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Leipziger Persönlichkeiten – Markus Gläser

Gedenksäule auf dem Nikolaikirchhof in Leipzig

Gedenksäule auf dem Nikolaikirchhof in Leipzig

Markus Gläser wurde am 28. Januar 1960 in Leipzig geboren. Neben seiner Ausbildung als Former und Gießer besuchte Gläser die Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und studierte 1981 bis 1988 Bildhauerei/Plastik an der Burg Giebichenstein in Halle/Saale.

Neben bildhauerischen Arbeiten befasste sich Gläser mit der Restaurierung Leipziger Baudenkmäler. Er schuf u.a. die Kopien der Fechterfiguren auf den Nikischplatz, die an den Großboseschen Garten erinnern, weiterhin die Figuren am Messehaus Petershof, die von den Nazis entfernt wurden, den Fassadenschmuck am Haus „Zum Grönländer“ und am Neuen Rathaus, die Kopie des Connewitzer Kreuzes sowie die Harkort- und List-Büsten im Leipziger Hauptbahnhof.

Markus Gläser war beteiligt am Barockgartendenkmal in der Westvorstadt, er schuf die heutige Plastik auf dem Villersbrunnen vor dem Ringmessehaus, die Gedenksäule auf dem Nikolaikirchhof und die Kopie des Merkurs am Romanushaus. Für den Begründer der Psychologie in Leipzig, Wilhelm Wundt, schuf Markus Gläser eine Gedenktafel am Seminargebäude der Universität Leipzig.

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Merkur am Romanushaus Leipzig

Merkur am Romanushaus Leipzig

Weitere Werke von Markus Gläser sind:

  • Figur im Inselpavillon des Abtnaundorfer Parks,
  • St. Elisabeth-Denkmal an der Eisenacher St. Elisabeth-Kirche,
  • Bronzestatue hl. Mechthild am Malteserstift in Leipzig-Eutritzsch,
  • Bronzefigur hl. Ursula am katholischen Bildungshaus Erfurt,
  • Bronzestatue St. Elisabeth-Gruppe am St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig,
  • Figürliches Relief der Hl. Familie in der katholischen Kirche Leipzig-Schönefeld,
  • Altar und Ambo der katholischen Pfarrkirche St. Peter & Paul Markkleeberg,
  • Fechterfigur auf dem Nikischplatz in Leipzig

    Fechterfigur auf dem Nikischplatz in Leipzig

  • Gedenktafel für die sächsische Mundartdichterin Lene Voigt an ihrem ehemaligen Wohnhaus,
  • Denkmal für den ehemaligen Direktor Siegfried Seifert im Leipziger Zoo,
  • Kleinplastik Wissenschaftspreis für Geographie,
  • Büste Alfred Kranzfelder in der Marineschule Mürwik,
  • Bronzetafel Werner Heisenberg in der Universität Leipzig,
  • Bronzetafel Felix Bloch in der Universität Leipzig,
  • Ehrengrab für Kurt Masur

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Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6f/Goethe_1765.jpg;
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/52/Leipzig_Feuerkugel_1722.jpg;
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ac/Friederike_Oeser.jpg;
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/15/Annakatharinaschoenkopf.png

Quelle:
www.wikipedia.de
Horst Riedel: Stadtlexikon Leipzig von A bis Z, Pro Leipzig, 2005

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Autor: Mirko Seidel am 30. Apr 2022 15:13, Rubrik: Persönlichkeiten, Stadt Leipzig, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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