Juni 2016

Burgen, Schlösser und Herrenhäuser entlang der Mulde

Exkursion zwischen Eilenburg und Bad Düben

Schloss Hohenprießnitz

Schloss Hohenprießnitz

Bereits zum dritten Mal fand eine Exkursion der Volkshochschule Leipzig an die Mulde statt. Anfang Juni 2016 führte die dritte Tour von Eilenburg nach Bad Düben. Neun Personen und ein Hund startene auf Erkundungstour entlang der Mulde. Organisiert und begleitet wurde die Tour von mir.

Ilburg in Eilenburg, neu gestalteter Hof am Gefängnis

Ilburg in Eilenburg, neu gestalteter Hof am Gefängnis

Startpunkt der Exkursion war die Ilburg in Eilenburg. Bereits die erste Exkursion im Juni 2015 endete auf der Ilburg. Damals fanden Ausgrabungsarbeiten auf dem Burggelände statt, die das Fundament eines Turms zutage brachten. Ein Jahr später ist der Hof des ehemaligen Schlosses fast fertig gepflastert. Leider wurde das Fundament des Turms im neuen Pflaster nicht sichtbar gemacht.
Eilenburg wurde bewusst als Startpunkt der Exkursion gewählt, war die Ilburg doch ein slawischer Burgward – nicht der einzige auf der Exkursionsroute, aber der noch am deutlichsten sichtbare. Von der einst mächtigen slawischen Burg sind heute nur noch Reste des Walls erkennbar. Die Bebauung entstand im Hochmittelalter bis in die Neuzeit.

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Mit dem Rad durch den Landkreis Nordsachsen

Radtour östlich der Mulde

Gruna, Wartturm der Wasserburg

Gruna, Wartturm der Wasserburg

Nordöstlich von Eilenburg reicht die Dübener Heide bis an die Mulde heran. Rechts und links der Mulde stehen einige Rittergüter, die auf Befestigungsanlagen zurückgehen und die Bedeutung der Mulde als mittelalterlicher Grenzfluss verdeutlichen.

Mit dem Zug fuhr ich nach Eilenburg und startete meine Radtour am Ostufer der Mulde in Mörtitz. Die abseits des Dorfes Mörtitz stehende Kirche Mensdorf aus dem frühen 13. Jahrhundert wurde Ende 15. Jahrhunderts/Anfang des 16. Jahrhundert und im 18. Jahrhundert umgebaut. Das Herrenhaus des Rittergutes Mensdorf wurde abgerissen.

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Rittergüter, Erbrichtergüter und Kammergüter in der Gemeinde Laußig (Landkreis Nordsachsen)

Erbrichtergut Pressel, Neues Herrenhaus

Pressel, Erbrichtergut (Neues Herrenhaus)

Laußig ist eine Gemeine im Norden des Landkreises Nordsachsen. Die Gemeinde Laußig setzt sich aus den folgenden Ortsteilen zusammen:

  • Authausen,
  • Durchwehna,
  • Görschlitz,
  • Gruna,
  • Kossa,
  • Laußig,
  • Pressel,
  • Pristäblich,

Die Gemeinde Laußig liegt an der Vereinten Mulde. In der Gemeinde Laußig leben ca. 3.800 Menschen.

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Kirchen in der Gemeinde Laußig (Landkreis Nordsachsen)

Kossa, Ev. Pfarrkirche

Kossa, Ev. Pfarrkirche

Laußig ist eine Gemeine im Norden des Landkreises Nordsachsen. Die Gemeinde Laußig setzt sich aus den folgenden Ortsteilen zusammen:

  • Authausen,
  • Durchwehna,
  • Görschlitz,
  • Gruna,
  • Kossa,
  • Laußig,
  • Pressel,
  • Pristäblich,

Die Gemeinde Laußig liegt an der Vereinten Mulde. In der Gemeinde Laußig leben ca. 3.800 Menschen.

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Radfahren auf dem Mulderadweg von Eilenburg an die Goitzsche

Mit dem Rad von Eilenburg an die Goitzsche

Blick von der Ilburg über Eilenburg

Blick von der Ilburg über Eilenburg

Ab der nordsächsischen Kleinstadt Eilenburg fließt die Mulde durch eine weite Aue nach Bad Düben. Dort ändert sie ihre Richtung und fließt nach Westen in das Gebiet der Goitzsche. Die Goitzsche ist ein historischer Landstrich. 1949 begann Aufschluss der Goitzsche als Braunkohletagebau.

1975 entdeckte man große Bernsteinlagerflächen im Gebiet der Goitzsche. 1991 wurde der Tagebau stillgelegt und das Gebiet der Sanierung übergeben. Für den Tagebau wurde der Flusslauf der Mulde verlegt und das Grundwasser abgeleitet. Für die Bergbauvorhaben mussten 3.836 Einwohner 1999 wurde mit der Flutung durch die Einleitung von Muldewasser begonnen.

Das Tal der Vereinten Mulde zwischen Eilenburg und der Goitzsche weist nur geringe Höhenunterschiede auf und ist daher ideal zum Radfahren.

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Ev. Pfarrkirche St. Nikolai Gruna (Radfahrerkirche, bei Leipzig)

Gruna, Ev. Pfarrkirche St. Nikolai

Gruna ist ein Ortsteil der Gemeinde Laußig im Norden des Landkreises Nordsachsen. Gruna liegt an der Mulde, nordöstlich von Leipzig (ca. 37 km) zwischen Eilenburg (ca. 13 km) und Bad Düben (ca. 11 km). weiterlesen »

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Wasserburg Gruna (Wendenturm, bei Leipzig)

Gruna, Wasserburg

Gruna ist ein Ortsteil der Gemeinde Laußig im Norden des Landkreises Nordsachsen. Gruna liegt an der Mulde, nordöstlich von Leipzig (ca. 37 km) zwischen Eilenburg (ca. 13 km) und Bad Düben (ca. 11 km). weiterlesen »

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Rittergut Gruna (bei Leipzig)

Rittergut Gruna, Herrenhaus und Wendenturm

Gruna ist ein Ortsteil der Gemeinde Laußig im Norden des Landkreises Nordsachsen. Gruna liegt an der Mulde, nordöstlich von Leipzig (ca. 37 km) zwischen Eilenburg (ca. 13 km) und Bad Düben (ca. 11 km). weiterlesen »

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Burgen, Schlösser und Kirchen entlang der Mulde

Exkursion zwischen Wurzen und Eilenburg

Barockschloss in Nischwitz bei Wurzen

Barockschloss in Nischwitz bei Wurzen

Die Volkshochschule Leipzig bietet zahlreiche kulturhistorische Exkursionen in das Umland von Leipzig an. Eine Tour führte am 20.06.2015 entlang der Mulde von Wurzen nach Eilenburg. Organisiert und begleitet wurde die Tour von mir.

Geplant war eine Radtour, doch das kühle und regnerische Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. So entschieden sich die Teilnehmer für das Auto als Fortbewegungsmittel.

Das Tal der Mulde zwischen Wurzen und Eilenburg

Das Tal der Mulde zwischen Wurzen und Eilenburg

Startpunkt der Exkursion war die Stadt Wurzen. Auf dem Besichtigungsprogramm standen die Wenceslaikirche, das Bischofsschloss und der Dom St. Marien. Weiter ging es zum Schloss Nischwitz. Einen kurzen Zwischenstopp haben wir in Canitz und an der Kirche in Wasewitz gemacht, bevor das Schloss und das Rittergut in Thallwitz auf dem Plan standen. Zum Abschluss der Tour besuchten wir die Stadt Eilenburg, wo die Ilburg, die St. Marienkirche und der Markt mit der Stadtkirche und dem Rathaus auf dem Programm standen.

Die Exkursion stand unter dem Motto einer Spurensuche des Befestigungssystems an der Mulde im Mittelalter aus der Zeit der deutschen Ostexpansion. Unter den Ottonen und Saliern wurden Unterwerfungsfeldzüge jenseits der östlichen Reichsgrenzen geführt. Diese fanden in einem Gebiet statt, das im Westen etwa durch die Linie Elbe – Saale – Naab, im Osten durch Oder, Neiße und Moldau begrenzt wird. In den eroberten Gebieten richtete man Grenzmarken ein. Burgen wurden besetzt oder neu errichtet. Sie dienten der militärischen Kontrolle und der Eintreibung von Tributen. Ein Zuzug von Neusiedlern blieb aber aus. Die Christianisierung beschränkte sich auf massenhafte Zwangstaufen und die Errichtung von Missionsbistümern wie Oldenburg, Brandenburg oder Havelberg. Die Entwicklung eines Pfarrkirchensystems erfolgte erst mit der Ansiedlung deutscher Kolonisten ab der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts.

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