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Leipziger Persönlichkeiten – Carl Gotthelf Gerlach
Carl Gotthelf Gerlach wurde am 31. Dezember 1704 in Calbitz geboren. Der Schüler von Johann Sebastian Bach besuchte die Thomasschule zu Leipzig und bekam Unterricht von Thomaskantor Johann Kuhnau. Vermutlich war Gerlach bereits 1723 ein Schüler von Johann Sebastian Bach.Nach dem Schulabschluss assistierte Gerlach Bach als Sänger, Violinist und Cembalist. Er wirkte an der Figuralmusik für die Thomas- und die Nikolaikirche mit und begleitete seinen Lehrer auf Konzerten. 1727 immatrikulierte Carl Gotthelf Gerlach an der Universität Leipzig in Rechtswissenschaften. Im Jahr 1729 wurde Gerlach durch die Unterstützung von Johann Sebastian Bach Organist und Musikdirektor an der Neuen Kirche in Leipzig. Seine kirchenmusikalische Arbeit galt damals als modern für die Zeit.
Gerlach hatte Bach wiederholt vertreten als Leiter des Collegium musicum, war von 1737 bis 1739 interimistischer Leiter des dessen Leiter. 1747 übergab Gerlach seine Aufgaben vorübergehend an Johann Trier. Carl Gotthelf Gerlach wirkte auch als Konzertmeister des „Großen Konzerts“, dem Vorläufer des Gewandhausorchesters.
Carl Gotthelf Gerlach starb am 9. Juli 1761 nach langer Krankheit in Leipzig. Gerlach hinterließ eine Reihe handschriftlicher Musikalien, die in das Eigentum des Musikverlegers Johann Gottlob Immanuel Breitkopf gelangten. Nur zwei seiner eigenen Werken blieben erhalten.
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Quelle: www.wikipedia.de
Bildquelle: www.wikipdeia.de, https://de.wikipedia.org/wiki/Matth%C3%A4ikirche_%28Leipzig%29#/media/Datei:Matth%C3%A4ikirche_Leipzig_1749_Foto_H.-P.Haack.JPG
Autor: Mirko Seidel am 3. Feb. 2026 16:00, Rubrik: Persönlichkeiten, Stadt Leipzig, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,



