September 2022

Leipziger Persönlichkeiten – Heinrich Marschner

Heinrich Marschner

Heinrich Marschner

Heinrich August Marschner wurde am 16. August 1795 in Zittau als Sohn eines böhmischen Handwerkers geboren. Marschner studierte in Leipzig zunächst Jura, wandte sich dann aber der Musik zu. Schon früh begann Marschner zu komponieren und wurde von Thomaskantor Johann Gottfried Schicht begleitet.

Im Jahre 1817 wurde Heinrich Marschner Musiklehrer des Grafen Johann Nepomuk Zichy in Preßburg und begann in dieser Zeit, seine ersten Opern zu schreiben. So entstand unter anderem die Oper „Heinrich IV. und D’Aubigné“, welche unter Carl Maria von Weber 1820 in Dresden uraufgeführt wurde.

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Leipziger Persönlichkeiten – Karl Theodor Küstner

Karl Theodor KüstnerKarl Theodor Küstner, ab 1837 von Küstner, wurde am 26. November 1784 in Leipzig geboren. Er besuchte die Thomasschule zu Leipzig, studierte an den Universitäten Leipzig und Göttingen Rechtswissenschaften und nahm nach einer größeren Reise durch Deutschland und Frankreich am Feldzug von 1814 als Husarenoffizier der sächsischen Freiwilligen teil.

Küstners Vorliebe für die dramatische Kunst führte ihn als Intendant zum Theater. Karl Theodor Küstner führte zunächst auf eigene Rechnung die Leitung des Leipziger Stadttheaters, das unter seiner Leitung zu einer der bedeutenden deutschen Bühnen wurde. Er begründete eine Pensionsanstalt für die Mitglieder des Theaters 1819 wurde Küstner Mitglied der Leipziger Freimaurerloge Minerva zu den drei Palmen.

1830 wurde Karl Theodor Küstner als Direktor des Hoftheaters nach Darmstadt berufen. Bereits nach einem Jahr legte er dieses Amt nieder und stand seit 1833 dem Hoftheater in München vor. 1837 wurde Küstner in den bayerischen Adelsstand erhoben.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Kuhnau

Johann Kuhnau

Johann Kuhnau

Johann Kuhnau wurde am 6. April 1660 in Geising im Erzgebirge geboren. Seine Familie stammte aus Böhmen, welches der Großvater wegen der Gegenreformation verlassen musste. Drei Söhne der Familie Kuhnau wurden Musiker – außer Johann waren dies der älteste Sohn Andreas Kuhnau (1657 bis 1721), der als Kantor in Weesenstein, Groitzsch und St. Annaberg tätig war, und Gottfried Kuhnau (1674 bis 1736), der Kantor in Johanngeorgenstadt wurde.

1682 siedelte Kuhnau nach Leipzig über zum Studium der Rechtswissenschaft. Johann Kuhnau bewarb sich um die Organistenstelle an der Thomaskirche, wurde aber zunächst abgelehnt. Die Stele bekam Gottfried Kühnel, nach dessen Tod 1684 entschied sich der Leipziger Stadtrat für Kuhnau. Grund dafür war, dass Kuhnau anlässlich der Rückkehr von Kurfürst Johann Georg III. von Sachsen aus der Schlacht bei Wien gegen die Türken im Herbst 1683 ein mehrchöriges, allegorisches Dramma per musica komponiert und als Freiluftmusik aufgeführt hatte.

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Leipziger Persönlichkeiten – Carl Ferdinand Langhans

Carl Ferdinand Langhans

Carl Ferdinand Langhans

Carl Ferdinand Langhans wurde am 14. Januar 1781 in Breslau geboren. Der Sohn des Architekten Carl Gotthard Langhans wurde, wie sein Vater, Theaterbaumeister.

Ausgebildet wurde Langhans von seinem Vater sowie an der Berliner Bauakademie, u.a. bei Friedrich Gilly. 1797 trat er als Baukondukteur in den Dienst des Berliner Oberhofbauamtes. Carl Ferdinand Langhans reiste nach Italien und war kurzzeitig in Wien am Theater an der Wien tätig. Nach dem Tod seines Vaters 1808 kehrte Langhans nach Breslau zurück und arbeitete als Architekt, entwarf Lampen, Kaffeemaschinen und konstruierte und erprobte eine Frühform des Tretrollers mit zwei Hinterrädern.

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Leipziger Persönlichkeiten – Georg Philipp Telemann

Georg Philipp Telemann

Georg Philipp Telemann

Georg Philipp Telemann wurde am 14. März 1681 in Magdeburg geboren. Bereits im Alter von 13 Jahren begann Telemann zu komponieren, esuchte das Andreanum in Hildesheim und studierte an der Universität Leipzig Jura. Seine Liebe galt aber weiterhin der Musik.

Eine seiner Kompositionen wurde dem Thomanerchor in Leipzig zugespielt und so beauftragte Bürgermeister Franz Conrad Romanus Georg Philipp Telemann, für den Chor zu komponieren, sehr zum Verdruss des Thomaskantors Johann Kuhnau.

Georg Philipp Telemann versammelte musikalische Studenten um sich, gründete 1703 ein Collegium musicum in Leipzig und trat im Haus Markt 1 (heute Nr. 16, nicht erhalten) auf. Telemann erhielt die Stelle eines Musikdirektors an der Neukirche (Matthäikirche) und komponierte für die Leipziger Oper mehrere Stücke. Als Tenor sang er einige Partien selbst. In Leipzig entstanden u.a. die Opern „Der Lachende Democritius“ und „Ferdinand und Isabella“. 1704 wechselte Georg Philipp Telemann an den Sorauer Hof und wurde der zu Lebzeiten berühmteste Komponist des Spätbarocks.

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Leipziger Persönlichkeiten – Wilhelm Furtwängler

Wilhelm Furtwängler

Wilhelm Furtwängler

Gustav Heinrich Ernst Martin Wilhelm Furtwängler wurde am 25. Januar 1886 als Sohn des Professors für Klassische Archäologie Adolf Furtwängler und dessen Frau Adelheid am Nollendorfplatz in Schöneberg (Berlin) geboren.

Seine Jugendzeit verbrachte Furtwängler in München, wo sein Vater an der Universität lehrte. Durch seine frühe Begeisterung für die Musik erhielt er 1899 Privatunterricht und eine Ausbildung zum Pianisten. Bereits im Jahr 1900 führte der Münchner Orchesterverein ein Klavierquartett und eine Ouvertüre von Wilhelm Furtwängler auf.

Furtwänglers erste Engagements führten nach Berlin, über Breslau, Zürich wieder nach München. 1910 wurde er als 3. Kapellmeister nach Straßburg gerufen, ging 1911 nach Lübeck. 1915 wurde Wilhelm Furtwängler Operndirektor in Mannheim, von 1919 bis 1921 war er Chefdirigent des Wiener Tonkünstler-Orchesters und übernahm 1920 übernahm als Nachfolger von Richard Strauss die Konzerte der Berliner Staatsoper.

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Leipziger Persönlichkeiten – Richard Wagner in Leipzig

Richard Wagner

Richard Wagner

Wilhelm Richard Wagner wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig im Gasthof zum roten und weißen Löwen am Brühl als neuntes Kind des Polizeiaktuars Carl Friedrich Wilhelm Wagner und der aus Weißenfels stammenden Bäckerstochter Johanna Rosine Pätz geboren. Am 23. November 1813 starb sein Vater an Typhus, der infolge der Völkerschlacht bei Leipzig in der Stadt grassierte. Wagners Mutter heiratete 1814 den Porträtmaler, Schauspieler und Dichter Ludwig Geyer, der Freund von Carl Friedrich Wagner war.

Noch 1814 zog die Familie nach Dresden, wo Richard 1817 unter dem Namen Richard Geyer eingeschult wurde. 1819 erkrankte der Stiefvater Ludwig Geyer, Richard Wagner wurde zu Pastor Wetzel nach Possendorf bei Dresden in Obhut gegeben, wo er Mozarts Lebensgeschichte kennenlernte. Geyer starb am 30. September 1821 in Dresden.

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Leipziger Persönlichkeiten – Max Burghardt

Max Burghardt

Max Burghardt

Max Burghardt wurde am 27. November 1893 in Wickensdorf bei Schwerin geboren. Nach seiner Ausbildung an der Maria-Moissi-Schauspielschule in Berlin war Max Burghardt an verschiedenen Häusern tätig. 1930 wurde er Mitglied der KPD und war bis zu seiner Verhaftung 1935 illegal tätig. Nach sechsjähriger Haft wurde Max Burghardt zum Kriegsdienst zwangsverpflichtet.

1946/47 war Max Burghardt Intendant des Nordwestdeutschen Rundfunks Köln und 1950 bis 1954 Generalintendant der Städtischen Theater in Leipzig. Während seiner Amtszeit wurde ostdeutsche und osteuropäische Autoren an den Theatern bevorzugt, in der Oper wurden avantgardistische Komponisten ausgegrenzt. 1954 ging Max Burghardt als Intendant an die Staatsoper Berlin.

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Leipziger Persönlichkeiten – Anna Magdalena Bach

Gedenktafel für Anna Magdalena Bach am Thomashaus in Leipzig

Gedenktafel für Anna Magdalena Bach am Thomashaus in Leipzig

Anna Magdalena Bach wurde am 22. September 1701 in Zeitz geboren als Anna Magdalena Wilcke. Sie war die jüngste von vier Töchtern des fürstlichen Hof- und Feldtrompeters zu Sachsen-Weißenfels, Johann Kaspar Wilcke und seiner Ehefrau Elisabeth. Anna Magdalena Wilcke und ihre Schwester Christina erhielten eine fundierte Gesangsausbildung. Spätestens ab 1720 waren beide am Hof in Weißenfels als „Singejungfern“ tätig. Das Talent von Anna Magdalena Wilcke wurde hochgeschätzt. Als neunzehnjährige erhielt sie bei einem gemeinsamen Gastspiel mit ihrem Vater am Hof in Zerbst ein doppelt so hohes Honorar wie ihr Vater.

1721 kam Wilcke als Sopranistin an den Hof von Fürst Leopold von Anhalt-Köthen, wo sie Johann Sebastian Bach kennenlernte. Bach wirkte seit Dezember 1717 als Kapellmeister in Köthen. Als Kammermusikerin erhielt sie das zweithöchste Gehalt nach Bach und ein etwa doppelt so hohes wie der nächste Musiker.

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Tourist-Information Leipzig hat ab 15. Mai 2020 wieder geöffnet

Neue touristische Broschüren bieten viele Anreize, Leipzig und die Region zu erkunden

Universität Leipzig, Neues Augusteum und Paulinum

Universität Leipzig, Neues Augusteum und Paulinum

Die aktuellen Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus hatten den Tourismus weitgehend eingeschränkt. So durften laut den Leitlinien der Bundesregierung vom 16. März 2020 und der Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen vom 19. März 2020 „Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden“.

Das ändert sich ab dem 15. Mai 2020, denn dann dürfen im Freistaat Sachsen Gastronomie- und Tourismusbetriebe unter Einhaltung entsprechender Hygienekonzepte wieder öffnen. Nach der bereits Anfang Mai erfolgten Wiedereröffnung der Museen werden ab dem 15. Mai auch weitere Kulturbereiche geöffnet, darunter Theater, Kinos, Konzerthäuser, Opernhäuser und Freizeit- und Vergnügungsparks. Voraussetzung dafür ist ein genehmigtes Schutz- und Hygienekonzept.

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Leipziger Persönlichkeiten – Kunz Nierade

Opernhaus am Leipziger Augustusplatz

Opernhaus am Leipziger Augustusplatz

Kunz Nierade wurde 1901 in Wohlau (Schlesien) geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Waldenburg und einer Maurerlehre studierte Nierade von Oktober 1921 bis Juli 1925 an der Staatlichen Gewerbeakademie Chemnitz und arbeite danach in Architekturbüros in Chemnitz und Braunschweig.

1931 trat Nierade in die NSDAP ein und zog im April 1932 nach Leipzig, wo er ab September 1933 als Architekt tätig war und Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste wurde. Kunz Nierade plante die Kleinsiedlung Portitz. Von 1941 bis 1944 war Nierade als Projektant im besetzten polnischen Gebiet tätig. Ab Oktober 1944 betreute er in Leipzig die Instandsetzung von kriegsbeschädigten Zivilbauten.

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325 Jahre Gewandhausorchester zu Leipzig

„Wahre Freude ist eine ernste Sache“

Das Gewandhaus zu Leipzig am Augustusplatz

Das Gewandhaus zu Leipzig am Augustusplatz

Man schrieb das Jahr 1743. 16 Leipziger Kaufleute finanzierten 16 Leipziger Musiker, darunter die Stadtpfeifer, die es schon seit 1479 gab, und wussten wohl nicht, dass sie damit den Grundstein für eines der besten Orchester der Welt legten.

Der Gasthof "Zu den drey Schwanen" am Leipziger Brühl

Der Gasthof „Zu den drey Schwanen“ am Leipziger Brühl

Leipziger Concert nannte sich diese erste musikalische Gesellschaft. Zunächst spielte das Leipziger Concert in den Salons der Bürgerhäuser. Diese reichten bald nicht mehr aus. Man suchte und fand ein neues Domizil im Gasthof „Zu den drey Schwanen“ am Brühl. 30 Jahre spielten die Musiker am Brühl, nannten sich nun Großes Concert. Als auch das Gasthaus zu klein wurde, ließ Bürgermeister Carl Wilhelm Müller den Dachboden des Innungshauses der Leipziger Tuchmacher zum Konzertsaal umbauen. 500 Zuschauer fasste das Dach des Gewandhauses. An der Stirnseite des Saales war der Spruch des jüngeren Seneca Res severa est verum gaudium zu lesen (Wahre Freude ist eine ernste Sache), bis heute der Leitspruch des Gewandhausorchesters.

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„Das Ding muss weg“ – 50. Jahrestag der Sprengung der Paulinerkirche zu Leipzig

30. Mai 1968, 09.58 Uhr - der Giebel fällt

30. Mai 1968, 09.58 Uhr – der Giebel fällt

„Das Ding muss weg“ soll Walter Ulbricht gesagt haben, als er eines Tages aus der Leipziger Oper kam und auf die Paulinerkirche schaute. Wenn der mächtigste Mann der DDR sagte, das Ding muss weg, dann kam das Ding auch weg. Am 30. Mai 1968 wurde die Paulinerkirche zu Leipzig gesprengt. Gebilligt von der Stadtverwaltung und dem Großteil der Professoren der Universität.

Heute, 50 Jahre nach der Sprengung der Paulinerkirche steht sie als moderner Schöpfung wieder am alten Platz. Das Paulinum nimmt die Form der alten Paulinerkirche auf, verbindet Geschichte mit Moderne und stellt mit ihren versetzt angeordneten Fenstern auch den Moment der Sprengung dar.

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325 Jahre Oper in Leipzig

Oper Leipzig am Augustusplatz

Oper Leipzig am Augustusplatz

Die Musikstadt Leipzig hat auch eine lange Operntradition. 325 Jahre werden in der Messestadt Opern aufgeführt, an wechselnden Standorten, doch immer mit großem Erfolg.

Am 8. Mai 1693 öffnet Leipzigs erstes Opernhaus seine Pforten. Es stand am Brühl, dort wo heute die Ritterpassage zum Hauptbahnhof führt. Hamburg, Venedig, Leipzig – das dritte bürgerliche Musiktheater in Europa. Man baute wohl sehr schnell und das rächte sich. Baumängel traten auf, das Haus wurde 1729 an das benachbarte St. Georg Waisenhaus angegliedert und bald darauf abgerissen.

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Opernhaus Leipzig (Stadt Leipzig)

Opernhaus Leipzig

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Opernhaus steht in der Innenstadt von Leipzig am Augustusplatz. weiterlesen »

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Opernhaus Chemnitz (Stadt Chemnitz)

Theaterplatz Chemnitz mit König-Albert-Museum, Opernhaus und St.-Petri-Kirche

Chemnitz ist eine kreisfreie Großstadt im Südwesten des Freistaats Sachsen. Chemnitz liegt am gleichnamigen Fluss am Nordrand des Erzgebirges, südöstlich von Leipzig (ca. 86 km) und südwestlich von Dresden (ca. 76 km). weiterlesen »

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Die Leipzig-Elbe-Radroute

Von der Weißen Elster über die Mulde an die Elbe

In der Dahlener Heide

In der Dahlener Heide

Die Leipzig-Elbe Radroute verbindet die drei Flüsse Weiße Elster, Mulde und Elbe im Nordwesten Sachsens. Sie ist Teil der überregionalen Radwegesystems zwischen Weißer Elster, Mulde und Elbe. Die Leipzig-Elbe-Radroute verbindet ab der nicht nur drei Flüsse, sie verbindet auch Städte und Landschaften.

Von Leipzig führt die Leipzig-Elbe-Radroute über Wurzen zum Elberadweg bei Mühlberg. Sie führt durch die Aue der Parthe, durch das Muldetal und die Dahlener Heide in die Aue der Elbe.

Die Leipzig-Elbe-Radroute beginnt in der Innenstadt von Leipzig am Augustusplatz und führt nach Osten durch den Lene-Voigt-Park nach Mölkau und Baalsdorf. In Kleinpösna verlässt die Leipzig-Elbe-Radroute die Stadt Leipzig und verläuft über Albrechtshain und Beucha in die Kleinstadt Brandis.

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1000 Jahre Leipzig – Die Stadtgeschichte auf Briefmarken

1000 Jahre Leipzig – im Jahr 2015 feiert die Messestadt die eintausendste Wiederkehr ihrer Ersterwähnung durch Bischof Thietmar von Merseburg. Die „urbe libzi“ – die Stadt der Linden – hat in ihrer 1000jährigen Geschichte Höhen und Tiefen erlebt. Von der ersten Siedlung, die Slawen um 900 in der sumpfigen Niederung zwischen Pleiße, Weißer Elster und Parthe anlegten bis zur Verleihung des Stadtrechtes im Jahr 1165 durch Markgraf Otto der Reiche von Meißen vergingen mehr als 200 Jahre. Der Aufschwung der Stadt begann im 15. Jahrhundert mit der Gründung der Universität 1409 und der Erhebung zur Reichsmessestadt 1497.

Leipzig war bis zum Ende des 2. Weltkrieges neben London der bedeutendste Platz der europäischen Pelzbranche. Als im Jahr 1825 der Börsenverein der Deutschen Buchhändler in Leipzig gegründet wurde, ist die Stadt bereits eines der Zentren des deutschen Buchhandels und Verlagswesens.

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