April 2026

Radwandern an der Pleiße von Leipzig nach Altenburg

Radtour an der Pleiße von Leipziger Auwald durch das Leipziger Neuseenland

Weißes Haus Markkleeberg, Parkseite

Weißes Haus Markkleeberg, Parkseite

Die Pleiße entspringt in Lichtentanne-Ebersbrunn im Erzgebirge und mündet nach 90 km im Leipziger Gewässerknoten.

Der Name Pleiße erscheint erstmals Gauname Plisina im Jahr 976. Der Name könnte vom altsorbisch sein und „das Sümpfe bildende Wasser“ bedeuten. Die Pleiße gab dem im Mittelalter bedeutsamen Pleißenland (Plisni) an ihrem Unterlauf den Namen.

Der Pleiße-Radweg folgt dem Fluss. Südlich von Leipzig wurde die Pleiße für den Braunkohlebergbau begradigt, wodurch sie 15 km kürzer wurde. Die Pleiße war jahrzehntelang stark belastet durch Abwässer aus der Carbochemie. Heute fließt die Pleiße durch das rekultivierte Leipziger Neuseenland. weiterlesen »

Radtour durch das Leipziger Neuseenland von Borna nach Markkleeberg

Radwandern im Leipziger Neuseenland – von Borna über den Hainer See nach Markkleeberg

Ev. Emmauskirche Borna

Ev. Emmauskirche Borna

Das Leipziger Neuseenland ist eine Landschaft, die durch die Rekultivierung und Renaturierung von Tagebaurestlöchern des Braunkohlenbergbaus entstand.

Zwischen Leipzig und Borna blieb nach der Einstellung des Bergbaus eine wüste Mondlandschaft zurück. Das ist heute völlig anders.

In der Kreisstadt Borna wartet eine Besonderheit – die Emmauskirche des Dorfes Heuersdorf. Heuersdorf musste für den Braunkohlentagebau weichen. Die Kirche blieb erhalten, in einer spektakulären Aktion wurde sie 2007 von Heuersdorf nach Borna umgesetzt. weiterlesen »

Tagestour: Schlösser & Herrenhäuser im Leipziger Neuseenland

Reise in die Vergangenheit zwischen barockem Glanz und Braunkohlebergbau

Schloss Güldengossa

Schloss Güldengossa

Das Leipziger Neuseenland – einst eine Braunkohlebergbaulandschaft, heute eine Erholungsregion.

Für die Förderung der Braunkohle wurden Menschen umgesiedelt, Dörfer abgerissen und mit ihnen Schlösser und Herrenhäuser. Mit der Bodenreform in der Sojwetischen Besatzungszone 1945 wurden die Besitzer der Güter einteignet und vertrieben, die Anwesen und Flächen aufgeteilt. Manches Herrenhaus verschwand, andere wurden weiter genutzt. weiterlesen »

Ausflug in das Leipziger Neuseenland

Mit dem Bus in das Leipziger Neuseenland – Wandel von der Braunkohle zur Seenlandschaft erleben

Penelope am Nordufer des Markkleeberger SeesDas Leipziger Neuseenland ist heute eine attraktiver Erholungslandschaft. Anfang der 1990er Jahre sah das ganz anders aus.

Jahrzehntelang fraßen sich die gigantischen Bagger des Braunkohlebergbaus durch die Landschaft. Menschen wurden umgesiedelt – nicht immer freiwillig – Dörfer abgerissen, Landschaft zerstört. Zurück blieben gigantische Löcher in der Erde und die Frage, wie soll hier jemals wieder ein Naturraum entstehen? weiterlesen »

Wasserburg Kahnsdorf (bei Leipzig)

Rittergut Kahnsdorf, Brücke über den Graben der Wasserburg

Kahnsdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Neukieritzsch im Westen des Landkreises Leipzig. Kahnsdorf liegt im Leipziger Neuseenland am Hainer See, südlich von Leipzig (ca. 27 km) zwischen Markkleeberg (ca. 19 km) und Borna (ca. 7 km). weiterlesen »

Auf dem Pleißeradweg durch das Leipziger Neuseenland

AGRA-Park Markkleeberg mit Weißem Haus

AGRA-Park Markkleeberg mit Weißem Haus

Die Pleiße – slawisch für „das Sümpfe bildende Wasser“ – entspringt südwestlich von Zwickau bei Lichtentanne im Vogtland. Sie durchfließt das Altenburger Land und erreicht an der Landesgrenze zwischen Thüringen und Sachsen bei Regis-Breitingen das Leipziger Neuseenland. In Leipzig mündet die Pleiße in das Elsterbecken.

Die Pleiße gab im Mittelalter der bedeutenden Region an ihrem Unterlauf den Namen Pleißeland.

Der Flusslauf der Pleiße hatte ursprünglich eine Länge von 115 km. Durch die Verlegung des Flusses infolge des Braunkohlebergbaus im Südraum Leipzig wurde die Pleiße begradigt und somit verkürzt und hat jetzt nur noch eine Länge von ca. 90 km. Der einst bis zu drei Kilometer breite Auwald der Pleiße wurde dabei bis an die südliche Stadtgrenze von Leipzig weitgehend zerstört.

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Kirchen und Kapellen in der Gemeinde Neukieritzsch (Landkreis Leipzig)

Zöpen, Ev. Pfarrkirche

Zöpen, Ev. Pfarrkirche

Neukieritzsch ist eine Gemeinde im Südwesten des Landkreises Leipzig. Die Gemeinde Neukieritzsch besteht aus den Ortsteilen:

  • Deutzen (Altdeutzen, 1964/1965 für Braunkohlebergbau abgerissen, Kirche 1965 abgerissen),
  • Großzössen,
  • Kahnsdorf,
  • Kieritzsch,
  • Kreudnitz (zwischen 1968 und 1971 für Braunkohlebergbau abgerissen, Kirche 1967 entwidmet und 1968 abgerissen),
  • Lippendorf (Medewitzsch, 1960 teilweise für Kraftwerksneubau abgerissen, Kirche im Februar 1945 zerstört),
  • Lobstädt,
  • Neukieritzsch,
  • Peres (Ortsteile Pulgar, Peres und Piegel zwischen 1971 und 1983 für Braunkohlebergbau abgerissen),
  • Spahnsdorf (1960er Jahre für Kraftwerksneubau abgerissen),
  • Zöpen,

Die Gemeinde Neukieritzsch liegt im Leipziger Neuseenland. In der Gemeinde Neukieritzsch leben ca. 7.000 Einwohner.

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Mit dem Rad durch den Landkreis Leipzig

Von Böhlen nach Kitzscher durch das Leipziger Neuseenland

Die Ev. Wiprechtkirche in Eula

Die Ev. Wiprechtkirche in Eula

Eine weitere Radtour führte mich im Juli 2014 durch das Leipziger Neuseenland von Westen nach Osten. Startpunkt war Neukieritzsch, weiter ging es nach Kahnsdorf und Großzössen. Da ich die Orte schon besucht hatte, fuhr ich vorbei an der Haubitzer Bucht nach Eula.

Die Ev. Wiprechtkirche in Eula ist eine der ältesten Kirchen Sachsens. Sie wurde im 12. Jahrhundert von Wiprecht von Groitzsch gegründet. Der Chor wurde um 1500 angefügt und der Saal umgebaut.

Herrenhaus Gestewitz

Herrenhaus Gestewitz

Mein nächstes Ziel war das Rittergut Kesselshain. Zu der großen Gutsanlage gehört ein Herrenhaus, dass in der Zeit des Barock erbaut und im im 20. Jahrhundert umgebaut wurde.

Ich radelte weiter von Kesselshain zu meinem nächsten Ziel, dem Allodialrittergut Gestewitz. Das ebenfalls barocke Herrenhaus erhielt im 19. Jahrhundert eine neobarocke Fassadengestaltung.

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Mit dem Rad durch den Landkreis Leipzig

Unterwegs im südlichen Leipziger Neuseenland

Böhlen, Ev. Christophoruskirche

Böhlen, Ev. Christophoruskirche

Anfang Juli 2014 brach ich auf zu einer Radtour in den südlichen Teil des Leipziger Neuseenlandes vom Hainer See zum Speicherbecken Borna „Adria“. Ich startete in der kleinen Stadt Böhlen.

Die schlichte Christophoruskirche in Böhlen stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Katholische Kirche wurde erst 1953/1954 errichtet. Vom Rittergut Böhlen ist nur das Pächterhaus erhalten, das heute als Rathaus dient.

Ev. Stadtkirche St. Georg in Rötha

Ev. Stadtkirche St. Georg in Rötha

Weiter ging es nach Rötha. Rötha besitzt zwei wertvolle Kirchen. Ende des 12. Jahrhundert wurde die Ev. Stadtkirche St. Georg erbaut. Um 1500 erhielt die Kirche ihren Chor und 1682 den Abschluss des nördlichen Kirchturms. Die dreischiffige Hallenkirche mit romanischer Doppelturmanlage und einschiffigem Chor besticht durch den Wechsel von Quader- und Backsteinmauerwerk.

Die Marienkirche entstand um 1510/1520 und wurde 1896 bis 1897 durch Theodor Quentin restauriert. Die Saalkirche ohne Turm hat einen hohen Giebel mit Kielbogenblenden und dreibahnige Spitzbogenfenster.

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Rittergüter in der Gemeinde Neukieritzsch (Landkreis Leipzig)

Rittergut Kahnsdorf, Altes und Neues Herrenhaus

Rittergut Kahnsdorf, Altes und Neues Herrenhaus

Neukieritzsch ist eine Gemeinde im Südwesten des Landkreises Leipzig. Die Gemeinde Neukieritzsch besteht aus den Ortsteilen:

  • Deutzen (Altdeutzen, 1963 für Braunkohlebergbau abgerissen),
  • Großzössen,
  • Kahnsdorf,
  • Kieritzsch,
  • Kreudnitz (1969 für Braunkohlebergbau abgerissen),
  • Lippendorf (Medewitzsch),
  • Lobstädt,
  • Neukieritzsch,
  • Peres (1983 für Braunkohlebergbau abgerissen),
  • Spahnsdorf,
  • Zöpen.

Die Gemeinde Neukieritzsch liegt im Leipziger Neuseenland an der Pleiße. In der Gemeinde Neukieritzsch leben ca. 7.000 Einwohner.

Rittergüter in der Gemeinde Neukieritzsch

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Rittergut Kahnsdorf, Neues Herrenhaus (bei Leipzig)

Kahnsdorf, Rittergut, Neues Herrenhaus

Kahnsdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Neukieritzsch im Südwesten des Landkreises Leipzig im Leipziger Neuseenland am Hainer See. Kahnsdorf liegt südlich von Leipzig (ca. 23 km) zwischen Markkleeberg (ca. 16 km) und Borna (ca. 8 km). weiterlesen »

Rittergut Kahnsdorf, Altes Herrenhaus (bei Leipzig)

Kahnsdorf, Rittergut, Altes Herrenhaus

Kahnsdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Neukieritzsch im Südwesten des Landkreises Leipzig im Leipziger Neuseenland am Hainer See. Kahnsdorf liegt südlich von Leipzig (ca. 23 km) zwischen Markkleeberg (ca. 16 km) und Borna (ca. 8 km). weiterlesen »

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