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Mit dem Rad durch den Landkreis Leipzig

Von Böhlen nach Kitzscher durch das Leipziger Neuseenland

Die Ev. Wiprechtkirche in Eula

Die Ev. Wiprechtkirche in Eula

Eine weitere Radtour führte mich im Juli 2014 durch das Leipziger Neuseenland von Westen nach Osten. Startpunkt war Neukieritzsch, weiter ging es nach Kahnsdorf und Großzössen. Da ich die Orte schon besucht hatte, fuhr ich vorbei an der Haubitzer Bucht nach Eula.

Die Ev. Wiprechtkirche in Eula ist eine der ältesten Kirchen Sachsens. Sie wurde im 12. Jahrhundert von Wiprecht von Groitzsch gegründet. Der Chor wurde um 1500 angefügt und der Saal umgebaut.

Herrenhaus Gestewitz

Herrenhaus Gestewitz

Mein nächstes Ziel war das Rittergut Kesselshain. Zu der großen Gutsanlage gehört ein Herrenhaus, dass in der Zeit des Barock erbaut und im im 20. Jahrhundert umgebaut wurde.

Ich radelte weiter von Kesselshain zu meinem nächsten Ziel, dem Allodialrittergut Gestewitz. Das ebenfalls barocke Herrenhaus erhielt im 19. Jahrhundert eine neobarocke Fassadengestaltung.

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Kirche in Dittmannsdorf

Kirche in Dittmannsdorf

Auf der Neuseenland-Radroute fuhr ich zum Rittergut Braußwig. Das klassizistische Herrenhaus wurde nach 1945 stark verändert. Die Kirche im nahegelegenen Dittmannsdorf wurde im 15. Jahrhundert erbaut und in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts völlig umgebaut.

Mein nächstes Ziel war die Stadt Kitzscher. Die Ev. St. Nikolauskirche aus dem 15. Jahrhundert wurde 1685 barock umgebaut. Vom Rittergut Kitzscher ist nur wenig erhalten geblieben – ein Nebengebäude und die Grundmauern einer Scheune sowie der Park.

Thierbach, Ev. Pfarrkirche

Thierbach, Ev. Pfarrkirche

Der Neuseenland-Radroute folgte ich nach Thierbach. Die Ev. Pfarrkirche aus dem Jahr 1843 erhielt erst 1902 ihren Turm. Versteckt im verwilderten Gutspark steht das Herrenhaus des Rittergutes Thierbach. Das Gebäude wurde 1888 im Stil der Tudorgotik erbaut. Heute ist es verfallen.

In Hainichen haben sich der Turmhügel und die Gräben der mittelalterlichen Wasserburg im Gutspark erhalten. Das großzügige Rittergut macht leider keinen guten Eindruck. Die Wirtschaftsgebäude sind verfallen. Nur das Herrenhaus, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts seine heutige Gestalt erhielt, ist saniert. Die kleine Dorfkirche von Hainichen ist romanischen Ursprungs. Der Turmabschluss wurde 1945 zerstört und vereinfacht wieder aufgebaut.

Ich radelte weiter nach Stockheim. Die Ev. Auferstehungskirche wurde in der Zeit der Romanik erbaut und 1712 bis 1713 barock umgestaltet. Ich fuhr nach Otterwisch und von dort mit dem Zug nach Leipzig.

Tourverlauf

Kitzscher, Ev. St. Nikolauskirche

Kitzscher, Ev. St. Nikolauskirche

  • Neukieritzsch,
  • Kahnsdorf,
  • Großzössen,
  • Eula,
  • Kesselshain,
  • Gestewitz,
  • Kitzscher,
  • Thierbach,
  • Stockheim, Ev. Auferstehungskirche

    Stockheim, Ev. Auferstehungskirche

  • Hainichen,
  • Stockheim,
  • Otterwisch,

Länge der Tour:
ca. 28 km

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