September 2022

Leipziger Persönlichkeiten – Erich Loest

Erich Loest

Erich Loest

Erich Loest wurde am 24. Februar 1926 in Mittweida geboren. Er besuchte ab 1932 die Volksschule und ab 1936 die Oberschule. Loest war ab 1936 Mitglied der Hitlerjugend und ab 1944 der NSDAP. Erich Loest wurde 1944 zur Wehrmacht eingezogen und kam am 6. Mai 1945 in Bischofteinitz in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Freilassung arbeitete Loest 1945 in der Landwirtschaft und als Hilfsarbeiter in den Leunawerken, holte sein Abitur nach und wurde 1947 Mitglied der SED.

Seit 1950 arbeitete Erich Loest als freiberuflicher Schriftsteller in Leipzig und studierte Mitte der 1950er Jahre am Literaturinstitut Johannes R. Becher in Leipzig. Ein prägendes Ereignis war für Erich Loest der Aufstand vom 17. Juni 1953. Im November 1957 wurde Loest wegen angeblicher „konterrevolutionärer Gruppenbildung“ im Zusammenhang mit Diskussionen über die Entstalinisierung verhaftet und zu siebeneinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Seine Strafe verbüßte Erich Loest in Halle/Saale und im Zuchthaus Bautzen II.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Christoph Sysang

Johann Christoph Sysang: "Hermann befreit Germania nach dem Sieg über die Römer", 1753

Johann Christoph Sysang: „Hermann befreit Germania nach dem Sieg über die Römer“, 1753

Johann Christoph Sysang wurde am 20. Mai 1703 in Leipzig geboren. Bei seinem Vater erlernte er das Handwerk des Kunstdrechslers und ging in die Lehre bei dem Leipziger Kupferstecher Martin Bernigeroth.

1724 begab sich Sysang auf Wanderschaft nach Halle/Saale, wo er als Kupferstecher an der Universität tätig war, weiter über Dresden kam Johann Christoph Sysang nach Prag und blieb bis 1735. In Prag schuf er vor allem Stiche von Heiligenbildern.

Über Dresden kam Sysang wieder nach Leipzig und wurde einer der gefragtesten Kupferstecher. Sysang schuf Bildnisse von Fürstlichkeiten, Staatsmännern, Ärzten, Juristen und Theologen. Für das von Johann Heinrich Zedler herausgegebene Universallexikon steuerte er von 1741 bis 1754 Vignetten bei. Von 1751 bis 1754 war Johann Christoph Sysang auch für Johann Christoph Gottscheds Monatsschrift „Das Neueste aus der anmuthigen Gelehrsamkeit“ tätig. Sysang lieferte auch die Abbildungen zu Christoph Otto von Schönaichs Heldengedicht „Hermann oder Das befreite Deutschland“.

Johann Christoph Sysang starb am 12. Juli 1757 in Leipzig.

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Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Christoph_Sysang#/media/Datei:Hermann_l%C3%B6st_Germania_(Sysang,1753).jpg

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Leipziger Persönlichkeiten – Günther Ramin

Günther Ramin

Günther Ramin

Günther Werner Hans Ramin wurde am 15. Oktober 1898 in Karlsruhe als Sohn eines Superintendenten geboren. 1900 zog die Familie nach Groß-Lichterfelde bei Berlin und 1903 nach Schkeuditz. Ab 1910 besuchte Ramin zunächst die Latina August Hermann Francke in Halle/Saale, wurde in den Thomanerchor unter Thomaskantor Gustav Schreck aufgenommen und besuchte die Thomasschule zu Leipzig.

Günther Ramin studierte auf Anraten des damaligen Thomasorganisten Karl Straube von 1914 bis 1917 am Konservatorium der Musik in Leipzig und konzentrierte sich zunächst auf das Klavierspiel. Später nahm Ramin Orgelunterricht bei Karl Straube, den Ramin auch in der Thomaskirche vertrat.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Kuhnau

Johann Kuhnau

Johann Kuhnau

Johann Kuhnau wurde am 6. April 1660 in Geising im Erzgebirge geboren. Seine Familie stammte aus Böhmen, welches der Großvater wegen der Gegenreformation verlassen musste. Drei Söhne der Familie Kuhnau wurden Musiker – außer Johann waren dies der älteste Sohn Andreas Kuhnau (1657 bis 1721), der als Kantor in Weesenstein, Groitzsch und St. Annaberg tätig war, und Gottfried Kuhnau (1674 bis 1736), der Kantor in Johanngeorgenstadt wurde.

1682 siedelte Kuhnau nach Leipzig über zum Studium der Rechtswissenschaft. Johann Kuhnau bewarb sich um die Organistenstelle an der Thomaskirche, wurde aber zunächst abgelehnt. Die Stele bekam Gottfried Kühnel, nach dessen Tod 1684 entschied sich der Leipziger Stadtrat für Kuhnau. Grund dafür war, dass Kuhnau anlässlich der Rückkehr von Kurfürst Johann Georg III. von Sachsen aus der Schlacht bei Wien gegen die Türken im Herbst 1683 ein mehrchöriges, allegorisches Dramma per musica komponiert und als Freiluftmusik aufgeführt hatte.

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Leipziger Persönlichkeiten – Karl Friedrich Friccius

Friccius-Denkmal in Leipzig

Friccius-Denkmal in Leipzig

Karl Friedrich Friccius wurde am 28. Juni 1779 in Stendal geboren. Friccius studierte Rechtswissenschaft in Halle/Saale und wurde 1800 Auskultator am Obergericht der Altmark. Nach der Niederlage der Preußen bei Jena und Auerstedt 1806 wollte sich Karl Friedrich freiwillig melden, wurde aber wegen seines fehlenden Adelsprivilegs nicht angenommen.

Später wurde er dann doch Seconde-Lieutenant und als in Ostpreußen vier Brigaden mit 19 Reserve-Bataillonen gebildet wurden, wurde Neidhardt von Gneisenau sein Bataillonskommandeur. Bei der Verteidigung von Danzig 1806 bis 1807 zeichnete sich Friccius durch die selbständige Verteidigung von Neufahrwasser aus.

1813 trat Karl Friedrich Friccius erneut dem Militär bei und wurde Major und Kommandeur des 1. ostpreußischen Landwehr-Bataillons. Am 19. Oktober 1813 stürmte Karl Friedrich Friccius als einer der ersten das Grimmaische Tor in Leipzig und drang in die Stadt ein. Am 7. November 1813 erhielt Friccius den schwedischen Schwertorden für seine militärischen Leistungen in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Gerhard Keil

Seemann-Verlag in Leipzig

Seemann-Verlag in Leipzig

Gerhard Keil wurde am 15. März 1922 in Leipzig geboren. Er besuchte die Deutsche Buchhändlerlehranstalt Leipzig und die Reichsschule des deutschen Buchhandels. Ab 1948 arbeitete Keil im sowjetischen SMA-Verlag und übernahm 1954 kommissarisch, dann als Direktor, den Seemann-Verlag nach dessen Verstaatlichung. Keil war auch als Treuhänder des Verlags Philipp Reclam und Staatlicher Gesellschafter des Postreiter-Verlags in Halle/Saale.

Gerhard Keil förderte zahlreiche Kunstwissenschaftler und hatte Kontakte zu Verlagen in der ganzen Welt. Von 1960 bis 1963 war Keil Geschäftsführer im Insel-Verlag Anton Kippenberg Leipzig. Keil war Mitglied im Verlegerausschuss und Leiter der Kommission Kultur des Börsenvereins des deutschen Buchhandels zu Leipzig.

Keil war Ehrendoktor der Universität Leipzig und Ehrenmitglied des Kuratoriums „Haus des Buches Leipzig“.

Gerhard Keil starb am 12. September 1997 in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Friedrich Seltendorff

Wohn- und Handelshaus Katharinenstraße 21 Leipzig

Wohn- und Handelshaus Katharinenstraße 21 Leipzig

Friedrich Seltendorff wurde um 1700 in Halle/Saale geboren. Er kam als Baumeister von Halle nach Leipzig und wurde 1720 Meister der Leipziger Maurerinnung.

Friedrich Seltendorff gehörte zu den bedeutendsten Baumeistern des Barocks in Leipzig. Seine Bauten zeichnen sich durch großzügige Lisenengliederungen aus und weitgehenden Verzicht auf Fassadendekor.

Friedrich Seltendorff starb am 4. Februar 1778 in Leipzig.

Zu den Bauwerken, die Friedrich Seltendorff in Leipzig geplant hat, gehören:

  • Richtersches Landhaus in der Gerbergasse für Johann Christoph Richter, (1743/44), 1895 abgerissen,
  • Stadtbibliothek im Gewandgässchen (1740 bis 1744, ab 1987 Neubau),
  • Barockfassade des Gewandhauses (1740/44, abgebrochen),
  • Wohnhaus Burgstraße 14 (1744), nicht erhalten,
  • Wohnhaus Katharinenstraße 21 (1750),
  • Gohliser Schlösschen (1755/56 Zuschreibung),
  • Barthels Hof (früher: Zur Goldenen Schlange) Umbau 1747 bis 1750 im Auftrag des Stadthauptmanns und Kaufmanns Johann Gottlieb Barthel,

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Leipziger Persönlichkeiten – Elias Geyer

linker Nautiluspokal von einem Bauern getragen von Elias Geyer

linker Nautiluspokal von einem Bauern getragen von Elias Geyer

Elias Geyer wurde um 1560 in Halle/Saale geboren. 1572 kam Geyer nach Leipzig, begann eine Goldschmiedelehre und wurde 1589 Goldschmiedemeister. Zweimal war Elias Geyer Obermeister der Leipziger Goldschmiedeinnung.

Geyers Können verschaffte ihm wiederholt Aufträge des Hofes in Dresden. Er fertigte Trinkgeschirre, Pokale und Tischaufsätze. Für den Leipziger Rat schuf Geyer 1605 die Eidbibel. Elias Geyer war einer der bedeutendsten Goldschmiede der Renaissance. Ein großer Bestand seines umfangreichen Werkes befindet sich im Grünen Gewölbe in Dresden.

Elias Geyer starb 1634 in Leipzig.

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Bildquelle: Deutsch: 1. Nautiluspokal von einem Bauern getragen von Elias Geyer / 2. Nautiluspokal von einem Triton getragen. Nürnberger Arbeit, wohl von Bartl Jamnitzer. Meister 1575 / 3. Seeschneckenpokal von Indianer getragen von Tobias Wolff in Nürnberg. Meister 1604 (Beschreibung gemäß Quelle)
aus: Das Grüne Gewölbe zu Dresden: eine Auswahl von Meisterwerken der Goldschmiedekunst ; in vier Bänden
(Band 1): Geräte und Gefässe: in Silber- und Goldfassung, aus Holz und Stein, Perlmutter und Muscheln, Ton und Glas, Bergkristall und Halbedelsteinen, Strausseneiern und Kokosnüssen ; mit 70 Lichtdrucktafeln, davon 7 farbig. Hiersemann, Leipzig
Date 1925
Source Universitätsbibliothek Heidelberg, Signatur: C 2442-1-6 Gross RES::1 http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/sponsel1925bd1
This document was created in the framework of the project GLAM-on-Tour Heidelberg University Library in 2017.
Author Jean Louis Sponsel

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Leipziger Persönlichkeiten – Carl Ferdinand Hommel

Carl Ferdinand Hommel

Carl Ferdinand Hommel

Carl Ferdinand Hommel wurde am 6. Januar 1722 in Leipzig geboren. Der Sohn des Rechtsprofessors und Appelationsgerichtsrats Ferdinand August Hommel studierte nach dem Besuch der Nikolaischule in Leipzig in Halle/Saale die Rechte. In Leipzig wurde Hommel Oberhofgerichtsadvokat.

1750 erhielt Hommel eine außerordentliche Professur für Staatsrecht an der Universität Leipzig und wurde 1752 auf eine ordentliche Professur für Lehnrecht berufen. Ab 1756 war Hommel Beisitzer des Spruchkollegiums, dessen Leitung er später als Nachfolger seines Vaters übernahm. 1763 veröffentlichte Carl Ferdinand Hommel die Programmschrift „Zur Reform des deutschen Strafrechts“, in der er für die Anwendung und Durchsetzung aufklärerischer Prinzipien im Strafrecht warb. Hommel sprach sich gegen Todesstrafe, Folter und Landesverweisung aus und forderte eine Humanisierung des Strafrechts.

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Leipziger Persönlichkeiten – Hermann Hartmann

Gedenktafel für Hermann Hartmann am Markt in Leipzig

Gedenktafel für Hermann Hartmann am Markt in Leipzig

Carl Eduard Hermann Hartmann wurde am 17. April 1863 in Eilenburg geboren. Nach dem Besuch der Bürgerschule und des Progymnasiums in Eilenburg legte Hartmann 1882 das Abitur an den Franckeschen Stiftungen in Halle/Saale ab. Von 1882 bis 1885 studierte Hermann Hartmann in Halle/Saale, Berlin und Würzburg Medizin.

Hartmann war als Assistenzarzt bei mehreren praktischen Ärzten tätig, bis er sich 1890 als Praktischer Arzt und Geburtshelfer in Connewitz niederließ. Unzufrieden mit der Entlohnung der Ärzte, veröffentlichte Hermann Hartmann am 25. Juli 1900 einen Offenen Brief an die Ärzteschaft, in dem er zur Wahrung der Standesinteressen die Bildung eines Ärztebundes anregte.
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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Christoph Gottsched

Johann Christoph Gottsched

Johann Christoph Gottsched

Johann Christoph Gottsched wurde am 2. Februar 1700 in Juditten, Herzogtum Preußen, geboren. Der Sohn des Pastors von Juditten, erhielt seinen ersten Unterricht bei seinem Vater und schrieb sich 1714 mit 14 Jahren an der Albertina, der Universität Königsberg, zum Theologiestudium ein.

Gottscheds Interesse galt der Philosophie und er beschäftigte sich mit den Werken von Gottfried Wilhelm Leibniz und Christian Wolff. So wechselte Gottsched zum Philosophiestudium. Einer von Gottscheds Lehrern war Johann Jakob Quandt.

Im Januar 1724 flüchtete Johann Christoph Gottsched nach Leipzig vor den preußischen Militärwerbern. In Leipzig freundete sich Gottsched mit Johann Burckhardt Mencke an, der ihn als Hofmeister für seinen ältesten Sohn engagierte. Mencke führte Gottsched in die Leipziger Gesellschaft ein und war Fürsprecher bei der Aufnahme Gottscheds in die Teutschübende poetische Gesellschaft, die ihn 1727 zu ihrem „Senior“ wählte.

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Leipziger Persönlichkeiten – Markus Gläser

Gedenksäule auf dem Nikolaikirchhof in Leipzig

Gedenksäule auf dem Nikolaikirchhof in Leipzig

Markus Gläser wurde am 28. Januar 1960 in Leipzig geboren. Neben seiner Ausbildung als Former und Gießer besuchte Gläser die Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und studierte 1981 bis 1988 Bildhauerei/Plastik an der Burg Giebichenstein in Halle/Saale.

Neben bildhauerischen Arbeiten befasste sich Gläser mit der Restaurierung Leipziger Baudenkmäler. Er schuf u.a. die Kopien der Fechterfiguren auf den Nikischplatz, die an den Großboseschen Garten erinnern, weiterhin die Figuren am Messehaus Petershof, die von den Nazis entfernt wurden, den Fassadenschmuck am Haus „Zum Grönländer“ und am Neuen Rathaus, die Kopie des Connewitzer Kreuzes sowie die Harkort- und List-Büsten im Leipziger Hauptbahnhof.

Markus Gläser war beteiligt am Barockgartendenkmal in der Westvorstadt, er schuf die heutige Plastik auf dem Villersbrunnen vor dem Ringmessehaus, die Gedenksäule auf dem Nikolaikirchhof und die Kopie des Merkurs am Romanushaus. Für den Begründer der Psychologie in Leipzig, Wilhelm Wundt, schuf Markus Gläser eine Gedenktafel am Seminargebäude der Universität Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Hugo Gaudig

Hugo Gaudig

Hugo Gaudig

Hugo Gaudig wurde am 5. Dezember 1860 in Stöckey geboren. Der Sohn eines Pfarrers und Schulinspektors studierte an der Universität in Halle/Saale, legte 1886 seine theologische Prüfung ab und erhielt eine praktische Ausbildung im Realgymnasium der Franckeschen Stiftungen in Halle.

Der Höheren Mädchenschule der Franckeschen Stiftungen stand Gaudig 1896 bis 1900 als Direktor vor. Im Jahr 1900 übernahm Hugo Gaudig die Höhere Mädchenschule in der Nordstadt Leipzig und das Lehrerinnenseminar in Leipzig. Gaudig war einer der wichtigsten Vertreter der Arbeitsschule in Deutschland. Die Schule der Selbsttätigkeit sollte das richtige Konzept der freien geistigen Tätigkeit sein.

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Leipziger Persönlichkeiten – Christian Thomasius

Christian Thomasius

Christian Thomasius

Christian Thomasius wurde am 1. Januar 1655 in Leipzig geboren als Sohn des Philosophen Jakob Thomasius, Lehrer von Gottfried Wilhelm Leibniz. 1669 nahm Thomasius sein Studium der Philosophie an der Universität Leipzig auf. 1675 ging Christian Thomasius an die Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).

1679 kam Thomasius zurück nach Leipzig und arbeitete vorwiegend als Anwalt. Wohl vor allem das Studium von Pufendorfs „Apologia pro se et suo libro“ aus dem Jahr 1674 bewirkte bei Christian Thomasius eine völlige Abkehr von seinen bisherigen Auffassungen, insbesondere vom orthodoxen Naturrecht. So stellte er etwa in der 1685 veröffentlichten Schrift „De Crimine Bigamiae“ die Bigamie nach äußerstem Naturrecht als erlaubt hin.

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Leipziger Persönlichkeiten – Friedrich August Eckstein

Friedrich August Eckstein

Friedrich August Eckstein

Friedrich August Eckstein wurde am 6. Mai 1810 in Halle/Saale geboren. Früh verwaist, wurde Eckstein in der Waisenanstalt der Franckeschen Stiftungen in Halle erzogen und in der Lateinschule auf ein Universitätsstudium vorbereitet.

Er studierte in Halle Philologie und wurde 1842 Rektor der Lateinischen Hauptschule und 1849 Konrektor der Franckeschen Stiftungen in Halle. Von 1863 bis 1881 war Friedrich August Eckstein Rektor der Thomasschule in Leipzig. In seiner Amtszeit wurde 1877 die neue Thomasschule im Bachviertel und 1881 das Alumnat bezogen. Eckstein hielt ab 1864 an der Universität Leipzig Übungen zur Einführung von Lehrern höherer Schulen ab, die lange Zeit als Vorbild für ganz Deutschland galten.

Friedrich August Eckstein starb am 15. November 1885 in Leipzig.

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Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_August_Eckstein#/media/Datei:Friedrich_August_Eckstein.jpg

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Leipziger Persönlichkeiten – Friedrich Volckmar

Friedrich Volckmar

Friedrich Volckmar

Friedrich Volckmar wurde am 7. Juli 1799 in Soest geboren. Bei seinem Vetter in Dortmund, Gottlieb Brockhaus, machte Volckmar eine kaufmännische Lehre und lernte dort dessen Bruder, Friedrich Arnold Brockhaus kennen, der Volckmar in seinen Leipziger Verlag holte. Nach Gründung der Firma Friedrich Volckmar und Co. begann 1829 begann er seine buchhändlerische Selbstständigkeit.

Mit seinem Freund Gustav Schaarschmidt übernahm Friedrich Volckmar ein Sortimentsgeschäft im Fürstenhaus in der Grimmaischen Straße und erweiterte es durch Ankauf der Rengerschen Buchhandlung in Halle, die er nach Leipzig verlegte. Das Wohnhaus Volckmars „Zum Kleeblatt“ befand sich am Neuen Neumarkt (heute Universitätsstraße), Ecke Gewandgässchen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Christian Ludwig Stieglitz

Christian Ludwig Stieglitz

Christian Ludwig Stieglitz

Christian Ludwig Stieglitz wurde am 12. Dezember 1856 in Leipzig geboren. Christian Ludwig Stieglitz´ Familie gehörte Stieglitzens Hof an der Westseite des Leipziger Markts (im 2. Weltkrieg zerstört). Sein Großvater, Christian Ludwig Stieglitz, und sein Vater, Christian Ludwig Stieglitz, waren Rechtsgelehrte. Christian Ludwig Stieglitz besuchte die Thomasschule und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig, wo er 1784 promovierte. 1792 wurde Stieglitz Ratsherr in Leipzig, 1801 Stadtrichter und 1823 stellvertretender Bürgermeister.

Als Baumeister des Leipziger Rates war Stieglitz ab 1804 für die städtische Bauaufsicht verantwortlich. Christian Ludwig Stieglitz machte sich um die Erneuerung der damals als mustergültig angesehenen Leipziger Feuerordnung von 1810 verdient. 1808 wurde Stieglitz als korrespondierendes Mitglied in die Bayerische Akademie der Wissenschaften aufgenommen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Sebastian Bach

Johann Sebastian Bach 1746

Johann Sebastian Bach 1746

Johann Sebastian Bach wurde am 21. März 1685 in Eisenach geboren. Er stammt aus einer weitverzweigten Familie, deren väterliche Vorfahren und Verwandte fast alle als Kantoren, Organisten, Stadtpfeifer, Mitglieder von Hofkapellen im Saale-Werra-Raum tätig waren. Johann Sebastian war das jüngste von acht Kindern, sein Vater war Stadtpfeifer in Eisenach und Hoftrompeter in der kleinen Kapelle der Herzöge Johann Georg I. und Johann Georg II. von Sachsen-Eisenach.

In seiner Kindheit in Eisenach kam Bach durch den Cousin seines Vaters, den Organisten der Eisenacher Georgenkirche Johann Christoph Bach, erstmals mit Kirchen- und Orgelmusik in Kontakt. Das Violinenspiel erlernte Bach vermutlich von seinem Vater. Als Achtjähriger Knabe kam Bach auf die Lateinschule des ehemaligen Dominikanerklosters in Eisenach, die 200 Jahre zuvor bereits der Martin Luther besucht hatte.

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Böllberger Mühle Böllberg (Hildebrandsche Mühlenwerke AG, Stadt Halle/Saale)

Böllberger Mühle Böllberg

Böllberg ist ein Ortsteil der Großstadt Halle/Saale im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Böllberg liegt an der Saale im südlichen Stadtgebiet von Halle, zwischen der Innenstadt (ca. 8 km) und Merseburg (ca. 14 km). weiterlesen »

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Kunstmuseum Moritzburg Halle/Saale – Burg der Moderne

Schloss Moritzburg Halle/Saale

Schloss Moritzburg Halle/Saale

Die altehrwürdie Moritzburg in Halle an der Saale hat eine lange und wechselvolle Geschichte erlebt. Einst Residenz der Erzbischöfe von Magdeburg, im Dreißigjährigen Krieg zerstört, erfuhr sie ihre glanzvollste Nutzung wohl seit Beginn des 20. Jahrhunderts als Museum – das inzwischen einen glänzenden Ruf als Museum der Moderne genießt.

Dauerausstellung

In den Räumen des Talamts auf der Moritzburg, in den Gotischen Gewölben und im 2008 eröffneten Erweiterungsbau des Museums im Westflügel erhält der Besucher einem faszinierenden Einblick in das Miteinander von alter und neuer Architektur. In der Dauerausstellung und wechselnden kleineren Ausstellungsformaten werden Einblicke in die Vielfalt der Sammlungen des Kunstmuseums Moritzburg Halle vom Mittelalter bis in die Gegenwart gewährt.

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Neue Residenz Halle/Saale (Stadt Halle/Saale)

Neue Residenz Halle/Saale (Zustand Juli 2015)

Halle/Saale ist eine Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, zwischen Magdeburg (ca. 86 km) und Leipzig (ca. 43 km). weiterlesen »

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Schloss Moritzburg Halle/Saale (Stadt Halle/Saale)

Schloss Moritzburg Halle/Saale

Halle/Saale ist eine Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, zwischen Magdeburg (ca. 86 km) und Leipzig (ca. 43 km). weiterlesen »

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Wohnturm Halle/Saale (Stadt Halle/Saale)

Wohnturm Halle (Ackerbürgerhof)

Halle/Saale ist eine Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, zwischen Magdeburg (ca. 86 km) und Leipzig (ca. 43 km). weiterlesen »

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Rittergut Wörmlitz (Stadt Halle/Saale)

Rittergut Wörmlitz, Herrenhaus

Wörmlitz ist ein Ortsteil der Stadt Halle/Saale. Wörmlitz liegt an der Saale im südwestlichen Stadtgebiet von Halle/Saale, zwischen dem Zentrum von Halle (ca. 7 km) und Merseburg (ca. 14 km). weiterlesen »

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Lieblingsstadt Eilenburg – das Beste an Leipzig?

Eilenzig oder Leipburg?

Die Große Kreisstadt Eilenburg im Landkreis Nordsachsen wirbt auf Ihrer Internetseite mit Ihrem neuen Logo und dem Slogan „Lieblingsstadt Eilenburg – das Beste an Leipzig“.

Ziel ist die Vermarktung des Wohnstandortes Eilenburg als Alternative zur Großstadt Leipzig.

Was bringt diese neue Kampagne der Kleinstadt Eilenburg und was sagt sie über die Stadt an der Mulde aus?

Vor einiger Zeit habe ich zu der Kampagne der Stadt Eilenburg im MDR einen Beitrag gesehen. Dieser begann mit den Worten: „Das Beste an Eilenburg ist die S-Bahn nach Leipzig“. Aha, das Beste an der Stadt Eilenburg ist also der Zug, der aus ihr herausfährt.

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Ev. Kirche St. Petri Wörmlitz (Stadt Halle/Saale)

Wörmlitz, Ev. Kirche St. Petri

Wörmlitz ist ein Ortsteil der Stadt Halle/Saale. Wörmlitz liegt im südlichen Stadtgebiet von Halle an der Saale, zwischen der Innenstadt von Halle/Saale (ca. 6 km) und Merseburg (ca. 14 km). weiterlesen »

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Der Elsterradweg zwischen Leipzig und Halle/Saale

Radfahren durch die Elster-Luppe-Aue

Weiße Elster bei Halle-Beesen

Weiße Elster bei Halle-Beesen

Das Elsterbecken in Leipzig verlassen drei Flüsse – die Weiße Elster rechts, die Luppe in der Mitte und die Nahle links. Der Elsterradweg folgt dem Flusslauf der Luppe bis kurz vor die Stadtgrenze von Halle, wo sich Luppe und Weiße Elster wieder vereinen. Die Elster-Luppe-Aue ist eine breite, von Menschhand zum Hochwasserschutz gestaltete Fluss- und Auenlandschaft, die mit ihrem vielgestaltigen Landschaftsbild ein ideales Radfahrergebiet ist.

Von der Jahnallee in Leipzig führt der Elsterradweg zum Auensee. Der Auensee lädt zum Verweilen ein und die Gnadenkirche und das Herrenhaus der Rittergutes Wahren sind einen Abstecher wert.

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Rittergut Beesen (Stadtgut, Stadt Halle/Saale)

Rittergut Beesen

Beesen ist ein Ortsteil der Großstadt Halle/Saale. Beesen liegt im südlichen Teil der Stadt Halle/Saale, am Zusammenfluss von Saale und Weißer Elster, zwischen dem Zentrum von Halle/Saale (ca. 9 km) und Merseburg (ca. 18 km). weiterlesen »

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Lutherjahr 2017

Ausstellungen in Mitteldeutschland

Lutherdenkmal in Wittenberg

Lutherdenkmal in Wittenberg

Im Jahr 2017 jährt sich der Thesenanschlag Martin Luthers an die Schlosskirche in Wittenberg zum 500. Mal.

Bereits im Vorfeld fanden und finden zahlreiche Ausstellungen in Deutschland zu diesem Jubiläum statt. Im Jahr 2017 werden die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum ihren Höhepunkt erreichen.

Deutschlandweit zeigen zahlreiche Ausstellungen Exponate aus dem Leben Martin Luthers, seiner Zeitgenossen und Mitstreiter. Bezüge zu Ereignissen der folgenden Jahrhunderte und die Auswirkungen der Reformation bis in unsere heutige Zeit werden ebenso beleuchtet.

Eisenach
Nationale Sonderausstellung auf der Wartburg „Luther und die Deutschen“

Die Wartburg bei Eisenach ist eng mit dem Wirken Martin Luthers verbunden. Hier übersetzte Luther die Bibel ins Deutsche. Etwa 300 Jahre später organisierten Studenten das Wartburgfest von 1817, die erste bürgerlich-demokratische Kundgebung in Deutschland. Aufgrund dieser Bedeutung für die Reformation und die deutsche Demokratie wurde die Wartburg neben Berlin und Wittenberg als ein Standort der nationalen Sonderausstellung „Luther und die Deutschen“ vom 4. Mai 2017 bis 5. November 2017 ausgewählt. Informationen zur Ausstellung erhalten Sie auf der Internetseite der Wartburg.

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Roter Turm Halle/Saale (ehem. Marienkirche, Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, Roter Turm (alte Marienkirche)

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km). weiterlesen »

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Kath. Pfarr- und Franziskaner-Klosterkirche zur Heiligen Dreieinigkeit Halle/Saale (Südstadt, Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, Kath. Pfarr- und Franziskaner-Klosterkirche Zur Heiligen Dreieinigkeit

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km). Die Südstadt befindet sich südlich der Altstadt. weiterlesen »

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Kath. Pfarrkirche St. Mauritius und Paulus Halle/Saale (ehem. Augustiner-Chorherrenstift St. Moritz, Moritzkirche, Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, Kath. Pfarrkirche St. Mauritius und Paulus

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km). weiterlesen »

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Kapelle Allerheiligen Halle/Saale (Neue Residenz, Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, Kapelle Allerheiligen (Neue Residenz)

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km). weiterlesen »

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Kapelle Südfriedhof Halle/Saale (Südstadt, Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, Kapelle Südfriedhof

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km). Die Südstadt befindet sich südlich der Altstadt. weiterlesen »

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Kath. Probsteikirche St. Franziskus und St. Elisabeth Glaucha (Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, Kath. Probsteikirche St. Franziskus und St. Elisabeth

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km). Der Vorort Glaucha befindet sich südwestlich der Altstadt. weiterlesen »

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Ev. Kirche Am Gesundbrunnen Halle/Saale (Südstadt, Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, Ev. Kirche Am Gesundbrunnen

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km). Die Südstadt befindet sich südlich der Altstadt. weiterlesen »

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Ev. Johanneskirche Halle/Saale (Südstadt, Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, Ev. Johanneskirche

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km). Die Südstadt befindet sich südlich der Altstadt. weiterlesen »

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Ehem. Ev. Kirche St. Stephanus Halle/Saale (Mühlwegviertel, Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, ehem. Ev. Kirche St. Stephanus

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km). Das Paulusviertel befindet sich nördlich der Altstadt. weiterlesen »

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Kath. Kirche St. Norbert Giebichenstein (Stadt Halle/Saale)

Giebichenstein, Kath. Kirche St. Norbert

Giebichenstein ist ein Ortsteil der kreisfreien Großstadt Halle/Saale im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Giebichenstein liegt an der Saale, nordwestlich der Altstadt von Halle/Saale (ca. 3 km). weiterlesen »

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Ev. Pauluskirche Halle/Saale (Paulusviertel, Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, Ev. Pauluskirche

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km). Das Paulusviertel befindet sich nördlich der Altstadt. weiterlesen »

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Ev. Lutherkirche Halle/Saale-Südstadt (Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, Ev. Lutherkirche

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km). Die Südstadt befindet sich südlich der Altstadt. weiterlesen »

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Ev. Kirche St. Georg Glaucha (Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, Ev. Kirche St. Georg

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km). weiterlesen »

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Ehem. Ev. Pfarrkirche St. Ulrich Halle/Saale (ehem. Klosterkirche St. Maria der Serviten, Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, ehem. Ulrichskirche

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km). weiterlesen »

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Schlosskapelle Moritzburg St. Maria Magdalena Halle/Saale (Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, Schlosskapelle der Moritzburg

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km). weiterlesen »

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Ev. Marktkirche St. Marien Halle/Saale (Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, Ev. Marktkirche St. Marien

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km). weiterlesen »

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Pfarrkirche Ev. Reform. Domgemeinde Halle/Saale (Dom, ehem. Dominikaner-Klosterkirche, Stadt Halle/Saale)

Halle/Saale, Pfarrkirche der Ev. Reformierten Domgemeinde

Halle/Saale ist eine kreisfreie Großstadt im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Halle liegt an der Saale, südlich von Magdeburg (ca. 86 km) und nordwestlich von Leipzig (ca. 43 km). weiterlesen »

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Ev. Kirche St. Nikolaus Böllberg (Stadt Halle/Saale)

Böllberg, Ev. Kirche St. Nikolaus

Böllberg ist ein Ortsteil im Südwesten der Stadt Halle/Saale. Böllberg liegt an der Saale, zwischen dem Zentrum von Halle/Saale (ca. 4 km) und Merseburg (ca. 15 km). weiterlesen »

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Ev. Kirche St. Elisabeth Beesen (Stadt Halle/Saale)

Beesen, Ev. Kirche St. Elisabeth

Beesen ist ein Ortsteil im Süden der Stadt Halle/Saale. Beesen liegt an der Saale und an der Weißen Elster, zwischen dem Zentrum von Halle/Saale (ca. 10 km) und Merseburg (ca. 11 km). weiterlesen »

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Ev. Kirche St. Katharinen Ammendorf (Stadt Halle/Saale)

Ammendorf, Ev. Kirche St. Katharinen

Ammendorf ist ein Ortsteil im Süden der Stadt Halle/Saale. Ammendorf liegt an der Saale und an der Weißen Elster, zwischen dem Zentrum von Halle/Saale (ca. 10 km) und Merseburg (ca. 9 km). weiterlesen »

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Delitzsch – Stadt der Türme

Barockschloss Delitzsch

Barockschloss Delitzsch

Delitzsch ist mit ca. 25.000 Einwohnern die größte Stadt des Landkreises Nordsachsen. Delitzsch liegt im Nordwesten des Freistaats Sachsen, ca. 25 km nördlich von Leipzig und ca. 32 km östlich von Halle. Die Stadt wurde 1166 erstmals erwähnt und erhielt um 1200 das Stadtrecht.

Im 17. und 18. Jahrhundert war Delitzsch Nebenresidenz des Herzogtums Sachsen-Merseburg. Vom Wohlstand dieser Zeit zeugen neben dem prächtigen Barockschloss die zahlreichen historischen Gebäude in der Altstadt. Die Stadtbefestigung von Delitzsch gehört zu den am besten erhaltenen in Sachsen.

Die Stadt Delitzsch liegt in der Leipziger Tieflandsbucht, zwischen der Goitzsche und dem Leipziger Neuseenland.

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Hoffnung für die Kirche in Rieda (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)

Rieda, Ev. Kirche, Nordseite

April 2012. Ich war unterwegs am Petersberg bei Halle/Saale. Zu den Objekten, die ich besichtigen und fotografieren wollte, gehörte auch die Kirche in dem kleinen Ort Rieda. Was ich vorfand, war ernüchternd. Die Kirche zugewachsen mit Bäumen und Sträuchern. Halb versunkene Grabsteine. Und dazwischen die kleine Dorfkirche. Das Dach halb eingefallen, die Fenster vernagelt, bröckelnder Putz. „Ob diese Kirche wohl noch zu retten ist?“ fragte ich mich. weiterlesen »

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Naumburg – Dom- und Saalestadt

Naumburg ist die Kreisstadt des Burgenlandkreises im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Die Stadt liegt im Saaletal im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland und im Weinbaugebiet Saale-Unstrut. Im einstigen Sitz des Bistums Naumburg leben ca. 32.000 Menschen.

Geschichte

Der Naumburger Dom

Der Naumburger Dom

Die Stadt Naumburg wurde erstmals 1012 urkundlich erwähnt, als an der Kreuzung zweier Handelsstraßen die neue Burg des Geschlechtes der Ekkehardinger, der Markgrafen von Meißen, entstand. 1021 berichtet die Merseburger Bischofschronik von der kurz zuvor erfolgten Neugründung einer Probstei, an deren Stelle später der Dom zu Naumburg errichtet wird.

Die Ekkehardinger betrieben die Verlegung des Bistumssitzes von Zeitz nach Naumburg, dem Papst Johannes XIX. im Jahr 1028 zustimmte. Im Jahr 1568 wurde in Naumburg die Reformation durchgesetzt. Bis dahin war Naumburg Bischofssitz, wobei ab dem 13. Jahrhundert die Bischöfe wieder meist in Zeitz residierten und lebten. Letzter Bischof in Naumburg war Julius von Pflugk, der in Zeitz starb und dort auch beerdigt ist. Die Gründung der Domschule erfolgte im Jahr 1030. Seit 1144 wurde Naumburg als Stadt erwähnt.

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1000 Jahre Leipzig – Leipziger Persönlichkeiten auf Briefmarken

Maler, Schriftsteller, Dichter und Schauspieler

Die 1000 jährige Stadt Leipzig ist ein Zentrum der Kunst. Handel und Messe, der freier Geist der Stadt und die gute Ruf der Universität lockten schon früh frühzeitig Maler, Schriftsteller und Schausteller in die Stadt. Die günstige Lage am Knotenpunkt wichtiger Handelsstraßen und nicht zuletzt das Mäzenatentum reicher Leipziger Bürger beförderten den Aufstieg der Stadt zur Kunstmetropole.

Das Museum der bildenden Künste, auch kurz Bildermuseum genannt, geht auf eine Gründung des Leipziger Kunstvereins zurück, den Kunstsammler und -förderer der Stadt 1837 gründeten. Ziel des Vereins war, ein Kunstmuseum einzurichten. Am 10. Dezember 1848 konnte der Verein das „Städtische Museum“ in der Ersten Bürgerschule auf der Moritzbastei eröffnen. Etwa einhundert Werke waren zusammengetragen und gestiftet worden, überwiegend Arbeiten der damaligen zeitgenössischen Kunst.

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1000 Jahre Leipzig – Leipziger Persönlichkeiten auf Briefmarken

Erfinder, Forscher und Pioniere

Im Jahr 2015 feiert die Stadt Leipzig die eintausendste Wiederkehr ihrer Ersterwähnung. Bischof Thietmar von Merseburg erwähnt die „urbe libzi“ – die Stadt der Linden – im Jahr 1015 in seiner Chronik. Der Siedlungsflecken ist jedoch älter. Die Slawen errichteten um 900 in der sumpfigen Niederung zwischen Pleiße und Parthe eine Burg. Die deutschen Kolonisten eroberten sie, gründeten neue Siedlungen. Im Jahr 1165 verleiht Markgraf Otto der Reiche von Meißen der Siedlung am Kreuzungspunkt der Via Regia und der Via Imperii das Stadtrecht. Die 1409 gegründete Leipziger Universität ist eine der ältesten in Deutschland. 1497 wird Leipzig zur Reichsmessestadt erhoben und zehn Jahre später verleiht Kaiser Maximilian I. der Stadt das Messeprivileg.

Seit dem 15. Jahrhundert entwickelt sich Leipzig zu einem Ort des Fortschritts, des freien Denkens, der Kunst und Kultur, aber auch des Handels. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges ist Leipzig neben London der bedeutendste Platz der europäischen Pelzbranche. 1650 erschienen erstmals in Leipzig die „Einkommenden Zeitungen“ sechsmal pro Woche – sie gelten als älteste Tageszeitung der Welt.

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Radwandern an der Mulde – Burgen und Schlösser zwischen Wurzen und Eilenburg

Im Muldetal

Im Muldetal

Die Mulde – die Wasserreiche – entsteht südöstlich von Leipzig bei Sermuth durch den Zusammenfluss der Zwickauer Mulde und der Freiberger Mulde und mündet nach ca. 143 km bei Dessau in Sachsen-Anhalt in die Elbe. Vereinte oder Vereinigte Mulde fließt durch das sächsische Hügelland, vorbei an Grimma, Nerchau, Trebsen, Wurzen und Eilenburg. Frühzeitig wurde das Muldental besiedelt. Im Mittelalter entstanden entlang des Flusses zahlreiche Burgen, denen Schlösser folgten. Das Muldental gehört zu den landschaftlich reizvollsten und kulturhistorisch interessantesten Gebieten in Sachsen. Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour zu den Burgen und Schlössern an der Mulde zwischen Wurzen und Eilenburg.

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