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1000 Jahre Leipzig – Leipziger Persönlichkeiten auf Briefmarken

Maler, Schriftsteller, Dichter und Schauspieler

Die 1000 jährige Stadt Leipzig ist ein Zentrum der Kunst. Handel und Messe, der freier Geist der Stadt und die gute Ruf der Universität lockten schon früh frühzeitig Maler, Schriftsteller und Schausteller in die Stadt. Die günstige Lage am Knotenpunkt wichtiger Handelsstraßen und nicht zuletzt das Mäzenatentum reicher Leipziger Bürger beförderten den Aufstieg der Stadt zur Kunstmetropole.

Das Museum der bildenden Künste, auch kurz Bildermuseum genannt, geht auf eine Gründung des Leipziger Kunstvereins zurück, den Kunstsammler und -förderer der Stadt 1837 gründeten. Ziel des Vereins war, ein Kunstmuseum einzurichten. Am 10. Dezember 1848 konnte der Verein das „Städtische Museum“ in der Ersten Bürgerschule auf der Moritzbastei eröffnen. Etwa einhundert Werke waren zusammengetragen und gestiftet worden, überwiegend Arbeiten der damaligen zeitgenössischen Kunst.

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Durch Schenkungen wuchs die Sammlung stetig an. Der Kaufmann und Kunstsammler Adolf Heinrich Schletter übertrug seine Privatsammlung 1853 an die Stadt mit der Bedingung, dass diese innerhalb von fünf Jahren für das Städtische Museum ein eigenes Gebäude errichten muss. 1858 wurde der Museumsneubau auf dem Augustusplatz eingeweiht. 1880 musste der Bau bereits für die stetig wachsende Sammlung erweitert werden. 1943 wurde das Gebäude zerstört und nach dem Krieg abgerissen. Nach mehreren Interimslösungen wurde 2004, 61 Jahre nach der Zerstörung ein Museumsneubau am Brühl eingeweiht.

Die Bedeutung Leipzigs als Zentrum der Malerei ist mit dem Begriff der Neuen Leipziger Schule verbunden. Aus der „alten Leipziger Schule“, deren Vertreter u.a. Werner Tübke, Wolfgang Mattheuer und Bernhard Heisig waren, entwickelte sich eine neue Generation mit Sighard Gille und Arno Rink. Die Neue Leipziger Schule als dritte Generation bezieht sich auf die Zeit nach der Wende in der DDR und ist eng verbunden mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst. Als bedeutendster Vertreter dieser Richtung ist Neo Rauch zu nennen.

1924 wurde in Leipzig die Mitteldeutsche Rundfunk AG (MIRAG) gegründet und war in Deutschland eine der ersten großen überregionalen Rundfunkgesellschaften. 1934 ging die MIRAG in den „Reichssender Leipzig“ über. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges lizenzierte die sowjetische Besatzungsmacht 1945 übergangsweise „Radio Leipzig“, bis wenige Monate später der Mitteldeutsche Rundfunk neu gegründet wurde. 1946 startete das Programm als „Mitteldeutscher Rundfunk, Sender Leipzig“. Mit der Zentralisierung auch der Medien in der DDR 1952 wurde auch der DDR-Rundfunk vereinheitlicht und in Berlin zentriert. Aus Leipzig sendete man für Radio DDR ein Programmfenster, dessen Sendezeit schrittweise bis zu elf Stunden aufgestockt wurde und die Radio-DDR-Messewelle die jeweils zur Frühjahrs- und Herbstmesse in Leipzig sendete.
1990 entstanden drei neue regionale Sendeanstalten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die bis Ende 1991 sendeten. Am 31. Mai 1991 wurde der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) als Dreiländeranstalt für die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gegründet.

Im Februar 1993 bezog der MDR ein erstes rekonstruiertes Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen Leipziger Schlachthofes. Weitere Gebäude wurden restauriert und Neubauten errichtet. Im Mai 2000 wurde erstmals aus der neuen MDR-Zentrale gesendet.

Friedrich von Schiller

Am 10. November 1759 wird in Marbach am Neckar einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller geboren – Friedrich Schiller. 1785 kommt Schiller auf Einladung von Leipziger Verehrern zur Ostermesse. Er wohnt zunächst in der Petersstraße, dann in der Hainstraße. Noch im selben Jahr zieht Schiller in das Dorf Gohlis, nahe Leipzig, in das Dachgeschoss des Bauern Christoph Schneider. Er teilt sein Quartier mit Georg Joachim Göschen, einem jungen Verleger. In Gohlis arbeitet Schiller u.a. am 2. Akt des Stückes „Don Carlos“. Im Herbst 1785 reist Schiller nach Dresden und bleibt dort bis 1787. Auf seiner Reise nach Weimar besucht Friedrich Schiller am 20. Juli 1787 den Verleger Göschen in Leipzig. 1801 wird in Leipzig die „Jungfrau von Orleans“ in Leipzig uraufgeführt. Im Jahr 1804 hält sich Friedrich Schiller noch zweimal für einige Tage in Leipzig auf. 1805 stirbt er in Weimar. Im Jahr 1840 feiert Leipzig das erste Schillerfest und 1859 wird eine Straße nach ihm benannt. 1914 wird das Schillerdenkmal eingeweiht.

In der Sowjetischen Besatzungzone wurde 1945/1946 für Thüringen eine Freimarkenserie herausgegeben, darunter eine Briefmarke mit der Darstellung Friedrich Schillers. Zu seinem 200. Geburtstag gab die Deutsche Post der DDR im Jahr 1959 zwei Sondermarken heraus, eine zeigt den Dichter. Die Deutsche Post ehrt den Schriftsteller 2009 anlässlich seines 250. Geburtstages.

Johann Wolfgang von Goethe

Der am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geborene Johann Wolfgang von Goethe kommt als Student 1765 nach Leipzig. Hier studiert er Jura, hört aber auch die Poetiklesungen von Johann Fürchtegott Gellert. In Leipzig wird Goethes Verständnis für die schöne Einfachheit der griechischen Antike geweckt. Goethe schrieb in dieser Zeit ein Gedicht über den Reudnitzer „Wunderbäcker“ Samuel Händel, übte sich in Radierung und Holzschnitt, nahm Zeichenunterricht und lernte Anna-Katharina Schönkopf kennen, genannt Käthchen, die ihn zum dem Schäferspiel „Die Laune der Verliebten“ und den Annette-Gedichten“ animierte. „Die Lieder mit Melodien Mademoiselle Oeser gewidmet von Goethe“ verdankt der Dichter der Begegnung mit Adam Friedrich Oesers Tochter Friederike. 1768 verlässt Johann Wolfgang von Goethe Leipzig, 1776 weilt er erneut in der Stadt und besucht Auerbachs Keller. Von diesem Besuch fasziniert nimmt er Auerbachs Keller als realen Handlungsort in den „Faust“ auf. Johann Wolfgang von Goethe stirbt am 22. März 1832 in Weimar.

Im Jahr 1999 ehrte die Deutsche Post Johann Wolfgang von Goethe anlässlich seines 250. Geburtstages mit einer Sondermarke.

Theodor Körner

Der am 23. September 1791 in Dresden geborene Dichter Theodor Körner studierte zunächst an der Bergakademie in Freiberg. 1810 wechselte er an die Universität Leipzig, um sich dem Studium der Geschichte, der Literatur und der Rechtswissenschaften zu widmen. Streitigkeiten zwischen Studentengruppen veranlassten Körner, 1811 Leipzig heimlich zu verlassen. Seine Immatrikulation in Berlin erwies sich daraufhin als schwierig. So ging Theodor Körner zurück nach Dresden und von dort aus nach Wien. Sein literarisches Werk erregte in Weimar und Wien Aufmerksamkeit, selbst Goethe setzte sich für den jungen Dichter ein. Trotz fester Anstellung am Wiener Burgtheater entschloss sich Körner im Jahr 1813, der deutschen Freiheitsbewegung anzuschließen. Im Lützowschen Landcorps brachte er es bis zum Adjutanten des Majors von Lützow. Am Schneckenberg in Leipzig (heute Standort des Opernhauses) verfasste Theodor Körner am 24. April 1813 sein Lied „Lützows wilde, verwegene Jagd“. Einen Tag später zog er gegen Napoleon ins Feld. Am 17. Juni 1813 wurde Körner bei Kitzen verwundet, konnte sich aber nach Großzschocher bei Leipzig retten. Im Haus des Gutsgärtners wurde er aufgenommen und versteckte sich bis zum 24. Juni. Heimlich verließ er das Gut Großzschocher und ging zu seiner Pflegeschwester Julie auf die Burg Gnandstein. Bereits im August kehrte er zu seiner Truppe zurück und fiel noch vor der Völkerschlacht bei Leipzig am 26. August 1813 bei Gadebusch.

Zum 200. Geburtstag des Dichters und Freiheitskämpfers gab die Deutsche Post 1991 einen Block heraus, der Körner selbst und zwei Symbole seines Lebens zeigt – Federkiel und Degen.

Hedwig Courts-Mahler

Hedwig Courths-Mahler, eigentlich Ernestine Friederike Elisabeth geb. Mahler, wurde am 18. Februar 1867 in Nebra geboren. Ihr Vater starb noch vor ihrer der Geburt. Aufgewachsen ist sie in Weißenfels auf. Hedwig Mahler musste die Schule früh verlassen, um Geld zu verdienen.
In Leipzig war sie als Gesellschafterin und Vorleserin einer alten Dame tätig. Hier entdeckte sie ihre Freude am Schreiben. Als Siebzehnjährige schrieb sie ihre erste Erzählung „Wo die Heide blüht“, die in einer Lokalzeitung abgedruckt wurde. Sie ging nach Halle, wo sie danach als Verkäuferin arbeitete. Nach der Veröffentlichung ihres Fortsetzungsromans 1904 im Chemnitzer Tageblatt „Licht und Schatten“ wurde sie zu einer produktiven Schriftstellerin, die jährlich mehrere Romane veröffentlichte, allein vierzehn im Jahr 1920. Von 1905 bis 1935 lebte sie in Berlin, danach am Tegernsee. Dort starb sie am 26. November 1950.

Die Deutsche Post gab im Jahr 1992 in der Dauermarkenserie „Frauen der deutschen Geschichte“ eine Briefmarke zu Ehren von Hedwig Courths-Mahler heraus.

Heinz Ehrhardt

Heinz Ehrhardt wurde am 20. Februar 1909 in Riga geboren. Zwischen 1926 und 1928 besuchte Ehrhardt das Konservatorium in Leipzig und studierte Klavier und Komposition.

Sein Traum, Pianist zu werden, wurde aber von den Großeltern nicht unterstützt. Stattdessen schickte ihn sein Großvater in eine kaufmännische Ausbildung und stellte ihn als Lehrling in seinem Musikhaus ein. 1938 kam Ehrhardt an das Berliner Kabarett der Komiker.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde Heinz Ehrhardt schnell zu einem der beliebtesten deutschen Komödianten und Schauspieler. Er starb am 5. Juni 1979 in Hamburg-Wellingsbüttel.

Bernhard Heisig

Bernhard Heisig wurde am 31. März 1925 in Breslau geboren. Dort besuchte er die Kunstgewerbeschule und siedelt nach dem 2. Weltkrieg nach Zeitz um. Zwischen 1948 und 1951 studierte er an der Kunstgewerbeschule und an der Akademie für grafische Künste in Leipzig und arbeitet dann freiberuflich als Maler und Grafiker. Zwischen den 1950er Jahren und 1990 war Heisig einer der bedeutendsten Künstler der DDR und prägte das Kunstgeschehen in Leipzig mit. 1986 ließ sich der Helmut Schmidt für die Galerie mit den Porträts der ehemaligen Bundeskanzler im Bundeskanzleramt in Bonn von Bernhard Heisig porträtieren. Bernhard Heisig starb am 10. Juni 2011 in Strodehne im Havelland.

Die Deutsche der DDR gab anlässlich des 10. Parteitages der SED 1981 eine Briefmarkenserie heraus mit Gemälden, darunter von Bernhard Heisig das Gemälde „Der Brigadier“.

Theodor Fontane

Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 in Neuruppin geboren. Als 21-jähriger traf er 1841 in Leipzig ein, um in der Apotheke „Zum Weißen Adler“ in der Hainstraße zu arbeiten. In seiner Leipziger Zeit entwickelten sich Fontanes literarische Anfänge hin zum geschichtlichen und politischen Nachdenken. Krankheitsbedingt musste er seine Tätigkeit aufgeben und verließ Leipzig im Juli 1842 in Richtung Dresden. 1843 kehrte er zurück, um sich als Schriftsteller zu etablieren. Er scheiterte und musste in das Oderbruch zu seinen Eltern gehen. Theodor Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Die Deutsche Bundespost Berlin gab im Jahr 1970 eine Sondermarke mit dem Bild Fontanes heraus. Die Deutsche Post ehrte Theodor Fonate 1994 anlässlich seines 175. Geburtages.

Erich Kästner

Der Schriftsteller Erich Kästner wurde am 23. Februar 1899 in Dresden geboren. 1919 kommt er nach Leipzig, um Germanistik, Geschichte, Philosophie und französische Literatur zu studieren. In Leipzig schrieb er Theaterkritiken für Zeitungen. 1923 erhielt eine Anstellung beim Leipziger Theaterblatt. Nach seiner Promotion arbeitet er u.a. für die Weltbühne. Seine Beiträge stießen allerdings immer mehr auf Ablehnung in reaktionären Kreisen des Großbürgertums. 1927 wurde Kästner daraufhin entlassen und ging nach Berlin, schrieb aber weiter für die Neue Leipziger Zeitung. Kästners gesammelte Gedichte erscheinen aber noch in seiner Leipziger Zeit. Erich Kästner starb am 29. Juli 1974 in München.

Die Deutsche Post ehrte Erich Kästner im Jahr 1999 mit einer Sonderbriefmarke zu seinem 100. Geburtstag, die eine Szene aus „Emil und die Detektive“ zeigt.

Gotthold Ephraim Lessing

Der am 22. Januar 1729 in Kamenz geborene Gotthold Ephraim Lessing nahm 1729 das, durch seinen Vater aufgezwungenen Studium der Theologie in Leipzig auf. Er vernachlässigte sein Studium und widmete sich der Philosophie. Sein Vater erlaubte 1748 den Wechsel zum Studium der Medizin. Lessing widmete sich im Selbststudium den französischen Aufklärern. Seine Verbindung zu Caroline Neuber verschaffte ihm Ende 1747 die Erstaufführung seines Werkes „Der junge Gelehrte“. Lessing schuf eigene Beiträge für die Leipziger Studentenpoesie. Gutgläubig war er Bürgschaften für Leipziger Studenten eingegangen, die er schließlich nicht mehr begleichen konnte.

Verarmt musste er 1748 aus Leipzig fliehen und ging über Wittenberg nach Berlin. Der Leipziger Kaufmann Gottfried Winckler, den Lessing 1755 kennengelernt hatte, nahm ihn mit auf eine dreijährige Bildungsreise. Lessing kam so 1755 wieder nach Leipzig und startete 1756 die Reise mit Winckler. 1757 verfasste Lessing seine ersten Fabeln. Im Mai 1758 verließ Lessing Leipzig wieder, um in Berlin zu leben. 1766 und 1768 hielt er sich nochmals in Leipzig auf. Den größten Erfolg seines Lustspiels „Minna von Barnhelm“ erlebte er hier. Gotthold Ephraim Lessing starb am 15. Februar 1781 in Braunschweig.

Friederike Caroline Neuber

Friederike Caroline Neuber wurde am 9. März 1697 in Reichenbach im Vogtland geboren. 1717 floh sie von ihren tyrannischen Vater und schloss sich einer Theatergruppe in Weißenfels an. Zur Ostermesse 1727 kam sie mit ihrer Gruppe erstmals nach Leipzig und erhielt hier ein Standquartier.
Bis 1749 trat sie in Leipzig auf insgesamt 33 Messen auf. Neider verdrängte sie jedoch von der Bühne. Zum Repertoire von Friederike Caroline Neuber gehörten Werke von Lessing, Gellert, Gottsched und Voltaire.

Schulden und ein Zerwürfnis mit ihren Gönner Gottsched zwangen sie schließlich zur Auflösung ihrer Theatertruppe. Friederike Caroline Neuber starb am 30. November 1760 in Laubegast bei Dresden.

Rainer Maria Rilke

Rainer Maria Rilke wurde am 4. Dezember 1875 in Prag geboren. Der Lyriker sollte die Offizierslaufbahn einschlagen. Der militärische Drill und die Erfahrungen einer reinen Männergesellschaft traumatisierten den jungen Rilke. 1891 brach er krankheitsbedingt seine militärische Ausbildung ab.
Für den Leipziger Insel-Verlag und dessen Leiter Anton Kippenberg wurde Rilke zum wichtigsten zeitgenössischen Autor. Kippenberg erwarb für den Verlag bis 1913 die Rechte an allen bis dahin verfassten Werken Rilkes. Nachdem Rilke „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ 1910 in Leipzig vollendet hatte, begann für ihn eine tiefe, zwölf Jahre währende Schaffenskrise. Er beschäftigte sich mit Übersetzungen literarischer Werke aus dem Französischen. Auf der Suche nach neuer Inspiration setzte er sich mit klassischen Schriftstellern, erstmals auch intensiver mit den Werken Goethes und Shakespeares auseinander. Rainer Maria Rilke starb am 29. Dezember 1926 in Valmont (Schweiz).

Joachim Ringelnatz

Joachim Ringelnatz, eigentlich Hans Bötticher, wurde am 7. August 1883 in Wurzen geboren. 1887 zog er mit seiner Familie nach Leipzig. Nach der Schule ging er heimlich zur See und kehrte nach dem Ersten Weltkrieg nach Leipzig zurück, ging aber bald darauf nach München. In der Leipziger Galerie Barchfeld wurden im Herbst 1928 erstmals fast alle seine Gemälde ausgestellt. 1931 trat Ringelnatz erfolgreich im Leipziger Kabarett Eden auf. Sein Stück „Die Flasche“ wurde 1932 in Leipzig uraufgeführt. Joachim Ringelnatz starb am 17. November 1934 in Berlin.

Die Deutsche Post gab im Jahr 2008 eine Briefmarke anlässlich des 125. Geburtstages von Joachim Ringelnatz heraus.

Werner Tübke DDR 1989

Werner Tübke wurde am 30. Juli 1929 in Schönebeck/Elbe geboren. 1948 bis 1949 studierte er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Zwischen 1952 und 1954 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentralhauses für Laienkunst in Leipzig. Ab 1956 wirkte er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, 1964 als Dozent, 1972 als Professor und zwischen 1973 und 1976 als Rektor. Werner Tübke war eine der wichtigsten Wegbereiter der Leipziger Schule. Zwischen 1976 und 1987 arbeitete er an dem Panorama zur Frühbürgerlichen Revolution in Bad Frankenhausen. Werner Tübke starb am 27. Mai 2004 in Leipzig.

Die Deutsche Post der DDR gab 1989 anlässlich der Thomas-Müntzer-Ehrung in der DDR vier Sonderbriefmarken mit Darstellungen des Panoramabildes Werner Tübkes in Bad Frankenhausen heraus.

Erfahren Sie mehr zur Geschichte der Stadt Leipzig und ihren Persönlichkeiten auf Briefmarken:

Quelle:
www.wikipedia.de
Horst Riedel: Stadtlexikon Leipzig von A bis Z, PRO LEIPZIG e.V., 2005

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