November 2019

Leipziger Persönlichkeiten

Johann Sebastian Bach, Gemälde im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig

Johann Sebastian Bach, Gemälde im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig

In seiner über 1000jährigen Geschichte war die Stadt Leipzig Wohn- und Wirkungsort zahlreicher Persönlichkeiten. Die günstige Lage der Stadt in der Mitte Europas, Handel und Messe und ein ausgeprägter Bürgersinn lockten über die Jahrhunderte Musiker, Komponisten, Maler, Bildhauer, und Schauspieler in die Stadt. Unternehmer und Visionäre machten Leipzig im 19. Jahrhundert zur Industriestadt.

Johann Sebastian Bach, Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller gehören zu den prominentesten Bürgern die in Leipzig lebten. Aber auch weniger bekannte Namen, wie Adam Friedrich Oeser, Friederike Caroline Neuber und Dr. Karl Heine prägten die Stadt und haben bis heute ihre Spuren in Leipzig hinterlassen.

Manche blieben nur kurz, manche verbrachten ihr halbes Leben in Leipzig. In einer Artikelserie wird an das Leben und Wirken bedeutender Leipziger Persönlichkeiten erinnert.

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Leipziger Persönlichkeiten – Theodor Fontane

Theodor Fontane

Theodor Fontane

Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 als Sohn des Apothekers Louis Henry Fontane und seiner Frau Emilie in Neuruppin geboren. Bis zu seinem siebenten Lebensjahr lebte Fontane in Neuruppin. Sein Vater veräußerte seine Apotheke wegen seiner Spielschulden und erwarb nach Tilgung der Schulden in Swinemünde eine kleinere Apotheke. Eine Ausbildung an der Gewerbeschule brach Theodor Fontane 1836 ab und begann eine Ausbildung zum Apotheker. Nach erfolgreichem Abschluss 1839 trat Fontane im Herbst 1840 eine Stelle als Apothekergehilfe in Burg bei Magdeburg.

Von April 1841 bis Februar 1842 arbeitete Theodor Fontane in der Adler-Apotheke in der Leipziger Hainstraße 9, ging nach Dresden und schließlich in die Apotheke des Vaters in Letschin.

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Romanushaus Leipzig (Dufour-Haus, Stadt Leipzig)

Romanushaus Leipzig, Ansicht Katharinenstraße (März 2015)

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Romanushaus steht in der Innenstadt von Leipzig am Brühl. weiterlesen »

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Sonderausstellungen im Residenzschloss Heidecksburg in Rudolstadt

Rudolstadt, Schloss HeidecksburgDas Museum im Residenzschloss Heidecksburg in Rudolstadt zeigt im Jahr 2016 neben der Dauerausstellung auch wieder interessante Sonderausstellungen:

»Die Gegend um Rudolstadt ist außerordentlich schön…«
(Friedrich Schiller)

Ansichten der Residenzstadt aus drei Jahrhunderten
18. März bis 9. Oktober 2016

Viele Besuchern von Rudolstadt sind auch heute noch von der landschaftlich reizvollen Lage der ehemaligen Residenzstadt begeistert. Die Saale, die Kulisse der bewaldeten Berge, die Nähe zum Thüringer Wald sowie die Romantik der Stadt mit ihren Plätzen und Gassen haben nichst an Ausstrahlung verloren. So schrieb 1787 Friedrich Schiller an Christian Gottfried Körner: „Die Gegend um Rudolstadt ist außerordentlich schön. Ich hatte nie davon gehört und bin sehr überrascht worden. Man gelangt durch einen schönen Grund 2 ½ Stunden dahin und wird von dem weissen großen Schloss auf dem Berge angenehm überrascht“. Die Ausstellung zeigt, dass Schillers Aussage stimmt mit einer Auswahl der attraktivsten historischen Ansichten von Stadt und Schloss. Die Eröffnung findet am 18. März 2016 um 18.00 Uhr in der Porzellangalerie statt.

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Mit dem Rad durch den Landkreis Leipzig

Unterwegs im südlichen Leipziger Neuseenland

Böhlen, Ev. Christophoruskirche

Böhlen, Ev. Christophoruskirche

Anfang Juli 2014 brach ich auf zu einer Radtour in den südlichen Teil des Leipziger Neuseenlandes vom Hainer See zum Speicherbecken Borna „Adria“. Ich startete in der kleinen Stadt Böhlen.

Die schlichte Christophoruskirche in Böhlen stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Katholische Kirche wurde erst 1953/1954 errichtet. Vom Rittergut Böhlen ist nur das Pächterhaus erhalten, das heute als Rathaus dient.

Ev. Stadtkirche St. Georg in Rötha

Ev. Stadtkirche St. Georg in Rötha

Weiter ging es nach Rötha. Rötha besitzt zwei wertvolle Kirchen. Ende des 12. Jahrhundert wurde die Ev. Stadtkirche St. Georg erbaut. Um 1500 erhielt die Kirche ihren Chor und 1682 den Abschluss des nördlichen Kirchturms. Die dreischiffige Hallenkirche mit romanischer Doppelturmanlage und einschiffigem Chor besticht durch den Wechsel von Quader- und Backsteinmauerwerk.

Die Marienkirche entstand um 1510/1520 und wurde 1896 bis 1897 durch Theodor Quentin restauriert. Die Saalkirche ohne Turm hat einen hohen Giebel mit Kielbogenblenden und dreibahnige Spitzbogenfenster.

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Ausstellung im Wittumspalais Weimar

Weimar, Wittumspalais

Das barocke Stadtpalais im Zentrum Weimars nahe des Theaters war langjähriger Wohnsitz der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar und Eisenach. Sie erwarb das Palais 1774 nachdem das Residenzschloss durch einen verheerenden Brand unbewohnbar geworden war. Bereits in den 1870er Jahren ließ Großherzog Carl Alexander das Wittumspalais sanieren und ein Museum für Anna Amalia einrichten.

Die Herzogin ließ die Innenräume des Wittumspalais nach Plänen von Adam Friedrich Oeser, Direktor der Leipziger Zeichenakademie, umgestalten. Auf ihn gehen die Deckenmalereien im Festsaal der zweiten Etage und in den Privaträumen der ersten Etage zurück. Zahlreiche Büsten, Ölgemälde und Aquarelle zeigen Mitglieder der herzoglichen Familie und des Hofstaates sowie deren Gäste.

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1000 Jahre Leipzig – Leipziger Persönlichkeiten auf Briefmarken

Maler, Schriftsteller, Dichter und Schauspieler

Die 1000 jährige Stadt Leipzig ist ein Zentrum der Kunst. Handel und Messe, der freier Geist der Stadt und die gute Ruf der Universität lockten schon früh frühzeitig Maler, Schriftsteller und Schausteller in die Stadt. Die günstige Lage am Knotenpunkt wichtiger Handelsstraßen und nicht zuletzt das Mäzenatentum reicher Leipziger Bürger beförderten den Aufstieg der Stadt zur Kunstmetropole.

Das Museum der bildenden Künste, auch kurz Bildermuseum genannt, geht auf eine Gründung des Leipziger Kunstvereins zurück, den Kunstsammler und -förderer der Stadt 1837 gründeten. Ziel des Vereins war, ein Kunstmuseum einzurichten. Am 10. Dezember 1848 konnte der Verein das „Städtische Museum“ in der Ersten Bürgerschule auf der Moritzbastei eröffnen. Etwa einhundert Werke waren zusammengetragen und gestiftet worden, überwiegend Arbeiten der damaligen zeitgenössischen Kunst.

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Mit dem Rad durch den Landkreis Leipzig

Auf dem Mulderadweg von Grimma nach Wurzen

Schloss Trebsen

Schloss Trebsen

Der milde Winter machte es möglich, dass ich bereits am 23. Februar 2014 zu meiner ersten Radtour durch den Landkreis Leipzig starten konnte. Ziel war der Mulderadweg zwischen Grimma und Wurzen.

Der Mulderadweg folgt dem Fluss von seinen beiden Quellen im Erzgebirge und im Vogtland bis zu seiner Mündung in die Elbe. Mit der Bahn fuhr ich nach Grimma und los gings nach Norden.

Grimma, Doppelturmfassade der Stadtkirche

Grimma, Doppelturmfassade der Stadtkirche

Erstes Ziel war die Kleinstadt Grimma. Die Stadt besticht durch ihren liebevoll restaurierten Stadtkern mit Gebäuden aus dem 13. bis 21. Jahrhundert. Nach dem Muldehochwasser 2013 war der Mulderadweg noch gesperrt. Ich entschied mich zunächst für die Straße nach Hohnstädt.

Auf einem Plateau über der Mulde errichteten die Slawen einen Burgwall. Ein Teil des Walls wurde im späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert von den deutschen Siedlern abgetrennt und ein Wachturm für die Muldefurt errichtet. Hohnstädt ist vor allem bekannt durch den Leipziger Verleger Georg Joachim Göschen, der 1795 ein Pferdnergut kaufte. Göschen verlegte im frühen 19. Jahrhundert die Schriften von Friedrich Schiller, Johann Wolfgang von Goethe, Christoph Martin Wieland und Friedrich Gottlieb Kloppstock.

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Rittergut Kahnsdorf, Neues Herrenhaus (bei Leipzig)

Kahnsdorf, Rittergut, Neues Herrenhaus

Kahnsdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Neukieritzsch im Südwesten des Landkreises Leipzig im Leipziger Neuseenland am Hainer See. Kahnsdorf liegt südlich von Leipzig (ca. 23 km) zwischen Markkleeberg (ca. 16 km) und Borna (ca. 8 km). weiterlesen »

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Rittergut Kahnsdorf, Altes Herrenhaus (bei Leipzig)

Kahnsdorf, Rittergut, Altes Herrenhaus

Kahnsdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Neukieritzsch im Südwesten des Landkreises Leipzig im Leipziger Neuseenland am Hainer See. Kahnsdorf liegt südlich von Leipzig (ca. 23 km) zwischen Markkleeberg (ca. 16 km) und Borna (ca. 8 km). weiterlesen »

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