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Radfahren auf dem Mulderadweg von Eilenburg an die Goitzsche

Mit dem Rad von Eilenburg an die Goitzsche

Blick von der Ilburg über Eilenburg

Blick von der Ilburg über Eilenburg

Ab der nordsächsischen Kleinstadt Eilenburg fließt die Mulde durch eine weite Aue nach Bad Düben. Dort ändert sie ihre Richtung und fließt nach Westen in das Gebiet der Goitzsche. Die Goitzsche ist ein historischer Landstrich. 1949 begann Aufschluss der Goitzsche als Braunkohletagebau.

1975 entdeckte man große Bernsteinlagerflächen im Gebiet der Goitzsche. 1991 wurde der Tagebau stillgelegt und das Gebiet der Sanierung übergeben. Für den Tagebau wurde der Flusslauf der Mulde verlegt und das Grundwasser abgeleitet. Für die Bergbauvorhaben mussten 3.836 Einwohner 1999 wurde mit der Flutung durch die Einleitung von Muldewasser begonnen.

Das Tal der Vereinten Mulde zwischen Eilenburg und der Goitzsche weist nur geringe Höhenunterschiede auf und ist daher ideal zum Radfahren.

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Radfahren auf dem Mulderadweg von Eilenburg an die Goitzsche

Schloss Hohenprießnitz an der Mulde

Schloss Hohenprießnitz an der Mulde

Wegeverlauf
Der Mulderadweg trifft zwischen der Altstadt von Eilenburg und Eilenburg-Ost auf die Bundesstraße B 87. Der Radweg führt durch Eilenburg-Ost auf der rechten Flussseite über Mörtitz nach Gruna. Mit einer Personenfähre überquert man in Gruna die Mulde und fährt nun am linken Muldeufer von Hohenprießnitz über Glaucha nach Bad Düben.

Von Bad Düben führt der Mulderadweg am linken Muldeufer vorbei an Schnaditz und Löbnitz zum Großen Goitzschesee. Nördlich um den Muldestausee führt der Mulderadweg nach Muldenstein. Wer die Goitzsche erkunden will, verlässt am Muldestausee den Mulderadweg und fährt durch Pouch nach Bitterfeld.

In Muldenstein und Bitterfeld gibt es Bahnhöfe.

Sehenswertes am Mulderadweg

Bad Düben, Burg Düben

Bad Düben, Burg Düben

  • Eilenburg: Ilburg, Bergkirche, Ev. Stadtkirche, Rathaus
  • Eilenburg-Ost: Ev. Friedhofskapelle,
  • Mörtitz: Ev. Pfarrkirche,
  • Gruna: Rittergut, Wehrturm, Ev. Pfarrkirche,
  • Hohenprießnitz: Rittergut mit Schloss und Park, Burg, Ev. Pfarrkirche,
  • Glaucha: Ev. Kapelle Oberglaucha, Ev. Pfarrkirche Niederglaucha,
  • Bad Düben: Burg Düben, Ev. Stadtkirche, Freigut Goldener Löwe, Kath. Pfarrkirche, Naturparkmueseum Dübener Heide
  • Schnaditz: Rittergut, Ev. Pfarrkirche,
  • Löbnitz: Rittergut Schlossteil, Ev. Pfarrkirche, Kath. Pfarrkirche,
  • Pouch: Schloss, Ev. Pfarrkirche,
  • Muldenstein: Rittergut, Ev. Pfarrkirche,

Sehenswertes am linken Muldeufer zwischen Eilenburg und Hohenprießnitz:

  • Eilenburg: Ilburg, Ev. Pfarrkirche St. Marien (Bergkirche), Stadtkirche,
  • Zschepplin: Rittergut mit Schloss und Park,

Beschreibung

Löbnitz, Ev. Pfarrkirche

Löbnitz, Ev. Pfarrkirche

Von Eilenburg nach Eilenburg-Ost verläuft der Mulderadweg auf straßenbegleitenden Radwegen. Über Mörtitz bis nach Gruna führt der Radweg über gut ausgebaute Feldwege. Von Hohenprießnitz bis nach Glaucha gibt es wieder ausgebaute Feldwege. Durch Gruna muss die wenig befahrene Dorfstraße genutzt werden. Hinter Gruna verläuft der Mulderadweg ca. 500 m auf der B 107 (erhöhte Unfallgefahr). Nach Bad Düben und weiter bis nach Jeßnitz führt wieder ein straßenunabhängiger Radweg.

Zschepplin, Ev. Pfarrkirche

Zschepplin, Ev. Pfarrkirche

Kirche und Rittergut Zschepplin liegt am linken Muldeufer und sind vom Mulderadweg nicht direkt erreichbar. Wer Kirche, Schloss und Park in Zschepplin besuchen möchte, hat drei Möglichkeiten:

  1. Auf dem Mulderadweg bis nach Gruna, dann mit der Fähre über die Mulde und auf der B 107 zurück nach Zschepplin (Unfallgefahr).
  2. Auf der B 107 von Eilenburg über Zschepplin nach Hohenprießnitz (Unfallgefahr).
  3. Von Eilenburg über Hainichen, weiter auf dem Muldewanderweg nach Zschepplin, weiter auf dem Muldewanderweg bis kurz vor die Ortslage Hohenprießnitz. Vor dem Sportplatz nach links abbiegen auf die B 107 und in die Ortslage Hohenprießnitz fahren (die Weiterfahrt auf dem Mulderadweg ist nicht empfehlenswert, da der Weg sehr schmal wird, nicht befestigt ist und eine steile Böschung zur Fähre Gruna hinabführt.

Hinweise

Der Große Goitzschesee

Der Große Goitzschesee

  • Länge der Strecke: ca. 60 km
  • Eilenburg – Bad Düben: ca. 23 km
  • Bad Düben – Jeßnitz: ca. 37 km
  • Schwierigkeit: gering bis mittel

Eine Befahrung des Mulderadweges zwischen Eilenburg und Jeßnitz in Abschnitten ist aufgrund fehlender Bahnverbindungen nicht möglich. Haltepunkte der Bahn an bzw. in der Nähe der Strecke befinden sich in:

Herrenhaus und Kirche Muldenstein

Herrenhaus und Kirche Muldenstein

  • Eilenburg,
  • Eilenburg-Ost,
  • Muldenstein,
  • Jeßnitz,
  • Wolfen,
  • Greppin,

Etwas abkürzen kann man, indem man ab Pouch der B 100/B183 bis Friedersdorf folgt und von dort nach Muldenstein fährt.

Schnaditz, Schloss

Schnaditz, Schloss

Streckinformationen

  • Länge der Strecke: ca. 60 km
  • Eilenburg – Bad Düben: ca. 23 km
  • Bad Düben – Jeßnitz: ca. 37 km
  • Schwierigkeit: gering bis mittel

Bildergalerie Mulderadweg zwischen Eilenburg und der Goitzsche

Radwegeskizze Mulderadweg Eilenburg – Goitzsche


Lesen Sie auch den Leitartikel zum Mulderadweg (Radweg an der Vereinten Mulde zwischen Sermuth und Dessau):
Der Radweg an der Vereinten Mulde

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Autor: Mirko Seidel am 12. Dez 2015 10:12, Rubrik: Artikel, Artikel & Berichte, Mulderadweg, Radwege, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben, Trackback-URL


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