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Leipziger Persönlichkeiten – Melchior Anton zur Straßen

Melchior zur Straßen

Melchior zur Straßen

Melchior Anton zur Straßen, eigentlich Zurstrassen, wurde am 28. Dezember 1832 in Münster geboren. Sein Vater hatte ihn für eine landwirtschaftliche Ausbildung vorgesehen. Die Familie Zurstrassen zog über Hamm nach Köln und erst hier durfte er 1850 beim Bildhauer Wilhelm Joseph Imhoff in die Lehre gehen. Melchior zur Straßen schuf ein Hochrelief der 14 Leidensstationen Christi und machte sich damit bei Christian Daniel Rauch aufmerksam, in dessen Werkstatt in Berlin zur Straßen ab 1854 tätig war.

Im April 1875 wurde Melchior zur Straßen Inspektor des neu gegründeten Kunstgewerbemuseums in Leipzig und gleichzeitig Lehrer an der Königlichen Akademie der bildenden Künste. Zu seinen Schülern gehörten u.a. Carl Seffner, Adolf Lehnert und Felix Pfeifer.

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Melchior zur Straßen verstarb am 27. Februar 1896 in Leipzig.

Zu den Werken von Melchior zur Straßen in Leipzig gehören:

Wilhelm-Seyfferth-Denkmal in Leipzig

Wilhelm-Seyfferth-Denkmal in Leipzig

  • Caritas, Marmorgruppe für den Bankier Abraham Oppenheim in Köln; Gipsabguss im Städtischen Museum Leipzig,
  • Gruppe im Giebelfeld des Hauptpostamts (Leipzig, im 2. Weltkrieg zerstört),
  • Figur der Lipsia auf der Leipziger Börse, im 2. Weltkrieg zerstört),
  • Statuen von Rembrandt und Rubens am Städtischen Museum Leipzig, im 2. Weltkrieg zerstört),
  • 1883: Porträtmedaillon Gustav Heinrich Duncker, Marmorrelief, heutiger Standort: Lapidarium Alter Johannisfriedhof Leipzig,
  • 1889: Standbilder von Friedrich dem Streitbaren, Kurfürst Moritz, Goethe und Lessing an der Universitätsbibliothek Albertina Leipzig, (im 2. Weltkrieg zerstört),
  • Frauengestalt auf dem Deutschen Buchhändlerhaus in Leipzig, im 2. Weltkrieg zerstört),
  • 1896: Denkmal für Wilhelm Seyfferth, Johannapark, ausgeführt von Otto Schütze,

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Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Melchior_zur_Stra%C3%9Fen#/media/Datei:MelchiorzurStrassen.JPG

Quelle:
www.wikipedia.de
Horst Riedel: Stadtlexikon Leipzig von A bis Z, Pro Leipzig, 2005

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Autor: Mirko Seidel am 28. Aug 2022 17:51, Rubrik: Persönlichkeiten, Stadt Leipzig, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,


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