Leipziger Neuseenland

Markkleeberg – die Stadt zwischen Cospudener See & Markkleeberger See

Entdeckungen rund um Markkleeberg

Rathaus Markkleeberg

Rathaus Markkleeberg

Markkleeberg ist eine junge Stadt. Erst 1934 wurde sie gegründet durch den Zusammenschluss der Dörfer Gautzsch, Oetzsch und Markkleeberg. Später kamen Gaschwitz, Groß- und Kleinstädteln, Wachau, Auenhain und Zöbigker dazu. Die Ortsteile Cospuden und Prödel wurden für den Braunkohlebergbau abgerissen.

Wer in Markkleeberg eine historische Altstadt sucht, der sucht vergeblich – es gibt sie nicht. Das heutige Markkleeberg wurde um 1900 zum beliebten Wohnort wohlhabender Bürger, die sich am Rand der Aue der Pleiße ihre Villen erichteten. weiterlesen »

Mit dem Rad um den Markkleeberger See

Entdeckungen um den tiefsten See im Leipziger Neuseenland

Seepromenade Markkleeberg

Seepromenade Markkleeberg

Der heutige Markkleeberger See gehörte zum Tagebau Espenhain. Am 10. Juli 1937 begann der Aufschluss des Braunkohletagebaus. Ab 1939 wurde die Braunkohle in das nahegelegene Braunkohleverarbeitungswerk Espenhain geliefert.

Ab November 1944 erfolgte der Transport des Abraums von der Abbauseite zur Haldenseite mit einer Förderbrücke im Regelbetrieb. Die Abraumförderbrücke AFB 17 war mit einer Länge von über 500 Metern bis 1972 die größte bewegliche Arbeitsmaschine der Welt. weiterlesen »

Mit dem Rad um den Cospudener See

Vom EXPO-Projekt zur Badewanne von Leipzig

EXPO-Pavillon am Cospudener See

EXPO-Pavillon am Cospudener See

Ab 1981 wurde der Tagebau Cospuden als Abzweig vom Tagebau Zwenkau aufgeschlossen. Der unmittelbar am südlichen Stadtrand von Leipzig gelegene Tagebau sollte bis etwa 1996 betrieben werden und sich bis in die Stadt Leipzig hineinfressen. 1991 gab es massive Bürgerproteste gegen den Tagebau Cospuden. Er wurde 1992 stillgelegt.

Mit dem Aufschluss des Tagebaus Cospuden wurden land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen in der Auenlandschaft der Weißen Elster zerstört. Mehrere kleine Siedlungen wurde abgerissen und die Bewohner umgesiedelt, so das ehemalige Rittergut Lauer (43 Einwohner) und das Dorf Cospuden (38 Einwohner). Bis 1992 hatte der Tagebau eine Fläche von 5,1 km² in Anspruch genommen, ca. 32 Millionen Tonnen Braunkohle wurden abgebaut. weiterlesen »

Südraum Leipzig – Das Leipziger Neuseenland

Von der Braunkohle zur Seen-Landschaft

Am Störmthaler See im Leipziger Neuseenland

Am Störmthaler See im Leipziger Neuseenland

Südlich der Großstadt Leipzig erstreckt sich der südliche Teil des Leipziger Neuseenlandes. Seen, Wäldern, Wiesen, Badestrände, Radwege – eine Erholungslandschaft vor den Toren der Großstadt. Doch vor 35 Jahren sah es hier ganz anders aus.

Seit dem späten 18. Jahrhundert begann der Abbau von Braunkohle. Zunächst in kleinen Kohlegruben, dann im Tiefbau und seit dem späten 19. Jahrhundert in ersten Tagebauen. Mit dem Aufschluss des Tagebaus Espenhain ab 1935 begann die intensive Auskohlung der Region zwischen Leipzig und Borna. Bis Anfang der 1990er Jahre fraßen sich Bagger durch die Landschaft. Tausende Menschen wurden umgesiedelt, dutzende Dörfer abgerissen, Landschaft zerstört. weiterlesen »

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