Landkreis Mittelsachsen

Schlösser, Gutshöfe, Freie Häuser und Vorwerke in der Stadt Freiberg (Landkreis Mittelsachsen)

Kanzleilehngut Lößnitz

Kanzleilehngut Lößnitz

Freiberg ist die Kreisstadt des Landkreises Mittelsachsen. Die Stadt Freiberg liegt im Osten des Landkreises Mittelsachsen und setzt sich aus den folgenden Ortsteilen zusammen:

  • Freiberg-Altstadt mit Oberstadt, Unterstadt (Domviertel, Jakobiviertel, Nikolaiviertel, Petriviertel),
  • Freiberg-Nord (mit Friedeburg, Neu-Friedeburg, Lößnitz, Loßnitz),
  • Freiberg-Ost (mit Donatsviertel, Himmelfahrter Revier, Hüttenviertel, Muldenhütten, Scheunenviertel),
  • Freiberg-Süd (mit Bahnhofsvorstadt, Hinter dem Bahnhof, Seilerberg, Silberhofviertel),
  • Freiberg-West (mit Fernesiechen, Freibergsdorf, Hospitalviertel, Wasserberg (-Nord, -Ost, -Süd, -West),
  • Halsbach,
  • Kleinwaltersdorf (mit Kleinwaltersdorf, Bahnhof, Fürstenbusch, Nonnenwald, Rittergut Waltersdorf, Waltersbach),
  • Zug (mit Oberzug, Niederzug, Langenrinne mit Rosine, Pulvermühle, Rotes Vorwerk),

Die Stadt Freiberg liegt am Nordrand des Erzgebirges an der Freiberger Mulde. In der Stadt Freiberg leben ca. 41.600 Menschen (Stand 31.12.2015).

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Schlösser, Gutshöfe, Freie Häuser und Vorwerke in der Stadt Freiberg

Im Gebiet der Stadt Freiberg es folgende Schlösser, Freie Häuser, Kammergüter, Lehngüter, Rittergüter und Vorwerke:

Lage der Stadt Freiberg im Landkreis Mittelsachsen

Lage der Stadt Freiberg im Landkreis Mittelsachsen

  • Freiberg: Schloss Freudenstein, Altes Amtsgebäude, Herderhaus, Schönbergischer Hof, Freihaus Schönlebe, Silbermannhaus, Mannewitzhof,
  • Freibergsdorf: Rittergut,
  • Friedeburg: Kanzleilehngut,
  • Halsbach: Rittergut,
  • Kleinwaltersdorf: Rittergut Waltersdorf,
  • Langenrinne: Kanzleilehngut,
  • Loßnitz: Lehngut Storchvorwerk, Kammergut Fürstenhof,
  • Lößnitz: Kanzleilehngut, Pfaffenvorwerk zum Fürstenthal,
  • Zug: Rothes Vorwerk, Hilligersches Vorwerk, Mauckisches Vorwerk,

Das Schloss Freudenstein in Freiberg wurde aus einer Burg 1566 unter Aufsicht von Rochus zu Lynar durch Baumeister Hans Irmisch errichtet. Das zum Schloss Freudenthal gehörende Alte Amtsgebäude in Freiberg stammt aus dem späten 15. Jahrhundert und wurde 1570 aufgestockt.

Das Herderhaus in Freiberg aus dem 16. Jahrhundert war Sitz des Oberberghauptmannes von Herder. Der Schönbergische Hof in Freiberg wurde um 1670 errichtet. Das Freihaus Schönlebe ist heute Sitz des Sächsischen Oberbergamtes. Das Silbermannhaus in Freiberg war von 1711 bis 1753 Wohnhaus des Orgelbaumeisters Gottfried Silbermann. Der Mannewitzhof, auch Unterhof genannt, stammt aus dem Jahr 1521 und wurde um 1670 und im 19. Jahrhundert umgebaut.

Rittergut Kleinwaltersdorf, Torhaus

Rittergut Kleinwaltersdorf

Vom Rittergut Freibergsdorf ist nur ein Wirtschaftsgebäude erhalten geblieben.

Das Herrenhaus des Rittergutes Halsbach ist ein kleiner Bau aus der Renaissance, der später verändert wurde.

Das Herrenhaus des Rittergutes Waltersdorf in Kleinwaltersdorf wurde abgerissen. Erhalten geblieben sind das Torhaus und die Wirtschaftsgebäude.

Das Herrenhaus des Kanzleilehngutes Langenrinne wurde abgerissen. Die Wirtschaftsgebäude sind zum Teil in einem schadhaften Zustand.

Das Lehngut Storchvorwerk in Loßnitz konnte bisher nicht ermittelt werden. Das Kammergut Fürstenhof wird heute als Gärtnerei genutzt.

Hilligersches Vorwerk in Zug

Hilligersches Vorwerk in Zug

Das Kanzleilehngut Lößnitz entstand aus einem gotischen Wohnturm, an den ein Wohnhaus angebaut wurde.

Das Pfaffenvorwerk zum Fürstenthal in Lößnitz ist ein kleiner Vierseitenhof.

Das Rote Vorwerk in Zug ist nur noch teilweise erhalten. Die Gebäude des Hilligerschen Vorwerks in Zug sind gesicherte Ruinen. Vom Mauckischen Vorwerk sind vermutlich keine Gebäude mehr erhalten.

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2 Reaktionen zu “Schlösser, Gutshöfe, Freie Häuser und Vorwerke in der Stadt Freiberg (Landkreis Mittelsachsen)”

  1. Helga Urban schreibt

    Was bedeutete der Petershof“ in Freiberg auf der Peterstraße?

  2. Mirko Seidel schreibt

    Der Petershof war ein Gasthof, wohl ursprünglich Auspanne für Bauern, die ihre Waren in Freiberg anboten. Woher der Name kommt, weiß ich nicht, bezieht sich aber vermutlich auf die Petersvorstadt bzw. die Petersstraße.

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