Juli 2022

Leipziger Persönlichkeiten – Friedrich Wilhelm Stannebein

Friedrich Wilhelm Stannebein

Friedrich Wilhelm Stannebein

Friedrich Wilhelm Stannebein wurde am 29. März 1816 in Dölsdorf geboren. Er erlernte das Müllerhandwerk und kam 1841 nach Schönefeld bei Leipzig. Hier pachtete Stannebein eine Windmühle, die nach der Zerstörung in der Völkerschlacht bei Leipzig am 18. Oktober 1813 im Jahr 1826 neu aufgebaut wurde.

1862 beantragte Friedrich Wilhelm Stannebein zusätzlich die Konzession für einen „Kaffee-, Milch- und Kuchengarten im gedachten Mühlengrundstück“, das sich von der Mühle in Richtung Straße anschloss. Seine Wirtschaft versorgte Stannebein selbst mit Backwaren und so erfreute sie sich bald großer Beliebtheit als Ausflugsziel der Leipziger. 1863 erhielt Stannebein die Erlaubnis zum Ausschank von „Baierischem Bier, einem Glas Punsch oder Grog, Likör“ sowie von kalten Speisen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Franz Schlobach

Franz Schlobach

Franz Schlobach

Franz Schlobach wurde am 28. Februar 1824 in Düben geboren 1832 zog die Familie Schlobach von Düben nach Leipzig. Die Eltern waren zuerst Pächter, ab 1845 Eigentümer der Thomasmühle gegenüber der Thomaskirche. Nach seinem Schulabschluss 1838 absolvierte Franz Schlobach eine kaufmännische Lehre in einem Indigo- und Farbwarengeschäft in Leipzig. 1846 übernahm er die seit dem 13. Jahrhundert bestehende Getreide- und Ölmühle in Böhlitz Ehrenberg.

Ende 1846 wandelte Franz Schlobach den Mühlenbetrieb in ein Furnierschneidegeschäft mit Handel von Furnierhölzern unter dem Firmennamen „Franz Schlobach Furnier- und Sägewerke“ um und löste damit den industriellen Aufschwung in Böhlitz-Ehrenberg aus. Bereits um 1860 war das Schlobach’sche Furnier- und Sägewerk eines der größten Deutschlands, das die bestgeschnittenen Furniere herstellte. Von 1878 bis 1883 war Schlobach Gemeindevorstand in Böhlitz-Ehrenberg.

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Leipziger Persönlichkeiten – Adolf Bleichert

Adolf Bleichert

Adolf Bleichert wurde am 31. Mai 1845 in Dessau geboren und wuchs in Gohlis auf. Der Sohn des Pächters der Gohliser Mühle, August Bleichert, besuchte in Berlin die Gewerbeakademie und war danach bei einem Unternehmen für Mühlenbau in Bitterfeld und einer Eisengießerei in Schkeuditz tätig. 1872 baute Bleichert seine erste Drahtseilbahn. Mit Theodor Otto gründete Adolf Bleichert 1874 in Neuschönefeld das Ingenieurbüro für Drahtseilbahnen, deren erster Erfolg der Bau einer Materialseilbahn in Teutschenthal war.

1876 trennten sich Bleichert von Otto und arbeitete mit dem Siegener Seilbahnpionier Julius Pohlig zusammen, der Seilbahnen für den Einsatz beim Kohle- und Erztransport in Bergwerken entwarf. 1881 gründete Adolf Bleichert daraufhin mit seinem Schwager, dem Kaufmann Peter Heinrich Piel, die Adolf Bleichert & Co., Fabrik für Drahtseilbahnen, Leipzig-Gohlis. Bis 1890 hatte das Unternehmen weit mehr als 600 Seilbahnen gebaut.

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Erinnerungstafel für die Angermühle in Leipzig (Zentrum-Nordwest, Waldstraßenviertel, Stadt Leipzig)

Gedenktafel für die Angermühle in Leipzig

Das Zentrum-Nordwest ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Nordwest schließt sich nordwestlich an die Innenstadt von Leipzig an zwischen dem Richard-Wagner-Platz, dem Elsterbecken un dem Rosental. weiterlesen »

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Gedenktafel für den Wiederaufbau der Angermühle in Leipzig (Zentrum-Nordwest, Waldstraßenviertel, Stadt Leipzig)

Gedenktafel für den Wiederaufbau der Angermühle in Leipzig

Das Zentrum-Nordwest ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Nordwest schließt sich nordwestlich an die Innenstadt von Leipzig an zwischen dem Richard-Wagner-Platz, dem Elsterbecken un dem Rosental. weiterlesen »

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Gohlis – vom Bauerndorf zum mondänen Wohnort

Rundgang durch den alten Ortskern von Gohlis

Das Gohliser Schlösschen

Das Gohliser Schlösschen

„Wem´s zu wohl ist, der wohnt in Gohlis“. Dieser Spruch, der schon aus dem 18. Jahrhundert stammt, zeigt, welchen Stellenwert das Dorf Gohlis früher hatte und welchen Stellenwert der Stadtteil Gohlis-Süd bis heute hat.

Bis in das 19. Jahrhundert bestand Gohlis aus einer Straße mit 40 bis 50 Häusern, 1834 lebten hier 629 Menschen. 1890 war das Dorf zu einer Landgemeinde mit knapp 20.000 Einwohnern herangewachsen.

Die rasante Entwicklung setzte ab etwa 1870 an der Halleschen Straße (heute Georg-Schwarz-Straße) ein mit dem Bau einer Actienbrauerei und den Bleichert-Werken. Im Gegensatz zu anderen Stadtteilen wirkte sich die industrielle Entwicklung in Gohlis weniger aus, vor allem Handwerker und Kleinbetriebe siedelten sich hier an. Gohlis blieb der Wohnort, vor allem für das Bürgertum. Gohlis entwickelte sich zunächst nach Norden, erst um 1900 begann die Bebauung an der Gohliser Straße und den angrenzenden Gebieten. Anfang der 1930er Jahre hatte Gohlis 55.000 Einwohner.

1990 befanden sich 80% der historischen Wohngebäude in Gohlis ein einem schlechten Zustand.

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Das Zentrum-West in Leipzig – Zwischen barocker Gartenplanung und sozialistischem Plattenbau

Wohnhaus Ferdinand-Lasalle-Straße 8 Leipzig

Wohnhaus Ferdinand-Lasalle-Straße 8 Leipzig

Das heutige Zentrum-West in Leipzig umfasst die Westvorstadt und das Bachviertel. Bis in das 18. Jahrhundert war der Bereich westlich der Altstadt von Leipzig eine sumpfige Aue zwischen Pleiße und Weißer Elster. Entlang der Pleiße standen die Barfuß-, die Thomas- und die Nonnenmühle, an einem Seitenarm der Weißen Elster die Angermühle.
Die mittelalterliche Fernhandelsstraße Via Regia führte durch diese Sumpflandschaft, heute der Verlauf der Jahnallee und des Ranstädter Steinwegs. Bereits im Mittelalter fanden Flussregulierungsmaßnahmen statt, so entstanden der Elstermühlgraben und der Pleißemühlgraben, die das Zentrum-West heute an zwei Seiten umfließen.

Bereits im Mittelalter war die Via Regia im Bereich des Ranstädter Steinwegs von zwei Häuserreihen gesäumt – die Mühlgrabensiedlung und neben der Jacobskapelle das Jacobsviertel oder Jacobsparochie. Hinzu kam das 1295 erstmals erwähnte Naundörfchen. Aus diesen Siedlungen entstand im 12. Jahrhundert die Ranstädter Vorstadt oder Rannische Vorstadt, die an der heutigen Leibnizstraße durch das Äußere Rannische Tor abgeschlossen wurde. In der Rannischen Vorstadt wohnten, wegen der beiden Mühlgräben, vor allem Fleischer, Gerber, Färber und Fischer.

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Ehem. Gohliser Mühle in Gohlis (Gohlis-Süd, Stadt Leipzig)

Ehem. Gohliser Mühle in Gohlis, Ansicht von der Platnerstraße

Gohlis ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Gohlis liegt an der Parthe im nördlichen Stadtgebiet von Leipzig, zwischen dem Zentrum-Nord und Wiederitzsch, ca. 2 km vom Zentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

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Das Waldstraßenviertel in Leipzig – Historismus in seiner schönsten Form

Wohnhaus Tschaikowskistraße 31 LeipzigDas Waldstraßenviertel, nordwestlich der Innenstadt von Leipzig, ist eines der schönsten Gründerzeitviertel in Deutschland. Im 2. Weltkrieg weitgehend verschont geblieben, kamen danach 40 Jahre DDR. Man kümmerte sich nicht um die Gebäude, sie verfielen. Ende der 1980er Jahre war der Zustand der Häuser im Waldstraßenviertel so schlecht, dass der Abriss bereits beschlossen war. Das Wohnquartier sollte verschwinden und mit Plattenbauten bebaut werden. Die Friedliche Revolution 1989 kam genau richtig. Die Stadt Leipzig hat eine Sanierungssatzung erlassen, nach der jedes historische Gebäude im Waldstraßenviertel originalgetreu wiederhergestellt werden musst. Heute stehen die meisten der Wohnhäuser aus der 19. und frühen 20. Jahrhundert unter Denkmalschutz.

Geschichte

Italienische Villa Leipzig

Italienische Villa Leipzig

Das Gebiet des Waldstraßenviertels gehörte zur Sumpflandschaft der Leipziger Flüsse. Wald und Wiesen prägten das Gebiet. Die Via Regia, eine mittelalterliche Fernhandelsstraße, führte durch diese Sumpflandschaft, heute der Verlauf der Jahnallee und des Ranstädter Steinwegs. Iroschottische Missionare nutzten die Via Regia bereits im 7. Jahrhundert und gründeten mit der Jakobskapelle die erste Kapelle im späteren Stadtgebiet von Leipzig. Bereits im Mittelalter fanden Flussregulierungsmaßnahmen statt, so entstanden der Elstermühlgraben und der Pleißemühlgraben.

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Ehem. Mühle Schenkenberg (bei Leipzig)

Ehem. Mühle Schenkenberg

Schenkenberg ist ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Delitzsch im Westen des Landkreises Nordsachsen. Schenkenberg liegt im Leipziger Neuseenland, nördlich von Leipzig (ca. 29 km) zwischen Delitzsch (ca. 3 km) und Bitterfeld (ca. 12 km). weiterlesen »

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Krietschwerke Wurzen (Roggen- und Weizenmühle, VEB Nahrungsmittelkombinat „Albert Kuntz“, bei Leipzig)

Krietschwerke Wurzen

Wurzen ist eine Große Kreisstadt im Nordosten des Landkreises Leipzig. Wurzen liegt an der Mulde, östlich von Leipzig (ca. 29 km) zwischen Leipzig und Oschatz (ca. 31 km). weiterlesen »

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Mühlenhof Göbitz (bei Halle/Saale)

Mühlenhof Göbitz

Göbitz ist ein Ortsteil der Gemeinde Elsteraue im Osten des Burgenlandkreises. Göbitz liegt an der Weißen Elster, südöstlich von Halle/Saale (ca. 63 km) zwischen Zeitz (ca. 7 km) und Groitzsch (ca. 13 km). weiterlesen »

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Böllberger Mühle Böllberg (Hildebrandsche Mühlenwerke AG, Stadt Halle/Saale)

Böllberger Mühle Böllberg

Böllberg ist ein Ortsteil der Großstadt Halle/Saale im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Böllberg liegt an der Saale im südlichen Stadtgebiet von Halle, zwischen der Innenstadt (ca. 8 km) und Merseburg (ca. 14 km). weiterlesen »

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Schlossmühle Rochlitz (Burgmühle, Amtsmühle, Schlobachmühle, bei Chemnitz)

Schlossmühle Rochlitz

Rochlitz ist eine Große Kreisstadt im Nordwesten des Landkreises Mittelsachsen. Rochlitz liegt an der Zwickauer Mulde, nordwestlich von Chemnitz (ca. 36 km) zwischen Chemnitz und Grimma (ca. 26 km). weiterlesen »

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Mühlengut Regis (bei Leipzig)

Mühlengut Regis

Regis ist ein Ortsteil der Kleinstadt Regis-Breitingen im Südwesten des Landkreises Leipzig. Regis-Breitingen liegt an der Pleiße im Leipziger Neuseenland, südlich von Leipzig (ca. 35 km) zwischen Markkleeberg (ca. 27 km) und Altenburg (ca. 13 km). weiterlesen »

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Mühle Pegau (bei Leipzig)

Mühle Pegau

Pegau ist eine Kleinstadt im Westen des Landkreises Leipzig. Pegau liegt an der Weißen Elster im westlichen Leipziger Neuseenland, südwestlich von Leipzig (ca. 29 km) zwischen Leipzig und Zeitz (ca. 19 km). weiterlesen »

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Wünschmannmühle Krummenhennersdorf (Hofmühle, bei Chemnitz)

Wünschmannmühle Krummenhennersdorf (Hofmühle)

Krummenhennersdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Halsbrücke im Osten des Landkreises Mittelsachsen. Krummenhennersdorf liegt nordöstlich von Chemnitz (ca. 45 km) zwischen Nossen (ca. 15 km) und Freiberg (ca. 9 km). weiterlesen »

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Mühle Knauthain (Stadt Leipzig)

Mühle Knauthain

Knauthain ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig. Knauthain liegt im südlichen Stadtgebiet von Leipzig an der Weißen Elster im Leipziger Neuseenland, ca. 12 km vom Stadtzentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

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Hofmühle Döhlen (bei Chemnitz)

Hofmühle Döhlen

Döhlen ist ein Ortsteil der Gemeinde Seelitz im Nordwesten des Landkreises Mittelsachsen. Döhlen liegt nördlich von Chemnitz (ca. 41 km) zwischen Rochlitz (ca. 4 km) und Döbeln (ca. 25 km). weiterlesen »

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Mühlenhof Zöschen (bei Halle/Saale)

Rittergut Unterhof Zöschen, Herrenhaus

Zöschen ist ein Ortsteil der Stadt Leuna im Südosten des Saalekreises. Zöschen liegt südöstlich von Halle/Saale (ca. 28 km) zwischen Merseburg (ca. 10 km) und Leipzig (ca. 21 km). weiterlesen »

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Der Elsterradweg zwischen Zeitz und Leipzig

Radfahren durch das Leipziger Neuseenland

Weiße Elster bei Draschwitz

Weiße Elster bei Draschwitz

Die Weiße Elster durchfließt auf ihren 245 km zahlreiche Landschaften. Den gravierendsten Wandel in ihrem Flusslauf und ihrem Landschaftsbild erlebte die Weiße Elster im Südraum von Leipzig. Die einst sehr breite, bis zu 5 km mit Auwald bestandene Aue wurde für den Braunkohlebergbau gerodet, der Fluss umgelegt und in ein künstliches Betonbett verlegt.

Doch bevor die Weiße Elster das Leipziger Neuseenland erreicht, fließt sie von Zeitz durch eine breite Aue. Nachdem sie die Stadt Leipzig erreicht hat, kann der Radfahrer im Leipziger Auwald erleben, wie die Elsteraue einst ausgesehen hat.

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Mehlmühle Mahlsen (Mühlengut, bei Leipzig)

Gutshof Mahlsen

Mahlsen ist ein Ortsteil der Gemeinde Cavertitz im Süden des Landkreises Nordsachsen. Mahlsen liegt östlich von Leipzig (ca. 52 km) zwischen Dahlen (ca. 3 km) und Riesa (ca. 22 km). weiterlesen »

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