich Brockhaus unternahm zahlreiche Reisen durch Europa und Nordafrika, gründete Zweigstellen in Paris, Wien und Berlin. Zu bedeutenden Künstlern, wie Johann Wolfgang von Goethe, Bettina von Arnim, Franz Liszt und Felix Mendelssohn-Bartholdy unterhielt Brockhaus freundschaftliche Beziehungen. Heinrich Brockhaus regte die Gründung eines Künstlervereins an, war Stadtverordneter und Mitglied des Sächsischen Landtags.

weiterlesen »

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Robert Blum

Robert Blum

Robert Blum

Robert Blum wurde am 10. November 1807 in Köln geboren. Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Blum arbeitete als Theatersekretär in Köln und kam 1832 an das Leipziger Stadttheater. 1835 gab er die Zeitschrift „Die elegante Welt“ heraus. Zusammen mit Karl Herloßsohn redigierte er 1938 bis 1842 das Theaterlexikon und publizierte die Sächsischen Vaterlandsblätter. Unter Robert Blums Leitung wurde 1840 in Leipzig das erste Schillerfest gefeiert. Blum ermittelte 1841 Schillers Wohnhaus in Gohlis und gründete 1842 des Schillerverein. Den Aufenthalt von Georg Herwegh 1842 nahm Blum zum Anlass, um gegen Fürstenwillkür zu demonstrieren.

weiterlesen »

Tour anfragen »

Leipzig hat den besten Zoo in Deutschland

Portal zum Zoo Leipzig

Portal zum Zoo Leipzig

Anthony Sheridan, Zooexperte, veröffentlichte in seinem neuen Buch „Die Zoowelt in Europa 2020“ eine neue Rangliste der Zoos in Europa. Der Zoo Leipzig wurde in der Kategorie A, Zoos mit mehr als einer Million Besuchern, als zweitbester Europas ausgezeichnet.

Auf Platz 1 steht der Tiergarten Schönbrunn in Wien und damit gilt der Zoo Leipzig als der beste Zoo in ganz Deutschland. Der Brite veröffentlicht seit 2011 regelmäßig sein Zoo-Ranking und seitdem belegt Leipzig konstant Platz 2. Im Vergleich zu den Vorjahren hat der Zoo Leipzig zum Erstplatzierten Tiergarten Schönbrunn aufgeholt. Nur noch zwei Punkte trennen Leipzig von Schönbrunn in der 40 Faktoren umfassenden Rangliste.

Maßgebend für die Platzierung waren der Masterplan „Zoo der Zukunft“ sowie die damit verbundenen Eröffnungen des Südamerika-Bereichs Pantanal, des Koala-Hauses und der Himalaya Anlage sowie die 2011 eröffnete Tropenerlebniswelt Gondwanaland.

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Elsa Assenijeff

Elsa Assenijeff, Zeichnung von Max Klinger 1904

Elsa Assenijeff, Zeichnung von Max Klinger 1904

Elsa Assenijeff wurde am 3. Januar 1867 als Elsa Maria Packeny in Wien geboren. Vater Karl Packeny war Bildhauer und Direktor der österreichischen Südbahn. Sie besuchte nach der Schule die Lehrerinnenbildungsanstalt und war nach dem Tod des Vaters zur Eheschließung gezwungen. 1890 heiratete sie den elf Jahre älteren bulgarischen Ingenieur und Diplomaten Ivan Johannis Nestoroff und ging mit ihm nach Sofia. 1896 erschien ihr Erzählungsband Ist das Liebe? unter dem Pseudonym Elsa Asenijeff. Den Namen wählte sie nach ihrem verstorbenen erstgeborenen Sohn Asen.

1896 ließ sich Elsa Assenijeff scheiden und ging ein Jahr später nach Leipzig. Hier studierte sie Philosophie und Nationalökonomie. In Leipzig lernte sie den Maler und Bildhauer Max Klinger kennen. Sie wurde sein Modell, seine Muse und seine Geliebte. Klinger machte die Beziehung zu Elsa Assenijeff aber nicht öffentlich, bezahlte ihr aber eine teure Wohnung im Musikviertel (Schwägrichenstraße 11). Assenijeff begleitete Max Klinger auf Reisen und gab die Gastgeberin bei gesellschaftlichen Anlässen. Elsa Assenijeff war eine eindrucksvolle, faszinierende, mitunter auch extravagante Persönlichkeit. Mit Klinger hatte sie eine Tochter, Désirée, die am 7. September 1900 in Paris geboren wurde. Das Kind wuchs bei einer französischen Pflegemutter auf.

weiterlesen »

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Adam Friedrich Oeser

Adam Friedrich Oeser, Pastell von Nicolaus Lauer, 1791, Gleimhaus Halberstadt

Adam Friedrich Oeser, Pastell von Nicolaus Lauer, 1791, Gleimhaus Halberstadt

Adam Friedrich Oeser wurde am 17. Februar 1717 in Preßburg geboren. Seine Lehre absolvierte Oeser in Preßburg bei dem Maler E. F. Kamauf, ging 1730 nach Wien in die Lehre bei Jacob van Schuppen und lernte von 1733 bis 1735 in Pressburg bei dem Bildhauer und Medailleur Georg Raphael Donner. 1739 zog Adam Friedrich Oeser nach Dresden, das Zentrum barocker Kultur in Deutschland. Dort schloss er seine Ausbildung ab und arbeite bis 1756 als Maler.

1745 heiratete er Rosine Elisabeth Hohburg. Das Ehepaar hatte acht Kinder, nur vier erreichten das Erwachsenenalter. 1754 zog Johann Joachim Winckelmann zu Oeser, um bei ihm das Zeichnen zu lernen.

1759 zog die Familie Oeser nach Leipzig. Adam Friedrich Oeser wurde 1764 erster Direktor der neu gegründeten Leipziger Zeichenakademie und wenige Tage später zum kurfürstlich-sächsischen Hofmaler ernannt. Das Amt als Akademiedirektor führte Oeser über 35 Jahren bis zu seinem Tode aus. Er hinterließ eine anerkannte Kunstakademie, die als Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) überregionalen Ruf genießt.

weiterlesen »

Tour anfragen »

Leipziger Persönlichkeiten – Gustav Mahler

Gustav Mahler

Am 7. Juli 1860 wurde in Kalischt in Böhmen einer der bedeutendsten Komponisten der Spätromantik, der berühmtesten Dirigenten seiner Zeit und bedeutender Reformer des Musiktheaters geboren, Gustav Mahler.

In Iglau in Mähren verbrachte Mahler den überwiegenden Teil seiner Jugend, die überschattet war von Gewalt des Vaters gegenüber der Mutter. Das Trauma konnte Gustav Mahler erst späte mit Hilfe von Sigmund Freud bewältigen.

Im Alter von vier Jahren begann Gustav Mahlers musikalische Ausbildung am Akkordeon, kurze Zeit später nahm er seinen ersten Klavierunterricht. Mit sechs Jahren gab Mahler bereits selbst Unterricht und komponierte erste Stücke. Mit zehn Jahren trat er als Pianist auf, mit zwölf Jahren gab er Konzerte.

weiterlesen »

Tour anfragen »

Europäisches Kulturerbesiegel für die Musikstadt Leipzig

Bach-Denkmal vor der Thomaskirche in Leipzig

Am 26. März 2018 wurde der Stadt Leipzig in Plovdiv das Europäische Kulturerbe-Siegel für neun bedeutende historische Musikstätten verliehen – die Thomaskirche, die Nikolaikirche, die Alte Nikolaischule, das Bach-Archiv, die Hochschule für Musik- und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“, das Mendelssohn-Haus, das Schumann-Haus, das Verlagshaus C. F. Peters mit der Grieg-Begegnungsstätte, das Gewandhaus zu Leipzig sowie die Leipziger Notenspur.

weiterlesen »

Tour anfragen »

1000 Jahre Leipzig – Leipziger Persönlichkeiten auf Briefmarken

Maler, Schriftsteller, Dichter und Schauspieler

Die 1000 jährige Stadt Leipzig ist ein Zentrum der Kunst. Handel und Messe, der freier Geist der Stadt und die gute Ruf der Universität lockten schon früh frühzeitig Maler, Schriftsteller und Schausteller in die Stadt. Die günstige Lage am Knotenpunkt wichtiger Handelsstraßen und nicht zuletzt das Mäzenatentum reicher Leipziger Bürger beförderten den Aufstieg der Stadt zur Kunstmetropole.

Das Museum der bildenden Künste, auch kurz Bildermuseum genannt, geht auf eine Gründung des Leipziger Kunstvereins zurück, den Kunstsammler und -förderer der Stadt 1837 gründeten. Ziel des Vereins war, ein Kunstmuseum einzurichten. Am 10. Dezember 1848 konnte der Verein das „Städtische Museum“ in der Ersten Bürgerschule auf der Moritzbastei eröffnen. Etwa einhundert Werke waren zusammengetragen und gestiftet worden, überwiegend Arbeiten der damaligen zeitgenössischen Kunst.

weiterlesen »

Tour anfragen »

©2022 – architektur-blicklicht – Mirko Seidel, Sigismundstraße 3, 04317 Leipzig – Telefon: 0341 46 86 68 73
Touren, Tipps & Wanderungen per Rad, Auto und zu Fuß zu Burgen, Schlössern, Herrenhäusern, Kirchen, Industriebauten, Stadtansichten
in Leipzig, Sachsen & Mitteldeutschland
webdesign: agentur einfachpersönlich