Januar 2023

Leipziger Persönlichkeiten – Richard Steche

Richard Steche

Richard Steche

Richard Steche wurde am 17. Februar 1837 in Leipzig geboren. Der Sohn eines Rechtsanwalts und dessen Ehefrau, der Sängerin Lidy Steche legte 1856 an der Leipziger Thomasschule das Abitur ab und begann ein Studium an der Baugewerkenschule Dresden.

1859 bis 1861 studierte Steche Architektur an der Berliner Bauakademie und machte dann seine ersten praktischen Erfahrungen in den Ateliers von Heinrich Strack und Richard Lucae.

1863 fand Richard Steche eine Anstellung als Architekt bei der Mecklenburgischen Friedrich-Franz-Eisenbahn und plante die Bahnhofsneubauten in Oertzenhof und Neubrandenburg sowie 1864 die Umbauten der historischen Dorfkirchen von Lübbersdorf und Sadelkow. weiterlesen »

Leipziger Persönlichkeiten – Rudolf Lavant

Rudolf Lavant

Rudolf Lavant

Rudolf Lavant, eigentlich Richard Carl Cramer, wurde am 30. November 1844 in Leipzig geboren. Nach dem Besuch der Städtischen Realschule zu Leipzig, wurde Lavant zunächst Handelsgehilfe in Leipzig. Am Preußisch-Österreichischen Krieg 1866 nahm er als Kaiserjäger freiwillig auf österreichischer Seite teil. Nach dem Krieg arbeitete Lavant als Buchhalter, schließlich als Prokurist, bei der Firma Dürbig & Co., einer Garnhandlung in Leipzig. Rudolf Lavant lernte die Gabelsberger Stenografie und war Autor der Zeitschrift „Illustrierte Zeitung für Gabelsberger’sche Stenografen“. Rudolf Lavant widmete sich auch dem Studium von Fremdsprachen. weiterlesen »

Leipziger Persönlichkeiten – Albrecht Kurzwelly

Albrecht Kurzwelly

Albrecht Kurzwelly

Albrecht Alexander August Kurzwelly wurde am 20. Januar 1868 in Leipzig geboren. Er besuchte von 1878 bis 1888 die Thomasschule zu Leipzig und studierte ab 1888 zunächst Theologie, ab 1889 Philosophie und Kunstgeschichte an den Universitäten Leipzig und München.

Unter Melchior zur Straßen und dessen Nachfolger Richard Graul war Kurzwelly von 1895 bis 1904 Assistent und von 1904 bis 1909 stellvertretender Direktor am Kunstgewerbemuseum Leipzig und erwarb sich große Verdienste um die Erforschung der heimischen Kunstgeschichte. Albrecht Kurzwelly beschäftigte sich intensiv mit dem Leben und Werk Leipziger Maler und Illustratoren sowie mit der Entstehungsgeschichte Leipziger Bauwerke und leistete einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung der Geschichte des Altthüringer Porzellans. Kurzwelly schrieb Beiträge für das Allgemeine Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart und publizierte regelmäßig Aufsätze in kunstwissenschaftlichen Fachzeitschriften. Von 1895 bis 1915 war Albrecht Kurzwelly auch Dozent für Kunstgeschichte an der Königlichen Akademie für graphische Künste und Kunstgewerbe in Leipzig. weiterlesen »

Leipziger Persönlichkeiten – Rudolph Wirsing

Rudolph Wirsing

Rudolph Wirsing

Rudolph Bernhard Wirsing wurde am 20. Oktober 1808 in Dresden geboren. Sein Vater war Dresdner Hofarchivar und schickte seinen Sohn auf die renommierte Schule Kloster Donndorf. Danach begann Rudolph Wirsing ein Jura-Studium an der Universität Leipzig, das er aber bald abbrach. Der Vater verwehrte ihm den gewünschten Eintritt ins Militär und Wirsing wandte sich dem Theater zu. Bei Christian August Pohlenz studierte er in Leipzig Gesang.

Von 1832 bis 1837 trat Rudolph Wirsing als Bariton im Kärntnertor-Theater in Wien auf, es folgten Engagements in Breslau, Lübeck und Aachen. 1839 ließ sich Wirsing als Gesangslehrer in Magdeburg nieder und gründete 1840 eine Gesangsakademie. 1842 wurde er Musikdirektor am Magdeburger Stadttheater und 1845 zusätzlich Direktor des Hauses. In dieser Zeit wurde hier Albert Lortzings Oper Undine uraufgeführt.

Altes Theater Leipzig

Altes Theater Leipzig

Zum 1. Januar 1849 folgte Rudolph Wirsing einem Ruf ans Stadttheater Leipzig, dessen Direktor er bis 1864 blieb. Unter seiner Direktion erlebte das Theater eine Glanzzeit. Wirsing ließ als einer der ersten Intendanten Deutschlands Richard Wagners frühe Opern Tannhäuser und Lohengrin aufführen, 1849 brachte er Albert Lortzings letzte abendfüllende Oper „Rolands Knappen“ zur Uraufführung sowie 1850 Genoveva von Robert Schumann. An der Sprechbühne nahm sich Rudolph Wirsing der Werke von Karl Gutzkow und Charlotte Birch-Pfeiffer an. 1853 richtete Wirsing in Gerhards Garten in Leipzig das Sommertheater Tivoli ein, das bis 1859 bestand.

1860 erschien Wirsings Buch „Das deutsche Theater …“, in welchem er den Zustand des Theaters in Deutschland analysierte, Vorschläge zu einer gründlichen Reform des deutschen Theaters machte und zuletzt Andeutungen zu einer zweckmäßigen Bühnenleitung vorbrachte.

1864 ging Rudolph Wirsing ans Königlich Deutsche Landestheater in Prag und wechselte 1876 ohne Kenntnisse der Landessprache für ein Jahr als künstlerischer Leiter zum tschechischen Nationaltheater. Die für 1878 bestätigte Leitung des Stadttheaters Breslau konnte Wirsing nicht antreten, da er nach längerer Krankheit am 9. Oktober 1878 in seiner Villa in Prag starb.

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Bildquelle: Von A. Weger – Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Inv. Nr. MT/3513/2000, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=111472560;
Von Autor/-in unbekannt – kolorierte Photographie von 1906, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8947712

Leipziger Persönlichkeiten – August Ferdinand Möbius

August Ferdinand Möbius

August Ferdinand Möbius

August Ferdinand Möbius wurde am 17. November 1790 in Pforta geboren. Sein Vater starb bereits drei Jahre nach seiner Geburt, seine Mutter Johanne Katharine Christiane Keil war eine Nachfahrin von Martin Luther.

August Ferdinand Möbius besuchte die Landesschule Pforta und studierte zunächst Rechtswissenschaften, bevor er sich 1809 dem Studium der Mathematik an der Universität Leipzig zuwandte. Im Jahr 1815 habilitierte sich Möbius mit astronomischen Arbeiten. 1816 wurde August Ferdinand Möbius auf Empfehlung von Carl Friedrich Gauß zum außerordentlichen Professor und Observator der Leipziger Sternwarte berufen und 1848 zu deren Direktor ernannt.

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Leipziger Persönlichkeiten – Friedrich Bosse

Friedrich Bosse

Friedrich Bosse

Heinrich Christoph Friedrich Bosse wurde am 14. Januar 1848 in Hessen als Sohn eines Stellmachers geboren. Er besuchte die Baugewerkschule in Holzminden und erlernte dann das Malerhandwerk. 1874 ließ sich Bosse als Malermeister in Leipzig nieder. Über den 1865 von August Bebel gegründeten Leipziger Arbeiterbildungsverein kam Friedrich Bosse zur SPD.

Der Leipziger Arbeiterbildungsverein wurde nach dem Erlass des Bismarckschen Ausnahmegesetzes gegen die Sozialdemokratie Ende 1878 als einer der ersten Arbeitervereine verboten und aufgelöst. 1879 wurde ein neuer sozialdemokratischer Verein gegründet, der sich als unpolitischer „Fortbildungsverein für Arbeiter“ tarnte. Friedrich Bosse wurde zunächst zum zweiten Vorsitzenden gewählt. 1881 wurde der Belagerungszustand über Leipzig verhängt und viele Sozialdemokraten ausgewiesen. Friedrich übernahm das Amt des ersten Vorsitzenden.

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Leipziger Persönlichkeiten – Hedwig von Eberstein

Clara Hedwig Freiin von Eberstein auf und zu Schönefeld

Clara Hedwig Freiin von Eberstein auf und zu Schönefeld

Clara Hedwig von Eberstein wurde am 2. November 1817 in Schönefeld geboren. Die Tochter des königlich großbritannischen Kapitäns der Armee Franz Botho Freiherr von Eberstein wurde als Kind mit einem Streckbett gegen eine kleine Rückgratverkrümmung behandelt, die aber nicht beseitigt werden konnte.

Hedwig von Eberstein blieb unverheiratet und folgte ihrer Leidenschaft, dem Reisen. Von allen Erdteilen brachte Hedwig von Eberstein natur- und völkerkundliche Gegenstände mit und schenkte einige schon zu Lebzeiten Leipziger Museen. 1849 wurde von Eberstein Alleinerbin des Rittergutes Schönefeld. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern setzte sie für die Bewirtschaftung des Guts keine Inspektoren ein, sondern ab 1851 Pächter und ließ sich von fachkundigen Beratern unterstützen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Adolf Böttger

Adolf Böttger

Adolf Böttger

Adolf Böttger wurde am 21. Mai 1815 in Leipzig geboren. Er besuchte die Thomasschule in Leipzig, anschließend die Universität, ohne sich einer bestimmten Disziplin zu widmen. Angezogen von den neueren Sprachen wurde Böttger zu einem gefeierten Übersetzer. Adolf Böttger übersetzte die Werke von Lord Byron, Pope, Goldsmiths, Miltons, Ossians, Longfellows „Hiawatha“, sowie einzelne Dramen Shakespeares.

Als selbständiger Dichter trat Adolf Böttger zuerst 1846 in den „Gedichten“ auf, deren melodische Form anziehend wirkt. Mit besonderer Vorliebe wendete sich Böttger der poetischen Erzählung zu.

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Leipziger Persönlichkeiten – Julius Klinkhardt

Julius Klinkhardt

Julius Klinkhardt

Friedrich Julius Klinkhardt wurde am 24. Juli 1810 in Leipzig geboren. Der Sohn eines Schuhmachermeisters gründete nach seiner Lehrzeit als Buchhändler ein Sortimentsgeschäft. Bereits als 24-Jähriger eröffnete Klinkhardt 1834 durch die Übernahme der J. Sührings Verlags-Expedition ein eigenes Verlagsgeschäft unter seinem Namen.

Julius Klinkhardt konzentrierte sich auf die Pädagogik. Es entstanden Bücher für die Volksschule und später auch Unterrichtswerke für das mittlere und höhere Schulwesen. Ab 1848 erschien bei Julius Klinkhardt die vierbändige Lese- und Schreibfibel „Lebensbilder“, die eine besondere Verbreitung erfuhr. 1849 gründete Julius Klinkhardt die „Allgemeine deutsche Lehrerzeitung“, zu der 1858 die „Sächsische Schulzeitung“ kam. Ab 1876 gab Klinkhardt die „Schule der Pädagogik“ von Friedrich Dittes heraus.

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Leipziger Persönlichkeiten – August Wilhelm Kanne

Müller-Denkmal Leipzig

Müller-Denkmal Leipzig

August Wilhelm Kanne wurde am 17. August 1784 in Leipzig geboren. Nach dem Tod des ersten Baudirektors der Stadt Leipzig, Johann Carl Friedrich Dauthe, trat Kanne im Alter von 32 Jahren dessen Nachfolge an.

August Wilhelm Kanne schuf den temporären Triumphbogen zum Regierungsjubiläum von König Friedrich August I. von Sachsen 1818 auf dem Leipziger Markt. 1819 setzte Kanne das von Johann Friedrich August Tischbein entworfene Denkmal für den Bürgermeister Carl Wilhelm Müller um.

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Leipziger Persönlichkeiten – Ilse Decho

Teekanne aus Jenaer Glas von Ilse Decho

Teekanne aus Jenaer Glas von Ilse Decho

Ilse Decho wurde am 9. Dezember 1915 in Leipzig als Helene Ilse Schmidt geboren. Sie absolvierte eine kaufmännische Ausbildung, besuchte die Abendschule der Akademie für grafische Künste und Buchgewerbe und studierte 1947 bis 1949 an der Kunstgewerbeschule Leipzig. Bis 1966 arbeitete Ilse Decho als freischaffende Kunsthandwerkerin und Formgestalterin in Leipzig.

Bis zur ihrer Emeritierung 1975 war sie als Dozentin für Glasgestaltung, später als Professorin an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein in Halle/Saale tätig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Adolph Wagner

Adolph Wagner

Adolph Wagner

Gottlob Heinrich Adolph Wagner, Pseudonym Ralph Nym, wurde am 14. November 1774 in Leipzig geboren. Sein älterer Bruder Carl Friedrich Wagner war der Vater des Komponisten Richard Wagner. Wagner besuchte bis 1792 die Thomasschule in Leipzig und studierte anschließend an der Universität Leipzig Theologie und Philosophie. 1798 ging Adolph Wagner an die Universität Jena, um Vorlesungen bei Johann Gottlieb Fichte zu hören. In Jena lernte Wagner Friedrich Schiller und Ludwig Tieck kennen.

Zurückgekehrt nach Leipzig war Adolph Wagner mittellos und arbeitete als Privatgelehrter und freier Schriftsteller. Sein erstes größeres Werk waren Anfang des 19. Jahrhunderts sechs Bände über das Leben von Reformatoren. Wagner beherrschte mindestens acht Sprachen und übersetzte unter anderem Werke von Lord Byron, Walter Scott, Carlo Gozzi und Sophokles. Als Herausgeber befasste er sich mit den Schriften von Giordano Bruno, Dante Alighieri, Francesco Petrarca, Robert Burns und Johann Gottfried Seume.

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Leipziger Persönlichkeiten – Georg Christoph Biller

Villa Thomana Leipzig

Villa Thomana Leipzig

Georg Christoph Biller wurde am 20. September 1955 in Nebra (Unstrut) als Sohn eines Pfarrers geboren. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt Biller von 1965 bis 1974 als Thomaner unter Erhard Mauersberger und Hans-Joachim Rotzsch. Nach dem Abitur 1974 an der Thomasschule zu Leipzig studierte Georg Christoph Biller von 1976 bis 1981 Orchesterdirigieren u.a. bei Kurt Masur sowie Gesang an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. 1976 gründete Biller das Leipziger Vocalensemble.

Von 1980 bis 1991 leitete Georg Christoph Biller den Gewandhauschor Leipzig und lehrte als Dozent für Chorleitung an der Kirchenmusikschule Halle/Saale. Von 1990 bis 1992 war Georg Christoph Biller interimistischer Kantor an der Stadtkirche Naunhof.

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Schule am Palmengarten Lindenau (ehem. Max-Klinger-Schule, Stadt Leipzig)

Schule am Palmengarten Lindenau

Lindenau ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Lindenau liegt im westlichen Stadtgebiet von Leipzig an der Weißen Elster, ca. 5 km vom Zentrum Leipzigs entfernt.
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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Ernst Kregel von Sternbach

Johann Ernst Kregel von Sternbach

Johann Ernst Kregel von Sternbach

Johann Ernst Kregel von Sternbach wurde am 13. August 1652 in Magdeburg geboren. Der Sohn des Magdeburger Bürgers Nikolaus Kregel war durch den Wollgroßhandel in Leipzig zu Reichtum gekommen. 1690 kaufte er das Gut Abtnaundorf und wurde hier Erb-, Lehn- und Gerichtsherr.

Am Neumarkt in Leipzig erbaute Kregel von Sternbach von 1695 bis 1697 sein Haus „Zur Großen Feuerkugel“ von Grund neu auf. Später kaufte er die rückseitig angrenzenden Grundstücke in der Universitätsstraße und schuf nach deren Neuaufbau einen der ersten Leipziger Durchgangshöfe.

Am 22. August 1697 wurde Johann Ernst Kregel von Sternbach durch Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen mit dem Prädikat „Edler Herr von Sternbach“ in den Reichsadelsstand erhoben.

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Leipziger Persönlichkeiten – Ernst Innozenz Hauschild

Ernst Innozenz Hauschild

Ernst Innozenz Hauschild

Ernst Innozenz Hauschild wurde am 1. November 1808 in Dresden geboren. Hauschild besuchte die Friedrich-August-Bürgerschule und die Kreuzschule in Dresden sowie die Fürstenschule St. Afra in Meißen. 1826 begann Hauschild sein Studium der Philologie, Philosophie und Theologie an der Universität Leipzig.

Seine erste Anstellung bekam Ernst Hauschild 1830 als Lehrer an der privaten Erziehungsanstalt im Landgut Amalienburg in Kössern bei Grimma. Von 1837 bis 1849 unterrichtete Hauschild in Leipzig an der 1. Bürgerschule auf der Moritzbastei sowie an der Nikolaischule.

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Leipziger Persönlichkeiten – Susanna Eger

Susanna Eger: Leipziger Koch-Buch, Jacob Schuster, Leipzig 1745 (Titelblatt und Frontispiz)

Susanna Eger: Leipziger Koch-Buch, Jacob Schuster, Leipzig 1745 (Titelblatt und Frontispiz)

Susanna Eger, auch als Egerin bekannt, wurde 1640 als Tochter des Krämermeisters Carl Günther Born geboren. 1657 heiratete sie den Handelsmann Johann Jacob Eger. Susanne Eger hatte einen ausgeprägten Repräsentationssinn, besonders Fremden gegenüber, der dem ansonsten sparsamen Familienleben von Susanna Eger entgegen stand.

Egers Leipziger Barockküche gestaltete sich von einfachen preiswerten Speisen bis hin zu ausgeklügelten und aufwendigen Rezepten, die aber immer zugleich die Wirtschaftlichkeit in der Küche beachteten. Der frühe Tod ihres Mannes zwang Susanna Eger als alleinerziehende Mutter zum Verdienst des Lebensunterhaltes. Sie wurde Existenzgründerin, kochte nun für Leipziger Bürgerhäuser und entwickelte sich zu einer bekannten Berufsköchin.

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Leipziger Persönlichkeiten – Georg Heinrich Bose

Georg Heinrich Bose

Georg Heinrich Bose

Georg Heinrich Bose wurde am 11. Juni 1682 in Leipzig geboren. Der zweite Sohn des Leipziger Handels- und Ratsherrn Caspar Bose betrieb zusammen mit seinem Bruder Caspar Bose d.J. die von ihrem Großvater Johann Ernst Bose gegründete kurfürstlich privilegierte Silberwaren-Manufaktur, in der Gold- und Silberdraht hergestellt wurde.

1710 kaufte Georg Heinrich Bose am Thomaskirchhof ein Haus, das er im barocken Stil umbauen und mit den Bequemlichkeiten der Zeit ausstatten ließ. Das Haus stand neben der Thomasschule, in der ab 1723 Johann Sebastian Bach mit seiner Familie lebte. Beide Familien wurden gute Nachbarn, und Bach weilte häufig im Boseschen Haus.

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Leipziger Persönlichkeiten – Christian Wilhelm Küstner

Christian Wilhelm Küstner

Christian Wilhelm Küstner

Christian Wilhelm Küstner wurde am 13. Februar 1721 in Leipzig geboren. Der Sohn des Leipziger Bürgermeisters Gottfried Wilhelm Küstner bekam Unterricht bei Privatlehrern, besuchte die Leipziger Thomasschule und studierte an der Georg-August-Universität Göttingen. Küstner kehrte nach Leipzig zurück und studierte Mathematik, Philosophie und Geschichte.

Seine juristische Ausbildung bekam Küstner an der Universität Wittenberg und wurde 1744 an der Universität Leipzig zum Doktor beider Rechte promoviert.

1747 wurde Christian Wilhelm Küstner in den Rat der Stadt Leipzig gewählt, wurde 1755 Stadtrichter, 1760 Ratssyndicus, 1763 Baumeister und 1765 stellvertretender Bürgermeister.
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Leipziger Persönlichkeiten – Sigismund Finckelthaus

Sigismund Finckelthaus

Sigismund Finckelthaus

Sigismund Finckelthaus wurde am 20. Dezember 1579 in Leipzig geboren. Der Sohn des Leipziger Ratsherrn, Bürgermeisters und Juristen Lorenz Finckelthaus besuchte die Nikolaischule in Leipzig und begann 1596 ein Studium der Philosophie und Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig. 1597 wechselte Finckelthaus an die Universität Jena und kehrte nach Leipzig zurück.

1606 machte Sigismund Finckelthaus eine literarische Gelehrtenreise, die ihn nach Speyer, Heidelberg, Straßburg, Baselnach Nürnberg, Regensburg, Augsburg, Padua, Siena, Bologna, Venedig, Florenz und Rom führte. 1607 wurde Finckelthaus Magister der Philosophie, 1608 Lizentiat der Rechtswissenschaften und promovierte am 1609 zum Doktor der Rechte. Sigismund Finckelthaus hielt Vorlesungen an der Universität und betätigte sich als Anwalt.

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Leipziger Persönlichkeiten – Anton Käppler

Altes Messegelände Leipzig, Sowjetischer Pavillon

Altes Messegelände Leipzig, Sowjetischer Pavillon

Anton Käppler wurde am 13. Oktober 1856 in Pegenau geboren. Er studierte an der Baugewerkschule Dresden und an der Technischen Hochschule Dresden. Köppler ließ sich 1880 in Leipzig nieder und arbeitete zeitweise mit Georg Weidenbach zusammen. Anton Käppler bis 1918 fast 20 Jahre der Leipziger Stadtverordnetenversammlung an.

Anton Käppler war Mitglied des Vereins Leipziger Architekten, des Bundes Deutscher Architekten (BDA), des Leipziger Künstlervereins und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft. Zu den Bauten, die Anton Käppler zusammen mit Georg Weidenbach von 1886 bis ca. 1890 schuf, gehören:

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Leipziger Persönlichkeiten – Julius Vahlteich

Julius Vahlteich

Julius Vahlteich

Carl Julius Vahlteich wurde am 30. Dezember 1839 in Leipzig geboren. Der Sohn eines Schuhmachermeisters und besuchte bis 1853 die Ratsfreischule in Leipzig, machte anschließend eine Ausbildung bei seinem Vater und ging danach auf Wanderschaft in Deutschland. 1861 bis 1863 arbeitete Vahlteich als selbstständiger Schuhmachermeister in Leipzig, war seit 1861 Mitglied eines Arbeiterbildungsvereins und 1862 Mitbegründer des Arbeitervereins Vorwärts. 1862 war Julius Vahlteich neben Friedrich Wilhelm Fritzsche Vorsitzender des Zentralkomitees zur Vorbereitung eines allgemeinen deutschen Arbeitertages.

Julius Vahlteich war Mitunterzeichner eines Schreibens an Ferdinand Lassalle, mit dem Lasalle gebeten wurde, eine Führungsrolle in der Arbeiterbewegung zu übernehmen. Aus dieser Initiative entstand der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (ADAV), zu dessen Gründungsmitgliedern Vahlteich zählte.
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Leipziger Persönlichkeiten – Gunter Böhnke

Gunter Böhnke wurde am 1. September 1943 in Dresden geboren. Im Alter von fünf Jahren spielte Böhnke den vierten Zwerg im Märchen Schneewittchen, bekam mit 13 Jahren eine kleine Sprechrolle im „Leben des Galilei“ am Staatstheater Dresden und wirkte bis zum Alter von 21 Jahren als Komparse und auch bei kleinen Kabarett-Auftritten mit.

Nach seinem Abitur 1962 arbeitete Gunter Böhnke als Chemiehilfsarbeiter im Arzneimittelwerk Dresden. Zwei Bewerbungsversuche an Schauspielschulen scheiterten. 1963 ging Gunter Böhnke nach Leipzig und studierte bis 1968 an der Universität Leipzig Anglistik, Germanistik und Pädagogik. Das Angebot, als Lehrer an der Leipziger Kinder- und Jugendsportschule zu arbeiten, nahm er nicht an.
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Leipziger Persönlichkeiten – Ferdinand Lasalle

Ferdinand Lasalle

Ferdinand Lasalle

Ferdinand Lassalle wurde am 11. April 1825 in Breslau als Ferdinand Johann Gottlieb Lassal geboren. Lassalle war Sohn eines wohlhabenden jüdischen Seidenhändlers. Schon als 12-Jähriger forderte er einen Nebenbuhler um die Gunst eines 14-jährigen Mädchens schriftlich zu einem Duell, dasselbe Verhalten führte 27 Jahre später zu seinem Tod. Mit 15 Jahren beschrieb Ferdinand Lasalle Deutschland in seinem Tagebuch als einen „großen Kerker mit Menschen, deren Rechte von Tyrannen mit Füßen getreten werden“.

Ferdinand Lasalle besuchte von 1835 bis 1840 das Maria-Magdalenen-Gymnasium in Breslau und kam 1840 auf die Handelsschule in Leipzig. Lassalle verließ die Handelsschule vorzeitig, weil es ihm nicht genügte, sein Leben einzig und allein dem Handel zu widmen. Er beschloss, Schriftsteller zu werden und sich für die Freiheit und Rechte der Menschen und der Völker einzusetzen.

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Erich-Zeigner-Schule Plagwitz (ehem. V. Höhere Bürgerschule, Stadt Leipzig)

Erich-Zeigner-Schule Plagwitz

Plagwitz ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Plagwitz liegt im westlichen Stadtgebiet von Leipzig an der Weißen Elster, ca. 5 km vom Zentrum Leipzigs entfernt.
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Leipziger Persönlichkeiten – Victor von Prendel

Victor von Prendel

Victor von Prendel

Victor Anton Franz von Prendel wurde 1766 in Salurn, heute Südtirol, geboren. Der Sohn aus einem alten Tiroler Adelsgeschlecht verwendete seinen Adelstitel selbst nie. Seine schulische Ausbildung erhielt von Prendel in einem Kloster des Benediktiner-Ordens, dort lernte er Latein, Italienisch, Französisch und Ungarisch und sprach später auch Russisch, Polnisch und Englisch.

Mit 15 Jahren verließ Victor von Prendel die Klosterschule und begann eine Tätigkeit in einem Bankhaus in Venedig. Prendel wurde schon bald als Geschäftsagent durch ganz Europa geschickt. Eine Karriere durch Einheirat in die Bank schlug er aber aus, da sein Sinn auf einer militärischen Laufbahn stand.

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Leipziger Persönlichkeiten – Otto Wittenberg

Otto Wittenberg

Otto Wittenberg

Carl Otto Wittenberg wurde am 15. März 1834 in Caputh geboren. Nach dem Besuch der höheren Bürgerschule in Potsdam begann Wittenberg seine Lehre zunächst bei seinem Vater in der königlich-preußischen Landesbaumschule in Alt-Geltow und setzte diese in der Gärtnerei des Parks Sanssouci fort. Gartendirektor Peter Joseph Lenné wurde auf ihn aufmerksam, und Otto Wittenberg bekam nach der Lehre die Leitung eines Teils der Landesbaumschule übertragen.

Am 1. Oktober 1857 trat Otto Wittenberg eine Anstellung als Techniker bei der Stadt Leipzig an und kümmerte sich zunächst um die Pflege der von Lenné gestalteten Anlagen des Schillerparks. 1858 wurde Otto Wittenberg Ratsgärtner von Leipzig.

Wittenbergs erstes Projekt in Leipzig war die Anlage des Johannaparks nach Plänen von Peter Joseph Lenné, die er überarbeitete. Wittenberg ist es zu verdanken, dass die sich anschließenden Wiesenflächen frei von Bebauung blieben und später in Parkanlagen, den heutigen Clara-Zetkin-Park, verwandelt werden konnten. weiterlesen »

Leipziger Persönlichkeiten – Felix Bloch

Felix Bloch

Felix Bloch

Felix Bloch wurde am 23. Oktober 1905 in Zürich geboren. Nach dem Besuch der Stadtschule in Zürich und der Matura an der Kantonsschule Rämibühl begann Felix Bloch ein Maschinenbaustudium an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Sein Lehrer, der Chemiker Peter Debye, wechselte an die Universität Leipzig und Bloch folgte ihm 1927.

Felix Bloch setzte sein Studium in Leipzig u.a. bei Werner Heisenberg fort. Seine Doktorarbeit behandelte das Verhalten von Elektronen in Kristallgittern und war der Ausgangspunkt für sein Lebenswerk – die quantenmechanische Behandlung der Festkörperphysik, zu deren Grundlagen er vieles beitrug, wie das Bändermodell der Elektronen in Festkörpern und die Bloch-Funktion. Bloch war 1928 der erste Doktorand von Werner Heisenberg und kehrte für ein Jahr an die ETH Zürich zurück.

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Leipziger Persönlichkeiten – Kurfürst Moritz von Sachsen

Kurfürst Moritz von Sachsen

Kurfürst Moritz von Sachsen

Moritz von Sachsen wurde am 21. März 1521 in Freiberg als Sohn des späteren Herzogs von Sachsen, Heinrich der Fromme, und dessen Frau Katharina von Mecklenburg geboren.
1532 kam Moritz an den Hof seines Taufpaten Albrecht, Kardinal und Erzbischof von Magdeburg und Mainz, wo er das sinnenfrohe Leben des Kardinals kennenlernte. So übernahm sein Onkel, Herzog Georg der Bärtige die weitere Ausbildung.

1536 trat Moritz’ Vater Heinrich der Fromme zum Protestantismus über und Moritz wurde von dem Rochlitzer Pfarrer Martin Oberdörffer erzogen. Im August 1541 starb Herzog Heinrich der Fromme von Sachsen und Moritz wurde Herzog im albertinischen Sachsen. Er nahm an den Feldzügen von Kaiser Karl V. gegen die Türken und Franzosen teil, konfiszierte aber andererseits katholisches Kirchengut und eignete sich so großen Besitz an.

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Leipziger Persönlichkeiten – Friedrich Naumann

Friedrich Naumann

Friedrich Naumann

Joseph Friedrich Naumann wurde am 25. März 1860 in Störmthal als Sohn des Störmthaler Pfarrers Friedrich Hugo Naumann und seiner Frau Agathe Marie geboren.

Naumann besuchte die Nikolaischule in Leipzig, die Fürstenschule in Meißen und studierte danach evangelische Theologie in Leipzig und Erlangen. 1881 beteiligte sich Friedrich Naumann maßgeblich an der Gründung des Verbandes der Vereine Deutscher Studenten, auch „Kyffhäuser-Verband“ genannt, aus dem er 1906 wieder austrat.

Ab 1883 arbeitete Naumann am Rauhen Haus in Hamburg, war seit 1886 Pfarrer in Langenberg bei Glauchau, ab 1890 tätig in der Inneren Mission in Frankfurt am Main. 1896 gründete Friedrich Naumann den Nationalsozialen Verein.

Friedrich Naumann starb am 24. August 1919 in Travemünde. Die Friedrich-Naumann-Straße in Wahren wurde nach ihm benannt.

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Bildquelle: Von Autor/-in unbekannt – Friedrich-Naumann-Stiftung, Archiv des Liberalismus, Audovisuelle Medien, F3-240, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17528393

Leipziger Persönlichkeiten – Max Pommer

Max Pommer

Max Pommer

Max Pommer wurde am 4. April 1847 in Chemnitz geboren. Der Sohn eines Kaufmanns und einer Gastwirtstochter begann eine Ausbildung zum Zimmermann und besuchte während der Wintermonate die Baugewerbeschule. 1864 ging Pommer nach Hannover ins Atelier des Baurats Conrad Wilhelm Hase und studierte dort an der Polytechnischen Schule. 1868 trat Max Pommer in Duisburg eine Stellung als Bauzeichner an und leitete 1869 in Paderborn den Wiederaufbau der Abdinghofkirche.

Von 1871 bis 1879 arbeitete Max Pommer bei dem Leipziger Architekten Gustav Müller. 1873 erhielt Max Pommer den Auftrag, die Ausführung und Bauleitung für eine von Gustav Müller entworfene Villa für den Verleger und Inhaber des Bibliographischen Institutes, Herrmann Julius Meyer, zu übernehmen. Max Pommer und Herrmann Julius Meyer lernten sich kennen und schätzen, Meyer wurde Pommers väterlicher Freund, maßgeblicher Auftraggeber und Geschäftspartner.

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Leipziger Persönlichkeiten – Anna Kuhnow

Anna Kuhnow

Anna Kuhnow

Anna Marie Kuhnow wurde am 27. September 1859 in Drossen geboren. Sie besuchte Schulen in Drossen und in Frankfurt an der Oder, danach das Lehrerinnen-Seminar in Frankfurt an der Oder und arbeitete danach als Lehrerin. Zum Studium der Medizin ging Anna Kuhnow nach Zürich, wo sie zunächst das Abitur bestehen musste. 1888 bestand Kuhnow das medizinische Staatsexamen und wurde promoviert. Anna Kuhnow ging nach New York und arbeitete als Assistentin und zu gleicher Zeit als Lehrerin.

Anna Kuhnow kehrte nach Leipzig zurück, praktizierte von 1890 bis 1898 als Ärztin für Frauenkrankheiten und konnte als erste deutsche Ärztin offizielle ihren Doktortitel führen. Anschließend arbeitete Kuhnow bis 1900 als Kassenärztin und Ärztin für Lebensversicherungsgesellschaften. 1900 ging sie nach Berlin, wo sie wiederum eine Praxis betrieb und als Belegärztin in einer Privatklinik weiblicher Ärzte arbeitete.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johannes Praetorius

Johannes Praetorius

Johannes Praetorius

Johannes Praetorius, genannt Praetorius Zetlingensis, wirklicher Name Hans Schultze, wurde am 22. Oktober 1630 in Zethlingen/Altmark geboren. Er besuchte die Schule in Salzwedel, später das Gymnasium in Halle (Saale) und kam an die Universität Leipzig zum Studium der Naturwissenschaften. Praetorius blieb bis zu seinem Tod im Paulinum und durchforschte die bis dahin großenteils noch ungehobenen Schätze der Bibliothek.

Johannes Praetorius hielt gelegentlich Vorlesungen, verbrachte aber den größten Teil seiner Zeit in emsiger schriftstellerischer Tätigkeit, vornehmlich als Kompilator von Märchen und kuriosen Legenden. Insgesamt veröffentlichte er mehr als 50 Bücher. Für die Nachwelt wurde er unvergesslich vor allem durch seine Sammlung der Rübezahl-Sagen.

Johannes Praetorius starb am 25.10.1669 oder 1680 in Leipzig. Die Brüder Grimm stützten sich für ihre Deutschen Sagen auf die Sammlung von Sagen von Johannes Praetorius.

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Bildquelle: Von Johann Baptist Paravicinus – Bildarchiv Austria, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=69500483

Leipziger Persönlichkeiten – Johann Pfeffinger

Johann Pfeffinger

Johann Pfeffinger

Johann Pfeffinger, auch Johannes Pfeffinger, wurde am 27. Dezember 1493 in Wasserburg am Inn geboren. Nach dem Besuch der Lateinschule in Annaberg (Amberg) 1499 wurde Pfeffinger 1515 zum Laien und 1518 zum Subdiakon in Salzburg geweiht, im Frühjahr 1518 erhielt er die Priesterweihe. Pfeffinger war Prediger in Reichenhall, Saalfelden und 1521 Stiftsprediger in Passau.

1523 geriet Johann Pfeffinger in den Verdacht der Ketzerei wegen Sympathien zur Lehre von Martin Luther und floh nach Wittenberg. Von 1527 bis 1530 betreute Pfeffinger seine erste Pfarrstelle als evangelischer Prediger in Sonnewalde, wurde vom Bischof von Meißen vertrieben und übernahm noch 1530 die Predigerstelle am kurfürstlichen Kloster Eicha bei Naunhof. Johann Pfeffinger wurde danach 1532 Pfarrer in Belgern und nahm an der Einführung der Reformation in Leipzig 1539 teil.

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Leipziger Persönlichkeiten – Christian August Pohlenz

Christian August Pohlenz

Christian August Pohlenz

Christian August Pohlenz wurde am 3. Juli 1790 in Sallgast in der Niederlausitz geboren. Pohlenz besuchte die Kreuzschule in Dresden, studierte ab 1811 Jura an der Universität Leipzig, widmete sich aber bald ganz der Musik.

1817 wurde Christian August Pohlenz Organist an der Paulinerkirche in Leipzig und 1821 an der Thomaskirche. Nach dem Tod der Thomaskantoren Johann Gottfried Schicht 1823 und Christian Theodor Weinlig 1842 leitete Pohlenz kurzzeitig den Thomanerchor.

1827 wurde Christian August Pohlenz Nachfolger des verstorbenen Johann Philipp Christoph Schulz als Musikdirektor der Gewandhauskonzerte und Leipziger Universitätsmusikdirektor. Die Konzertdirektion war wohl nicht mit seiner Arbeit zufrieden war und so wurde ihm am 16. April 1835 gekündigt. Nachfolger von Pohlenz wurde Felix Mendelssohn Bartholdy, der auch ein Abschiedskonzert zu Pohlenz´ Ehren nach seinem Tod dirigierte.

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Leipziger Persönlichkeiten – Max Pommer (Dirigent)

MDR-Kubus Leipzig - Stätte des Rundfunkt-Sinfonieorchesters

MDR-Kubus Leipzig – Stätte des Rundfunkt-Sinfonieorchesters

Max Pommer wurde am 9. Februar 1936 in Leipzig geboren. Der Urenkel des Architekten und Bauunternehmers Max Pommer besuchte die Thomasschule in Leipzig und gründete dort das Kammerorchester der Thomasschule. Max Pommer studierte Dirigieren und Klavier an der Hochschule für Musik in Leipzig und von 1960 bis 1964 Musikwissenschaft an der Universität Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Heinrich Pfeil

Heinrich Pfeil

Heinrich Pfeil

Heinrich Pfeil wurde am 18. Dezember 1835 in Leipzig geboren. Der Sohn eines Buchdruckers besuchte die Ratsfreischule in Leipzig und erfuhr musikalische Anleitungen durch seinen Musiklehrer Carl Friedrich Zöllner.

Pfeil absolvierte eine Lehre als Buchhändler und arbeitete anschließend als Redakteur des „Leipziger Stadt- und Dorfanzeigers“, dessen Herausgeber er von 1884 bis 1889 auch war. 1862 übernahm Heinrich Pfeil die Redaktion der „Sängerhalle“, des amtlichen Blattes des Deutschen Sängerbundes und behielt diese Redaktion bis 1887. Von 1890 bis 1896 lebte Heinrich Pfeil in Glauchau, wo er die „Glauchauer Zeitung“ herausgab. Danach kehrte Heinrich Pfeil nach Leipzig zurück und wohnte in Gohlis in der Straßburger Straße (heute Daumierstraße).
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Leipziger Persönlichkeiten – Carl Gottlieb Plato

Carl Gottlieb Plato

Carl Gottlieb Plato

Carl Gottlieb Plato wurde am 6. April 1757 in Halbau in der Oberlausitz geboren. Der Sohn eines Pfarrers studierte an der Universität Leipzig Theologie und Philologie und arbeitete danach als Hauslehrer in Leipzig. Plato beschäftigte sich intensiv mit der zeitgenössischen pädagogischen Literatur.

1792 wurde in Leipzig auf Initiative des Bürgermeisters Carl Wilhelm Müller und des Superintendenten Johann Georg Rosenmüller die Ratsfreischule als erste Volksschule eröffnet und Carl Gottlieb Plato wurde zu ihrem ersten Direktor berufen. Die in der Schule unterrichtenden Lehrer und unbesoldeten Theologiestudenten gründeten 1795 die Pädagogische Gesellschaft.

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Leipziger Persönlichkeiten – Paul Möbius

Paul Möbius

Paul Möbius

Paul Otto Hermann Möbius wurde am 20. März 1866 in Leipzig geboren. Möbius studierte von 1882 bis 1888 an der Leipziger Kunstgewerbeschule, trat 1889 eine Stelle im Architekturbüro Pfeifer & Händel (später Händel & Franke) an und gründete 1899 zusammen mit Arthur Starke sein eigenes Büro in dem von ihm erbauten Haus Frankfurter Straße 20 (heute Jahnallee 14) in Leipzig.

Möbius entwarf ca. zwanzig Wohngebäude, meist Mehrfamilienwohnhäuser und Villen, sowie ein Geschäftshaus, Ausstellungspavillons und einige Grabmäler in Leipzig. Paul Möbius entwickelte früh unverkennbare Formensprache mit Anklängen eines monumentalen Jugendstils.

Paul Möbius starb am 9. April 1907 in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Rudolf Oelzner

Sportlerplastik „Speerwerfer“, vor der ehem. DHfK in LeipzigRudolf Oelzner wurde am 25. Mai 1906 in Taucha geboren. Dem Sohn eines Schlossers und Kunstschmieds wurde eine Bäckerlehre wegen schwacher körperlicher Konstitution verwehrt. 1920 begann Oelzner eine Lehre zum Holzbildhauer. Von 1926 bis 1929 studierte Rudolf Oelzner an der Staatlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe in der Klasse für Bildhauerei bei Alfred Thiele und in den Werkstätten für Buch- und Steindruck derselben Schule bei Georg Alexander Mathéy.

Um sein Studium zu finanzieren, führte Oelzner verschiedene Arbeiten aus. So lernte er bei der Mitarbeit an der Erstellung der Kulissen der Raubtierfreigehege im Leipziger Zoo nach dem Zementgussverfahren für sein späteres Wirken die Möglichkeiten des Betons als plastisches Material kennen. Ab 1930 entstanden in der Lutherstraße in Leipzig Oelzners erste Kleinplastiken – Tiere, Medaillen und Sportpreise. 1931 nahm Rudolf Oelzner mit zwei Werken an einer Ausstellung des Leipziger Künstlerbundes teil, dessen Mitglied er bis zu seiner Auflösung 1934 war.

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Leipziger Persönlichkeiten – Tobias Michael

Eintrag von Tobias Michael in das Album Amicorum von Burchard Großmann, 1625

Eintrag von Tobias Michael in das Album Amicorum von Burchard Großmann, 1625

Tobias Michael wurde am 13. Juni 1592 in Dresden geboren. Der Sohn eines Komponisten war seit 1601 Kapellsänger am Dresdner Hof. Ab 1609 besuchte Michael die Klosterschule in Schulpforta, studierte in Leipzig und Wittenberg Theologie. 1619 wurde Tobias Michael Kapellmeister der Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen in der Trinitatiskirche in Sondershausen.

1631 wurde Tobias Michael Nachfolger von Johann Hermann Schein als Thomaskantor der Thomasschule zu Leipzig. Von Tobias Michael sind zwei Bände mit Motetten und geistlichen Konzerten unter dem Titel „Musikalische Seelenlust“ sowie sechs- bis achtstimmige Gelegenheitswerke überliefert.

Die Motette für seine eigene Begräbnisfeier komponierte Tobias Michael mehrere Jahre vor seinem Tod am 26. Juni 1657 in Leipzig.

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Bildquelle: Von Tobias Michael – http://resolver.kb.nl/resolve?urn=EuropeanaTravel:133C14_B:182_1r, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=41641402

Leipziger Persönlichkeiten – Wolfgang Tiefensee

Wolfgang Tiefensee

Wolfgang Tiefensee

Wolfgang Erwin Bernhard Tiefensee wurde am 4. Januar 1955 in Gera geboren. Der Sohn des Komponisten Siegfried Tiefensee erhielt frühzeitig Instrumentalunterricht. 1973 erwarb Wolfgang Tiefensee sein Abitur und 1974 den Berufsabschluss als Facharbeiter für Nachrichtentechnik. Nach dem Wehrdienst als Bausoldat begann er sein Studium an der Ingenieurschule für Elektronik und Informationsverarbeitung in Görlitz und wurde 1979 Ingenieur für Industrielle Elektronik.

1979 bis 1986 arbeitete Tiefensee als Entwicklungsingenieur in der Abteilung Forschung und Entwicklung des VEB Fernmeldewerk Leipzig. Von 1986 bis 1990 war Wolfgang Tiefensee Entwicklungsingenieur in der Sektion Elektroenergieanlagen der Technischen Hochschule Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Wilhelm Ostwald

Wilhelm Ostwald

Wilhelm Ostwald

Friedrich Wilhelm Ostwald wurde am 21.August 1853 in Riga geboren. Der zweite von drei Söhnen eines Böttchermeisters besuchte das Realgymnasium in Riga und begann 1872 ein Chemiestudium an der Universität Dorpat. 1880 wurde Wilhelm Ostwald zum Privatdozenten für physikalische Chemie an der Universität Dorpat ernannt und arbeitete ab 1880 auch als Lehrer für Physik, Mathematik und Chemie an einer Mittelschule.

1881 wurde Ostwald Professor am Polytechnikum von Riga. 1887 berief der sächsische Kultusminister Ostwald auf den Lehrstuhl für physikalische Chemie an der Universität Leipzig. 1898 konnte Wilhelm Ostwald sein neues Physikalisch-chemisches Institut einweihen. 1901 erwarb Ostwald ein Grundstück mit einem Sommerhaus in Großbothen bei Grimma.

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Villa Lodde Gohlis (Freie Oberschule Gohlis, Gohlis-Süd, Stadt Leipzig)

Villa Lodde Gohlis (Freie Oberschule Gohlis)

Gohlis ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Gohlis liegt an der Parthe im nördlichen Stadtgebiet von Leipzig, zwischen dem Zentrum-Nord und Wiederitzsch, ca. 2 km vom Zentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

Leipziger Persönlichkeiten – Christian Gottlob Neefe

Christian Gottlob Neefe

Christian Gottlob Neefe

Christian Gottlob Neefe wurde am 5. Februar 1748 in Chemnitz geboren. Der Sohn einer alteingesessenen Handwerkerfamilie kam im Alter von 12 Jahren als Chorknabe an die Stadtkirche St. Jakobi in Chemnitz und erhielt dort seinen ersten musikalischen Unterricht Durch ein Stipendium der Stadt Chemnitz konnte Neefe mit 19 Jahren an der Universität Leipzig Jura studieren.

Während seines Studiums machte Christian Gottlob Neefe die Bekanntschaft von Johann Adam Hiller und konnte als Student schon kleinere Arbeiten in Hillers Zeitschrift „Wöchentliche Nachrichten, die Musik betreffend“ veröffentlichen. Hiller gründete 1771 seine Private Singschule in Leipzig, Neefe wurde einer seiner ersten Schüler.

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Leipziger Persönlichkeiten – Petrus Mosellanus

Petrus Mosellanus

Petrus Mosellanus

Petrus Mosellanus wurde 1493 als Peter Schade in Bruttig an der Mosel geboren. Er studierte von 1509 bis 1511 an der Universität zu Köln. 1515 kam Mosellanus an die Universität Leipzig. 1517 übernahm Mosellanus als Professor den Lehrstuhl für griechische Sprache.

Zu seinen Schülern zählten u.a. Julius von Pflug, Georgius Agricola, Joachim Camerarius der Ältere und Christoph Hegendorf. Im August lernte Petrus Mosellanus den Wittenberger Theologen Philipp Melanchthon kennen und beide entwickelten eine tiefe Freundschaft, trotz unterschiedlicher theologischer Auffassungen.

1519 hielt Mosellanus die Eröffnungsrede zur Leipziger Disputation zwischen dem katholischen Theologen Johannes Eck und den Reformatoren um Martin Luther und Andreas Bodenstein von Karlstadt. Mosellanus´ Versuch, zwischen den Parteien zu vermitteln, scheiterte.

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Leipziger Persönlichkeiten – Mathieu Molitor

Mathieu Molitor

Mathieu Molitor

Mathieu Molitor wurde am 23. Mai 1873 in Pickließem in der Eifel geboren. Während seines Schulbesuchs zog die Familie häufig um in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg.
Von 1887 bis 1889 absolvierte Mathieu Molitor eine Lehre im Kanal- und Eisenbahnbau, war danach Vermessungsgehilfe, Zeichner und Bauschreiber im Tiefbauamt Köln.

Molitor absolvierte eine Lehre bei dem Dekorationsmaler Manza in Köln. 1893 bekam er eine leitende Stellung in einem Kölner Malergeschäft, leitete dort Gesellen an und schuf seine ersten selbstständigen Arbeiten, u. a. 12 Deckengemälde für das Café Maximilian in Köln. 1894 ging Mathieu Molitor an die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule in Weimar, kam 1898 nach Leipzig und arbeitete für den Musikverlag Breitkopf & Härtel und den Schulbildverlag F. E. Wachsmuth.

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Leipziger Persönlichkeiten – Carl Wilhelm Müller

Carl Wilhelm Müller

Carl Wilhelm Müller

Carl Wilhelm Müller wurde am 15. September 1728 in Knauthain geboren. Müller besuchte die Fürstenschule Pforta, studierte von 1741 bis 1750 an der Universität Leipzig Rechtswissenschaften, Geschichte und Philosophie und arbeitete als Anwalt am Oberhofgericht in Leipzig. Carl Wilhelm Müller gründete einen literarischen Gesprächskreis, verfasste Gedichte und gab in Zusammenarbeit mit Christian Felix Weiße einen Gedichtband heraus.

1759 wurde Müller Mitglied des Rats der Stadt Leipzig, ab 1771 fungierte er als Stadtrichter, wurde 1775 Vorsteher der Ratsbibliothek und 1776 Stadtbaumeister, 1778 wurde Müller zum Fürstlichen Geheimen Kriegsrat ernannt. 1778 wurde Carl Wilhelm Müller zum ersten Mal zum Bürgermeister von Leipzig gewählt, es schlossen sich weitere Amtszeiten an 1778/79, 1781/82, 1784/85, 1786/87, 1788/89, 1790/91, 1792/93, 1794, 1795/96, 1797/98 und 1799/1800.

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Leipziger Persönlichkeiten – Horst Erich Wolter

Drugulins Schatzkästlein, Gestaltung H. E. Wolter 1937

Drugulins Schatzkästlein, Gestaltung H. E. Wolter 1937

Horst Erich Wolter wurde am 26. August 1906 im Memel geboren. Nach einer Schriftsetzerlehre siedelte Wolter 1925 nach Leipzig über und arbeitete bei Schelter & Giesecke, danach in der Offizin Poeschel & Trepte.

Zwischen 1925 und 1930 absolvierte Horst Erich Wolter an der Abendschule der Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig ein Studium und wurde Setzerleiter in der Offizin Haag-Drugulin. Zwischen 1948 und 1971 war Wolter künstlerischer Leiter der Offizin Andersen-Nexö in Leipzig. In dieser Zeit erwarb der Druckereibetrieb ca. 300 Mal die Auszeichnung „Schönstes Buch der DDR“. Horst Erich Wolter gehörte zu den führenden Buchkünstlern der DDR und wirkte viele Jahre als Vorsitzender der Jury. Wolter erhielt für seine Leistungen auf der Weltausstellung in Paris 1937 die Goldmedaille und das Diplom d´Honneur. 1959 verlieh ihm die Stadt Leipzig den Gutenberg-Preis.

Horst Erich Wolter starb am 14. Februar 1984 in Altenburg.

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Quelle: www.leipzig-lexikon.de;
Bildquelle: Von Offizin Andersen Nexö – Offizin Andersen Nexö, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14770798

Leipziger Persönlichkeiten – Karl Hermann Albrecht

Ratsfreischule Leipzig um 1850

Ratsfreischule Leipzig um 1850

Karl Hermann Albrecht wurde am 4. April 1823 in Leipzig als Sohn eines Beutlers geboren. Nach dem Besuch der Ratsfreischule und des Nikolaigymnasiums studierte Albrecht Rechtswissenschaften und neue Sprachen an der Universität Leipzig.

Zwischen 1848 und 1872 war Karl Hermann Albrecht Lehrer im Hauschildschen Gesamtgymnasium. Zusammen mit Robert Blum stand Albrecht 1848 mit an der Spitze bei der Gründung des Vaterlandsvereins. Nach seiner Teilnahme beim Maiaufstand in Dresden 1848 wurde Albrecht inhaftiert und war ab 1854 wieder als Lehrer tätig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Friedrich Hund

Friedrich Hund

Friedrich Hund

Friedrich Hermann Hund wurde am 4. Februar 1896 in Karlsruhe geboren. Der Sohn eines Eisenwaren- und Haushaltswarenhändlers ging in Karlsruhe, Erfurt und Naumburg an der Saale zur Schule und machte 1915 das Abitur.

Friedrich Hund studierte Mathematik, Physik und Geographie in Marburg und Göttingen. 1929 wurde Hund Professor für Mathematische Physik an die Universität Leipzig berufen und arbeite zusammen mit Werner Heisenberg. Am Uranprojekt im 2. Weltkrieg war Hund, im Gegensatz zu Heisenberg, nicht beteiligt. Nachdem Heisenberg 1942 nach Berlin ging, übernahm Friedrich Hund das Direktorat am Leipziger Institut für Physik.

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Leipziger Persönlichkeiten – Albrecht Leistner

"Auferstehung" - Grabmal Böhme auf dem Südfriedhof leipzig von Albrecht Leistner

„Auferstehung“ – Grabmal Böhme auf dem Südfriedhof leipzig von Albrecht Leistner

Carl Albrecht Leistner wurde am 6. November 1887 in Leipzig geboren. Nach dem Besuch der Bürgerschule und des Realgymnasiums in Leipzig begleitete Leistner zunächst seinen Vater auf ausgedehnten Reisen durch ganz Deutschland, nach Skandinavien und nach Tirol.

1905 brach Albrecht Leistner zu einer mehrmonatigen Bildungsreise nach Italien auf. In Italien reifte sein Entschluss, sich ganz der Kunst zu widmen. Leistner studierte an der Leipziger Kunstakademie (heute Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig, HGB), u.a. bei Adolf Lehnert, anschließend studierte er zwei Semester Anatomie und bildete sich fortan autodidaktisch weiter.

Als freischaffender Künstler widmet sich Leistner der Hochgebirgsmalerei. 1902 wurde er auf der Turiner Weltausstellung mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet. In Leipzig gehörte Albrecht Leistner 1910 zu den Gründungsmitgliedern der Leipziger Sezession und rief mit seinem Freund Max Klinger die Leipziger Jahresausstellungen für Kunst ins Leben. Außerdem war Leistner Mitglied des Deutschen Künstlerbundes.

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Leipziger Persönlichkeiten – Otto Mencke

Otto Mencke

Otto Mencke

Otto Mencke wurde am 22. März 1644 in Oldenburg geboren. Der älteste Sohn eines Oldenburger Kaufmanns besuchte die Lateinschule in Oldenburg und das das Gymnasium in Bremen. An der Universität Leipzig studierte Mencke Philosophie und an der Universität Jena Theologie. Otto Mencke kehrte nach Leipzig zurück und wandte sich der Rechtswissenschaft zu. Eine Studienreise führte Mencke in die Niederlande und nach England.

Nach Leipzig zurückgekehrt, lehrte Otto Mencke als Privatdozent und war ab 1667 Beisitzer der Philosophischen Fakultät, 1669 erhielt er die Professur für praktische Philosophie, Moral und Politik. Mencke betrieb theologische Studien.

Besondere Verdienste erwarb sich Otto Mencke mit der Herausgabe der ersten deutschen Gelehrtenzeitschrift „Acta eruditorum“, die 1682 erstmals in Leipzig erschien. Vorbild war das französische „Journal des sçavans“. In dieser in Latein verfassten Monatszeitschrift wurden neue, vor allem naturwissenschaftliche Bücher, vorgestellt.
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Leipziger Persönlichkeiten – Karl Rothe

Karl Rothe

Karl Rothe

Karl Wilhelm August Rothe wurde am 20. Februar 1865 in Leipzig geboren. Er besuchte zunächst die Erste Bürgerschule auf der Moritzbastei, wurde später Schüler an der Nikolaischule. Ab 1883 studierte Rothe neben Jura als Hauptfach Volkswirtschaft, Kunst und Archäologie, zunächst in München, dann an der Universität Leipzig.

Nach einer juristischen Tätigkeit in Wolkenstein und Leipzig war Karl Rothe von 1893 bis 1896 Stadtrat in Meißen, von 1896 bis 1901 Direktor der Leipziger Hypothekenbank, später Aufsichtsratsvorsitzender. 1899 kandidierte Rothe als Stadtverordneter in Leipzig und wurde 1909 Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung.

Am 2. Januar 1918 wurde Karl Rothe Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. Rothe führte die Stadt erfolgreich durch die Jahre des Endes des 1. Weltkriegs, der Novemberrevolution, der Inflation und der beginnenden Weltwirtschaftskrise.

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Leipziger Persönlichkeiten – Hannelore Kohl

Hannelore Kohl

Hannelore Kohl

Johanna Klara Eleonore, genannt Hannelore, Kohl, geborene Renner wurde am 7. März 1933 in Berlin geboren. Ihr Vater war der Ingenieur des Rüstungskonzerns HASAG und späterer Wehrwirtschaftsführers Wilhelm Renner. 1933 zog die Familie nach Leipzig in die heutige Trufanowstraße 41. Hannelore Renner besuchte ab 1939 die 32. Volksschule und bestand im Herbst 1943 die Aufnahmeprüfung an der Gaudigschule in Gohlis.

Nach dem Luftangriff auf Leipzig im Dezember 1943 wurde Hannelore Renner zusammen mit ihrer Mutter zunächst nach Grimma, später nach Döbeln evakuiert. Bei einem weiteren Luftangriff auf Leipzig im Februar 1945 wurde das Elternhaus zerstört.

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Leipziger Persönlichkeiten – Joachim Ringelnatz

Joachim Ringelnatz

Joachim Ringelnatz

Joachim Ringelnatz wurde am 7. August 1883 in Wurzen als Hans Gustav Bötticher geboren. Sein Vater, Georg Bötticher, war ein Musterzeichner und später hauptberuflicher Verfasser von humoristischen Versen und Kinderbüchern sowie Mitglied der Leoniden in Leipzig. Die Mutter, Rosa Marie, zeichnete ebenfalls, entwarf Muster für Perlstickereien und stellte Puppenbekleidung her.

Der junge Ringelnatz eiferte in seinen ersten literarischen Produktionen seinem Vater nach, fühlte sich aber Zeit seines Lebens durch den akademischen Hintergrund des Vaters und dessen weite Kontakte eingeschüchtert und herausgefordert.

1886 zog die Familie Bötticher nach Leipzig. 1897 wurde Joachim Ringelnatz wegen schweren Disziplinvergehens vom König-Albert-Gymnasium geworfen und legte das Abitur in einer Privatschule ab. Seine Schulzeit war für Ringelnatz schwer, er sah in den Lehrern „respektfordernde Dunkelmenschen“ und wurde von den Mitschülern für sein seltsames Aussehen gehänselt. 1892 verfasste und illustrierte Joachim Ringelnatz sein frühestes erhaltenes Werk „Die Landpartie der Tiere“.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Burkhard Mencke

Johann Burkhard Mencke

Johann Burkhard Mencke

Johann Burckhardt Mencke, Pseudonym: Philander von der Linde, wurde am 8. April 1674 in Leipzig geboren. Der Sohn des Leipziger Ethik- und Politik-Professors Otto Mencke besuchte die Nikolaischule in Leipzig, studierte Philosophie und Theologie an der Universität Leipzig. Er reiste nach seinem Studium durch die Niederlande, Frankreich und England und erhielt als Nachfolger von Adam Rechenbergs 1699 die Professur in Geschichte an der Universität Leipzig. Zwischen 1707 und 1729 war Johann Burkhard Mencke für sechs Amtszeiten Rektor der Universität Leipzig.

Nach dem Tod seines Vaters übernahm Mencke 1707 die Herausgeberschaft der Zeitschrift „Acta Eruditorum“, ab 1715 gab er zudem die „Neuen Zeitungen von gelehrten Sachen“ heraus. Unter seinem Pseudonym Philander von der Linde schrieb Mencke Gedichte.

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Leipziger Persönlichkeiten – Christian Friedrich Rüdiger

Sternwarte im Turm der Pleißenburg im Jahr 1804

Sternwarte im Turm der Pleißenburg im Jahr 1804

Christian Friedrich Rüdigerwurde am 4. August 1760 in Leipzig geboren. Der Sohn eines Lohgerbers besuchte die Nikolaischule in Leipzig. Rüdiger sollte Rechtswissenschaften studieren, studierte aber Naturwissenschaften an Universität Leipzig. Christian Friedrich Rüdiger lehrte als Privatdozent für Mathematik und Astronomie.

1791 wurde Rüdiger zum Observator der Universitätssternwarte auf der Pleißenburg in Leipzig und zugleich zum außerordentlichen Professor der Mathematik und Astronomie an die Philosophische Fakultät der Universität Leipzig bestellt.

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Leipziger Persönlichkeiten – Emil Adolf Roßmäßler

Emil Adolf Roßmäßler

Emil Adolf Roßmäßler

Emil Adolf Roßmäßler wurde am3. März 1806 in Leipzig als das Älteste von sechs Kindern des Kupferstechers Johann Adolf Roßmäßler geboren. 1825 begann Roßmäßler ein Studium der Theologie an der Universität Leipzig. Neben seinem Studium beschäftigte sich Emil Adolf Roßmäßler mit Botanik. Roßmäßler war in diesem Fach so erfolgreich, dass man ihm bereits im zweiten Studienjahr die botanische Ausbildung der Apothekerlehrlinge übertrug.

Ab 1827 leitete Emil Adolf Roßmäßler botanische Exkursionen junger Apotheker und ging dann als Lehrer an eine Privatschule in Weida. Roßmäßler ging 1830 nach Tharandt, wurde Professor für Zoologie an der „Königlichen Akademie für Forst- und Landwirthe“ und beschäftigte sich mit dem Fichtenrüsselkäfer, der damals die Wälder in der Umgebung von Tharandt zerstörte. Zwei Jahre später veröffentlichte Roßmäßler seine „Systematische Übersicht des Tierreiches“ mit eigenen Zeichnungen und beschäftigte sich auch mit den Land- und Süßwasserweichtieren, besonders mit den Schnecken.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Friedrich Rochlitz

Johann Friedrich Rochlitz

Johann Friedrich Rochlitz

Johann Friedrich Rochlitz wurde am 12. Februar 1769 in Leipzig geboren. Er besuchte die Thomasschule, studierte von 1789 bis 1791 an der Universität Leipzig Theologie und Philosophie und war anschließend als Hauslehrer tätig. 1798 begründete Rochlitz die Allgemeine Musikalische Zeitung und war bis 1818 deren Redakteur.

Johann Friedrich Rochlitz war mit Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und E. T. A. Hoffmann und den Komponisten Louis Spohr und Carl Maria von Weber bekannt und befreundet. Rochlitz komponierte auch selbst, aber ohne Talent. Über Rochlitz´ „Introduction et Variations sur un Thème original“ d-Moll op. 7 für Klavier von 1836 schrieb Robert Schumann: „sähe aus ihnen nicht ein guter Wille, ein sichtliches Bemühen und dabei ein niedergedrücktes Wesen, das gern etwas in die Höhe möchte, heraus, so wären sie kaum einer Aufmunterung werth. Mich schlagen solche Compositionen förmlich nieder.“

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Georg Rosenmüller

Johann Georg Rosenmüller

Johann Georg Rosenmüller

Johann Georg Rosenmüller wurde am 18. Dezember 1736 in Ummerstadt bei Hildburghausen geboren. Seit 1768 war Rosenmüller als Pfarrer, Superintendent und Professor in Gießen tätig.1785 wurde er nach Leipzig berufen, war Pfarrer an der Thomaskirche und Ordinarius an der Universität Leipzig sowie Präsident des Oberkonsistoriums. 1793 wurde Johann Georg Rosenmüller auch Domherr des Hochstifts Meißen und 1806 Prälat.

Rosenmüller bekannte sich zum Rationalismus und führte verschiedene Reformen durch, so z.B. Abschaffung der Rangordnung der Kommunikation, der persönlichen Beichte und Anlegen von Messgewändern beim Abendmahl. 1787 führte Rosenmüller in der Thomaskirchein Leipzig erstmals eine allgemeine Beichte durch. 1793 führte Johann Georg Rosenmüller an der Ratsfreischule die Konfirmation der Jugendlichen ein. Gemeinsam mit dem Bürgermeister Carl Wilhelm Müller gab Rosenmüller 1796 ein neues Gesangbuch heraus und reformierte den Unterricht an der Thomasschule. Rosenmüller setzte sich für die Anerkennung der bürgerlichen und politischen rechte Andersdenkender ein. Johann Georg Rosenmüller stand in freundschaftlichem Kontakt zu Adam Friedrich Oeser und Johann Adam Hiller.

Johann Georg Rosenmüller starb am 14. März 1815 in Leipzig.

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Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Georg_Rosenm%C3%BCller#/media/Datei:Johann_Georg_Rosenm%C3%BCller.jpg

Leipziger Persönlichkeiten – Karl May

Karl May

Karl May

Karl Friedrich May (Carl Friedrich May) wurde am 25. Februar 1842 in Ernstthal geboren. Er besuchte die Volksschule in Ernstthal. Mays ehrgeiziger Vater wollte seinem Sohn bessere Chancen verschaffen, als er selbst gehabt hatte und zwang den Jungen, ganze Bücher abzuschreiben und trieb ihn zum Selbststudium wissenschaftlicher Werke. Karl May erhielt privaten Musik- und Kompositionsunterricht. Sein erstes Geld verdiente Karl May nach eigener Darstellung im Alter von zwölf Jahren als Kegeljunge.

Ab 1856 studierte Karl May am Lehrerseminar in Waldenburg und wurde 1860 wegen Unterschlagung von sechs Kerzen ausgeschlossen. Auf dem Gnadenweg wurde ihm ein Weiterstudium am Lehrerseminar Plauen ermöglicht. Nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung war er zunächst als Hilfslehrer an der Armenschule in Glauchau und dann ab als Lehrer an der Fabrikschule der Firmen Solbrig und Clauß in Altchemnitz tätig. Karl Mays Laufbahn als Lehrer endete nach wenigen Wochen durch die Anzeige eines Zimmergenossen wegen „widerrechtlicher Benutzung fremder Sachen“ – May hatte dessen Reserve-Taschenuhr mit Erlaubnis im Unterricht benutzt, aber ohne Absprache mit in die Weihnachtsferien genommen. May erhielt eine sechswöchige Haftstrafe.

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Leipziger Persönlichkeiten – Kurt Masur

Kurt Masur am Pult der Dresdner Philharmonie (Dezember 2012)

Kurt Masur am Pult der Dresdner Philharmonie (Dezember 2012)

Kurt Masur wurde am 18. Juli 1927 in Brieg/Niederschlesien geboren. Der Sohn eines Elektroingenieurs, der ein Elektrofachgeschäft betrieb absolvierte eine Ausbildung zum Elektriker. Der Klavierunterricht seiner älteren Schwester weckte bei Masur das Interesse am Klavierspiel und er bekam mit 10 Jahren Klavierunterricht.

Von 1942 bis 1944 war Kurt Masur Schüler an der Landesmusikschule Breslau, bekam mit 16 Jahren aber die ärztliche Diagnose, dass der kleine Finger seiner rechten Hand nicht mehr streckbar sei, womit eine Karriere als Pianist ausgeschlossen war. Kurt Masur beschloss, stattdessen zu dirigieren.

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Leipziger Persönlichkeiten – Hugo Riemann

Hugo Riemann

Hugo Riemann

Karl Wilhelm Julius Hugo Riemann wurde am 18. Juli 1849 in Großmehlra bei Sondershausen als Sohn eines Rittergutsbesitzers und Oberamtmanns geboren. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt Hugo Riemann von seinem Vater. Riemann besuchte das Gymnasium in Sondershausen und Arnstadt und die Klosterschule in Roßleben. Hugo Riemann studierte ab 1868 in Berlin Jura, Germanistik und Geschichte und setzte sein Studium 1869 in Tübingen fort.

1870 erschienen Riemanns erste stark theoretisch angelegte musikschriftstellerische Arbeiten über Richard Wagner und Gaspare Spontini. Nach seiner Teilnahme am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 entschied sich Hugo Riemann ausschließlich für die Musik. Er studierte am Konservatorium Leipzig und an der Universität Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Hubert Ritter

Nibelungensiedlung (Rundling) in Lößnig

Nibelungensiedlung (Rundling) in Lößnig

Hubert Hans Ritter wurde am 17. März 1886 in Nürnberg geboren. Der aus einer Nürnberger Künstlerfamilie stammende Ritter zog mit seiner Mutter nach dem Tod des Vaters 1888 nach München. Dort besuchte Hubert Ritter nach der Volksschule das humanistische Wilhelmsgymnasium, wo er sein Abitur ablegte. Anschließend studierte Hubert Ritter an der Technischen Hochschule München und trat auf Empfehlung seines Lehrers Friedrich von Thiersch schon als Student in den akademischen Architektenverein München ein. 1909 nahm Ritter in Thierschs Frankfurter Büro seine Tätigkeit als Architekt auf und arbeitete an der Planung von Festhalle und Erweiterung des Kurhauses Wiesbaden.

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Leipziger Persönlichkeiten – Georg Joachim Rheticus

Georg Joachim Rheticus - Narratio Prima

Georg Joachim Rheticus – Narratio Prima

Georg Joachim Rheticus (eigentlich Georg Joachim Iserin) wurde am 16. Februar 1514 in Feldkirch in Tirol geboren. Sein Vater wurde 1528 wegen Hexerei und Betruges angeklagt und hingerichtet. Georg Joachim Rheticus lernte an der Lateinschule in Feldkirch und studierte von 1528 bis 1531 in Zürich Mathematik, danach an der Universität Wittenberg.

Mit Unterstützung von Philipp Melanchthon wurde Rheticus 1537 Professor für Mathematik und Astronomie in Wittenberg. Philipp Melanchthon ermöglichte ihm eine längere Studienreise zu berühmten Mathematikern und Astronomen. In Nürnberg besuchte Georg Joachim Rheticus den Mathematiker und Herausgeber Johannes Schöner und den Drucker Johannes Petreius, die ihn vermutlich beauftragten, Nikolaus Kopernikus zur Herausgabe seines Hauptwerkes in Nürnberg zu überreden.

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Leipziger Persönlichkeiten – Wolfgang Mattheuer

Plastik „Jahrhundertschritt“ in Leipzig

Plastik „Jahrhundertschritt“ in Leipzig

Wolfgang Mattheuer wurde am 7. April 1927 in Reichenbach im Vogtland geboren. Sein Vater war Buchbinder. Nach dem Schulbesuch in Reichenbach bis 1941 absolvierte Mattheuer eine Lehre als Lithograph in Reichenbach. Ein Studium der Gebrauchsgrafik konnte Wolfgang Mattheuer wegen seiner Einberufung zu den Gebirgsjägern nach Salzburg nicht antreten. 1945 wurde Mattheuer in der Slowakei verwundet, in ein Lazarett nach Prag gebracht und geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der ihm die Flucht gelang.

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Grundschule Am grünen Gleis Kleinzschocher (Stadt Leipzig)

Grundschule Am grünen Gleis Kleinzschocher

Kleinzschocher ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Kleinzschocher liegt an der Weißen Elster, im südwestlichen Stadtgebiet von Leipzig, zwischen Plagwitz und Großzschocher, ca. 6 km vom Zentrum Leipzigs entfernt.
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Alte Handelsschule Kleinzschocher (ehem. Volksschule, Stadt Leipzig)

Alte Handelsschule Kleinzschocher

Kleinzschocher ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Kleinzschocher liegt an der Weißen Elster, im südwestlichen Stadtgebiet von Leipzig, zwischen Plagwitz und Großzschocher, ca. 6 km vom Zentrum Leipzigs entfernt.
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Leipziger Persönlichkeiten – Erhard Mauersberger

Leipziger Thomaskirche beim Bachfest 1962 unter Erhard Mauersbergers Leitung

Leipziger Thomaskirche beim Bachfest 1962 unter Erhard Mauersbergers Leitung

Erhard Mauersberger wurde am 29. Dezember 1903 in Mauersberg geboren. Der Sohn eines Kantors und Lehrers war von 1914 bis 1920 Mitglied des Thomanerchors unter Thomaskantor Gustav Schreck und Schüler an der Thomasschule zu Leipzig. Mauersberger studierte am Leipziger Konservatorium.

1925 trat Ehrhard Mauersberger die Nachfolge seines Bruders Rudolf als Chorleiter, Organist und Künstlerischer Leiter des Aachener Bachvereins an. Von 1928 bis 1930 war Mauersberger Dozent an der Hochschule für Musik Mainz und wirkte als Organist und Chorleiter an der Mainzer Christuskirche.

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Leipziger Persönlichkeiten – Siegfried August Mahlmann

Siegfried August Mahlmann

Siegfried August Mahlmann

Siegfried August Mahlmann wurde am 13. Mai 1771 in Leipzig geboren. Der Sohn des eines 1734 aus Aschersleben nach Leipzig gekommenen Kaufmanns wurde mit elf Jahren elternlos. Er besuchte unter wechselnden Vormundschaften zunächst eine Privatschule in Borna und von 1785 bis 1789 die Fürstenschule in Grimma.

Mahlmann studirte an der die Universität Leipzig Jura, das Studium brach er aber 1792 ab. Auf Vermittlung von Christian Felix Weiße nahm er in Riga die Stelle eines Hofmeisters an. Ab 1794 begleitete Mahlmann seinen Zögling an die Universitäten Leipzig und Göttingen. Nach einem Aufenthalt in Berlin unternahm Siegfried August Mahlmann eine Reise durch Deutschland, Dänemark und Schweden bis nach Petersburg.

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Johannes-Kepler-Schule Leipzig in Kleinzschocher (Gymnasium, Stadt Leipzig)

Johannes-Kepler-Schule Leipzig in Kleinzschocher

Kleinzschocher ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Kleinzschocher liegt an der Weißen Elster, im südwestlichen Stadtgebiet von Leipzig, zwischen Plagwitz und Großzschocher, ca. 6 km vom Zentrum Leipzigs entfernt.
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Leipziger Persönlichkeiten – Friedrich Magirius

Friedrich Magirius

Friedrich Magirius

Friedrich Magirius wurde am 26. Juni 1930 in Dresden geboren. Magirius wuchs bis zum Abitur in Radebeul auf, studierte Theologie an der Kirchlichen Hochschule Berlin-Zehlendorf in West-Berlin und von 1950 bis 1953 an der Universität Greifswald. Sein Vikariat absolvierte Friedrich Magirius bei der Inneren Mission in Sachsen und in der Kirchengemeinde Löbau. Ab 1955 war Magirius Internatsleiter und Lehrer an der Kirchlichen Vorschule am Diakonissenhaus Moritzburg.

1958 trat Friedrich Magirius seine erste Pfarrstelle in Einsiedel an und wurde später Pfarrer an der Dresdener Kreuzkirche. Von 1974 bis 1982 war Magirius Leiter der Aktion Sühnezeichen in der DDR, womit er sich Ansehen in Polen erwarb.

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Leipziger Persönlichkeiten – Carl Friedrich Wilhelm Ludwig

Carl Ludwig

Carl Ludwig

Carl Friedrich Wilhelm Ludwig wurde am 29. Dezember 1816 in Witzenhausen a. d. Werra geboren. Ludwig besuchte ab 1825 in Hanau die Hohe Landesschule, ein humanistisches Gymnasium. Ab 1834 studierte er Medizin in Marburg. Sein starkes Unabhängigkeitsgefühl gegenüber jeglichem Zwang brachte Ludwig in Schwierigkeiten. 18336 wurde er relegiert und studierte bis 1838 in Erlangen. Carl Ludwig nahm eine Stelle an der Chirurgenschule in Bamberg an und widmete sich dem Studium seiner Wissenschaft. 1839 wurde er in Marburg promoviert.

Ludwig erhielt eine Anstellung als 2. Prosektor am Anatomischen Institut der Universität Marburg, wurde 1. Prosektor und 1846 Extraordinarius für Vergleichende Anatomie. 1848 geriet auch er in den Strudel der politischen Bewegung, er war in den Ausschuss des in Marburg gegründeten liberalen Vaterlandsvereins gewählt worden und hat im Frühjahr 1848 eine Zeit lang die Redaktion des „Neuen Verfassungsfreundes“ übernommen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Carl-Ludwig „Luz“ Long

Carl-Ludwig Long 1936

Carl-Ludwig Long 1936

Carl Ludwig Hermann „Luz“ Long wurde am 27. April 1913 in Leipzig geboren. Der Sohn des Besitzers der Leipziger Schwanen-Apotheke Carl Hermann Long wohnte zunächst im Haus der Schwanen-Apotheke in der Reitzenhainer Straße 23 (heute Prager Straße). 1920 bezog die Familie ganzjährig das ausgebaute Sommerhaus in der Russenstraße 24 in Probstheida.

Long besuchte die Bauersche Privatschule, ab 1923 das Nikolai-Gymnasium und wechselte zum Friedrich-List-Realgymnasium. 1934 bis 1938 studierte Carl-Ludwig Long an der Juristenfakultät der Universität Leipzig und schloss sein Studium mit der juristischen Staatsprüfung zum Gerichtsreferendar ab. Er war als Gerichtsreferendar in Zwenkau tätig und anschließend in Leipzig. Am 21.7.1939 wurde Carl-Ludwig Long der Grad des Doctors der Rechte von der Universität Leipzig verliehen. Er war weiter tätig als Gerichtsreferendar in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Erich Loest

Erich Loest

Erich Loest

Erich Loest wurde am 24. Februar 1926 in Mittweida geboren. Er besuchte ab 1932 die Volksschule und ab 1936 die Oberschule. Loest war ab 1936 Mitglied der Hitlerjugend und ab 1944 der NSDAP. Erich Loest wurde 1944 zur Wehrmacht eingezogen und kam am 6. Mai 1945 in Bischofteinitz in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Freilassung arbeitete Loest 1945 in der Landwirtschaft und als Hilfsarbeiter in den Leunawerken, holte sein Abitur nach und wurde 1947 Mitglied der SED.

Seit 1950 arbeitete Erich Loest als freiberuflicher Schriftsteller in Leipzig und studierte Mitte der 1950er Jahre am Literaturinstitut Johannes R. Becher in Leipzig. Ein prägendes Ereignis war für Erich Loest der Aufstand vom 17. Juni 1953. Im November 1957 wurde Loest wegen angeblicher „konterrevolutionärer Gruppenbildung“ im Zusammenhang mit Diskussionen über die Entstalinisierung verhaftet und zu siebeneinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Seine Strafe verbüßte Erich Loest in Halle/Saale und im Zuchthaus Bautzen II.

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Leipziger Persönlichkeiten – Hildegard Maria Rauchfuß

Hildegard Maria Rauchfuß

Hildegard Maria Rauchfuß

Hildegard Maria Rauchfuß wurde am 22. Februar 1918 in Breslau geboren. Kurz vor dem Abitur wurde sie wegen der Parteinahme für jüdische Freunde von der Schule verwiesen. Ihren Abschluss machte Rauchfuß auf der Handelsschule und absolvierte anschließend eine Ausbildung als Sängerin.

Im Frühjahr 1945 floh sie aus Breslau, zuerst nach Bad Warmbrunn und 1947 nach Leipzig, wo sie anfangs als Buchhalterin tätig war. Seit Beginn der 1950er Jahre arbeitete Hildegard Maria Rauchfuß als freie Schriftstellerin in Leipzig.

Ihr Werk umfasst Romane, Erzählungen, Kinderbücher, Gedichte und Liedtexte, Fernsehdrehbücher sowie Texte für das Kabarett Leipziger Pfeffermühle. Die Liedtexte von Hildegard Maria Rauchfuß wurden unter anderem von Gisela May und der Band City interpretiert. Der Text des bekanntesten Liedes der Band City, „Am Fenster“ stammt von Hildegard Maria Rauchfuß.

Hildegard Maria Rauchfuß starb am 28. Mai 2000 in Leipzig.

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Bildquelle: File:Fotothek df roe-neg 0006505 036 Portrait von Hildegard Maria Rauchfuß.jpg
Erstellt: zwischen 30. August 1953 und 9. September 1953 date QS:P571,+1953-00-00T00:00:00Z/9,P1319,+1953-08-30T00:00:00Z/11,P1326,+1953-09-09T00:00:00Z/11

Leipziger Persönlichkeiten – Marie Lipsius

Marie Lipsius

Marie Lipsius

Ida Marie Lipsius, alias La Mara, wurde am 30. Dezember 1837 in Leipzig geboren. Die Tochter des Theologen und Rektors der Thomasschule Karl Heinrich Adelbert Lipsius und Schwester des Architekten Constantin Lipsius erhielt eine musische Ausbildung. Als Achtzehnjährige lernte sie Franz Liszt kennen, zu dessen engem Freundeskreis sie fortan zählt.

Um 1900 spielte Marie Lipsius eine bedeutende Rolle in der deutschen Musikszene. Sie trat am Hof in Weimar auf sowie im Kreis um Richard Wagner in Bayreuth. Zu ihrem achtzigsten Geburtstag 1917 wurde Marie Lipsius der Professorentitel verliehen.

Neben einigen Reiseschilderungen veröffentlichte Marie Lipsius als Musikschriftstellerin unter dem Pseudonym La Mara zahlreiche Monografien über alte und zeitgenössische Komponisten. Ihre Werke erschienen im Verlag Breitkopf & Härtel in Leipzig. Der fünfte Band dieser Reihe „Die Frauen im Tonleben der Gegenwart“, 1882, ist das erste Buch, das ausschließlich Musikerinnen porträtiert.

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Leipziger Persönlichkeiten – Constantin Lipsius

Constantin Lipsius

Constantin Lipsius

Johann Wilhelm Constantin Lipsius wurde am 20. Oktober 1832 in Leipzig geboren. Der Sohn des späteren Rektors der Thomasschule, Karl Heinrich Adelbert Lipsius, ging nach dem Besuch des Gymnasiums zunächst an die Baugewerkschule in Dresden, danach zu Bauatelier der Kunstakademie Dresden. Auf einer Italienreise interessierten Lipsius besonders die Bauten in Venedig.

Zu Beginn der 1860er Jahre nahm Constantin Lipsius an regionalen und nationalen Architekturwettbewerben teil und erweiterte seine Kenntnisse beim Bau von Wohnhäusern und Restaurierungen. Sein Entwurf für den Neubau des Johannishospitals in Leipzig wurde preisgekrönt und brachte ihm den Titel eines Königlichen Baurats ein. 1874 wurde Constantin Lipsius zum Präsidenten der „Vereinigung Leipziger Architekten“ ernannt und übernahm die Leitung der Baugewerkschule. 1877 begann Lipsius mit der Restaurierung der Thomaskirche in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Caspar Borner

Epitaph für Caspar Borner im Paulinum zu Leipzig

Epitaph für Caspar Borner im Paulinum zu Leipzig

Caspar Borner wurde um 1492 in Großenhain geboren. Er studierte an der Universität Leipzig und bereiste Italien und Westeuropa. 1522 übernahm Borner das Rektorat der Thomasschule und begann 1523 mit seiner Lehrtätigkeit an der Universität Leipzig.

Hohe Anerkennung fanden seine Schriften über Astronomie, Erdkunde und Geschichte. 1539/40 und 1541/42 war Borner Rektor der Universität. Er reformierte die Universitätsstatuten, richtete die Universitätsbibliothek ein und setzte eine gesicherte Besoldung der Professoren durch. Den Grundstock für die Universitätsbibliothek legte Caspar Borner durch die Sicherung von 1.500 Handschriften und 4.000 Büchern aus den durch die Reformation aufgelösten Büchern der Leipziger Klöster.

Borner gewann Lehrkräfte, die dem Humanismus in Leipzig den Weg bereiteten. Caspar Borner gelang es, 1543 das im landesherrlichen Besitz befindliche Dominikanerkloster in den Besitz der Universität zu bringen.

Caspar Borner starb am 2. Mai 1547. Sein Epitaph befindet sich heute in der Universitätskirche St. Pauli. Seit 1993 verleiht der Senat der Universität Leipzig Caspar-Borner-Medaille für Verdienste um die Erneuerung der Universität Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Hugo Licht

Hugo Licht

Hugo Licht

Hugo Georg Licht wurde am 21. Februar 1841 in Niederzedlitz (bei Posen) geboren. Der Sohn eines Gutsbesitzers besuchte die Realschule und begann eine Maurerlehre. 1862 bis 1863 lernte Licht im Berliner Architekturbüro von Hermann Ende und Wilhelm Böckmann, die in Berlin bei Villen und anderen privaten Bauten die Baukunst des Spätklassizismus prägten.

1864 ging Hugo Licht an die Berliner Bauakademie und wurde Schüler von Friedrich Adler. Von Berlin ging Hugo Licht nach Wien und arbeitete dort bei dem Architekten Heinrich von Ferstel.

Nach einer Italienreise 1869 bis 1870 kehrte Licht nach Berlin zurück und ließ sich als freier Architekt nieder. Der Leipziger Oberbürgermeister Otto Georgi betraute Licht am 4. April 1879 ohne Ausschreibung mit der Leitung des Hochbauamtes der Stadt und verlieh ihm den Titel des Stadtbaudirektors. Als das Bauamt 1879 neu organisiert wurde, übernahmen Hugo Licht und seine Mitarbeiter die Planung fast aller wichtigen kommunalen Neubauten. Hugo Licht prägte das Bild der Stadt Leipzig entscheidend. Er griff in all seinen Bauten typische Stilelemente auf, nutzte oft Verbundsteine und betonte herausgehobene Elemente der Architektur durch sichtbaren Sandstein. Zu Lichts bevorzugten Elementen gehörten markante Turmlösungen, wie beispielsweise bei der Polizeiwache an der Wächterstraße oder der Markthalle (nicht erhalten). Beim Predigerhaus an der Nikolaikirche griff Licht auf einen vereinfachten Renaissancestil zurück, der den Bau in das historische Umfeld einpasst.

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Leipziger Persönlichkeiten – Paul Lange

Paul Lange

Paul Lange

Paul Lange wurde am 21. August 1853 in Planschwitz geboren. 1867 kam er an die Königliche Bauschule in Dresden und machte zeitgleich eine Maurerausbildung. 1870 besuchte Lange die Lehranstalt für gewerbliche Kunst. Ab 1871 arbeitete Paul Lange fünf Jahre in Wien in den Architekturbüros von Emil von Förster und war am Ringtheater beteiligt.

1876 ging Lange nach Paris und kehrte dann nach Leipzig zurück. Fünf Jahre war Lange im Architekturbüro Grimm beschäftigt, bevor er sich 1885 als Architekt selbstständig machte. 1893 zog Lange in das von ihm errichtete Wohnhaus in der Konstantin-/Ecke Lutherstraße.

Paul Lange war bedeutender Kirchenbaumeister, 25 Kirchen in Leipzig und Umgebung, im Vogtland und bis in das österreichische Böhmen hinein wurden nach seinen Plänen errichtet. Etwa 40 Kirchen baute Lange um oder restaurierte sie. Paul Lange war ein Verfechter kleiner Kirchen wegen deren besserer Akustik und des stärkeren Zusammengehörigkeitsgefühls der Gemeinde. Großen Wert legte Lange auf die Innenarchitektur, wie in Leipzig u.a. in der Heilig-Kreuz-Kirche oder im Riquethaus erkennbar.

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Leipziger Persönlichkeiten – Günther Ramin

Günther Ramin

Günther Ramin

Günther Werner Hans Ramin wurde am 15. Oktober 1898 in Karlsruhe als Sohn eines Superintendenten geboren. 1900 zog die Familie nach Groß-Lichterfelde bei Berlin und 1903 nach Schkeuditz. Ab 1910 besuchte Ramin zunächst die Latina August Hermann Francke in Halle/Saale, wurde in den Thomanerchor unter Thomaskantor Gustav Schreck aufgenommen und besuchte die Thomasschule zu Leipzig.

Günther Ramin studierte auf Anraten des damaligen Thomasorganisten Karl Straube von 1914 bis 1917 am Konservatorium der Musik in Leipzig und konzentrierte sich zunächst auf das Klavierspiel. Später nahm Ramin Orgelunterricht bei Karl Straube, den Ramin auch in der Thomaskirche vertrat.

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Leipziger Persönlichkeiten – Gottlieb Wilhelm Rabener

Gottlieb Wilhelm Rabener

Gottlieb Wilhelm Rabener

Gottlieb Wilhelm Rabener wurde am 17. September 1714 auf dem Rittergut Wachau bei Leipzig geboren. Rabener studierte nach dem Besuch der Fürstenschule Sankt Afra in Meißen Rechtswissenschaften und Philosophie an der Universität Leipzig. Danach war er als Steuereintreiber und ab 1741 als Steuerrevisor in Leipzig tätig.

1753 wurde Gottlieb Wilhelm Rabener als Referent nach Dresden berufen. Bereits während seiner Zeit in Leipzig schrieb Rabener satirische und essayistische Artikel für verschiedene Zeitschriften. Wegen seines Schreibstils wurde Gottlieb Wilhelm Rabener oft der „deutsche Swift“ genannt.

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Portale an der 94. Schule in Leipzig in Leipzig (Zentrum-Nordwest, Waldstraßenviertel, Stadt Leipzig)

Portal an der 94. Schule in Leipzig

Das Zentrum-Nordwest ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Nordwest schließt sich nordwestlich an die Innenstadt von Leipzig an zwischen Goerdelerring und Elsterbecken. weiterlesen »

Leipziger Persönlichkeiten – Gottfried Wilhelm Leibniz

Gottfried Wilhelm Leibniz

Gottfried Wilhelm Leibniz

Gottfried Wilhelm Leibniz wurde am 21. Juni in Leipzig 1646 als Sohn des aus Altenberg im Erzgebirge stammende Juristen, Notars und Professors für Moralphilosophie Friedrich Leibnütz geboren. Sein Vater besaß eine umfangreiche und vielfältige Bibliothek, zu der junge Leibniz nach dem Tod des Vaters Zugang hatte. Im Alter von acht Jahren lernte Gottfried Wilhelm Leibniz autodidaktisch die lateinische und die griechische Sprache, als Zwölfjähriger entwickelte er beim Durchdenken logischer Fragestellungen die Anfänge einer mathematischen Zeichensprache.

Gottfried Wilhelm Leibniz besuchte von 1655 bis 1661 die Nikolaischule in Leipzig. 1661 schrieb er sich an der Universität Leipzig ein, zu seinen Professoren gehörten Johann Adam Schertzer und Jakob Thomasius. 1663 ging Leibniz an die Universität in Jena.

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Leipziger Persönlichkeiten – Adolf Lehnert

Adolf Lehnert

Adolf Lehnert

Franz Robert Adolf Lehnert wurde am 20. Juli 1862 in Leipzig geboren. Sein Vater war Lokomotivführer. Nach dem Besuch der Realschule studierte Adolf Lehnert von 1880 bis 1888 an der Königlichen Kunstakademie in Leipzig bei Melchior zur Strassen. Auf der Jahresausstellung der Schülerarbeiten der Akademie wurde Lehnert 1882 die bronzene Medaille und 1885 die silberne Medaille verliehen. Nach seiner Ausbildung hielt sich Adolf Lehnert zu Studienzwecken in Rom und Paris auf.

Adolf Lehnert war von 1896 bis 1924 Lehrer an der Kunstakademie in Leipzig. Zu seinen Schülern gehörte u.a. Max Alfred Brumme.

Adolf Lehnert gehört zu den bedeutendsten Künstlern des Historismus in Leipzig. Lehnert setzte zahlreiche öffentliche und private Aufträge um. Er war beteiligt mit künstlerischen Arbeiten am Neuen Rathaus, an der Universitätsbibliothek Albertina, an der Deutschen Bücherei sowie am Künstlerhaus.

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Leipziger Persönlichkeiten – Werner Stein

Werner Stein

Werner Stein

Ludwig Wilhelm Werner Stein wurde am 10. Januar 1855 in Braunschweig als Sohn eines Korbmachers geboren. Seine Ausbildung erhielt Stein von 1873 bis 1875 an der Kunstgewerbeschule Nürnberg unter Melchior zur Strassen und von 1875 bis 1879 bei Johannes Schilling in Dresden. Als Schillings Schüler war Werner Stein an der Ausführung des Niederwalddenkmals bei Rüdesheim am Rhein beteiligt. 1879 erhielt Stein eine Professur als Lehrer für Modellieren an der Leipziger Gewerbeschule.

1902 kaufte Werner Stein ein Bauerngehöft in Streitwald im Kohrener Land, auf dem er seinen Lebensabend verbrachte. Werner Stein starb am 18. Januar 1930 in Streitwald und wurde auf dem Friedhof in Greifenhain beerdigt. In seinem Testament verfügte Stein, dass der Leipziger Künstlerverein eine Stiftung zur Unterstützung mittelloser Leipziger Kunststudenten gründete. Stein war der langjährige Vorsitzende des Leipziger Künstlervereins.
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Leipziger Persönlichkeiten – Rudolf Kötzschke

Rudolf Kötzschke

Rudolf Kötzschke

Rudolf Kötzschke wurde am 8. Juli 1867 in Dresden geboren. Der Sohn des „königlich sächsischen Kammermusikus“ Hermann Kötzschke und älterer Bruder des Historikers Paul Richard Kötzschke besuchte die Gelinek’sche Privatschule und von 1877 bis 1885 das Gymnasium zum Heiligen Kreuz in Dresden. Zwischen 1886 und 1889 studierte Kötzschke an der Universität Leipzig Latein und Geschichte sowie Deutsch, Geographie, Sanskrit und Altgriechisch. 1887 studierte er für ein Semester an der Universität Tübingen.

Rudolf Kötzschke war zunächst als Lehrer an Gymnasien in Dresden und Leipzig tätig. 1894 holte ihn der Historiker Karl Lamprecht nach Leipzig. Kötzschke wurde 1896 Hilfsarbeiter in der Königlich Sächsischen Kommission für Geschichte.

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Leipziger Persönlichkeiten – Karl Theodor Küstner

Karl Theodor KüstnerKarl Theodor Küstner, ab 1837 von Küstner, wurde am 26. November 1784 in Leipzig geboren. Er besuchte die Thomasschule zu Leipzig, studierte an den Universitäten Leipzig und Göttingen Rechtswissenschaften und nahm nach einer größeren Reise durch Deutschland und Frankreich am Feldzug von 1814 als Husarenoffizier der sächsischen Freiwilligen teil.

Küstners Vorliebe für die dramatische Kunst führte ihn als Intendant zum Theater. Karl Theodor Küstner führte zunächst auf eigene Rechnung die Leitung des Leipziger Stadttheaters, das unter seiner Leitung zu einer der bedeutenden deutschen Bühnen wurde. Er begründete eine Pensionsanstalt für die Mitglieder des Theaters 1819 wurde Küstner Mitglied der Leipziger Freimaurerloge Minerva zu den drei Palmen.

1830 wurde Karl Theodor Küstner als Direktor des Hoftheaters nach Darmstadt berufen. Bereits nach einem Jahr legte er dieses Amt nieder und stand seit 1833 dem Hoftheater in München vor. 1837 wurde Küstner in den bayerischen Adelsstand erhoben.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Kuhnau

Johann Kuhnau

Johann Kuhnau

Johann Kuhnau wurde am 6. April 1660 in Geising im Erzgebirge geboren. Seine Familie stammte aus Böhmen, welches der Großvater wegen der Gegenreformation verlassen musste. Drei Söhne der Familie Kuhnau wurden Musiker – außer Johann waren dies der älteste Sohn Andreas Kuhnau (1657 bis 1721), der als Kantor in Weesenstein, Groitzsch und St. Annaberg tätig war, und Gottfried Kuhnau (1674 bis 1736), der Kantor in Johanngeorgenstadt wurde.

1682 siedelte Kuhnau nach Leipzig über zum Studium der Rechtswissenschaft. Johann Kuhnau bewarb sich um die Organistenstelle an der Thomaskirche, wurde aber zunächst abgelehnt. Die Stele bekam Gottfried Kühnel, nach dessen Tod 1684 entschied sich der Leipziger Stadtrat für Kuhnau. Grund dafür war, dass Kuhnau anlässlich der Rückkehr von Kurfürst Johann Georg III. von Sachsen aus der Schlacht bei Wien gegen die Türken im Herbst 1683 ein mehrchöriges, allegorisches Dramma per musica komponiert und als Freiluftmusik aufgeführt hatte.

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Leipziger Persönlichkeiten – Hermann Gordian Landwehr

Wahren, Kath. Pfarr- und Klosterkirche St. Albert

Wahren, Kath. Pfarr- und Klosterkirche St. Albert

Pater Gordian Landwehr, Geburtsname Hermann Landwehr, wurde am 30. Dezember 1912 in Lohne (Oldenburg) geboren. Das vierte von insgesamt zwölf Kindern eines Gemischtwarenhändlers stammte aus einem dem Katholizismus eng verbundenen Elternhaus. Im Alter von 13 Jahren wechselte Landwehr von der Volksschule an die von Dominikanern geleitete Ordens- und Missionsschule St. Josef in Vechta bei Oldenburg.

1932 trat Gordian Landwehr in Warburg (Westfalen) dem Dominikanerorden bei, studierte Theologie und legte im Mai 1936 die Ewigen Gelübde ab. 1938 wurde Landwehr zum Priester geweiht. Ab 1941 musste Gordian Landwehr als Sanitätssoldat in der Wehrmacht dienen und war bis zum Kriegsende an der Ostfront eingesetzt. Gordian Landwehr erkannt früh, dass sich Soldaten der Wehrmacht vieler Kriegsverbrechen in der Sowjetunion schuldig machten, in seiner Autobiografie berichtete er von Massenmorden an Juden und davon, dass seine Sanitätseinheit jüdische Bedienstete nicht an die SS ausgeliefert habe.
Trotzdem haderte Landwehr mit sich, dass er nicht genug Mut aufgebracht habe, um mehr Menschen vor dem Zugriff der Nazis zu schützen. Gordian Landwehr lernte die russische Sprache und feierte in Minsk und Umgebung öfters Gottesdienste für die einheimischen Katholiken – von der Wehrmacht eigentlich streng verboten.

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Leipziger Persönlichkeiten – Abraham Lamberg

Würzgärtlein für die kranken Seelen. gedruckt zu Leipzig durch Abraham Lamberg

Würzgärtlein für die kranken Seelen. gedruckt zu Leipzig durch Abraham Lamberg

Abraham Lamberg wurde am 31.3.1557 in Leipzig geboren. Nachdem dem Tod seines Vaters wurde Lambergs Bildungsweg auf der Lateinschule Schulpforte unterbrochen. Abraham Lamberg ging zu dem Verlag Jakob Bärwald Erben in Leipzig, erwarb nach den Wanderjahren 1587 das Leipziger Bürgerrecht und ließ sich als Drucker nieder. Abraham Lamberg arbeitete für Henning Große in Leipzig und für den spekulativen Raubdruckverleger Johann Francke in Magdeburg. Als Druckerzeichen führte Lamberg den Pegasus.

Gegen den Widerstand der Leipziger Buchführer eröffnete Abraham Lamberg 1597 eine Buchhandlung für den Vertrieb der eigenen Verlagsartikel sowie als Sortiment und als Kommissionslager für die Drucke seines Stiefsohnes Hans Rambau in Görlitz. 1598 leistete Lamberg den neu geforderten Buchdruckereid. Schon 1595 hatte er an der ersten Sitzung der sich gründenden Leipziger Buchdruckerinnung teilgenommen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Wilhelm Traugott Krug

Wilhelm Traugott Krug

Wilhelm Traugott Krug

Wilhelm Traugott Krug wurde am 22. Juni 1770 in Radis geboren. Krug besuchte die Dorfschule, die aber einen schlechten Unterricht bot. Die Eltern ließen ihre Kinder darum von Hauslehrern unterrichten. Ab 1782 ging Krug auf die Landesschule Pforta. Wilhelm Traugott Krug studierte Philosophie und Theologie 1788 an der Leucorea in Wittenberg, 1792 an der Universität Jena und 1794 an der Georg-August-Universität Göttingen.

Er hielt Vorlesungen über Philosophie und Enzyklopädie. 1801 ging er als Professor an die Brandenburgische Universität Frankfurt, lernte dort Wilhelmine von Zenge kennen und heiratete sie am 8. Januar 1804 in der St. Marienkirche Frankfurt (Oder). Wilhelmine war zuvor seit 1800 mit Heinrich von Kleist verlobt gewesen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Herbert Küas

Rekonstruktionszeichnung der Leipziger Burg um 1015 nach archäologischen Grabungen durch Herbert Küas - heute mitunter umstritten.© Stadt Leipzig / Stadtarchiv

Rekonstruktionszeichnung der Leipziger Burg um 1015 nach archäologischen Grabungen durch Herbert Küas – heute mitunter umstritten.© Stadt Leipzig / Stadtarchiv

Herbert Küas wurde am 5. Juli 1900 in Leipzig geboren. Nach dem Kriegsdienst im 1. Weltkrieg legte er im Alter von 20 Jahren sein Abitur ab und ging an die Technische Hochschule nach München, wo er einige Semester Architektur studierte. Ab 1924 folgte ein mehrjähriger Studienaufenthalt in Italien. Anschließend studierte Küas Kunstgeschichte an der Universität Leipzig, wo er 1935 mit einer Arbeit über Plastik des 13. Jahrhunderts im Dom zu Meißen promovierte.

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Leipziger Persönlichkeiten – Gottlob Kunath

Erste Armenschule von Leipzig

Erste Armenschule von Leipzig

Gottlob Kunath wurde 1799 in Predel geboren. 1808 trat Kunath eine Stelle als Lehrer im Leipziger Armenschulwesen an. Er verbesserte die Leistungsfähigkeit seiner ca. 1.000 Schüler.

Auf Gottlob Kunaths Initiative entstand neben der Armenschule an der Sternwartenstraße/Turnerstraße 1840 ein weiteres Schulgebäude. Kunath setzte sich dafür ein, dass die Lehrer an den Armenschulen den Lehrern an den Städtischen Volksschulen gleichgestellt wurden.

Gottlob Kunath starb am 24. April 1844 in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Carl Wilhelm Otto Koch

Otto Koch

Otto Koch

Carl Wilhelm Otto Koch wurde am 3. Mai 1810 in Graßdorf bei Taucha geboren. Der Sohn eines Ratsoberförsters und besuchte von 1823 bis 1829 die Nikolaischule in Leipzig und studierte von 1829 bis 1832 Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig. Ab 1832 arbeitete Koch als Aktuar beim Leipziger Steueramt. Ab 1833 war Otto Koch königlich sächsischer Notar und ab 1836 Assessor am Königlichen Hauptsteueramt in Leipzig. 1841 ließ sich Koch als Rechtsanwalt in Leipzig im Haus Reichsstraße 1.

Von 1844 bis 1847 war Otto Koch nationalliberaler Stadtverordneter in Leipzig und gehörte in dieser Zeit dem Ausschuss für Kirchen, Schulen und milde Stiftungen und der Deputation für das Marktwesen und lokalstatuarische Angelegenheiten an. Am 11. Mai 1848 wurde Koch als Abgeordneter des Wahlkreises Borna in die Frankfurter Nationalversammlung gewählt. 1848/1849 hatte Otto Koch das Amt des Vizebürgermeisters von Leipzig inne.

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Leipziger Persönlichkeiten – Christian Gottfried Körner

Christian Gottfried Körner

Christian Gottfried Körner

Christian Gottfried Körner wurde am 2. Juli 1756 in Leipzig geboren. Der Sohn des Theologieprofessors, Pastors und Leipziger Superintendenten Johann Gottfried Körner lernte von 1769 bis 1772 an der Fürstenschule Grimma, studierte an der Universität Göttingen und an der Universität Leipzig Rechtswissenschaften.

1777 schloss sich Körner der Freimaurerloge Minerva zu den drei Palmen an. 1778 wurde er Privatdozent, 1783 Oberkonsistorialrat in Dresden, 1790 Oberappellationsgerichtsrat, 1798 bis 1811 Geheimer Referendar im Geheimen sächsischen Konsilium, 1811 in das Appellationsgericht zurückversetzt.

1813 wurde Christian Gottfried in Dresden Mitglied der Loge Zu den drei Schwertern und war hier Meister vom Stuhl bis 1815. Christian Gottfried war einer der vertrautesten und einflussreichsten Freunde und Förderer von Friedrich Schiller. Die Freundschaft zwischen Schiller und Körner entstand durch einen nicht unterzeichneten Brief, den Schiller in Mannheim erhielt und der die uneingeschränkte Verehrung für Schillers Dramen ausdrückte.

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Leipziger Persönlichkeiten – Thomas Theodor Heine

Thomas Theodor Heine

Thomas Theodor Heine

Thomas Theodor Heine, bürgerlich David Theodor Heine, wurde am 28. Februar 1867 in Leipzig geboren. Er stammte aus einer großbürgerlichen jüdischen Familie und war der zweite Sohn des Gummiwarenfabrikanten Isaak Heine. Heine besuchte die Thomasschule zu Leipzig. Im März 1884 veröffentlichte Thomas Theodor Heine anonym einige Karikaturen in den „Leipziger Pikanten Blättern“, dessen Herausgeber Leopold von Sacher-Masoch war.

Er wurde untragbar und wurde kurz vor dem Abitur der Schule verwiesen. Heine ging an die Kunstakademie Düsseldorf, wechselte allerdings nach Differenzen mit Mitschülern in der Studentenverbindung nach München. In München arbeitete Heine als Landschaftsmaler und ab 1892 als Zeichner und Karikaturist für die Fliegenden Blätter.

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Leipziger Persönlichkeiten – Max Klinger

Max Klinger

Max Klinger

Max Klinger wurde am 18. Februar 1857 in Leipzig als zweiter Sohn des Seifen- und Parfümfabrikanten Heinrich Louis Klinger und dessen Ehefrau Auguste Friederike Eleonore Klinger geb. Richter in der Petersstraße 48 geboren. Klinger besuchte die Bürgerschule in Leipzig und am Sonntag die Zeichenschule Brauer, anschließend die Realschule, die spätere Petrischule.

1874 empfahl der Dresdner Architekt und Kunsthistoriker Franz Richard Steche Max Klinger dem Maler Anton von Werner in Berlin. Dieser lehnte ihn ab und verwies Klinger an den Maler Karl Gussow in Karlsruhe. 1874 begann Max Klinger das Studium an der Großherzoglich Badischen Kunstschule in Karlsruhe. 1875 wechselte Klinger an die Königlichen Akademie der Künste in Berlin. Künstlerisches Vorbild Klingers war Adolph Menzel. Klinger beschäftigte sich auch mit der Lehre von Charles Darwin. 1876 schloss Max Klinger seine Ausbildung mit dem Prädikat „Außerordentlich“ ab.
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Leipziger Persönlichkeiten – Hermann Knaur

Hermann Knaur

Hermann Knaur

Imanuel August Hermann Knaur wurde am 3. April 1811 in Leipzig geboren. Nach dem Besuch der Ratsfreischule in Leipzig ging er in eine vierjährige Töpferlehre. Leipziger Kunstfreunde wurden auf Knaurs kleine Arbeiten aufmerksam, die er aus Ton fertigte. Sie ermöglichten Knaur einen Aufenthalt in Dresden, wo er drei Jahre bei Ernst Rietschel Bildhauerei studierte. Danach arbeitete Knaur eine Zeit für Ernst Hähnel.

Seine erste selbständige Arbeit, „Der Wanderer mit dem Hunde“, kaufte der Sächsische Kunstverein. Der zweite Preis für den nicht ausgeführten Entwurf Hermann Knaurs des Beethoven-Denkmals in Bonn war Anlass, ihm ein Stipendium für eine Reise nach Italien zu gewähren. In Rom entstanden die Marmorstatue „Ein Mädchen, das Tauben füttert“ und die Gruppe „Kain und Abel“ aus Ton.

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Leipziger Persönlichkeiten – Gerhard Keil

Seemann-Verlag in Leipzig

Seemann-Verlag in Leipzig

Gerhard Keil wurde am 15. März 1922 in Leipzig geboren. Er besuchte die Deutsche Buchhändlerlehranstalt Leipzig und die Reichsschule des deutschen Buchhandels. Ab 1948 arbeitete Keil im sowjetischen SMA-Verlag und übernahm 1954 kommissarisch, dann als Direktor, den Seemann-Verlag nach dessen Verstaatlichung. Keil war auch als Treuhänder des Verlags Philipp Reclam und Staatlicher Gesellschafter des Postreiter-Verlags in Halle/Saale.

Gerhard Keil förderte zahlreiche Kunstwissenschaftler und hatte Kontakte zu Verlagen in der ganzen Welt. Von 1960 bis 1963 war Keil Geschäftsführer im Insel-Verlag Anton Kippenberg Leipzig. Keil war Mitglied im Verlegerausschuss und Leiter der Kommission Kultur des Börsenvereins des deutschen Buchhandels zu Leipzig.

Keil war Ehrendoktor der Universität Leipzig und Ehrenmitglied des Kuratoriums „Haus des Buches Leipzig“.

Gerhard Keil starb am 12. September 1997 in Leipzig.

Mehr Leipziger Persönlichkeiten

Leipziger Persönlichkeiten – Johann Gottfried Seume

Johann Gottfried Seume

Johann Gottfried Seume

Johann Gottfried Seume wurde am 29. Januar 1763 in Poserna geboren. Der Sohn eines Landwirts besuchte die Dorfschule und die Lateinschule in Borna. Von 1776 bis 1777 war Seume Schüler an der Nikolaischule in Leipzig.

Johann Gottfried Seume studierte 1780/81 an der Universität Leipzig Theologie. 1781 wurde Seume auf dem nach Paris von hessischen Soldatenwerbern ergriffen und zum Dienst in der Armee gezwungen. Der Landgraf von Hessen-Kassel schickt ihn nach England in den Kampf im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Im August 1782 traf Seume bei Halifax in Kanada ein, es gab jedoch keine Kampfhandlungen mehr. Seumes Bewunderung für die natürliche Ungezwungenheit der Einwohner schlug sich in seinem oft zitierten Gedicht „Der Wilde“ nieder – „Ein Kanadier, der Europens übertünchte Höflichkeit nicht kannte…“.

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Leipziger Persönlichkeiten – Siegfried Seifert

Portal zum Zoo Leipzig

Zoo Leipzig

Siegfried Seifert wurde am 21. September 1922 in Rodewisch geboren. Seine Kindheit verbrachte Seifert bis zu seinem 5. Lebensjahr in Rützengrün. 1927 zog die Familie Seifert nach Dresden, wo Siegfried Seifert auch die Schule besuchte. Nach dem 2. Weltkrieg zog die Familie Seifert nach Auerbach im Vogtland. Siegfried Seifert arbeitete als Biologielehrer und war als stellvertretender Schuldirektor tätig. 1947 trat er in die CDU in der Sowjetischen Besatzungszone ein.

1949 gründete Seifert an seiner Schule einen Zoo, der später als Heimtiergarten ausgebaut wurde und 1953 nach Falkenstein in die Station Junger Naturforscher verlegt wurde. Seifert knüpfte Kontakte zu den Leipziger Zoologen Karl Max Schneider und Heinrich Dathe. Seifert wirkte noch als Dozent für Biologie an der Medizinischen Fachschule in Zwickau.

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Leipziger Persönlichkeiten – Joachim Kammermeister (Joachim Camerarius d.Ä.)

Joachim Kammermeister (Joachim Camerarius d.Ä.)

Joachim Kammermeister (Joachim Camerarius d.Ä.)

Joachim Camerarius der Ältere, auch Joachim Kammermeister, wurde am 12. April 1500 in Bamberg geboren. Der Sohn eines bischöflichen Erbkämmerers und Ratsherrn besuchte die Schule in Bamberg und bekam ab 1512 in Leipzig Unterricht bei dem Humanisten Georg Helt. Vorfahren von Kammermeister übten das Amt des Magister camerae der Fürstbischöfe von Bamberg aus, nannten sie daher Kammermeister, latinisiert zu Camerarius.

Joachim Camerarius studierte an der Universität Leipzig bei Petrus Mosellanus. Ab 1518 studierte Joachim Kammermeister an der Universität Erfurt und setzte sein Studium 1521 an der Universität Wittenberg fort. In Wittenberg schloss er Freundschaft mit Philipp Melanchthon. 1522 erhielt Camerarius die Professur für Zoologie, 1525 übernahm er die Professur für Griechische Sprache und Literatur und auf Melanchthons Empfehlung wurde er 1526 Lehrer für Griechisch und Latein an dem neu gegründeten Ägidiengymnasium in Nürnberg.

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Leipziger Persönlichkeiten – Carl Ferdinand Hommel

Carl Ferdinand Hommel

Carl Ferdinand Hommel

Carl Ferdinand Hommel wurde am 6. Januar 1722 in Leipzig geboren. Der Sohn des Rechtsprofessors und Appelationsgerichtsrats Ferdinand August Hommel studierte nach dem Besuch der Nikolaischule in Leipzig in Halle/Saale die Rechte. In Leipzig wurde Hommel Oberhofgerichtsadvokat.

1750 erhielt Hommel eine außerordentliche Professur für Staatsrecht an der Universität Leipzig und wurde 1752 auf eine ordentliche Professur für Lehnrecht berufen. Ab 1756 war Hommel Beisitzer des Spruchkollegiums, dessen Leitung er später als Nachfolger seines Vaters übernahm. 1763 veröffentlichte Carl Ferdinand Hommel die Programmschrift „Zur Reform des deutschen Strafrechts“, in der er für die Anwendung und Durchsetzung aufklärerischer Prinzipien im Strafrecht warb. Hommel sprach sich gegen Todesstrafe, Folter und Landesverweisung aus und forderte eine Humanisierung des Strafrechts.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Adam Hiller

Johann Adam Hiller

Johann Adam Hiller

Johann Adam Hiller, bis 1763 Hüller, wurde am 25. Dezember 1728 in Wendisch Ossig, bei Görlitz geboren. Hiller besuchte bis 1745 das Gymnasium in Görlitz, lernte Klavier und Generalbass an der Kreuzschule in Dresden. 1751 kam Johann Adam Hiller nach Leipzig und begann ein Jurastudium an der Universität Leipzig. 1754 wurde er Hauslehrer bei Graf Heinrich von Brühl, mit dem er 1758 erneut nach Leipzig ging.

1759 begründete Hiller die Musikzeitschrift „Der musikalische Zeitvertreib“, laut Brockhaus-Enzyklopädie von 1831 die „erste praktisch-musikalische Zeitschrift Teutschlands“. 1763 nahm Hiller die Tradition des 1743 von Buchhändler Johann Friedrich Gleditsch gegründeten und seit 1756 infolge des Siebenjährigen Krieges eingestellten Leipziger Großen Konzerts wieder auf.

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Leipziger Persönlichkeiten – Samuel Heinicke

Samuel Heinicke

Samuel Heinicke

Samuel Heinicke wurde am 10. April 1727 in Nautschütz geboren. Der Sohn eines Anspänners und Gerichtsschöppen verließ mit 23 Jahren das Elternhaus. Ein Studium war ihm als vorgesehenem Erben verweigert. Heinicke ging nach Dresden in den Dienst der Leibgarde des Kurfürsten Friedrich August II. von Sachsen.

Samuel Heinicke bildete sich in Dresden autodidaktisch weiter. Neben seinem Dienst war er Musiker sowie Lehrer für Schreiben und Musik. Zu seinem Unterricht kam auch ein tauber Junge, den Heinicke in der Lautsprache unterrichtete. Heinickes Wunsch, sich gänzlich der Tätigkeit als Lehrer zu widmen, wurde durch den Ausbruch des Siebenjährigen Krieges 1756 verhindert.

Samuel Heinicke kam in preußische Kriegsgefangenschaft, floh nach Jena, um der Einziehung zum preußischen Militär zu entgehen und studierte Philosophie, Mathematik und Naturlehre an der Universität Jena. 1758 zog Samuel Heinicke mit seiner Familie nach Hamburg.

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Leipziger Persönlichkeiten – Moritz Seeburg

Gedenkstein für Moritz Seeburg in Leipzig

Gedenkstein für Moritz Seeburg in Leipzig

Moritz Seeburg wurde am 19. März 1794 in Torgau geboren. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig war Seeburg in Leipzig als Rechtsanwalt. Tätig. Von 1831 bis zu seinem Tod gehörte Moritz Seeburg dem Leipziger Stadtrat an.

Moritz Seeburg unterstützte die Leipziger Ratsfreischule, die den Kindern mittelloser Eltern den Schulbesuch ermöglichte. Von 1831 an war Seeburg Vorsteher des Johannishospitals, das er neu organisierte.

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Leipziger Persönlichkeiten – Otto Wilhelm Scharenberg

Otto Wilhelm Scharenberg

Otto Wilhelm Scharenberg

Otto Wilhelm Scharenberg wurde am 29. Mai 1851 in Kiel geboren. Er studierte an der Berliner Bauakademie bzw. an der Technischen Hochschule Charlottenburg und arbeitete von 1887 bis 1895 bei der Bauleitung des Justizpalastes in Leipzig. Otto Wilhelm Scharenberg war von 1898 bis 1915 Stadtbaurat und Leiter des Hochbauamtes in Leipzig als Nachfolger von Hugo Licht. Scharenberg prägte das Stadtbild von Leipzig nachhaltig. Nach den Plänen von Otto Wilhelm Scharenberg entstanden in Leipzig über 20 Schulgebäude. Prägend für das Stadtbild von Leipzig sind das Stadtbad-Nord und das ehem. Städtische Leihhaus.

Außerhalb Leipzigs entwarf Otto Wilhelm Scharenberg die Kaserne des 1. Garderegiments in Potsdam sowie Regierungsgebäude in Kamerun und Togo. Otto Wilhelm Scharenberg starb am 11. Dezember 1920 in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Wilhelm Schomburgk

Villa Schomburgk in Connewitz

Villa Schomburgk in Connewitz

Wilhelm Schomburgk wurde am 1. März 1882 in Leipzig geboren. Er stammt aus der Leipziger Unternehmerfamilie Schomburgk. Seine Mutter, Doris Eugenie Schomburgk war Tochter des Rechtsanwalts und Industriepioniers Carl Erdmann Heine. Der Vater, Heinrich Georg Schomburgk, war Teilhaber der von Carl Heine gegründeten Leipziger Westend-Baugesellschaft AG, die u.a. den Karl-Heine-Kanal in Plagwitz baute.

Wilhelm Schomburgk besuchte die Thomasschule zu Leipzig. Nach dem Abitur 1902 studierte Schomburgk Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig. 1907 heiratete Wilhelm Schomburgk Elisabeth Meyer, Tochter des jüdischen Bankiers Joel Meyer. Wenig später wurde Schomburgk im Bankhaus Meyer&Co. am Thomaskirchhof angestellt.

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Leipziger Persönlichkeiten – Bernhard Heisig

Briefmarke der Deutschen Post der DDR mit einem Gemälde von Bernhard Heisig

Briefmarke der Deutschen Post der DDR mit einem Gemälde von Bernhard Heisig

Bernhard Heisig wurde am 31. März 1925 in Breslau als Sohn des Breslauer Malers Walter Heisig geboren. Bei seinem Vater erhielt er auch seine erste Ausbildung. Von 1941 bis 1942 besuchte Bernhard Heisig die Kunstgewerbeschule in Breslau.

Seine traumatischen Erlebnisse als Soldat im 2. Weltkrieg thematisierte Heisig später immer wieder in seinen Bildern. 1947 wurde Bernhard Heisig aus Breslau vertrieben, siedelte sich in Zeitz an und trat in die SED ein. Von 1948 studierte Heisig in Leipzig, zunächst an der Fachhochschule für angewandte Kunst, dann ab 1949 an der Akademie für graphische Kunst und Buchgewerbe. 1951 brach Bernhard Heisig das Studium ab.

Von 1951 bis 1954 arbeitete Heisig freiberuflich in Leipzig, sein Schwerpunkt lag auf Zeichnungen und Lithographien zur Revolution 1848 und der Pariser Kommune sowie auf Buchillustrationen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Fritz Schumacher

Fritz Schumacher

Fritz Schumacher

Friedrich Wilhelm Schumacher wurde am 4. November 1869 in Bremen geboren. Er besuchte das Alte Gymnasium in Bremen. Schumacher studierte von 1889 bis 1896 an der Technischen Hochschule München Mathematik und Naturwissenschaften und wechselte schließlich zur Architektur, unter anderem bei Friedrich von Thiersch.

Als Architekt arbeitete Schumacher zunächst im Büro des Architekten Gabriel von Seidl in München. Fritz Schumacher fand mit Seidl einen exponierten Vertreter des Historismus. Schumacher schätzte die Philosophie seines Arbeitgebers, das Aufgreifen historischer Epochen innerhalb der Architektur durch die jeweils zeitgerechte Formensprache und Stimmung umzusetzen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Corona Schröter

Corona Schröter

Corona Schröter

Corona Elisabeth Wilhelmine Schröter wurde am 14. Januar 1751 in Guben geboren. Ihr Vater, Johann Friedrich Schröter, war Oboist im Graf Brühlschen Regiment. Nachdem die Familie nach Leipzig gezogen war, wurde Corona Schröter von Johann Adam Hiller zur Sängerin ausgebildet. In Leipzig lernte sie Johann Wolfgang Goethe kennen, der sogleich von ihr beeindruckt war.

Im Oktober 1776 wurde sie auf Vorschlag Goethes als Hofvokalistin und Kammersängerin nach Weimar verpflichtet und wurde der Mittelpunkt von Goethes Liebhabertheater, da sie auch schauspielerisch begabt war. Schröter war u.a. die erste Darstellerin der Iphigenie. In Goethes Singspiel „Die Fischerin“, das 1782 in Tiefurt uraufgeführt wurde, spielte Corona Schröter die Hauptrolle. Corona Schröter vertonte in dem Stück für ihren Gesang angelegte Lieder, dabei zum Beispiel die Ballade vom Erlkönig, die erste Vertonung dieses Gedichts überhaupt.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Schelle

Thomaskirche zu Leipzig

Thomaskirche zu Leipzig

Johann Schelle wurde am 6. September 1648 in Geising geboren. Im Alter von sieben Jahren wurde Schelle von Heinrich Schütz als Sängerknabe in die Dresdener Hofkapelle aufgenommen. Nach seiner Mitwirkung in der Hofkapelle in Wolfenbüttel besuchte Johann Schelle die Thomasschule in Leipzig und studierte an der Universität.

Bis 1677 war Schelle Kantor in Eilenburg und dann bis 1701 Thomaskantor in Leipzig. Mit seinem kompositorischen schaffen zeigt sich Johann Schelle als Vorläufer Bachscher Musik. Verdienste erwarb sich Schelle mit der Einführung der Evanglienkantaten.

Johann Schelle starb am 10. März 1701 in Leipzig.

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Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Gottfried_Schicht#/media/Datei:Johann_Gottfried_Schicht.jpg

Leipziger Persönlichkeiten – Auguste Schmidt

„Die Führerinnen der Frauenbewegung in Deutschland“ in der Gartenlaube 1883. Auguste Schmidt in mittlerer Reihe rechts

„Die Führerinnen der Frauenbewegung in Deutschland“ in der Gartenlaube 1883. Auguste Schmidt in mittlerer Reihe rechts

Friederike Wilhelmine Auguste Schmidt wurde am 3. August 1833 in Breslau als Tochter eines preußischen Artilleriehauptmanns geboren. Der Vater ermöglichte ihr und ihren beiden Schwestern eine gute Berufsausbildung.

Auguste Schmidt besuchte in Posen ein Lehrerinnenseminar und arbeitete im Alter von 17 Jahren zunächst als Lehrerin in Posen und später an einer Privatschule in Oberschlesien. Danach erhielt Schmidt an der Städtischen Höheren Magdalenenschule in Breslau eine Anstellung als einzige wissenschaftliche Lehrerin. Mit 28 Jahren wurde Auguste Schmidt zur Direktorin der Latzelschen höheren Privattöchterschule in Leipzig. Zu ihren Schülerinnen gehörte Clara Zetkin. Auguste Schmidt lebte mit ihren verwitweten Schwestern zusammen, die sie bei ihrer pädagogischen Arbeit unterstützten.

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Leipziger Persönlichkeiten – Friedrich Schiller

Friedrich Schiller

Friedrich Schiller

Friedrich Schiller wurde am 10. November 1759 in Marbach am Neckar geboren. Er war der einzige Sohn eines auch als Wundarzt tätigen württembergischen Offiziers und wuchs mit seinen fünf Schwestern in Schwäbisch Gmünd, Lorch und Ludwigsburg auf. In Ludwigsburg besuchte Schiller die Lateinschule und begann nach viermaligem Bestehen des Evangelischen Landesexamens 1773 das Studium der Rechtswissenschaften auf der Karlsschule. 1776 wechselte Friedrich Schiller zum Medizinstudium. Sein Theaterdebüt gab Friedrich Schiller 1782 mit dem Schauspiel „Die Räuber“ und erlangte einen grandiosen Erfolg.

Bei seinem Landesherren Herzog Karl Eugen fiel Schiller in Ungnade und floh nach Thüringen. 1783 begann Schiller mit den ersten Arbeiten zum „Don Karlos“. Friedrich Schiller war dann Theaterdichter am Nationaltheater Mannheim. Als diese Stelle ausgelaufen war reiste Schiller im April 1785 nach Leipzig zu seinem Freund und Förderer Christian Gottfried Körner, der Schiller aus der wirtschaftlichen Notlage half. Körner gab von 1812 bis 1816 eine Gesamtausgabe von Schillers Werken heraus.

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Leipziger Persönlichkeiten – Hermann Hartmann

Gedenktafel für Hermann Hartmann am Markt in Leipzig

Gedenktafel für Hermann Hartmann am Markt in Leipzig

Carl Eduard Hermann Hartmann wurde am 17. April 1863 in Eilenburg geboren. Nach dem Besuch der Bürgerschule und des Progymnasiums in Eilenburg legte Hartmann 1882 das Abitur an den Franckeschen Stiftungen in Halle/Saale ab. Von 1882 bis 1885 studierte Hermann Hartmann in Halle/Saale, Berlin und Würzburg Medizin.

Hartmann war als Assistenzarzt bei mehreren praktischen Ärzten tätig, bis er sich 1890 als Praktischer Arzt und Geburtshelfer in Connewitz niederließ. Unzufrieden mit der Entlohnung der Ärzte, veröffentlichte Hermann Hartmann am 25. Juli 1900 einen Offenen Brief an die Ärzteschaft, in dem er zur Wahrung der Standesinteressen die Bildung eines Ärztebundes anregte.
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Leipziger Persönlichkeiten – Angelika Hartmann

Angelika Hartmann

Angelika Hartmann

Henriette Angelika Hartmann wurde am 12. Juli 1829 in Köthen (Anhalt) geboren. Ihre Mutter starb, als Angelika vier Jahre alt war, ihren Vater verlor sie im Alter von 16 Jahren. Angelika Hartmann musste ihren Lebensunterhalt als Kindermädchen und durch Erteilung von Privatstunden verdienen. Bereits in dieser Zeit lernte Hartmann die Lehre von Friedrich Fröbel kennen.

1859 ging Angelika Hartmann nach Dresden, um sich im Kindergärtnerinnenseminar ausbilden zu lassen und eröffnete in Dresden einen privaten Kindergarten. 1864 kehrte Angelika Hartmann nach Köthen zurück und gründete den ersten Kindergarten nach Fröbel. Ein besonderes Anliegen von Angelika Hartmann war der Übergang vom Kindergarten zur Schule, die sog. Vermittlungsklasse.

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Musikbibliothek Peters Leipzig (Handelsschule für Mädchen, später Buchhändlerlehranstalt, Zentrum-Südost, Seeburgviertel, Stadt Leipzig)

Musikbibliothek Peters Leipzig

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Durch Leipzig fließen die Weiße Elster, die Pleiße, die Parthe und die Luppe. Der Stadtteil Zentrum-Südost befindet sich südöstlich der Innenstadt zwischen Rossplatz und Altem Messegelände. weiterlesen »

Leipziger Persönlichkeiten – Samuel Christian Friedrich Hahnemann

Samuel Hahnemann

Samuel Hahnemann

Samuel Christian Friedrich Hahnemann wurde am 10. April 1755 in Meißen geboren. Sein Vater war ein Porzellanmaler in der Meißener Porzellanmanufaktur. Samuel Hahnemann besuchte die Stadtschule in Meißen und bekam danach ein Stipendium an der Fürstenschule St. Afra in Meißen. 1775 begann Hahnemann sein Medizinstudium an der Universität Leipzig.

Seinen Lebensunterhalt verdiente sich Hahnemann mit Sprachunterricht und mit Übersetzungen physiologischer und medizinischer Werke ins Deutsche. Samuel Hahnemann ging an die Universität Wien. Im Oktober 1777 bot ihm Freiherr Samuel von Brukenthal, Statthalter von Kaiserin Maria Theresia in Siebenbürgen, eine Stelle als Bibliothekar, Hauslehrer und Leibarzt an. Hahnemann begleitete ihn nach Hermannstadt und blieb dort knapp zwei Jahre.

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Leipziger Persönlichkeiten – Gustav Harkort

Gustav Harkort

Gustav Harkort

Gustav Harkort wurde am 3. März 1795 in Westerbauer als sechstes von acht Kindern eines Eisenwarenfabrikanten und Kaufmanns geboren. Harkort besuchte die Gewerbeschule in Hagen und machte eine kaufmännische Lehre im väterlichen Betrieb. 1813 bis 1815 15 nahm Gustav Harkort als Leutnant des Märkischen Landwehr-Regiments an den Befreiungskriegen teil.

Nach dem Tod seines Vaters ging Harkort 1820 nach Leipzig und gründete mit seinem älteren Bruder Carl Friedrich Harkort ein Speditions- und Kommissionsunternehmen für englische Garne. Ende des Jahres 1829 leitete Gustav Harkort erste Vorbereitungen für den Bau der Bahnstrecke Magdeburg–Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Gottfried Christoph Härtel

Gottfried Christoph Härtel

Gottfried Christoph Härtel

Gottfried Christoph Härtel wurde am 27. Januar 1763 in Schneeberg im Erzgebirge geboren. Der jüngste Sohn des Schneeberger Bürgermeisters Dr. Franz Christoph Härtel besuchte die Lateinschule in Annaberg und ging als Mentor des jungen Grafen von Schönburg 1780 an die Universität Leipzig zum Studium der Rechte.

Nach einer Tätigkeit als Hauslehrer in Dresden, wurde Härtel 1789 Lehrer und Privatsekretär der Gräfin Auguste von Schönburg-Glauchau. Gottfried Christoph Härtel kehrte nach Leipzig zurück, betätigte sich hier literarisch und arbeitete in der Baumgärtnerischen Buchhandlung. 1795 wurde Härtel als Kompagnon in den von Bernhard Christoph Breitkopf in Leipzig gegründeten Musikverlag aufgenommen. Breitkopf geriet in finanzielle Schwierigkeiten und so wurde Gottfried Christoph Härtel 1796 Alleininhaber des Verlags Breitkopf & Härtel.

Härtel gründete 1798 als erste ihrer Art die „Allgemeine musikalische Zeitung“ und gab ab 1812 die „Leipziger Literaturzeitung“ heraus. 1806 gründete Härtel eine Pianofabrik. Auf den Flügeln spielten u.a. Felix Mendelssohn-Bartholdy, Clara Wieck, Robert Schumann und Richard Wagner.

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Leipziger Persönlichkeiten – Werner Tübke

Briefmarke der Deutschen Post der DDR mit einem Ausschnitt aus dem Bauernkriegspanorama von Werner Tübke

Briefmarke der Deutschen Post der DDR mit einem Ausschnitt aus dem Bauernkriegspanorama von Werner Tübke

Werner Tübke wurde am 30. Juli 1929 in Schönebeck (Elbe) geboren. Der Sohn einer Kaufmannsfamilie besuchte die Volksschule und ab 1939 das Realgymnasium in Schönebeck. Ab 1940 erhielt Tübke privaten Zeichenunterricht in Magdeburg bei dem Maler Karl Friedrich. Von Dezember 1945 bis September 1946 wurde Werner Tübke durch die Sowjetische Besatzungsmacht inhaftiert. Er wurde zu Unrecht verdächtigt, einen Mordanschlag auf einen sowjetischen Soldaten verübt zu haben.

Nach Abschluss einer Malerlehre und dem Besuch der Handwerksmeisterschule in Magdeburg sowie der Nachholung des Abiturs studierte Werner Tübke von 1948 bis 1950 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig. 1950 wechselte Tübke zum Studium der Kunsterziehung an das Caspar-David-Friedrich-Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.

Nach einer Tätigkeit 1953/54 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralhaus für Volkskunst in Leipzig war Werner Tübke von 1954 bis 1956 und 1957 bis 1963 als freischaffender Künstler tätig. Von 1956 bis 1957 arbeitete er als wissenschaftlicher Oberassistent an der HGB Leipzig, bevor er aus kunstpolitischen Gründen entlassen wurde.

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Leipziger Persönlichkeiten – Maria Grollmuß

Maria Grollmuß

Maria Grollmuß

Maria Karoline Elisabeth Grollmuß, sorbisch Marja Grólmusec, wurde am 24. April 1896 in Leipzig geboren. Ende 1917 beendete sie ihre Ausbildung am Gaudigschen Lehrerinnenseminar in Leipzig und ging arbeite als Volksschullehrerin an der Bürgerschule Leipzig-Reudnitz.

Nach Ablegung der Wahlfähigkeitsprüfung absolvierte Maria Grollmuß ein philologisches und historisches Universitätsstudium in Berlin und Leipzig. Während der Zeit ihres Studiums gehörte Grollmuß zunächst dem Windthorstbund an, danach dem Sozialistischen Studentenbund.

Maria Grollmuß interessierte sich für politischen Journalismus und verfasste Beiträge für die dem linken Flügel der Zentrumspartei nahestehende Rhein-Mainische Volkszeitung und für die von Romano Guardini initiierte Zeitschrift „Die Schildgenossen“ der katholischen Jugendbewegung „Quickborn“.

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Leipziger Persönlichkeiten – Huldreich Groß

Stadtbibliothek Leipzig

Stadtbibliothek Leipzig

Huldreich Groß wurde am 28. Dezember 1605 in Leipzig geboren. Der Sohn eines Seidenstickers besuchte die Nikolaischule in Leipzig. Die Schule in Schleusingen und die Fürstenschule in Meißen. In Leipzig und Rostock studierte Huldreich Groß Medizin, Rechtswissenschaften, Mathematik und Theologie. Sein Medizinstudium setzte er in Helmstedt fort und arbeitete während des Dreißigjährigen Krieges als Militärarzt in einem Lazarett in Hameln.

1633 kehrte Huldreich Groß nach Leipzig zurück, war als Anwalt und Notar tätig und später als Fiskal am kurfürstlichen Oberhofgericht. Groß verfügte, dass seine etwa 4.000 Bände umfassende Bibliothek und sein gesamtes Vermögen an den Leipziger Rat fielen. Er knüpfte daran die Bedingung, dass seine Hinterlassenschaft zum Nutzen der studierenden Stadtjugend angelegt werden soll. Damit schuf Huldreich Groß den Grundstein für die Leipziger Stadtbibliothek.

Huldreich Groß starb am 16. April 1677 in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Carl Bruno Tröndlin

Carl Bruno Tröndlin

Carl Bruno Tröndlin

Carl Bruno Tröndlin wurde am 26. Mai 1835 in Leipzig geboren. Tröndlin besuchte in Leipzig die 1. Bürgerschule und später die Thomasschule, studierte Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Leipzig, der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin. Ab 1857 war Tröndlin im sächsischen Vorbereitungsdienst. Nach seiner Promotion arbeitete er von 1865 bis 1876 als Rechtsanwalt und Notar in Leipzig.

Carl Bruno Tröndlin war Mitglied der Nationalliberalen Partei (NLP). Von 1870 bis 1876 war er Stadtverordneter in Leipzig und von 1874 bis 1876 Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung. 1876 wurde er unter Otto Georgi zum Vizebürgermeister gewählt und trat damit in den Rat der Stadt ein. Am 29. Dezember 1877 wurde Tröndlin zum Bürgermeister erhoben und 1882 als Bürgermeister auf Lebenszeit wiedergewählt.
Carl Bruno Tröndlin war außerdem sächsischer Justizrat und von Oktober 1884 bis Februar 1890 Mitglied des Reichstages.
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Leipziger Persönlichkeiten – Henriette Goldschmidt

Henriette Goldschmidt 1910

Henriette Goldschmidt 1910

Henriette Goldschmidt wurde am 23. November 1825 in Krotoschin, Provinz Posen als Henriette Benas geboren. Henriette Benas war Tochter eines wohlhabenden jüdischen Kaufmanns und heiratete 1853 Abraham Meyer Goldschmidt, Rabbiner der deutschsprachigen jüdischen Gemeinde in Warschau.

1858 zog die Familie Goldschmidt nach Leipzig. Dem Motto eines Vortrags von Auguste Schmidt „Leben ist Streben“ folgend, gehörte Henriette Goldschmidt neben Louise Otto-Peters, Auguste Schmidt, Ottilie von Steyber und anderen Frauen im März 1865 zu den Begründerinnen eines Frauenbildungsvereins. Die Gründung dieses Vereins war von Misstrauen begleitet. Im Oktober 1865 fand die erste Frauenkonferenz Deutschlands in Leipzig statt, auf der die Gründung des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins (ADF) beschlossen wurde. Henriette Goldschmidt war von 1867 bis 1906 Vorstandsmitglied im ADF. Sie setzte sich besonders für gleiche Bildungschancen für Mädchen und Frauen sowie deren gleichberechtigte Teilnahme am öffentlichen Leben ein.

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Leipziger Persönlichkeiten – Ferdinand Goetz

Ferdinand Goetz

Ferdinand Goetz

Ferdinand Hermann Wilhelm Goetz wurde am 24. Mai 1826 in Leipzig als achtes Kind des Städtischen Waagedirektors und Sächsischen Oberzollinspektors Friedrich Wilhelm Goetz und dessen Ehefrau Elfriede geboren. Goetz legte sein Abitur an der Thomasschule in Leipzig ab und begann 1846 ein Medizinstudium an der Leipziger Universität. Im selben Jahr trat er in die Burschenschaft Kochei Leipzig und später in die Burschenschaft Wartburg Leipzig ein.

Ferdinand Goetz traf Pfingsten 1847 mit dem Turnvater Friedrich Ludwig Jahn in Freyburg an der Unstrut zusammen, ein für seinen Lebensweg bedeutungsvolles Ereignis. Als Teilnehmer an den vorrevolutionären Ereignissen im Jahr 1848 wurde Goetz aus Leipzig ausgewiesen. Beim Dresdener Maiaufstand 1849 war Ferdinand Goetz mit der Pflege von Verwundeten beschäftigt, dadurch erhielt er nur Untersuchungshaft.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Matthias Gesner

Johann Matthias Gesner

Johann Matthias Gesner

Johann Matthias Gesner wurde am 9. April 1691 in Roth bei Nürnberg geboren. Der Pfarrerssohn studierte an der Universität Jena Philologie und wirkte 1715 bis 1729 als Konrektor in Weimar und Verwalter der herzoglichen Bibliothek und Münzsammlung.

1730 bis 1734 war Johann Matthias Gesner Rektor der Thomasschule in Leipzig und bemühte sich um die Verbesserung der Bedingungen an der Schule. In Gesners Amtszeit fällt die Erweiterung und Reformierung der Thomasschule. Johann Sebastian Bach kannte Gesner bereits aus seiner Weimarer Zeit und fand in ihm einen verständnisvollen Vorgesetzten und Freund. Johann Matthias Gesner war begeistert von Bachs Dirigierkunst.

1734 nahm Gesner eine Berufung als Professur für Poesie und Beredsamkeit in Göttingen an und zählte dort zu den bedeutendsten Vertretern des Neuhumanismus.

Johann Matthias Gesner starb am 3. August 1761 in Göttingen

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Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f0/Johann_Mattias_Gesner_-_Titelkupfer.jpg

Leipziger Persönlichkeiten – Albert Geutebrück

Albert Geutebrück

Albert Geutebrück

Albert Geutebrück wurde am 6. Januar 1801 in Gotha geboren. Die Familie eines Gothaer Kammerrentmeisters zog 1804 nach Altenburg. 1818 schrieb sich Geutebrück an der Universität Leipzig zum Jura- und Philosophiestudium ein, folgte aber kurz darauf seinen künstlerischen Neigungen und lernte an der Leipziger Kunstakademie. 1823 trat Albert Geutebrück die Nachfolge seines Lehrers Carl August Benjamin Siegel an. 1823 wurde Geutebrück Lehrer und Leiter der Abteilung für Baukunst an der Leipziger Kunstakademie, der späteren Königlich-Sächsischen Baugewerkenschule.

Augusteum und Paulinerkirche vor 1890

Augusteum und Paulinerkirche vor 1890

Albert Geutebrück war außerdem Universitätsbaumeister und zeitweise von 1827 bis 1848 Stadtbaudirektor in Leipzig. Sein erstes Bauwerk in Leipzig schuf Albert Geutebrück im Auftrag von Johann Heinrich Sander an der Stelle der 1825 abgerissenen Rannischen Badestube, nach dem einstigen Vorbesitzer des Geländes im 16. Jahrhundert, Tiburtius Blumenberg, Haus Großer Blumenberg genannt (1832 fertiggestellt). Auffällig ist die Ähnlichkeit des Hauses mit dem Entwurf Geutebrücks für das ein paar Jahre später vollendete Augusteum der Universität Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Ottmar Gerster

Hochschule für Musik Leipzig

Hochschule für Musik Leipzig

Ottmar Gerster wurde am 29. Juni 1897 in Braunfels in Hessen als Sohn eines Nervenarztes und einer Pianistin geboren. Gerster erhielt zunächst Violinen- und Klavierunterricht und begann 1913 ein Studium am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main. In Frankfurt machte Ottmar Gerster die Bekanntschaft von Paul Hindemith. 1916 wurde Gerster zum Militärdienst einberufen und konnte sein Studium erst 1920 abschließen.

Ab 1921 war Ottmar Gerster im Frankfurter Sinfonieorchester tätig, zunächst als Konzertmeister und von 1923 bis 1927 als Solobratschist. In den 1920er Jahren schloss er sich der Arbeiterbewegung an und betreute Arbeitergesangsvereine. Von 1927 bis 1947 wirkte Ottmar Gerster als Dozent für Violine, Viola, Kammermusik, Musiktheorie und Komposition an der Folkwangschule in Essen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Friedrich Gerstäcker

Friedrich Gerstäcker

Friedrich Gerstäcker

Friedrich Gerstäcker wurde am 10. Mai 1816 in Hamburg geboren. Der Vater, ein Opernsänger, starb früh. Gerstäcker besuchte die Nikolaischule in Leipzig und arbeite 1835 bis 1837 als Landwirtschaftseleve auf dem Rittergut Döben bei Grimma. 1837 unternahm Friedrich Gerstäcker seine erste Amerikareise. Er wohnte in Leipzig u.a. in der Quergasse 2 und in der Salomon Straße 3 sowie auf Schimmels Gut, heute Münzgasse.

In Leipzig verfasste Gerstäcker zwei Romane „Die Regulatoren in Arkansas“ und „Die Flusspiraten des Mississippi“, mit denen er seinen literarischen Ruhm begründete.

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Leipziger Persönlichkeiten – Jakob Thomasius

Jakob Thomasius

Jakob Thomasius

Jakob Thomasius wurde am 27. August 1622 in Leipzig geboren. Der Sohn einer fränkischen Juristenfamilie erhielt zunächst eine Ausbildung durch einen Hauslehrer und besuchte 1638 bis 1640 das Gymnasium zu Gera. An den Universitäten Leipzig und Wittenberg studierte Thomasius Philosophie, Philologie und Mathematik.

1646 wurde Jakob Thomasius Assessor an der Philosophischen Fakultät in Leipzig. Ab 1648 lehrte er an der Nikolaischule und war 1650 bis 1653 Konrektor. 1653 wurde Thomasius als Nachfolger von Friedrich Leibnütz Professor der Moralphilosophie, 1656 der Dialektik und 1659 der Rhetorik in Leipzig. Bekannteste Schüler von Jakob Thomasius waren Gottfried Wilhelm Leibniz und sein Sohn Christian Thomasius. Thomasius war mehrmals Dekan der Philosophischen Fakultät und 1669 Rektor der Universität. 1670 wurde er Rektor an der Nikolaischule. Jakob Thomasius reformierte den Unterricht, indem er die Lektüre des Neuen Testaments auf Griechisch forderte. Die Stadt Leipzig würdigte Thomasius 1676 mit der Stelle des Rektors der Thomasschule.

Jakob Thomasius starb am 5. September 1684 in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Christian Fürchtegott Gellert

Christian Fürchtegott Gellert

Christian Fürchtegott Gellert

Christian Fürchtegott Gellert wurde am 4. Juli 1715 in Hainichen geboren. Als fünfter Sohn einer Pastorenfamilie wuchs Gellert in ärmlichen Verhältnissen auf. Ab 1729 besuchte er die Fürstenschule St. Afra in Meißen.

1734 kam Christian Fürchtegott Gellert an die Universität Leipzig zum Studium der Theologie und Philosophie. 1739 musste er das Studium aus Geldmangel für ein Jahr unterbrechen. Sein ein erster Versuch, als Prediger aufzutreten, scheiterte an seiner Schüchternheit. Gellert hielt sich mit Privatstunden und der Erziehung junger Adliger über Wasser und machte sich mit französischer und englischer Literatur vertraut. 1744 konnte Gellert sein Studium abschließen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Hugo Gaudig

Hugo Gaudig

Hugo Gaudig

Hugo Gaudig wurde am 5. Dezember 1860 in Stöckey geboren. Der Sohn eines Pfarrers und Schulinspektors studierte an der Universität in Halle/Saale, legte 1886 seine theologische Prüfung ab und erhielt eine praktische Ausbildung im Realgymnasium der Franckeschen Stiftungen in Halle.

Der Höheren Mädchenschule der Franckeschen Stiftungen stand Gaudig 1896 bis 1900 als Direktor vor. Im Jahr 1900 übernahm Hugo Gaudig die Höhere Mädchenschule in der Nordstadt Leipzig und das Lehrerinnenseminar in Leipzig. Gaudig war einer der wichtigsten Vertreter der Arbeitsschule in Deutschland. Die Schule der Selbsttätigkeit sollte das richtige Konzept der freien geistigen Tätigkeit sein.

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Leipziger Persönlichkeiten – Alfred Thiele

Pilzsäule in der Messehofpassage in Leipzig

Pilzsäule in der Messehofpassage in Leipzig

Alfred Thiele wurde am 21. September 1886 in Leipzig als Sohn eines Buchhändlers geboren. Thiele machte eine Ausbildung zum Holz- und Steinbildhauer und studierte an der Kunstakademie in Leipzig u.a. bei Adolf Lehnert.

Nach einem Aufenthalt in München kehrte Alfred Thiele als freischaffender Künstler nach Leipzig zurück und übernahm 1921 die Leitung der der Abteilung Plastik an der Leipziger Kunstgewerbeschule.

"Sinnende" am Neuen Grassimuseum in Leipzig

„Sinnende“ am Neuen Grassimuseum in Leipzig

Für den öffentlichen Raum schuf Alfred Thiele in Leipzig u.a. die „Sinnende“ im Durchgang des Neuen Grassimuseums, die Reliefs an der Pilzsäule in der Messehofpassage, die Plastiken am Wohnhaus Rossplatz und die Reliefs an der Anatomie. Thiele war als Bildhauer beteiligt am Bau der ehem. Oberpostdirektion.

Alfred Thiele starb am 19. September 1957 in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Wilhelm Felsche

Wilhelm Felsche

Wilhelm Felsche

Wilhelm Felsche wurde am 15. Juni 1798 in Leipzig geboren. Sein Vater war Konditor und Lebküchlermeister in Leipzig. Nach dem Besuch der Thomasschule lernte Felsche den Beruf des Konditors und arbeitete in Hamburg und Paris. Zurückgekehrt nach Leipzig, eröffnete Wilhelm Felsche 1821 in einem Gewölbe der Kolonnaden am Fürstenhaus in der Grimmaischen Straße eine „Conditorey-Waren-Handlung“, in der er als einer der Ersten in Deutschland mit der Produktion von Schokolade begann.

1835 ließ Felsche das traditionsreiche Café français am Augustusplatz errichten, in dem er den Luxus der Pariser Kaffeehäuser auch der Leipziger Bevölkerung bieten wollte. 1841 verlagerte Wilhelm Felsche die Produktion seiner sehr beliebten Schokolade nach Reudnitz und kaufte 1845 zum gleichen Zweck das Grundstück neben dem Café français. 1856 stieg sein Schwiegersohn Adolph Schütte-Felsche in die Firma ein. Ab 1873 erfolgte die Verlagerung der Fabrik nach Gohlis.

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Leipziger Persönlichkeiten – Paul Fleming

Paul Fleming

Paul Fleming

Paul Fleming, auch Flemming, wurde am 5. Oktober 1609 in Hartenstein (Sachsen) als Sohn des Stadtpastors geboren. Fleming besuchte die Schule in Mittweida und wurde 1623 in die Thomasschule in Leipzig aufgenommen. 1628 schrieb sich Paul Fleming an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig ein.

1633 ging Fleming nach Holstein, wo Herzog Friedrich von Holstein-Gottorf ihn als Hofjunker, Arzt und Truchsess für seine Gesandtschaft nach Russland engagierte. Fleming verweilte danach in Reval.

Nach einer Reise mit der Gesandtschaft des Herzogs von Gottorf nach Persien verlobte sich Fleming 1639 mit Anna Niehusen. 1640 erwarb Paul Fleming an der Universität Leiden die medizinische Doktorwürde. Er beabsichtigte, nach Reval zurückzukehren und sich dort als Arzt niederzulassen. Er starb am 2. April 1640 allerdings auf dem Weg dorthin in Hamburg an einer Lungenentzündung. Bestattet wurde Paul Fleming im Chorumgang der Hauptkirche St. Katharinen in Hamburg.

In der Grimmaischen Straße in Leipzig erinnert eine Gedenktafel an Paul Fleming. Die Flemmingstraße in Altlindenau ist nach ihm benannt.

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Leipziger Persönlichkeiten – Gerda Taro

Gerda Taro

Gerda Taro

Gerda Taro, eigentlich Gerda Pohorylle, wurde am 1. August 1910 in Stuttgart geboren. Sie wuchs als Tochter eines jüdischen Kaufmanns polnischer Herkunft in Stuttgart und Gohlis auf und besuchte in Leipzig die Gaudig-Schule. Taro war aktiv im Sozialistische Schülerbund und wurde wegen Teilnahme an antifaschistischen Kundgebungen 1933 verhaftet.

Nach ihrer Freilassung drohte Gerda Taro eine erneute Festnahme, der sich antifaschistischen durch Flucht über die Schweiz nach Frankreich entzog. Als Zeitungsverkäuferin und Mannequin sowie durch Unterstützung französischer Antifaschisten verdiente sie das Geld, um ihr Abitur nachzuholen und eine Ausbildung als Fotoreporterin in Paris zu machen. In Paris lernte Taro ihren Lebensgefährten, den Kriegsfotografen André Friedmann (Robert Cappa) kennen und nahm den Namen Taro an.

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Leipziger Persönlichkeiten – die Kaufmanns- und Bankiersfamilie Frege

Christian Gottlob Frege

Christian Gottlob Frege

Christian Gottlob Frege wurde am 21. November 1715 in Lampertswalde bei Oschatz geboren. Der Pfarrerssohn lernte in einer Leipziger Gewürzhandlung und fand eine Anstellung in einem Wechselhaus als Handlungsdiener. Mit geringen Kapitalmachte sich Frege 1739 mit einem Handel für Trockenfisch und Trockenfrüchten in der Grimmaischen Straße in Leipzig selbstständig. Bereits 1741 konnte er sich mit seinem Vermögen und einem Kredit dem Wechselgeschäft zuwenden.

1750 erwarb Christian Gottlob Frege das Schimmelsche Gut im heutigen Musikviertel und ließ einen Garten nach holländischem Vorbild anlegen. Frege genoss großes Ansehen beim Kurfürsten von Sachsen, der Frege anbot, die Leipziger Münze zu pachten. 1752 übernahm Christian Gottlob Frege die Münze und führte sie bis zum Siebenjährigen Krieg 1756. Nach dem Abzug der Preußen 1763 baute Frege die Leipziger Münze in der Pleißenburg wieder auf.

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Leipziger Persönlichkeiten – Martin Luther in Leipzig

Martin Luther, Gemälde von Lucas Cranach d.Ä.

Martin Luther, Gemälde von Lucas Cranach d.Ä.

Martin Luther wurde am 10. November 1483 in Eisleben als erster des Hüttenmeisters Hans Luder und seiner Frau Margarethe Lindemann geboren. In der Lateinschule in Mansfeld lernte er Grammatik und Logik, Rhetorik und Musik. Ab Frühjahr 1497 besuchte Martin Luther ca. ein Jahr lang die Domschule in Magdeburg.

1501 schrieb sich Martin Luther an der Universität Erfurt ein. Auf Wunsch seines Vaters studierte Luther 1505 in Erfurt Jura um in die gräfliche Verwaltung eintreten und das Familienunternehmen leiten zu können. Am 2. Juli 1505 wurde Martin Luther auf dem Rückweg von einem Elternbesuch in Mansfeld bei Stotternheim von einem schweren Unwetter überrascht. In Todesangst gelobte er der heiligen Anna, er wolle Mönch werden, wenn sie ihn rette. Am 17. Juli 1505 trat er in das Kloster der Augustiner-Eremiten in Erfurt ein.

Luther begann mit dem Studium der Theologie. Auf Empfehlung von Johann von Staupitz wurde Martin Luther von der deutschen Kongregation in München am 18. Oktober 1508 nach Wittenberg versetzt. Luther war an der Universität Wittenberg Dozent und Student. Er wurde zurückberufen, traf 1509 wieder in Erfurt ein, lehrte als Sententiar in Erfurt von 1510 bis 1511 und zog danach ganz nach Wittenberg.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Friedrich Fasch

Thomaskirche und Thomasschule in Leipzig 1723

Thomaskirche und Thomasschule in Leipzig 1723

Johann Friedrich Fasch wurde am 15. April 1688 in Buttelstedt bei Weimar geboren. Er war Diskanist in der Hofkapelle in Weißenfels und kam 1701 als einer der ersten Schüler von Johann Kuhnau an die Thomasschule in Leipzig.

1708 bis 1711 studierte Fasch an der Universität Leipzig. Faschs frühes Schaffen wurde von den Kompositionen Georg Philipp Telemanns inspiriert. Das von Johann Friedrich Fasch 1708 gegründete Collegium musicum erlangte rasch Beliebtheit und brachte Fasch mit Kuhnau in Konflikt. Faschs Collegium musicum gilt als einer der Vorgänger des Großen Konzerts, des späteren Gewandhausorchesters.

1710 wurde Johann Friedrich Fasch mit der Kirchenmusik in der Universitätskirche beauftragt. 1714 ging Fasch nach Gera und Greiz und war ab 1722 Hofkapellmeister in Zerbst. Fasch war einer der Bewerber um das Amt des Thomaskantors 1722, das 1723 mit Johann Sebastian Bach besetzt wurde. Johann Friedrich Fasch, der von Bach sehr verehrt wurde, hinterließ 69 Ouvertüren, 21 Instrumentalkonzerte und 12 Messen.

Johann Friedrich Fasch starb am 5. Dezember 1758 in Zerbst.

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Leipziger Persönlichkeiten – Gustav Theodor Fechner

Gustav Theodor Fechner

Gustav Theodor Fechner

Gustav Theodor Fechner wurde am 19. April 1801 in Groß Särchen geboren. Der Sohn eines Pfarrers, der nach mehreren Blitzeinschlägen den ersten Blitzableiter im Dorf am Kirchturm anbringen ließ, zog nach dem Tod des Vaters zu seinem Onkel, der damals evangelischer Archidiakon von Wurzen war. 1815 zog die Mutter mit ihren vier Kindern nach Dresden, wo Gustav Theodor Fechner die Kreuzschule besuchte. Entlassen wurde er nach anderthalb Jahren mit den Worten: „Sie müssen fort, Sie können bei uns nichts mehr lernen.“

Der sechzehnjährige Fechner schrieb sich an der Universität Leipzig als Medizinstudent ein. Trotz seines bestandenen medizinischen Examens verdiente Fechner seinen Lebensunterhalt durch literarische Arbeiten. Ab ca. 1824 übersetzte er die führenden Lehrbücher für Physik und Chemie von Jean-Baptiste Biot und Louis Jacques Thénard. 1828 wurde Fechner zum außerordentlichen Professor ernannt.

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Leipziger Persönlichkeiten – Walter Ulbricht

Walter Ulbricht 1950

Walter Ulbricht 1950

Walter Ernst Paul Ulbricht wurde am 30. Juni 1893 in Leipzig als erstes Kind des Schneiders Ernst August Ulbricht und dessen Ehefrau Pauline Ida im Haus Gottschedstraße 25 geboren. In dasselbe Haus zog 1899 Gustav Stresemann als Student ein. Nach seiner Volksschulzeit erlernte Ulbricht den Beruf des Möbeltischlers.

1908 trat Ulbricht dem Arbeiterjugendbildungsverein Alt-Leipzig bei, 1912 wurde er Mitglied der SPD. Walter Ulbricht hielt Vorträge vor Jugendgruppen der SPD und übernahm ehrenamtliche Tätigkeiten beim Arbeiterbildungsinstitut sowie in der Leipziger Arbeiterjugendbewegung.

Nach Ausbruch des 1. Weltkriegs verfasste und veröffentlichte Walter Ulbricht als Mitglied des linken Flügels der SPD unter Führung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zahlreiche Flugblätter mit Aufrufen zur Beendigung des Krieges. Als Soldat war Ulbricht an der Ostfront und in Serbien und Mazedonien eingesetzt.

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Leipziger Persönlichkeiten – Ludwig Würkert

Ludwig Würkert

Ludwig Würkert

Ludwig Würkert wurde am 16. Dezember 1800 in Leisnig geboren. Der Sohn eines Krempelmaschinenfabrikanten besuchte die Fürstenschule Grimma, war Pfarrer in Leisnig und studierte an der Universität Leipzig und in Dresden Theologie. 1824 wurde Würkert Diakon in Mittweida und 1843 Hauptpfarrer in Zschopau.

Ludwig Würkert wirkte auch als Schriftsteller. In den Revolutionsjahren 1848/49 übernahm Würkert den Vorsitz im politischen Volksverein in Zschopau, segnete Fahnen der Revolutionäre und agierte für den Sturz der sächsischen Staatsregierung.

Nach dem Scheitern der Revolution wurde Würkert am 13. Mai 1849 von preußischen Truppen verhaftet und im Jagdschloss Augustusburg inhaftiert. 1851 wurde Würkert zu acht Jahren Zuchthaus in Waldheim verurteilt. 1855 begnadigt, kehrte Ludwig Würkert nach Zschopau zurück, wo er sich nur noch der schriftstellerischen Tätigkeit widmete.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Wendler

Emblem von Johann Wendler

Emblem von Johann Wendler

Johann Wendler wurde am 23. Oktober 1713 in Nürnberg geboren. Der Sohn eines Schuhmachers gründete 1745 in Leipzig einen Verlag und wurde zur Herbstmesse 1745 zum Verleger von Christian Fürchtegott Gellert.

Besonders an den seit 1746 verlegten Gellertschen Fabeln verdiente Wendler viel Geld, wohl auch, weil er ein schlecht zahlender Verleger war. 1788 stiftete Wendler dem Rat 10.000 Taler für den Bau einer Freischule für 60 arme Kinder. Wendler besaß ein Grundstück mit einem repräsentativen Haus am stadtseitigen Eingang der Bettelgasse (ab 1887 Johannisgasse) auf welchem er in einem gesonderten Gebäude 1888 die Freischule errichtete. Zu deren Lehrern gehörten ab 1799 Georg Friedrich Baumgärtel und Ernst Anschütz.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann August Ernesti

Johann August Ernesti

Johann August Ernesti

Johann August Ernesti wurde am 4. August 1707 in Tennstedt geboren. Der Pfarrerssohn studierte in Wittenberg und bis 1730 an der Universität Leipzig Theologie und Philologie. 1731 wurde Ernesti Konrektor und 1734 bis 1759 Rektor der Thomasschule in Leipzig.

Zu seiner Amtseinführung erklang die Bachkantate „Thomana saß ennoch betrübt“. Johann August Ernesti und Johann Sebastian Bach verband zunächst ein freundschaftliches Verhältnis. Ihre unterschiedliche Auffassung über den Vorrang musikalischer und wissenschaftlicher Bildung an der Thomasschule ließ daraus eine Feindschaft werden. weiterlesen »

Leipziger Persönlichkeiten – Walter Cramer

Walter-Cramer-Ehrenmal in Leipzig

Walter-Cramer-Ehrenmal in Leipzig

Wilhelm Bernardo Walter Cramer wurde am 1. Mai 1886 in Leipzig als Sohn eines Textilunternehmers geboren. Cramers Vater war Inhaber der Großhandelsfirma Wollgarne Polter & Co., Mitglied des Aufsichtsrats der Kammgarnspinnerei Gautzsch AG in Gautzsch und ehrenamtlicher Handelsrichter am Landgericht Leipzig. Seine Mutter entstammte ebenfalls einer Kaufmannsfamilie.

Walter Cramer besuchte die Thomasschule zu Leipzig und wurde mithilfe der Kontakte des Vaters von 1904 bis 1906 im Textilbetrieb J. & W. Roberts im nordenglischen Bradford ausgebildet. Nach seiner Militärdienstzeit wurde Cramer Teilhaber und Prokurist der elterlichen Firma. Walter Cramer wurde 1910 Mitglied der angesehenen Leipziger Gesellschaft Harmonie.

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Leipziger Persönlichkeiten – Gotthelf August Eichler

Sächsische Landesschule für Hörgeschädigte Reudnitz

Sächsische Landesschule für Hörgeschädigte Reudnitz

Gotthelf August Eichler wurde am 26. Januar 1821 in Körlitz geboren. Nach seiner Ausbildung am Königlichen Schullehrerseminar in Grimma als Lehrer arbeitete Eichler als Hilfslehrer und erhielt 1841 eine Anstellung an der Taubstummenschule in Leipzig.

Nach seiner Promotion war Gotthelf August Eichler 1852 bis 1896 Leiter der Taubstummenschule, heute die Sächsische Landesschule für Hörgeschädigte Leipzig. 1850 heiratete Eichler Amalie Juliane Elisabeth Reich, die Enkelin des Schulgründers Samuel Heinicke. Er reformierte das Bildungssystem für Taubstumme. Eichler führte fünf Klassenstufen ein und gliederte diese nochmals in A- und B-Abteilungen, um den unterschiedlichen geistigen Fähigkeiten der Schüler besser gerecht zu werden. Eichler legte großen Wert auf die Auswahl seiner Absolventen und die Ausbildung neuer Lehrer. 1880 eröffnete er in der Talstraße die Taubstummenanstalt.

Gotthelf August Eichler starb am 21. September 1896 in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Friedrich August Eckstein

Friedrich August Eckstein

Friedrich August Eckstein

Friedrich August Eckstein wurde am 6. Mai 1810 in Halle/Saale geboren. Früh verwaist, wurde Eckstein in der Waisenanstalt der Franckeschen Stiftungen in Halle erzogen und in der Lateinschule auf ein Universitätsstudium vorbereitet.

Er studierte in Halle Philologie und wurde 1842 Rektor der Lateinischen Hauptschule und 1849 Konrektor der Franckeschen Stiftungen in Halle. Von 1863 bis 1881 war Friedrich August Eckstein Rektor der Thomasschule in Leipzig. In seiner Amtszeit wurde 1877 die neue Thomasschule im Bachviertel und 1881 das Alumnat bezogen. Eckstein hielt ab 1864 an der Universität Leipzig Übungen zur Einführung von Lehrern höherer Schulen ab, die lange Zeit als Vorbild für ganz Deutschland galten.

Friedrich August Eckstein starb am 15. November 1885 in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Gottlob Friedrich Wieck

Friedrich Wieck

Friedrich Wieck

Friedrich Wieck wurde am 18. August 1785 in Pretzsch geboren. Friedrich Wiecks entwickelte früh eine Leidenschaft für die Musik, ohne dazu vom Elternhaus angeregt worden zu sein. Während seines Besuchs der Thomasschule in Leipzig nahm er ohne Wissen der Eltern Klavierstunden, studierte dann aber Theologie.

Aus der Ehe mit der Pianistin Mariane Tromlitz, Tochter des Plauener Stadtkantors George Christian Gotthold Tromlitz und Enkelin des Flötenvirtuosen Johann Georg Tromlitz, entstanden fünf Kinder.
Die Familie Wieck wohnte in Leipzig von 1818 bis 1821 im Haus Hohe Lilie am Neuen Neumarkt (heute Neumarkt) Ecke Preußergässchen. Hier wurde 1819 die zweite Tochter Clara geboren. Von 1821 bis 1825 wohnten die Wiecks im Salzgässchen, 1825 bis 1835 in Selliers Hof in der Grimmaischen Straße (heute Standort des Handelshofs) und von 1835 bis 1840 in der Nikolaistraße.

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Leipziger Persönlichkeiten – Gustav Moritz Wustmann

Gustav Moritz Wustmann

Gustav Moritz Wustmann

Gustav Moritz Wustmann wurde am 23. Mai 1844 in Dresden geboren. Der Beamtensohn besuchte die Kreuzschule in Dresden und studierte an der Universität Leipzig klassische Philologie. Wustmann arbeitete als Lehrer an der Thomasschule und an der Nikolaischule in Leipzig.

Besonders seine Schrift „Allerhand Sprachdummheiten, kleine deutsche Grammatik des Zweifelhaften, des Falschen und Häßlichen“ mache Wustmann über die Stadt Leipzig hinaus bekannt. AB 1871 arbeite Gustav Moritz Wustmann ehrenamtlich in der Stadtbibliothek Leipzig und wurde 1881 deren Direktor. Bis 1910 leitete Wustmann auch das Leipziger Stadtarchiv.

Gustav Moritz Wustmann verfasst umfangreiche Arbeiten zur Leipziger Stadtgeschichte, die sich durch ihre wissenschaftliche Exaktheit, detailreichen Schilderungen und verständlichen Lesbarkeit auszeichneten. Von 1882 bis 1891 war Gustav Moritz Wustmann Vorsitzender des Vereins für Geschichte der Stadt Leipzig. Gustav Moritz Wustmann starb am 22. Dezember 1910 in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Käthe Windscheid

Käthe Windscheid

Käthe Windscheid

Katharina Charlotte Friederieke Auguste Windscheid, genannt Käthe wurde am 28. August 1859 in München als Tochter von des Juristen und Rechtslehrers Bernhard Windscheid geboren. Nach dem Besuch der Höheren Töchterschule in München legte sie nach Auslandsaufenthalten in Genf und London 1882 in Berlin das Sprachlehrerinnenexamen ab. Von 1885 bis 1890 arbeitete Käthe Windscheid an der Teichmannschen Privatschule in Leipzig und erwarb 1890 in Dresden den Abschluss einer Volksschullehrerin.

Käthe Windscheid studierte als Gasthörerin an den Universitäten in Leipzig, München und Heidelberg. Am 16. Februar 1895 promovierte sie als erste Frau an der Universität Heidelberg zum Doktor. Windscheid der erste weibliche Doktor der Philosophie in Deutschland.

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Leipziger Persönlichkeiten – Matthäus Dresser

Matthäus Dresser

Matthäus Dresser

Matthäus Dresser, auch Drescher, wurde am 24. August 1536 in Erfurt geboren. Dresser studierte in Erfurt und nahm eine Lehrtätigkeit an den Universitäten in Erfurt und Jena auf. 1575 bis 1581 war Matthäus Dresser Rektor der Fürstenschule in Meißen und maßgeblich an der Schul- und Universitätsreform im albertinischen Sachsen beteiligt.

1606 war Matthäus Dresser Professor für griechische und lateinische Sprache und erstmal Professor für Geschichte an der Universität Leipzig. Dresser wirkte als kursächsischer Historiograph, Reformer und Visitator des Latein- und Universitätswesens. Dresser verfasste 1601 einen historisch-geographischen Atlas deutscher Städte.

Matthäus Dresser starb am 5 Oktober 1607 in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Richard Wagner in Leipzig

Richard Wagner

Richard Wagner

Wilhelm Richard Wagner wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig im Gasthof zum roten und weißen Löwen am Brühl als neuntes Kind des Polizeiaktuars Carl Friedrich Wilhelm Wagner und der aus Weißenfels stammenden Bäckerstochter Johanna Rosine Pätz geboren. Am 23. November 1813 starb sein Vater an Typhus, der infolge der Völkerschlacht bei Leipzig in der Stadt grassierte. Wagners Mutter heiratete 1814 den Porträtmaler, Schauspieler und Dichter Ludwig Geyer, der Freund von Carl Friedrich Wagner war.

Noch 1814 zog die Familie nach Dresden, wo Richard 1817 unter dem Namen Richard Geyer eingeschult wurde. 1819 erkrankte der Stiefvater Ludwig Geyer, Richard Wagner wurde zu Pastor Wetzel nach Possendorf bei Dresden in Obhut gegeben, wo er Mozarts Lebensgeschichte kennenlernte. Geyer starb am 30. September 1821 in Dresden.

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Leipziger Persönlichkeiten – Otto Droge

Concentra-Haus Leipzig

Concentra-Haus Leipzig

Otto Droge wurde am 7. September 1885 in Guben geboren. Droge studierte in Braunschweig und Hannover und wirkte zwischen 1919 und 1951 als freischaffender Architekt in Leipzig. Vor allem in den 1920er Jahren gehörte Otto Droge mit seinen Bauten zu den bedeutendsten Architekten der Stadt.

Otto Droge starb am 25. Februar 1970 in Leipzig.

Zu seinen Bauten in Leipzig gehören:

  • 1919 bis 1920: Concentra-Haus (ursprünglich Messehaus der Concentra, ein 1917 gegründetes Vertriebsunternehmen der Nürnberger Bing-Werke), Petersstraße 26,
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Leipziger Persönlichkeiten – Rudolf Dittrich

Rudolf Dittrich

Rudolf Dittrich

Rudolf Dittrich wurde am 2. Januar 1855 in Bärenwalde geboren. Der Sohn eines Kantors kam 1865 nach Leipzig, wo Dittrich die Nikolaischule besuchte und an der Universität Rechtswissenschaften studierte. 1884 wechselte Rudolf Dittrich in die Kommunalverwaltung, war bis 1893 Stadtrat in Chemnitz und bis 1899 Oberbürgermeister von Plauen. Rudolf Dittrich trat 1899 in das Leipziger Ratskollegium als Bürgermeister ein und wurde 1908 zum Oberbürgermeister gewählt.

Unter seiner Leitung unternahm die Stadtverwaltung große Anstrengungen zur Förderung von Handel und Messe und durch eine aktive Eingemeindungspolitik sollten Standorte für die Industrie und den Wohnungsbau gesichert werden.

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Leipziger Persönlichkeiten – Christian Felix Weiße

Christian Felix Weiße

Christian Felix Weiße

Christian Felix Weiße wurde am 28. Januar 1726 in Annaberg geboren. Sein Vater, Christian Heinrich Weiße, war Rektor der Lateinschule in Annaberg und Lehrer für orientalische und neuere europäische Sprachen.

Mitte 1726 zog die Familie nach Altenburg, wo Weiße ab dem zehnten Lebensjahr das Gymnasium besuchte. In Altenburg unternahm Christian Felix Weiße seine ersten lyrischen Versuche.
1745 kam die Familie nach Leipzig und Weiße studierte bis 1750 an der Universität Leipzig Philologie und Theologie. Während seines Studiums lernte Weiße u. a. Christian Fürchtegott Gellert, Friederike Caroline Neuber, Gottlieb Wilhelm Rabener und Ewald Christian von Kleist kennen, die sowohl Verehrer als auch Kritiker seiner Werke waren. Mit Gotthold Ephraim Lessing fertigte Weiße für die Bühne von Friederike Caroline Neuber Rohübersetzungen französischer und später englischer Theaterstücke ins Deutsche an.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Carl Friedrich Dauthe

Schiff der Nikolaikirche

Schiff der Nikolaikirche

Johann Carl Friedrich Dauthe wurde am 26. September 1746 in Leipzig als Sohn Kaffeehauspächters geboren. Dauthe bekam Privatunterricht bei Adam Friedrich Oeser, studierte zuerst an der Universität Leipzig und danach Architektur an der Dresdner Kunstakademie bei Friedrich August Krubsacius. Oeser berief Johann Carl Friedrich Dauthe 1776 eigenmächtig als Lehrer für Architektur an die Leipziger Kunstakademie. Vorher war Dauthe seit 1773 als Amts-, Mühlen- und Wasserbaugeschworener sowie als kurfürstlicher Landfeldmesser tätig.

Von 1780 bis zu seinem Tod stand Johann Carl Friedrich Dauthe als erster Baudirektor im Dienst der Stadt Leipzig und war Mitglied in der Leipziger Freimaurerloge Minerva zu den drei Palmen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Christian Dolz

Johann Christian Dolz

Johann Christian Dolz

Johann Christian Dolz wurde am 6. November 1769 in Golzen in der Niederlausitz geboren. An der Universität Leipzig studierte Golz Philosophie, Geschichte und Theologie und begann 1793 seinen Dienst als Lehrer an der Ratsfreischule in Leipzig.

Ab 1880 war Dolz Vizedirektor der Ratsfreischule und ab 1833 Direktor. Johann Christian Dolz erwarb Verdienst um die Entwicklung der Volksschulen und schrieb pädagogische Bücher.

Zwischen 1806 und 1824 gab Dolz eine Jugendzeitung heraus. 1841 verlieh ihm die Stadt Leipzig die Ehrenbürgerwürde. weiterlesen »

Leipziger Persönlichkeiten – Christian Adolf Deutrich

Christian Adolf Deutrich

Christian Adolf Deutrich

Christian Adolf Deutrich wurde am 23. Dezember 1783 in Leipzig geboren. Der Sohn des kursächsischen Floßkommissars besuchte die Nikolaischule und studierte an der Universität Leipzig Jura. 1810 wurde Deutrich Ratsmitglied und war ab 1811 Vertreter der Stadt im Landtag.

Christian Adolf Deutrich leitete die Steuereinnahmestelle und war Mitglied der Deputation der Stände des Leipziger Kreises zur Behebung der Kriegsfolgen nach der Völkerschlacht bei Leipzig 1813. Nach der Verabschiedung der Allgemeinen Städteordnung 1832 war Deutrich erster Bürgermeister und maßgeblich an der Umsetzung der kommunalen Selbstverwaltung beteiligt.

1830 arbeitete Christian Adolf Deutrich an der sächsischen Verfassung mit und war danach Mitglied der Ersten Kammer im Landtag. Christian Adolf Deutrich starb am 23. Dezember 1839 in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Max Alfred Brumme

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs der Peterskirchgemeinde in Leipzig

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs der Peterskirchgemeinde in Leipzig

Max Alfred Brumme wurde am 19. Februar 1891 in Leipzig geboren. Der Sohn eines Buchbinders lernte den Beruf des Steinmetz und studierte Malerei und Bildhauerei an der Akademie für Bildende Künste in Dresden bei Karl Groß und Georg Wrba, anschließend setzte er seine Ausbildung zum Bildhauer bei Adolf Lehnert in Leipzig fort.

Seine Erlebnisse im 1. Weltkrieg versuchte Brumme in expressionistischen Grafiken und in literarischer Form zu verarbeiten.

Max Alfred Brumme unterrichtete an verschiedenen Kunstschulen und wurde 1927 freischaffender Künstler. In seinen Plastiken und Glasmalereien dominieren religiöse Themen. Brumme schuf zahlreiche Büsten, gestaltete Innenräume von Kirchen, Gefallenendenkmale und Grabmäler. In den 1930er Jahren bewohnte Max Alfred Brumme das Atelier von Will Howard in der Pölitzstraße 6 in Gohlis.

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Gedenktafel für die Nikolaischule in Leipzig (Zentrum-Südost, Seeburgviertel, Stadt Leipzig)

Gedenktafel für die Nikolaischule in Leipzig

Das Zentrum-Südost ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Südost schließt sich südöstlich an die Innenstadt von Leipzig an zwischen dem Augustusplatz und dem Völkerschlachtdenkmal. weiterlesen »

Leipziger Persönlichkeiten – Johann Karl Christoph Vogel

Johann Karl Christoph Vogel

Johann Karl Christoph Vogel

Johann Karl Christoph Vogel, wurde am 19. Juli 1795 in Stadtilm geboren. Der Arztsohn studierte an der Universität Leipzig Theologie und Philosophie und wirkte als Lehrer an der Langschen Erziehungsanstalt in Tharandt bzw. Wackerbarths Ruhe in Radebeul.

Nach seinem Direktorat an der Höheren Stadtschule in Krefeld kam Johann Karl Christoph Vogel 1832 nach Leipzig und wurde Direktor der Bürgerschule. 1834 gründete Vogel die erste Realschule in Sachsen und führte neun Jahre später eine Leselernmethode ein – die Vogel´sche Normalwörter-Methode.

Johann Karl Christoph Vogel beeinflusste den Turnunterricht und die naturwissenschaftliche Praxis durch Publikationen und Lehrmittel. Auf Vogels Anregung fand 1845 der erste deutsche Realschullehrer-Kongress statt. Nach den Plänen Vogels hatte jedes Kind eine mindestens achtjährige Schulzeit zu durchlaufen. Johann Karl Christoph Vogel gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Leipziger Lehrervereins 1846 und war bis 1849 erster Vorsitzender. 1857 wurde Johann Karl Christoph Vogel zum Ehrenbürger der Stadt Leipzig ernannt und starb am 15. November 1862 in Leipzig. In Anger-Crottendorf ist eine Straße nach ihm benannt.

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Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Karl_Christoph_Vogel

Forum Thomanum – Hort & Schule Leipzig (ehem. Kirchgemeindehaus der Luthergemeinde, Bachviertel, Zentrum-West, Stadt Leipzig)

Forum Thomanum - Hort & Schule Leipzig (ehem. Kirchgemeindehaus der Luthergemeinde)

Zentrum-West ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-West schließt sich westlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen Thomaskirche, Neuem Rathaus und Elsterbecken. weiterlesen »

Leipziger Persönlichkeiten – Clemens Thieme

Clemens Thieme

Clemens Thieme

Clemens Thieme wurde am 13. Mai 1861 in Borna in einfachen Verhältnissen geboren. Seinen Wunsch, Bildhauer zu werden, konnte sich Thieme aufgrund der bescheidenen finanziellen Mittel seiner Eltern nicht erfüllen. Der Vater wollte, dass sein Sohn Baumeister wird.

Im Jugendalter erlernte Clemens Thieme das Maurerhandwerk und war einer der ersten Schüler auf der neu gegründeten Städtischen Gewerbeschule, wechselte dann an die königlich Sächsische Baugewerbeschule Leipzig. Sein Baumeisterexamen bestand er 1883 mit Auszeichnung.

Nach dem erfolgreichen besuch der polytechnischen Hochschule in Dresden ließ sich Clemens Thieme in Leipzig als Architekt nieder. Zusammen mit dem Kaufmann Ewald Blanke bereitete Clemens Thieme die große „Sächsisch-Thüringische Industrie- und Gewerbeausstellung“ 1897 vor.

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Gedenktafel für die erste Gehörlosenschule in Deutschland in Leipzig (Zentrum-Südost, Stadt Leipzig)

Gedenktafel für die erste Gehörlosenschule in Deutschland in Leipzig

Das Zentrum-Südost ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Südost schließt sich südöstlich an die Innenstadt von Leipzig an zwischen dem Augustusplatz und dem Völkerschlachtdenkmal. weiterlesen »

Leipziger Persönlichkeiten – Carl Gustav Carus

Carl Gustav Carus

Carl Gustav Carus

Carl Gustav Carus wurde am 3. Januar 1789 in Leipzig als Sohn eines Färbereipächters im Haus „Zum blauen Lamm“ am Ranstädter Steinweg geboren. Er war externer Schüler an der Thomasschule und studierte 1804 bis 1806 an der Universität Leipzig Philosophie, Botanik und Zoologie. An der Zeichenakademie nahm Carus Unterricht.

Nach seiner Tätigkeit am Jacobshospital promovierte er zum Dr. med. und ließ sich in Leipzig als Arzt nieder. 1811 wurde Carl Gustav Carus Assistent am Entbindungsinstitut der Trierschen Stiftung. Vor der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 wurde Carus die Leitung eines Lazaretts im Vorwerk Pfaffendorf übertragen.

Bei der in Leipzig infolge der Völkerschlacht grassierenden Typhusepidemie infizierte sich Carus und entging nur knapp dem Tod. 1814 wurde Carl Gustav Carus Professor für Geburtshilfe an der Medizinischen Akademie in Dresden und wurde 1827 Leibarzt des sächsischen Königs. Carus führte die vergleichende Anatomie als selbstständige Wissenschaft ein.

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Leipziger Persönlichkeiten – Ludwig Volkmann

Ludwig-Volkmann um 1911

Ludwig-Volkmann um 1911

Ludwig Volkmann wurde am 9. Januar 1870 in Leipzig geboren. Er besuchte zunächst die Teichmannsche Privatschule, dann das Nikolai-Gymnasium in Leipzig. In München, Leipzig, Florenz und Rom widmete sich Volkmann dem Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Nationalökonomie. Ludwig Volkmann begann genealogisch zu arbeiten und schrieb Fachbeiträge zur Kunstgeschichte und Dante-Forschung.

1893 nahm Volkmann eine Tätigkeit im Verlag Breitkopf & Härtel auf, wurde 1894 Teilhaber des Zweighauses in Brüssel und 1897 Teilhaber des Verlagshauses. Ab 1906 war Ludwig Volkmann dann Miteigentümer und gliederte dem Verlag einen Kunstbereich an. Ludwig Volkmann war zwischen 1910 und 1930 Erster Vorsteher der Deutschen Buchgewerbevereinigung, danach Ehrenvorsteher.

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Leipziger Persönlichkeiten – Lene Voigt

Lene Voigt

Lene Voigt

Lene Voigt wurde am 2. Mai 1892 in Leipzig geboren. Die Tochter eines Schriftsetzers absolvierte die Volksschule, machte eine Ausbildung als Kindergärtnerin und arbeitete dann u.a. für den Insel Verlag als kaufmännische Angestellte. 1914 heiratete Lene Voigt den Musiker Friedrich Otto Voigt. Nach der Scheidung der Ehe 1920 arbeitete Lene Voigt als freie Schriftstellerin. Der Tod ihres fünfjährigen Sohnes Alfred 1924 war ein schwerer Schicksalsschlag, konnte sie aber nicht vom Schreiben abbringen.

Ihre schon zu Lebzeiten große Popularität kam aus der sächsischen Mundart, in der Lene Voigt ihre Textsammlungen und Parodien schrieb. In den 1920er- und 1930er-Jahren veröffentlichte sie zahlreiche Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften.

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurden die Werke von Lene Voigt Gegenstand von Protesten und Schmähungen. Ihr wurde Verschandelung der deutschen Klassiker vorgeworfen – ihre Werke durften ab 1936 nicht mehr publiziert werden. Nach Ansicht von Gauleiter Martin Mutschmann galt die sächsische Sprache als unheldisch und Lene Voigt galt wegen ihrer Veröffentlichungen in linken Zeitschriften politisch als links. Sie schieb trotzdem gelegentlich noch für verschiedene Arbeiterzeitschriften.

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Leipziger Persönlichkeiten – Sethus Calvisius

Sethus Calvisius

Sethus Calvisius

Sethus Calvisius, eigentlich Seth Kallwitz, wurde am 21. Februar 1556 in Gorsleben in Thüringen geboren. Der aus einfachen Verhältnissen stammende Calvisius besuchte die Stadtschule in (Bad) Frankenhausen und die Lateinschule in Magdeburg und studierte in Helmstedt und 1580 in Leipzig.

1581/82 wirkte Sethus Calvisius als Kantor an der Paulinerkirche in Leipzig. Nach einer Tätigkeit an der Fürstenschule in Pforta wurde Calvisius Thomaskantor und Musikdirektor an den Hauptkirchen in Leipzig. Er komponierte Kirchenmusik, verfasste musiktheoretische Schriften und verfügte über ein umfangreiches mathematische uns astronomisches Wissen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Ephraim Carlebach

Ephraim Carlebach

Ephraim Carlebach

Ephraim Carlebach wurde am 21. März 1879 in Lübeck als Sohn eines orthodoxen Rabbiners geboren. Nach dem Besuch des humanistischen Katharineums in Lübeck studierte Ephraim Carlebach in Zürich, Basel, Würzburg und Berlin Geschichte und Pädagogik. Ab 1900 war Carlebach Rabbiner der Talmud-Tora-Synagoge in der Keilstraße in Leipzig und leitet die angeschlossene Religionsschule.

Ephraim Carlebach war Gründer der 1912 eröffneten Höheren Israelitischen Schule in Leipzig, die die erste allgemeinbildende jüdische Schule in Sachsen war. 1913 bezog Ephraim Carlebach mit seiner Schule einen Neubau in der Gustav-Adolf-Straße im Waldstraßenviertel. 1929 gründete Carlebach ein Jüdisches Jugendhaus.

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Leipziger Persönlichkeiten – Otto Paul Burghardt

Otto Paul Burghardt

Otto Paul Burghardt

Otto Paul Burghardt wurde am 17. Januar 1875 in Leipzig geboren. Nach dem Abitur an der Höheren Bürgerschule in Leipzig studierte Burghardt den Technischen Lehranstalten der Stadt Leipzig und der Staatsbauschule. Zwei Jahre war er im Atelier der Leipziger Architekten Georg Weidenbach und Richard Tschammer tätig. Otto Paul Burghardt unternahm Studienreisen durch Deutschland, in die Schweiz, nach Frankreich, Italien, Österreich-Ungarn und in die Tschechoslowakei.

Seit dem 1. April 1904 war Burghardt als selbstständiger Architekt in Leipzig tätig. Für seine auf der Allgemeinen Bauausstellung 1909 in Leipzig ausgestellten Entwürfe erhielt er die Goldene Medaille.

Rathaus Geringswalde

Rathaus Geringswalde

Burghardts Bauten sind geprägt von einer modernen Bauweise, nehmen jedoch Bezug zu dem vor dem 1. Weltkrieg in Leipzig typischen Reformstil. Otto Paul Burghardt studierte die Leipziger Barockbauten. 1906 wurde er mit dem Umbau des Romanushauses beauftragt. Die durchgreifende Rekonstruktion wurde von den zeitgenössischen Kritikern gelobt.

Galopprennbahn Scheibenholz

Galopprennbahn Scheibenholz

Für die Galopprennbahn Scheibenholz entwarf Otto Paul Burghardt ein massives Tribünengebäude mit zwei markanten Türmen. Burghardts wohl markantester Bau in Leipzig ist das 1929 fertigestellte Europahaus am Augustusplatz. Sein Atelier hatte Otto Paul Burghardt in der Springerstraße 13. Otto Paul Burghardt starb am 29. Dezember 1959 in Oldenburg.

Zu seinen Entwürfen und Bauten gehören:

  • 1903: Wettbewerbsentwurf für das Rathaus in Geringswalde (prämiert),
  • 1904 bis 1905: „herrschaftliches“ Mehrfamilienwohnhaus für Carl Noack in Leipzig, Hardenbergstraße 18 / August-Bebel-Straße,
  • 1906: Mausoleum der Familien Herbst und Mechler in Leipzig, Südfriedhof, IV. Abteilung,
  • 1906 bis 1907: Rekonstruktion des Romanushauses, Katharinenstraße 23,
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Leipziger Persönlichkeiten – Erich Zeigner

Gedenktafel für Erich Zeigner in Lindenau

Gedenktafel für Erich Zeigner in Lindenau

Erich Richard Moritz Zeigner wurde am 17. Februar 1886 in Erfurt geboren. 1894 zogen seine Eltern nach Leipzig, wo Zeigner von 1896 bis 1905 das Petri-Realgymnasium besuchte. Zwischen 1905 und 1913 studierte Erich Zeigner an der Universität Leipzig Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft und promovierte 1913.

Nach seinem Studium war Zeigner Assessor bei der Staatsanwaltschaft Leipzig, 1918 wurde er Staatsanwalt. 1919 trat er der SPD bei, wurde als Staatsanwalt abberufen und als Richter an das Landgericht Leipzig versetzt.

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Leipziger Persönlichkeiten – Christian Ludwig Stieglitz

Christian Ludwig Stieglitz

Christian Ludwig Stieglitz

Christian Ludwig Stieglitz wurde am 12. Dezember 1856 in Leipzig geboren. Christian Ludwig Stieglitz´ Familie gehörte Stieglitzens Hof an der Westseite des Leipziger Markts (im 2. Weltkrieg zerstört). Sein Großvater, Christian Ludwig Stieglitz, und sein Vater, Christian Ludwig Stieglitz, waren Rechtsgelehrte. Christian Ludwig Stieglitz besuchte die Thomasschule und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig, wo er 1784 promovierte. 1792 wurde Stieglitz Ratsherr in Leipzig, 1801 Stadtrichter und 1823 stellvertretender Bürgermeister.

Als Baumeister des Leipziger Rates war Stieglitz ab 1804 für die städtische Bauaufsicht verantwortlich. Christian Ludwig Stieglitz machte sich um die Erneuerung der damals als mustergültig angesehenen Leipziger Feuerordnung von 1810 verdient. 1808 wurde Stieglitz als korrespondierendes Mitglied in die Bayerische Akademie der Wissenschaften aufgenommen.

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Leipziger Persönlichkeiten – Paul Otto Brückwald

Paul Otto Brückwald

Paul Otto Brückwald

Paul Otto Brückwald wurde am 6. Mai 1841 in Leipzig als Kind eines Postbeamten. Nach einer Maurerlehre erhielt er aufgrund guter Leistungen ein Stipendium, das ihm den Besuch der Akademie ermöglichte. Von 1860 bis 1863 studierte Brückwald an der Königlichen Akademie in Dresden. 1868 wurde er in die Leipziger Freimaurerloge Minerva zu den drei Palmen aufgenommen.

Zu den Gebäuden in Leipzig, an deren Bau Paul Otto Brückwald beteiligt war, gehören:

  • 1868 Neues Theater (Entwurf von Carl Ferdinand Langhans, im 2. Weltkrieg zerstört), Brückwald übernahm die Detailplanung und die Bauleitung,
  • 1874 Wohn- und Geschäftshaus des Musikverlages C. F. Peters, Talstraße 10,
  • 1876 Wohnhaus Straße des 17. Juni Nr. 9,
  • 1883 Wohnhaus Harkortstraße 10,
  • 1889 Volkshochschule Leipzig (ehem. Handelslehranstalt),
  • 1894 Wohnhaus Barth, Schwägrichenstraße 11

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Leipziger Persönlichkeiten – Max Bösenberg

Wohnhaus Stephanstraße 18 Leipzig

Wohnhaus Stephanstraße 18 Leipzig

Rudolf Max Bösenberg wurde am 3. Juli 1847 in Leipzig geboren. Nach dem Besuch der Baugewerbeschule in Holzminden und der Kunstakademie in Dresden unternahm Bösenberg Studienreisen nach Italien und ließ sich 1874 als Architekt in Leipzig nieder. Zu den von Max Bösenberg in Leipzig geplanten Bauten gehören:

  • 1876–1877: Höhere Schule für Mädchen in Leipzig, Albertstraße 23 (heute Riemannstraße) / Schletterstraße 7 (gemeinsam mit Georg Häckel)
  • 1877: Pfarrhaus der Peterskirche in Leipzig, Albertstraße 38 (Riemannstraße; gemeinsam mit Georg Häckel)
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Leibniz-Gymnasium Leipzig (Oberrealschule, 111. Polytechnische Oberschule, Zentrum-Nord, Stadt Leipzig)

Leibniz-Gymnasium Leipzig

Das Zentrum-Nord ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Nord schließt sich nördlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen dem Hauptbahnhof und Gohlis. weiterlesen »

Leipziger Persönlichkeiten – Elsa Assenijeff

Elsa Assenijeff, Zeichnung von Max Klinger 1904

Elsa Assenijeff, Zeichnung von Max Klinger 1904

Elsa Assenijeff wurde am 3. Januar 1867 als Elsa Maria Packeny in Wien geboren. Vater Karl Packeny war Bildhauer und Direktor der österreichischen Südbahn. Sie besuchte nach der Schule die Lehrerinnenbildungsanstalt und war nach dem Tod des Vaters zur Eheschließung gezwungen. 1890 heiratete sie den elf Jahre älteren bulgarischen Ingenieur und Diplomaten Ivan Johannis Nestoroff und ging mit ihm nach Sofia. 1896 erschien ihr Erzählungsband Ist das Liebe? unter dem Pseudonym Elsa Asenijeff. Den Namen wählte sie nach ihrem verstorbenen erstgeborenen Sohn Asen.

1896 ließ sich Elsa Assenijeff scheiden und ging ein Jahr später nach Leipzig. Hier studierte sie Philosophie und Nationalökonomie. In Leipzig lernte sie den Maler und Bildhauer Max Klinger kennen. Sie wurde sein Modell, seine Muse und seine Geliebte. Klinger machte die Beziehung zu Elsa Assenijeff aber nicht öffentlich, bezahlte ihr aber eine teure Wohnung im Musikviertel (Schwägrichenstraße 11). Assenijeff begleitete Max Klinger auf Reisen und gab die Gastgeberin bei gesellschaftlichen Anlässen. Elsa Assenijeff war eine eindrucksvolle, faszinierende, mitunter auch extravagante Persönlichkeit. Mit Klinger hatte sie eine Tochter, Désirée, die am 7. September 1900 in Paris geboren wurde. Das Kind wuchs bei einer französischen Pflegemutter auf.

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Leipziger Persönlichkeiten – Johann Sebastian Bach

Johann Sebastian Bach 1746

Johann Sebastian Bach 1746

Johann Sebastian Bach wurde am 21. März 1685 in Eisenach geboren. Er stammt aus einer weitverzweigten Familie, deren väterliche Vorfahren und Verwandte fast alle als Kantoren, Organisten, Stadtpfeifer, Mitglieder von Hofkapellen im Saale-Werra-Raum tätig waren. Johann Sebastian war das jüngste von acht Kindern, sein Vater war Stadtpfeifer in Eisenach und Hoftrompeter in der kleinen Kapelle der Herzöge Johann Georg I. und Johann Georg II. von Sachsen-Eisenach.

In seiner Kindheit in Eisenach kam Bach durch den Cousin seines Vaters, den Organisten der Eisenacher Georgenkirche Johann Christoph Bach, erstmals mit Kirchen- und Orgelmusik in Kontakt. Das Violinenspiel erlernte Bach vermutlich von seinem Vater. Als Achtjähriger Knabe kam Bach auf die Lateinschule des ehemaligen Dominikanerklosters in Eisenach, die 200 Jahre zuvor bereits der Martin Luther besucht hatte.

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Leizpiger Persönlichkeiten – Bruno Apitz

Gedenktafel am Wohnhaus von Bruno Apitz in Volkmarsdorf

Gedenktafel am Wohnhaus von Bruno Apitz in Volkmarsdorf

Bruno Apitz wurde am 28. April 1900 in Leipzig als zwölftes Kind einer Waschfrau und eines Wachstuchdruckers im Leipziger Stadtteil Volkmarsdorf geboren. Er besuchte die Volksschule und absolvierte eine Ausbildung zum Stempeldrucker. Trotz Teilnahme am 1. Weltkrieg war Bruno Apitz Kriegsgegner und begeisterter Anhänger Karl Liebknechts.

Im Alter von 17 Jahren hielt er eine Ansprache vor streikenden Arbeitern einer Munitionsfabrik, wofür er eine 19monatige Gefängnisstrafe erhielt. Apitz beteiligte sich 1918 in einer Leipziger Arbeiterhundertschaft an der Novemberrevolution und begann eine Ausbildung zum Buchhändler. 1919 wurde Mitglied der SPD und verlor wegen der Teilnahme am Buchhändlerstreik seine Lehrstelle.

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Leipziger Persönlichkeiten – Lydia Auguste Johanna Landgraf

Gedenktafel für Johanna Landgraf in Lindenau

Gedenktafel für Johanna Landgraf in Lindenau

Lydia Auguste Johanna Landgraf wurde am 11. Oktober 1908 in Leipzig geboren. Sie gehörte zu den Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus den Mut fanden, jüdischen Mitbürgern und politisch Verfolgten zu helfen.

Ihr Vater, Karl Landgraf, war Postbeamter, die Mutter, Lydia Landgraf, geb. Riese war Hausfrau. Lydia Auguste Johanna Landgraf besuchte die Volksschule und von 1923 bis 1926 die Handelsklasse der Städtischen Höheren Schule für Frauenberufe. Bis 1939 arbeitete Johanna Landgraf als Direktionssekretärin im Städtischen Gaswerk Leipzig und besuchte 1927/28 die Abendschule. Ihr Abitur konnte sich aus finanziellen Gründen nicht erreichen. Von 1939 bis 1945 arbeitete sie als Korrespondentin für Englisch bei der Firma Theodor Althoff/Karstadt in Leipzig.

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Leipziger Persönlichkeiten – Carl Friedrich Zöllner

Carl Friedrich Zöllner

Carl Friedrich Zöllner

Carl Friedrich Zöllner wurde am 17. Mai 1800 in Mittelhausen in Thüringen geboren. Der Musiklehrer, Komponist und Chorleiter gilt als die führende Persönlichkeit des mitteldeutschen Männerchorwesens in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Zöllner war Sohn eines Schulrektors. Sein Vater starb früh, so dass sein Onkel die Erziehung übernahm und den Knaben auf Gymnasien in Eisleben und Eisenach schickt. Ab 1814 besuchte Carl Friedrich Zöllner die Thomasschule in Leipzig unter dem Thomaskantor Johann Gottfried Schucht.

1819 begann Zöllner mit dem ein Studium der Theologie an der Universität Leipzig, das er aber schon 1822 aufgab. 1820 hatte Zöllner die Gesangslehrer- und Organistenstelle an der Leipziger Ratsfreischule übernommen. Mit seinem Freund Wilhelm Hemleben richtete er 1822 ein privates Musikinstitut ein, an dem vor allem der Chorgesang gepflegt wurde. Von 1840 bis zu seinem Tod hatte Carl Friedrich Zöllner die Musiklehrerstelle an der Thomasschule inne.

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Leipziger Persönlichkeiten – Christian Lorentz von Adlershelm

Christian Lorentz von Adlershelm 1665

Christian Lorentz von Adlershelm 1665

Christian Lorentz wurde am 26. Juli 1608 in Leipzig geboren. 1640 wurde der Kaufmann zum Stadtrat gewählt. Während der Besetzung Leipzigs durch schwedische Truppen im Dreißigjährigen Krieg 1642 flüchtete er mit seiner Familie nach Hamburg.

Auf Befehl des Kurfürsten Johann Georg II. von Sachsen wurde er zum Bürgermeister gewählt und kehrte 1659 nach Leipzig zurück. Er wohnte im Haus Katharinenstraße 11, dem heutigen Fregehaus. Neun Mal wurde Lorentz zum Bürgermeister gewählt, zuletzt 1683. In seine Amtszeit fällt der Bau der (Alten) Handelsbörse am Naschmarkt. Lorentz war Vorsteher der Thomasschule und stiftete für die Schule 4.500 Taler. Weiterhin war er Besitzer einer über Leipzig hinaus bekannten Kunst- und Naturaliensammlung. Kaiser Ferdinand III. erhob Lorentz mit dem Beinamen Adlershelm in den Adelsstand. Christian Lorentz von Adlershelm starb am 7. Februar 1684 in Leipzig. Die Adlershelmstraße in Anger-Crottendorf ist nach ihm benannt.

Mehr Leipziger Persönlichkeiten.

Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Lorentz_von_Adlershelm#/media/Datei:Vonadlershelm.jpg

Gerda-Taro-Schule Leipzig (Gymnasium, Zentrum-Süd, Musikviertel, Stadt Leipzig)

Gerda-Taro-Schule Leipzig

Das Zentrum-Süd ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Süd schließt sich südlich und südwestlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen Neuem Rathaus und Südplatz, Bayrischem Bahnhof und Clara-Zetkin-Park. weiterlesen »

Villa Schwägrichenstraße 4 Leipzig (Zentrum-Süd, Musikviertel, Stadt Leipzig)

Villa Schwägrichenstraße 4 Leipzig

Das Zentrum-Süd ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Süd schließt sich südlich und südwestlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen Neuem Rathaus und Südplatz, Bayrischem Bahnhof und Clara-Zetkin-Park. weiterlesen »

Gohlis – vom Bauerndorf zum mondänen Wohnort

Rundgang durch den alten Ortskern von Gohlis

Das Gohliser Schlösschen

Das Gohliser Schlösschen

„Wem´s zu wohl ist, der wohnt in Gohlis“. Dieser Spruch, der schon aus dem 18. Jahrhundert stammt, zeigt, welchen Stellenwert das Dorf Gohlis früher hatte und welchen Stellenwert der Stadtteil Gohlis-Süd bis heute hat.

Bis in das 19. Jahrhundert bestand Gohlis aus einer Straße mit 40 bis 50 Häusern, 1834 lebten hier 629 Menschen. 1890 war das Dorf zu einer Landgemeinde mit knapp 20.000 Einwohnern herangewachsen.

Die rasante Entwicklung setzte ab etwa 1870 an der Halleschen Straße (heute Georg-Schwarz-Straße) ein mit dem Bau einer Actienbrauerei und den Bleichert-Werken. Im Gegensatz zu anderen Stadtteilen wirkte sich die industrielle Entwicklung in Gohlis weniger aus, vor allem Handwerker und Kleinbetriebe siedelten sich hier an. Gohlis blieb der Wohnort, vor allem für das Bürgertum. Gohlis entwickelte sich zunächst nach Norden, erst um 1900 begann die Bebauung an der Gohliser Straße und den angrenzenden Gebieten. Anfang der 1930er Jahre hatte Gohlis 55.000 Einwohner.

1990 befanden sich 80% der historischen Wohngebäude in Gohlis ein einem schlechten Zustand.

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Gedenktafel für die Israelitische Schule in Leipzig (Zentrum-Nordwest, Waldstraßenviertel, Stadt Leipzig)

Gedenktafel für die Israelitische Schule in Leipzig

Das Zentrum-Nordwest ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Nordwest schließt sich nordwestlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen Richard-Wagner-Platz, Elsterbecken und Zoo. weiterlesen »

Portal der Musikschule Johann Sebastian Bach Leipzig (ehem. Reichsbankgebäude, Stadt Leipzig)

Portal der Musikschule Johann Sebastian Bach Leipzig

Leipzig ist eine Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Portal der Musikschule Johann Sebastian Bach sich in der Petersstraße in Leipzig. weiterlesen »

Gedenktafel für Johann Adam Hiller in Leipzig (Stadt Leipzig)

Gedenktafel für Johann Adam Hiller in Leipzig

Leipzig ist eine Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Die Gedenktafel für Johann Adam Hiller befindet sich an der Nordwestseite der Thomaskirche in Leipzig. weiterlesen »

Portal der Geschwister-Scholl-Schule Liebertwolkwitz (Stadt Leipzig)

Portal der Geschwister-Scholl-Schule Liebertwolkwitz

Liebertwolkwitz ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Liebertwolkwitz liegt im Leipziger Neuseenland im südöstlichen Stadtgebiet von Leipzig zwischen dem Zentrum Leipzigs (ca. 10 km) und Grimma (ca. 23 km). weiterlesen »

Schule am Addis-Abeba-Platz Leipzig (Zentrum-Südost, Stadt Leipzig)

Schule am Addis-Abeba-Platz Leipzig

Das Zentrum-Südost ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Südost schließt sich südöstlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen Johannisplatz und Völkerschlachtdenkmal. weiterlesen »

Gedenktafel Thomasschule Leipzig (Stadt Leipzig)

Gedenktafel Thomasschule Leipzig

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße und der Parthe. Die Gedenktafel für die Thomasschule befindet am Thomaskirche in Leipzig. weiterlesen »

Das Zentrum-West in Leipzig – Zwischen barocker Gartenplanung und sozialistischem Plattenbau

Wohnhaus Ferdinand-Lasalle-Straße 8 Leipzig

Wohnhaus Ferdinand-Lasalle-Straße 8 Leipzig

Das heutige Zentrum-West in Leipzig umfasst die Westvorstadt und das Bachviertel. Bis in das 18. Jahrhundert war der Bereich westlich der Altstadt von Leipzig eine sumpfige Aue zwischen Pleiße und Weißer Elster. Entlang der Pleiße standen die Barfuß-, die Thomas- und die Nonnenmühle, an einem Seitenarm der Weißen Elster die Angermühle.
Die mittelalterliche Fernhandelsstraße Via Regia führte durch diese Sumpflandschaft, heute der Verlauf der Jahnallee und des Ranstädter Steinwegs. Bereits im Mittelalter fanden Flussregulierungsmaßnahmen statt, so entstanden der Elstermühlgraben und der Pleißemühlgraben, die das Zentrum-West heute an zwei Seiten umfließen.

Bereits im Mittelalter war die Via Regia im Bereich des Ranstädter Steinwegs von zwei Häuserreihen gesäumt – die Mühlgrabensiedlung und neben der Jacobskapelle das Jacobsviertel oder Jacobsparochie. Hinzu kam das 1295 erstmals erwähnte Naundörfchen. Aus diesen Siedlungen entstand im 12. Jahrhundert die Ranstädter Vorstadt oder Rannische Vorstadt, die an der heutigen Leibnizstraße durch das Äußere Rannische Tor abgeschlossen wurde. In der Rannischen Vorstadt wohnten, wegen der beiden Mühlgräben, vor allem Fleischer, Gerber, Färber und Fischer.

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Portal der Alten Nikolaischule in Leipzig (Stadt Leipzig)

Portal der Alten Nikolaischule in Leipzig

Leipzig ist eine Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Portal der Alten Nikolaischule befindet sich am Nikolaikirchhof in Leipzig. weiterlesen »

Thomasschule zu Leipzig (ehem. 4. Bürgerschule; 41. Volksschule; 72. Schule, Zentrum-West, Bachviertel, Stadt Leipzig)

Thomasschule zu Leipzig

Das Zentrum-West ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-West schließt sich westlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen Thomaskirche, Neuem Rathaus und Elsterbecken. weiterlesen »

Ehem. Ostschule Lützschena (Stadt Leipzig)

Ehem. Ostschule Lützschena

Lützschena ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Lützschena liegt an der Weißen Elster und der Luppe im Nordwesten Leipzig, zwischen dem Zentrum von Leipzig (ca. 11 km) und Schkeuditz (ca. 4 km). weiterlesen »

Plato-Dolz-Denkmal Leipzig (Stadt Leipzig)

Plato-Dolz-Denkmal Leipzig

Leipzig ist eine Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Plato-Dolz-Denkmal steht im Promenadenring am Dittrichring/Ratsfreischulstraße in Leipzig. weiterlesen »

Sportoberschule Leipzig (Zentrum-Nordwest, Waldstraßenviertel, Stadt Leipzig)

Sportoberschule Leipzig

Das Zentrum-Nordwest ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Nordwest schließt sich nordwestlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen dem Richard-Wagner-Platz, dem Sportforum und dem Rosental. weiterlesen »

Villa Poetenweg 51 Gohlis (Gohlis-Süd, Stadt Leipzig)

Villa Poetenweg 51 Gohlis

Gohlis ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Gohlis liegt an der Parthe im nördlichen Stadtgebiet von Leipzig, zwischen dem Zentrum-Nord und Wiederitzsch, ca. 2 km vom Zentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

Leipzig School of Media gGmbH Gohlis (Mediencampus Villa Ida, Gohlis-Süd, Stadt Leipzig)

Leipzig School of Media gGmbH Gohlis (Mediencampus Villa Ida)

Gohlis ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Gohlis liegt an der Parthe im nördlichen Stadtgebiet von Leipzig, zwischen dem Zentrum-Nord und Wiederitzsch, ca. 2 km vom Zentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

35. Oberschule Leipzig-Gohlis (Gohlis-Mitte, Stadt Leipzig)

35. Oberschule Leipzig-Gohlis

Gohlis ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Gohlis liegt an der Parthe im nördlichen Stadtgebiet von Leipzig, zwischen dem Zentrum-Nord und Wiederitzsch, ca. 2 km vom Zentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

Ehem. Schule Probstheida (Stadt Leipzig)

Ehem. Schule Probstheida

Probstheida ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Probstheida liegt im südöstlichen Stadtgebiet von Leipzig, zwischen Stötteritz und Liebertwolkwitz, ca. 6 km vom Zentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

Nikolaitana Reudnitz-Thonberg (Neue Nikolaischule, 17. Bürgerschule, 28. Volksschule, Stadt Leipzig)

Nikolaitana Reudnitz-Thonberg (Neue Nikolaischule)

Reudnitz-Thonberg ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Reudnitz-Thonberg liegt im östlichen Stadtgebiet von Leipzig, östlich des Augustusplatzes, ca. 2 km vom Stadtzentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

Ehem. Schule Gohlis-Mitte (Kirchgemeindehaus, Gohlis-Mitte, Stadt Leipzig)

Ehem. Schule Gohlis-Mitte (Kirchgemeindehaus)

Gohlis ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Gohlis liegt an der Parthe im nördlichen Stadtgebiet von Leipzig, zwischen dem Zentrum-Nord und Wiederitzsch, Gohlis-Mitte ist ca. 4 km vom Zentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

Medizinische Berufsfachschule Leipzig (ehem. Intendantur des 2. Königlich-sächsischen Armeekorps, Bezirksparteischule der SED, Zentrum-Nord, Stadt Leipzig)

Medizinische Berufsfachschule Leipzig

Das Zentrum-Nord ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Nord schließt sich nördlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen dem Hauptbahnhof und Gohlis. weiterlesen »

Gaudig-Schule Leipzig (ehem. II. Höhere Mädchenschule, Zentrum-Nord, Stadt Leipzig)

Gaudig-Schule Leipzig (ehem. II. Höhere Mädchenschule)

Das Zentrum-Nord ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Nord schließt sich nördlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen dem Hauptbahnhof und Gohlis. weiterlesen »

Kindertagesstätte und Förderschule Curiestraße Leipzig (Zentrum-Südost, Stadt Leipzig)

Kindertagesstätte und Förderschule Curiestraße Leipzig

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Durch Leipzig fließen die Weiße Elster, die Pleiße, die Parthe und die Luppe. Der Stadtteil Zentrum-Südost befindet sich südöstlich der Innenstadt von Leipzig zwischen Johannisplatz und Altem Messegelände. weiterlesen »

Ehem. Schule Neulindenau (Stadt Leipzig)

Ehem. Schule Neulindenau

Neulindenau ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Neulindenau liegt im westlichen Stadtgebiet von Leipzig, zwischen dem Zentrum Leipzigs (ca. 6 km) und Grünau (ca. 3 km). weiterlesen »

Geschwister-Scholl-Schule Liebertwolkwitz (Stadt Leipzig)

Geschwister-Scholl-Schule Liebertwolkwitz

Liebertwolkwitz ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Liebertwolkwitz liegt im südöstlichen Stadtgebiet von Leipzig, zwischen dem Zentrum Leipzigs (ca. 9 km) und Grimma (ca. 21 km). weiterlesen »

Förderzentrum Sprachheilschule „Käthe Kollwitz“ Leipzig in Anger-Crottendorf (Stadt Leipzig)

Förderzentrum Sprachheilschule „Käthe Kollwitz“ Leipzig in Anger-Crottendorf

Anger-Crottendorf ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaates Sachsen. Anger-Crottendorf liegt im östlichen Stadtgebiet von Leipzig, ca. 2 km östlich des Hauptbahnhofes. weiterlesen »

100. Todestag von Karl Liebknecht

Karl Liebknecht 1910

Karl Liebknecht 1910

Mit der Industrialisierung wurde Leipzig auch Arbeiter- und Gewerkschaftsstadt. Ferdinand Lasalle und Wilhelm Liebknecht legten in Leipzig den Grundstein für die deutsche Arbeiterbewegung und die deutsche Sozialdemokratie. Karl Liebknecht, in Leipzig geboren, ist einer der Gründer der Kommunistischen Partei Deutschlands.

Am 13. August 1871 wurde Karl Liebknecht als zweiter von fünf Söhnen von Wilhelm Liebknecht und dessen Frau Natalie geboren. Wilhelm Liebknecht gehörte ab den 1860er Jahren mit August Bebel und Ferdinand Lasalle zu den Gründern der organisierten deutschen Arbeiterbewegung. Karl Liebknecht wurde in der Thomaskirche in Leipzig getauft, zu den Taufpaten gehörten Karl Marx und Friedrich Engels.

Karl Liebknecht 1890 machte an der Alten Nikolaischule in Leipzig sein Abitur und studierte an der Universität Leipzig Rechtswissenschaften und Kameralwissenschaften. 1890 zog die Familie nach Berlin, wo er sein Studium fortsetzte.

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Leipziger Persönlichkeiten – Max Beckmann

Max_Beckmann (Portrait 1928, Hugo_Erfurth)

Max_Beckmann (Portrait 1928, Hugo_Erfurth)

Max Carl Friedrich Beckmann wurde am 12. Februar 1884 in Leipzig geboren. Er griff die Malerei des ausgehenden 19. Jahrhunderts ebenso auf wie die kunsthistorische Tradition und formte seinen Stil, den er ab 1911 der aufkommenden Gegenstandslosigkeit entgegensetzte.

Max Beckmann wurde im Leipziger Waldstraßenviertel geboren. Sein Vater betrieb in Leipzig er eine Mühlenagentur. In Falkenburg in Pommern besuchte Max Beckmann die Volksschule. Von Ostern 1894 bis November 1894 war er Schüler am König-Albert-Gymnasium in Leipzig (Nordvorstadt, kriegszerstört). Als Max Beckmann 11 Jahre alt war, zog die Familie nach Braunschweig um.

Das erste überlieferte Aquarell Beckmanns wird auf das Jahr 1896 datiert, das erste Selbstporträt auf 1897. Im Jahr 1900 bestand er die Aufnahmeprüfung der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar.

Die Einladung, in die Dresdner Künstlergruppe Brücke einzutreten, lehnte er ab, trat aber der Berliner Secession bei.

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Architektur der Jahrhunderte in Leipzig – Klassizismus

Das Haus Großer Blumenberg am Richard-Wagner-Platz

Das Haus Großer Blumenberg am Richard-Wagner-Platz

Das Zeitalter des Klassizismus beginnt um 1760, in Deutschland etwas später. Im 18. Jahrhundert galt der Klassizismus als Gegenmodell zum Barock – Vereinfachung der Formen, Geradlinigkeit, Schlichtheit, klare Formen und eine Anlehnung an klassisch-antike Vorbilder.

Das ausklingende Zeitalter des Absolutismus, das aufstrebende Bürgertum, Bildung und Aufklärung machten nicht nur eine neue Ausdruckssprache der Architektur notwendig, sie forderten auch nach neuen Bautypen. Schulen, Museen, Theater und Bahnhöfe wurden nun im neuen Stil errichtet.

Schinkelportal im Hof der Universität Leipzig

Schinkelportal im Hof der Universität Leipzig

Das Bild der Innenstadt von Leipzig wandelt sich in dieser nur wenig. Die Schrecken der Völkerschlacht 1813 wirkten noch lange nach. Ab 1830 wächst die Stadt über ihre mittelalterlichen Grenzen hinaus. Wohnungen waren Mangelware. Und so entstehen in Leipzig nur wenige Großbauten, dafür ganze Wohnviertel. Die Westvorstadt, Friedrich- und Marienstadt, die Neustadt, das Seeburgviertel und das Waldstraßenviertel seien hier genannt. Die beginnende Industrialisierung lässt auch die kleinen Dörfer vor der Stadt wachsen. Prestigebauten, die an antike Tempel erinnern, sucht man in Leipzig vergebens. Es ist eher der zurückhaltende klassizistische Wohnungsbau, der in der Stadt zu finden ist.

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Architektur der Jahrhunderte in Leipzig – Historismus

Justizpalast Leipzig

Justizpalast Leipzig

Mit Gründung des Deutschen Reiches und der Industrialisierung setzt sich in Deutschland ein neuer Baustil durch, der Historismus. Rückbesinnung auf die Baukunst des Mittelalters, Renaissance, Barock, Rokoko wurden belebt und in neuer Formenvielfalt an die Fassaden gebracht. Neue Technologien und Baustoffe setzten sich durch und neue Transportmöglichkeiten verhalfen zu ihrer Verbreitung.

Die schnell anwachsende Bevölkerung brauchte Wohnraum, die Industrie brauchte Werkhallen, die Gesellschaft brauchte neue Gebäude – Kirchen, Schulen und Verwaltungsbauten. Das Zeitalter des Historismus prägt die Stadt Leipzig. Mit Erfindung der Mustermesse kam ein ganz neuer Bautypus auf – das Mustermessehaus. Ausgehend von der Schinckelschen Bauakademie in Berlin entstanden Fabrikbauten in bis dahin nicht gekannter Größe. Für Arbeiter und die Mittelschicht entstanden große Wohngebiete, die Gründerzeitviertel, die in Leipzig zu den größten und schönsten in Deutschland gehören. Der Formenmix führte um 1890 schließlich zum Eklektizismus, bei dem alles an die Fassade gebracht wurde, was zur Verfügung stand.

Ab ca. 1890 setzt sich auch der Jugendstil in Deutschland durch. Oft wurden Historismus und Jugendstil vermischt. In Leipzig hatte es der Jugendstil schwer. Die Leipziger Architekten entwickelten eine eigene Formensprache, den gemäßigten Historismus. Betonung der Vertikalen, teils monumentale Fassadengestaltungen mit Säulen und große Fensterflächen prägen die Großbauten in Leipzig ab etwa 1900.

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Architektur der Jahrhunderte in Leipzig – Renaissance

Altes Rathaus Leipzig

Altes Rathaus Leipzig

Renaissance – die Zeit der „Wiedergeburt“ – markiert die erste Blütezeit der Stadt Leipzig. Mit der Verleihung des Messeprivilegs 1497 begann der Aufstieg zur europäischen Messestadt. Das zweite Große Berggeschrey im Erzgebirge Ende des 15. Jahrhunderts und der damit verbundene wirtschaftliche Aufschwung Sachsen taten ihr Übriges dazu. Um 1500 beginnt sich das das Bild der Stadt Leipzig zu wandeln. Prächtige Bürgerhäuser, Handelshöfe und öffentliche Bauten prägen nun das Stadtbild. Einige dieser Bürgerhäuser blieben erhalten, wurden z.T. im Barock umgebaut. Die bedeutendsten Vertreter aus der Zeit der Renaissance in Leipzig sind das Alte Rathaus und die Alte Waage.

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Georg-Schumann-Schule Leipzig (Erste Armenschule, Seeburgviertel, Zentrum-Südost, Stadt Leipzig)

Georg-Schumann-Schule Leipzig

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße , der Parthe und der Luppe. Der Stadtteil Zentrum-Südost befindet sich südöstlich der Innenstadt von Leipzig zwischen Johannisplatz und Altem Messegelände. weiterlesen »

Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy Leipzig (ehem. Königliches Konservatorium für Musik, Zentrum-Süd, Stadt Leipzig)

Hochschule für Musik und Theater Felix-Mendelssohn-Bartholdy Leipzig

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Süd schließt sich südlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen Wilhelm-Leuschner-Platz, Südplatz, Elsterbecken und Bayrischem Bahnhof. weiterlesen »

Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (ehem. Königliche Kunstakademie und Kunstgewerbeschule, ehem. Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe, Zentrum-Süd, Stadt Leipzig)

Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Süd schließt sich südlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen Wilhelm-Leuschner-Platz, Südplatz, Elsterbecken und Bayrischem Bahnhof. weiterlesen »

Schule am Floßplatz Leipzig (III. Bezirksschule; ehem. Städtische Fach- und Fortbildungsschule für Mädchen, Zentrum-Süd, Stadt Leipzig)

Schule am Floßplatz Leipzig

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Süd schließt sich südlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen Wilhelm-Leuschner-Platz, Südplatz, Elsterbecken und Bayrischem Bahnhof. weiterlesen »

Freie Fachoberschule Leipzig (ehem. Druckerei, Zentrum-Ost, Stadt Leipzig)

Freie Fachoberschule Leipzig

Das Zentrum-Ost ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Ost schließt sich östlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen dem Augustusplatz und Reudnitz. weiterlesen »

Gotthold-Ephraim-Lessing-Schule Leipzig (Zentrum-West, Stadt Leipzig)

Gotthold-Ephraim-Lessing-Schule Leipzig

Das Zentrum-West ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-West schließt sich westlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen Thomaskirche, Neuem Rathaus und Elsterbecken. weiterlesen »

Das Waldstraßenviertel in Leipzig – Historismus in seiner schönsten Form

Wohnhaus Tschaikowskistraße 31 LeipzigDas Waldstraßenviertel, nordwestlich der Innenstadt von Leipzig, ist eines der schönsten Gründerzeitviertel in Deutschland. Im 2. Weltkrieg weitgehend verschont geblieben, kamen danach 40 Jahre DDR. Man kümmerte sich nicht um die Gebäude, sie verfielen. Ende der 1980er Jahre war der Zustand der Häuser im Waldstraßenviertel so schlecht, dass der Abriss bereits beschlossen war. Das Wohnquartier sollte verschwinden und mit Plattenbauten bebaut werden. Die Friedliche Revolution 1989 kam genau richtig. Die Stadt Leipzig hat eine Sanierungssatzung erlassen, nach der jedes historische Gebäude im Waldstraßenviertel originalgetreu wiederhergestellt werden musst. Heute stehen die meisten der Wohnhäuser aus der 19. und frühen 20. Jahrhundert unter Denkmalschutz.

Geschichte

Italienische Villa Leipzig

Italienische Villa Leipzig

Das Gebiet des Waldstraßenviertels gehörte zur Sumpflandschaft der Leipziger Flüsse. Wald und Wiesen prägten das Gebiet. Die Via Regia, eine mittelalterliche Fernhandelsstraße, führte durch diese Sumpflandschaft, heute der Verlauf der Jahnallee und des Ranstädter Steinwegs. Iroschottische Missionare nutzten die Via Regia bereits im 7. Jahrhundert und gründeten mit der Jakobskapelle die erste Kapelle im späteren Stadtgebiet von Leipzig. Bereits im Mittelalter fanden Flussregulierungsmaßnahmen statt, so entstanden der Elstermühlgraben und der Pleißemühlgraben.

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94. Schule Leipzig (Oberschule, Zentrum-Nordwest, Waldstraßenviertel, Stadt Leipzig)

94. Schule (Oberschule) Leipzig

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Nordwest schließt sich nordwestlich an die Innenstadt an, zwischen Zoo und Elsterbecken. weiterlesen »

200. Geburtstag von Dr. Carl Erdmann Heine

Der Leipziger Industriepionier

Dr. Ernst Carl Erdmann Heine 1880

Dr. Ernst Carl Erdmann Heine 1880

Vor zweihundert Jahren, am 10. Januar 1819, wurde Ernst Carl Erdmann Heine (Karl Heine) als Sohn des Besitzers des Rittergutes Neuscherbitz, Johann Carl Friedrich Heine, und dessen Frau Christiana Dorothea, geborene Reichel, in Leipzig geboren. Nach Besuch der Thomasschule zu Leipzig studierte Heine Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig. Er promovierte 1843 mit einer Dissertation über die wirtschaftliche Nutzung von Wasserwegen und deren Ufer nach sächsischem Landesrecht und legte damit den Grundstein zu seinen Ideen zur wirtschaftlichen Entwicklung Leipzigs.

1842 übertrug ihm seine Mutter eine Generalvollmacht für Reichels Garten, vorher Apels Garten, westlich der Innenstadt. Nach dem Tode seines Großvaters kaufte Carl Heine die Anteile der anderen Erben an dem Anwesen, ließ es parzellieren und schrittweise bebauen. So entstand die heutige innere Westvorstadt von Leipzig.

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80. Jahrestag der Zerstörung der Großen Synagoge in Leipzig

Die Große Synagoge in Leipzig

Die Große Synagoge in Leipzig

Jüdisches Leben in Leipzig lässt sich bereits seit dem Mittelalter nachweisen. Messe, Handel und Handwerk zogen auch Juden in die Messestadt. Die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig gründete sich aber erst 1847. Erst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts war es Juden erlaubt, sich dauerhaft in Leipzig niederzulassen.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich ein vielfältiges jüdisches Leben in Leipzig. Synagogen und Schulen wurden gebaut. Die Leipziger Jüdische Gemeinde war die sechstgrößte in Deutschland und die größte in Sachsen. Etwa 14.000 Juden lebten 1933 in Leipzig.

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Deutsches Zentrum für barrierefreies Lesen Leipzig (ehem. Zetralbücherei für Blinde, Ephraim-Carlebach-Haus, ehem. Volks- und Höhere israelitische Schule, Zentrum-Nordwest, Waldstraßenviertel, Stadt Leipzig)

Deutsche Zentralbücherei für Blinde Leipzig

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Nordwest schließt sich nordwestlich an die Innenstadt an, zwischen Zoo und Elsterbecken. weiterlesen »

Volkshochschule Leipzig (ehem. Handelslehranstalt, Stadt Leipzig)

Volkshochschule Leipzig

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Nord schließt sich nördlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen Hauptbahnhof und Zoo. weiterlesen »

Pfarrhaus Schönau (Schule, Stadt Leipzig)

Pfarrhaus Schönau

Schönau ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Schönau liegt im westlichen Stadtgebiet von Leipzig, zwischen dem Zentrum von Leipzig (ca. 9 km) und Markranstädt (ca. 7 km). weiterlesen »

Berufsschulzentrum Wurzen (bei Leipzig)

Berufsschulzentrum Wurzen

Wurzen ist eine Große Kreisstadt im Nordosten des Landkreises Leipzig. Wurzen liegt an der Mulde, östlich von Leipzig (ca. 29 km) zwischen Leipzig und Oschatz (ca. 31 km). weiterlesen »

Domherrenkurie Domplatz 5 Wurzen (bei Leipzig)

Domherrenkurie Domplatz 5 Wurzen

Wurzen ist eine Große Kreisstadt im Nordosten des Landkreises Leipzig. Wurzen liegt an der Mulde, östlich von Leipzig (ca. 29 km) zwischen Leipzig und Oschatz (ca. 31 km). weiterlesen »

Gymnasium Penig (bei Chemnitz)

Gymnasium Penig

Penig ist eine Kleinstadt im Westen des Landkreises Mittelsachsen. Penig liegt an der Zwickauer Mulde, nordwestlich von Chemnitz (ca. 21 km) zwischen Chemnitz und Geithain (ca. 20 km). weiterlesen »

Gewandhaus Zeitz (Kaufhaus, Bürgerschule, bei Halle/Saale)

Gewandhaus Zeitz

Zeitz ist eine Stadt im Südosten des Burgenlandkreises. Zeitz liegt an der Weißen Elster, südöstlich von Halle/Saale (ca. 73 km) zwischen Weißenfels (ca. 23 km) und Gera (ca. 25 km). weiterlesen »

Goethe-Schule Bad Lauchstädt (bei Halle/Saale)

Goethe-Schule Bad Lauchstädt

Die Goethestadt Bad Lauchstädt ist eine Kleinstadt im Südwesten des Saalekreises. Bad Lauchstädt liegt südwestlich von Halle/Saale (ca. 26 km) zwischen Merseburg (ca. 15 km) und Querfurt (ca. 16 km). weiterlesen »

Grundschule „Zur alten Poststation“ Wermsdorf (ehem. Jagdhaus, Poststation, Oberforstmeisterei, bei Leipzig)

Grundschule "Zur Alten Poststation" Wermsdorf

Wermsdorf ist der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde im Süden des Landkreises Nordsachsen. Wermsdorf liegt am Wermsdorfer Wald, südöstlich von Leipzig (ca. 50 km) zwischen Grimma (ca. 20 km) und Oschatz (ca. 14 km). weiterlesen »

Hermann-Liebmann-Oberschule Volkmarsdorf (Stadt Leipzig)

Hermann-Liebmann-Oberschule Volkmarsdorf

Volkmarsdorf ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Volkmarsdorf liegt im östlichen Stadtgebiet von Leipzig, ca. 2 km östlich des Hauptbahnhofes. weiterlesen »

Schumann-Haus Leipzig (Zentrum-Ost, Stadt Leipzig)

Schumann-Haus Leipzig

Das Zentrum-Ost ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Ost schließt sich östlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen dem Augustusplatz und Reudnitz. weiterlesen »

Naturkundemuseum Leipzig (ehem. Zweite Leipziger Bürgerschule, Zentrum-Nordwest, Waldstraßenviertel, Stadt Leipzig)

Naturkundemuseum Leipzig

Das Zentrum-Nordwest (Waldstraßenviertel) ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Zentrum-Nordwest schließt sich nordwestlich an die Innenstadt von Leipzig an, zwischen dem Zoo und dem Elsterbecken. weiterlesen »

Zwischenstopp in Mittweida

Marktplatz von Mittweida

Marktplatz von Mittweida

Mittweida ist eine Kleinstadt im Nordwesten des Landkreises Mittelsachsen. In Mittweida leben ca. 15.000 Menschen. Die Stadt Mittweida liegt am Fluss Zschopau im Vorland des Erzgebirges. Mittweida liegt nordöstlich von Chemnitz (ca. 24 km).

Mittweida wurde 1209 erstmals erwähnt. Schon im Mittelalter war Mittweida ein Zentrum der Tuchmacherei und Leinenweberei. Mit der Gründung einer Spinnerei 1816 begann der Aufstieg der Stadt zu einer der bedeutendsten Städte der Textilindustrie in Sachsen. 1924 wurde Mittweida eine der kleinsten kreisfreien Städte in Deutschland.

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Döbeln – Stadt des Riesenstiefels

Obermarkt mit Turm der Nicolaikirche in Döbeln

Obermarkt mit Turm der Nicolaikirche in Döbeln

Döbeln ist eine Große Kreisstadt im Norden des Landkreises Mittelsachsen. In Döbeln leben ca. 24.000 Einwohner. Döbeln liegt an der Freiberger Mulde, ca. 69 km südöstlich von Leipzig und ca. 51 km nordwestlich von Dresden.

Das „castellum Doblin“ wurde 981 erstmals genannt. Die ovale slawische Ringwallanlage wurde von einer deutschen Burg überbaut, die 1429 zerstört wurde.

Die Siedlung Döbeln entstand auf einer Insel zwischen zwei Flussarmen der Freiberger Mulde an der Kreuzung zweier Handelsstraße. Anfang des 13. Jahrhunderts bekam Döbeln Stadtrecht. Vor den Toren der Stadt entstand 1330 ein Benediktinerinnenkloster.

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Turmuhrenmuseum Naunhof (ehem. Schule, bei Leipzig)

Turmuhrenmuseum Naunhof

Naunhof ist eine Kleinstadt im Norden des Landkreises Leipzig. Naunhof liegt an der Parthe, südöstlich von Leipzig (ca. 21 km) zwischen Leipzig und Grimma (ca. 12 km). weiterlesen »

Alte Schule Mittweida (Kirchgemeindehaus, bei Chemnitz)

Alte Schule Mittweida (Kirchgemeindehaus)

Mittweida ist eine Kleinstadt im Nordwesten des Landkreises Mittelsachsen. Mittweida liegt am Fluss Zschopau, nordöstlich von Chemnitz (ca. 22 km) zwischen Chemnitz und Döbeln (ca. 27 km). weiterlesen »

Hochschule Mittweida (Technikum, bei Chemnitz)

Hochschule Mittweida (Technikum)

Mittweida ist eine Kleinstadt im Nordwesten des Landkreises Mittelsachsen. Mittweida liegt am Fluss Zschopau, nordöstlich von Chemnitz (ca. 22 km) zwischen Chemnitz und Döbeln (ca. 27 km). weiterlesen »

Pestalozzischule Mittweida (bei Chemnitz)

Pestalozzischule Mittweida

Mittweida ist eine Kleinstadt im Nordwesten des Landkreises Mittelsachsen. Mittweida liegt am Fluss Zschopau, nordöstlich von Chemnitz (ca. 22 km) zwischen Chemnitz und Döbeln (ca. 27 km). weiterlesen »

Pfarramt St. Thomas Leipzig (Thomashaus, ehem. Superintendentur, Stadt Leipzig)

Superintendentur Leipzig (Thomashaus)

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Luppe und der Parthe. Die Superintendentur steht in der Innenstadt von Leipzig zwischen der Thomaskirche und Bosehaus. weiterlesen »

Musikschule Johann Sebastian Bach Leipzig (ehem. Reichsbank, Stadt Leipzig)

Musikschule Johann Sebastian Bach Leipzig

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Die Musikschule Johann Sebastian Bach steht am südlichen Rand der Innenstadt von Leipzig nahe dem Wilhelm-Leuschner-Platz. weiterlesen »

Humboldt-Gymnasium Reudnitz-Thonberg (Stadt Leipzig)

Humboldt-Gymnasium Reudnitz

Reudnitz-Thonberg ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig. Reudnitz-Thonberg liegt im östlichen Stadtgebiet von Leipzig, östlich des Augustusplatzes, ca. 2 km vom Stadtzentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

Friedrich-Fröbel-Schule Kaßberg (Stadt Chemnitz)

Friedrich-Fröbel-Schule Kaßberg

Der Kaßberg ist ein Ortsteil der Großstadt Chemnitz im Südwesten des Freistaats Sachsen. Der Kaßberg, am Fluss Chemnitz und am Nordrand des Erzgebirges gelegen, schließt nordwestlich an die Innenstadt von Chemnitz an. weiterlesen »

Johann-Gottfried-Seume-Gymnasium Grimma (bei Leipzig)

Johann-Gottfried-Seume-Gymnasium Grimma

Grimma ist eine Große Kreisstadt im Osten des Landkreises Leipzig. Grimma liegt an der Mulde, südöstlich von Leipzig (ca. 36 km) zwischen Leipzig und Döbeln (ca. 39 km). weiterlesen »

Berufsschule Reudnitz-Thonberg (ehem. Zweite Realschule, Stadt Leipzig)

Berufsschule Reudnitz

Reudnitz-Thonberg ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig. Reudnitz-Thonberg liegt im östlichen Stadtgebiet von Leipzig, östlich des Augustusplatzes, ca. 2 km vom Stadtzentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

Gymnasium St. Augustin zu Grimma (ehem. Landesfürstenschule, bei Leipzig)

Gymnasium St. Augustin Grimma (ehem. Landesfürstenschule)

Grimma ist eine Große Kreisstadt im Osten des Landkreises Leipzig. Grimma liegt an der Mulde, südöstlich von Leipzig (ca. 36 km) zwischen Leipzig und Döbeln (ca. 39 km). weiterlesen »

Berufsschulzentrum Grimma (Rote Schule, Realschule, bei Leipzig)

Berufsschulzentrum Grimma

Grimma ist eine Große Kreisstadt im Osten des Landkreises Leipzig. Grimma liegt an der Mulde, südöstlich von Leipzig (ca. 36 km) zwischen Leipzig und Döbeln (ca. 39 km). weiterlesen »

800 Jahre Bürgerstadt Leipzig

Kümmer dich selbst um deine Angelegenheiten, dann erreichst du deine Ziele. So oder so ähnlich könnte der Wahlspruch der Leipziger Bürger lauten – kümmer dich selbst um deine Stadt, dann geht es dir und deiner Stadt gut. Leipzig war immer Bürgerstadt. Von hier aus regierte nie ein sächsischer Kurfürst oder König. Die Bürger kümmerten sich selber um ihre Stadt. Wie jede Geschichte, hat auch die der Bürgerstadt Leipzig einen Anfang.

Markgraf Dietrich der Bedrängte von Meißen auf dem Dresdener Fürstenzug

Markgraf Dietrich der Bedrängte von Meißen auf dem Dresdener Fürstenzug

Man schreibt das Jahr 1217. Die aufstrebende Handelsstadt Leipzig gehört zur Markgrafschaft Meißen. Der regierende Markgraf heißt Dietrich I., man wird ihn später „den Bedrängten“ nennen.

Leipzig wollte Freie Reichsstadt werden, weg von Markgraf Dietrich, direkt dem Kaiser unterstellt. Das gefiel Markgraf Dietrich von Meißen gar nicht, sah er doch seinen Einfluss in der Stadt Leipzig und seine Einnahmen aus der Handelsstadt dahinschwinden. Er handelte einen Kompromiss mit den Leipziger Bürger aus. Doch Dietrich wurde wortbrüchig, hinterging die Stadt und ihre Bürger, überfiel sie, riss die Stadtmauer nieder und machte Stadt und Bürger somit schutzlos. Er ließ drei Zwingburgen um die Stadt bauen, verband diese mit einer Mauer und machte so klar, wer der Herr in der Stadt ist. Glücklich wurde Markgraf Dietrich von Meißen allerdings nicht. 1221 vergiftet ihn sein Leibarzt, die Leipziger Bürger sollen ihn dazu angestiftet haben.

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Berufliches Schulzentrum Leipzig (Henriette-Goldschmidt-Schule, Seeburgviertel, Zentrum-Südost, Stadt Leipzig)

Berufliches Schulzentrum Leipzig (Henriette-Goldschmidt-Schule)

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Der Stadtteil Zentrum-Südost befindet sich südöstlich der Innenstadt von Leipzig zwischen Johannisplatz und Altem Messegelände. weiterlesen »

Sächsische Landesschule für Hörgeschädigte Reudnitz-Thonberg (Samuel-Heinicke-Schule, Stadt Leipzig)

Sächsische Landesschule für Hörgeschädigte Reudnitz

Reudnitz-Thonberg ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig. Reudnitz-Thonberg liegt im östlichen Stadtgebiet von Leipzig, östlich des Augustusplatzes, ca. 2 km vom Stadtzentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

Heimatmuseum Grimma (ehem. Mädchenschule, bei Leipzig)

Heimatmuseum Grimma

Grimma ist eine Große Kreisstadt im Osten des Landkreises Leipzig. Grimma liegt an der Mulde, südöstlich von Leipzig (ca. 36 km) zwischen Leipzig und Döbeln (ca. 39 km). weiterlesen »

Wilhelm-Busch-Grundschule Reudnitz-Thonberg (Stadt Leipzig)

Wilhelm-Busch-Grundschule Reudnitz

Reudnitz-Thonberg ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig. Reudnitz-Thonberg liegt im östlichen Stadtgebiet von Leipzig, östlich des Augustusplatzes, ca. 2 km vom Stadtzentrum Leipzigs entfernt. weiterlesen »

Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium Kaßberg (ehem. Königliches Gymnasium, Stadt Chemnitz)

Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium Chemnitz-Kaßberg

Der Kaßberg ist ein Ortsteil der Großstadt Chemnitz im Südwesten des Freistaats Sachsen. Der Kaßberg, am Fluss Chemnitz und am Nordrand des Erzgebirges gelegen, schließt nordwestlich an die Innenstadt von Chemnitz an. weiterlesen »

Berufsschule Kaßberg (ehem. Städtische Realschule, Stadt Chemnitz)

Berufsschule Chemnitz-Kaßberg

Der Kaßberg ist ein Ortsteil der Großstadt Chemnitz im Südwesten des Freistaats Sachsen. Der Kaßberg, am Fluss Chemnitz und am Nordrand des Erzgebirges gelegen, schließt nordwestlich an die Innenstadt von Chemnitz an. weiterlesen »

Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium Kaßberg (Stadt Chemnitz)

Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium Chemnitz-Kaßberg

Der Kaßberg ist ein Ortsteil der Großstadt Chemnitz im Südwesten des Freistaats Sachsen. Der Kaßberg, am Fluss Chemnitz und am Nordrand des Erzgebirges gelegen, schließt nordwestlich an die Innenstadt von Chemnitz an. weiterlesen »

Ehem. Oberschule Eilenburg (Martin-Rinckart-Gymnasium, bei Leipzig)

Ehem. Oberschule Eilenburg (Martin-Rinckart-Gymnasium)

Eilenburg ist eine Große Kreisstadt im Westen des Landkreises Nordsachsen. Eilenburg liegt an der Mulde am Rand der Dübener Heide, nordöstlich von Leipzig (ca. 25 km) zwischen Leipzig und Torgau (ca. 34 km). weiterlesen »

Kaiserliche Oberpostdirektion Kaßberg (Postschule, Stadt Chemnitz)

Kaiserliche Oberpostdirektion Chemnitz-Kaßberg (Postschule)

Der Kaßberg ist ein Ortsteil der Großstadt Chemnitz im Südwesten des Freistaats Sachsen. Der Kaßberg, am Fluss Chemnitz und am Nordrand des Erzgebirges gelegen, schließt nordwestlich an die Innenstadt von Chemnitz an. weiterlesen »

Schlossbergschule Döbeln (bei Chemnitz)

Schlossbergschule Döbeln

Döbeln ist eine Große Kreisstadt im Norden des Landkreises Mittelsachsen. Döbeln liegt an der Freiberger Mulde, nordöstlich von Chemnitz (ca. 46 km) zwischen Rochlitz (ca. 29 km) und Riesa (ca. 32 km). weiterlesen »

Geschwister-Scholl-Haus Leipzig (ehem. Handelshochschule, Stadt Leipzig)

Geschwister-Scholl-Haus Leipzig (ehem. Handelshochschule)

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Das Geschwister-Scholl-Haus steht in der Innenstadt von Leipzig am Nikolaikirchhof hinter der Nikolaikirche. weiterlesen »

Berufliche Schulzentren Technik I Chemnitz (Stadt Chemnitz)

Berufliche Schulzentren Technik I in Chemnitz

Chemnitz ist eine kreisfreie Großstadt im Südwesten des Freistaats Sachsen. Chemnitz liegt am gleichnamigen Fluss am Nordrand des Erzgebirges, südöstlich von Leipzig (ca. 86 km) und südwestlich von Dresden (ca. 76 km). weiterlesen »

Alte Nikolaischule Leipzig (Stadt Leipzig)

Alte Nikolaischule Leipzig

Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße, der Parthe und der Luppe. Die Alte Nikolaischule steht in der Innenstadt von Leipzig gegenüber der Nikolaikirche. weiterlesen »

Kirchen, Kapellen sowie Bet- und Schulhäuser in der Gemeinde Oberschöna (Landkreis Mittelsachsen)

Wegefarth, Ev. Pfarrkirche

Wegefarth, Ev. Pfarrkirche

Oberschöna ist eine Gemeinde in der Mitte des Landkreises Mittelsachsen. Die Gemeinde Oberschöna setzt sich aus den folgenden Ortsteilen zusammen:

  • Bahnhof Frankenstein,
  • Bräunsdorf,
  • Kleinschirma,
  • Langhennersdorf,
  • Oberschöna,
  • Wegefarth,

Die Gemeinde Oberschöna liegt im Erzgebirge. In der Gemeinde Oberschöna leben ca. 3.300 Menschen (Stand 31.12.2015).

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Kirchen, Kapellen und Bethäuser Stadt Brand-Erbisdorf (Landkreis Mittelsachsen)

Brand-Erbisdorf ist eine Kleinstadt im Südwesten des Landkreises Mittelsachsen. Die Stadt Brand-Erbisdorf setzt sich aus den folgenden Ortsteilen zusammen:

St. Michaelis, Ev. Pfarrkirche

St. Michaelis, Ev. Pfarrkirche

  • Brand,
  • Erbisdorf,
  • Gränitz,
  • Himmelsfürst,
  • Langenau mit Ober- und Niederlangenau,
  • Linda,
  • Oberreichenbach,
  • St. Michaelis,

Die Stadt Brand-Erbisdorf liegt im Erzgebirge. In der Stadt Brand-Erbisdorf leben ca. 9.800 Menschen (Stand 31.12.2015).

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Burgen und Rittergüter in der Stadt Mittweida (Landkreis Mittelsachsen)

Mittweida ist eine Kleinstadt im Nordwesten des Landkreises Mittelsachsen. Die Stadt Mittweida setzt sich aus den folgenden Ortsteilen zusammen:

Rittergut Neusorge Zschöppichen

Rittergut Neusorge Zschöppichen

  • Falkenhain,
  • Frankenau,
  • Kockisch,
  • Lauenhain,
  • Mittweida,
  • Neudörfchen,
  • Ringethal,
  • Rößgen,
  • Tanneberg,
  • Thalheim,
  • Weißthal,
  • Zschöppichen,

Die Stadt Mittweida liegt an der Zschopau. In der Stadt Mittweida leben ca. 15.000 Menschen (Stand 31.12.2015).
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Fürstenhaus Schulpforte (bei Halle/Saale)

Fürstenhaus Schulpforte

Schulpforte ist ein Ortsteil der Kreisstadt Naumburg im Süden des Burgenlandkreises. Schulpforte liegt an der Saale im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland, südwestlich von Halle/Saale (ca. 64 km) zwischen Naumburg (ca. 6 km) und Apolda (ca. 26 km). weiterlesen »

Rittergut Ostrau (bei Halle/Saale)

Rittergut Ostrau, Parkseite Schloss

Ostrau ein Ortsteil der Gemeinde Petersberg im Norden des Saalekreises. Ostrau liegt nordöstlich von Halle/Saale (ca. 19 km) zwischen Halle/Saale und Köthen (ca. 16 km). weiterlesen »

Rittergut Ringethal (bei Chemnitz)

Rittergut Ringethal, Herrenhaus (Zustand August 2016)

Ringethal ist ein Ortsteil der Stadt Mittweida im Nordwesten des Landkreises Mittelsachsen. Ringethal liegt an der Zschopau, nordöstlich von Chemnitz (ca. 25 km) zwischen Mittweida (ca. 4 km) und Döbeln (ca. 22 km). weiterlesen »

Schloss Lobeda (Freihof, Altes Schloss, Untere Lobdeburg, Stadt Jena)

Schloss Lobeda (Untere Lobdeburg)

Lobeda ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Jena im Osten des Freistaats Thüringen. Lobeda liegt an der Saale im südöstlichen Stadtgebiet von Jena, zwischen dem Zentrum von Jena (ca. 7 km) und Stadtroda (ca. 11 km). weiterlesen »

Schul- und Bethaus Oberreichenbach (bei Chemnitz)

Oberreichenbach, Schul- und Bethaus

Oberreichenbach ist ein Ortsteil der Stadt Brand-Erbisdorf Südwesten des Landkreises Mittelsachsen. Oberreichenbach liegt im Erzgebirge, nordöstlich von Chemnitz (ca. 27 km) zwischen Flöha (ca. 15 km) und Brand-Erbisdorf (ca. 7 km). weiterlesen »

Ev. Kapelle und Schule Linda (bei Chemnitz)

Linda, Ev. Kapelle und Schule

Linda ist ein Ortsteil der Stadt Brand-Erbisdorf Südwesten des Landkreises Mittelsachsen. Linda liegt im Erzgebirge, nordöstlich von Chemnitz (ca. 30 km) zwischen Flöha (ca. 19 km) und Brand-Erbisdorf (ca. 4 km). weiterlesen »

Schul- und Bethaus Gränitz (bei Chemnitz)

Gränitz, Bet- und Schulhaus

Gränitz ist ein Ortsteil der Stadt Brand-Erbisdorf im Südwesten des Landkreises Mittelsachsen. Gränitz liegt im Erzgebirge, südöstlich von Chemnitz (ca. 33 km) zwischen Brand-Erbisdorf (ca. 8 km) und Marienberg (ca. 28 km). weiterlesen »

Burgen, Schlösser und Herrenhäuser entlang der Mulde

Exkursion zwischen Grimma und Rochlitz

Schloss Colditz an der Zwickauer Mulde

Schloss Colditz an der Zwickauer Mulde

Im Herbst 2016 startete die vierte Exkursion der Volkshochschule Leipzig an die Mulde. Ziel war das Muldedreieck, die Vereinigung der Freiberger Mulde und der Zwickauer Mulde zur Vereinten Mulde.

Acht kultur- und zeitgeschichtlich interssierte Exkursionsteilnehmer tauchten ein in die wettinische und deutsche Geschichtslandschaft an der Mulde in Sachsen. Organisiert und begleitet wurde die Tour von mir.

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Lieblingsstadt Eilenburg – das Beste an Leipzig?

Eilenzig oder Leipburg?

Die Große Kreisstadt Eilenburg im Landkreis Nordsachsen wirbt auf Ihrer Internetseite mit Ihrem neuen Logo und dem Slogan „Lieblingsstadt Eilenburg – das Beste an Leipzig“.

Ziel ist die Vermarktung des Wohnstandortes Eilenburg als Alternative zur Großstadt Leipzig.

Was bringt diese neue Kampagne der Kleinstadt Eilenburg und was sagt sie über die Stadt an der Mulde aus?

Vor einiger Zeit habe ich zu der Kampagne der Stadt Eilenburg im MDR einen Beitrag gesehen. Dieser begann mit den Worten: „Das Beste an Eilenburg ist die S-Bahn nach Leipzig“. Aha, das Beste an der Stadt Eilenburg ist also der Zug, der aus ihr herausfährt.

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Bet- und Schulhaus Bräunsdorf (bei Chemnitz)

Bräunsdorf, Bet- und Schulhaus

Bräunsdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Oberschöna in der Mitte des Landkreises Mittelsachsen. Bräunsdorf liegt im Erzgebirge, nordöstlich von Chemnitz (ca. 35 km) zwischen Mittweida (ca. 23 km) und Freiberg (ca. 10 km). weiterlesen »

Ehem. Zisterzienser-Kloster Schulpforte, Abtskapelle (Kloster Pforta, bei Halle/Saale)

Schulpforte, Abtskapelle

Schulpforte ist ein Ortsteil der Kreisstadt Naumburg/Saale im Südwesten des Burgenlandkreises. Schulpforte liegt an der Saale und im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland, südwestlich von Halle/Saale (ca. 64 km) zwischen Naumburg (ca. 6 km) und Apolda (ca. 25 km). weiterlesen »

Der Elsterradweg zwischen Leipzig und Halle/Saale

Radfahren durch die Elster-Luppe-Aue

Weiße Elster bei Halle-Beesen

Weiße Elster bei Halle-Beesen

Das Elsterbecken in Leipzig verlassen drei Flüsse – die Weiße Elster rechts, die Luppe in der Mitte und die Nahle links. Der Elsterradweg folgt dem Flusslauf der Luppe bis kurz vor die Stadtgrenze von Halle, wo sich Luppe und Weiße Elster wieder vereinen. Die Elster-Luppe-Aue ist eine breite, von Menschhand zum Hochwasserschutz gestaltete Fluss- und Auenlandschaft, die mit ihrem vielgestaltigen Landschaftsbild ein ideales Radfahrergebiet ist.

Von der Jahnallee in Leipzig führt der Elsterradweg zum Auensee. Der Auensee lädt zum Verweilen ein und die Gnadenkirche und das Herrenhaus der Rittergutes Wahren sind einen Abstecher wert.

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Ehem. Zisterzienser-Klosterkirche St. Maria und Johannes der Täufer Schulpforte (Kloster Pforta, bei Halle/Saale)

Schulpforte, ehem. Klosterkirche St. Maria

Schulpforte ist ein Ortsteil der Kreisstadt Naumburg/Saale im Südwesten des Burgenlandkreises. Schulpforte liegt an der Saale und im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland, südwestlich von Halle/Saale (ca. 64 km) zwischen Naumburg (ca. 6 km) und Apolda (ca. 25 km). weiterlesen »

Rittergut Beesen (Stadtgut, Stadt Halle/Saale)

Rittergut Beesen

Beesen ist ein Ortsteil der Großstadt Halle/Saale. Beesen liegt im südlichen Teil der Stadt Halle/Saale, am Zusammenfluss von Saale und Weißer Elster, zwischen dem Zentrum von Halle/Saale (ca. 9 km) und Merseburg (ca. 18 km). weiterlesen »

Mit dem Rad durch den Landkreis Nordsachsen

Radtour durch die Dahlener Heide

Rittergut Lampertswalde, Park und Brücke

Rittergut Lampertswalde, Park und Brücke

Die Dahlener Heide ist eine hügelige Wald- und Heidelandschaft östlich von Leipzig. Sie ist ein ideales Erholungsgebiet zum Wandern und Radfahren.

Ich fuhr mit dem Zug nach Dahlen und startete zu meinem ersten Ziel Großböhla. Das 1754 erbaute Herrenhaus des Rittergutes Großböhla wurde 1921 neobarock umgebaut. Die Kirche in Großböhla ist ein schlichter romanischer Bau, der Ende des 18. Jahrhunderts umgebaut wurde. Östlich von Kleinböhla befindet sich die Wasserburg Tellerinsel, eine sehr gut erhaltene, mittelalterliche Befestigungsanlage.

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Mit dem Rad durch den Landkreis Nordsachsen

Radtour an der Elbe zwischen Torgau und Belgern

Rittergut Weßnig, Altes und Neues Herrenhaus

Rittergut Weßnig, Altes und Neues Herrenhaus

Eine Radtour führte mich im Juli 2015 an den Raum westlich der Elbe zwischen Torgau und Belgern. Ich mit dem Zug nach Torgau und startete zu meinem ersten Ziel, der Kirche in Beckwitz. Die romanische Saalkirche wurde um 1713 verlängert und barock umgebaut. Ich fuhr in die Dahlener Heide nach Staupitz. Die kleine Saalkirche in Staupitz stammt aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts und ist weitgehend ursprünglich erhalten.

Mein nächstes Ziel war der Ort Taura. In der Romanik wurde die Chorturmkirche in Taura erbaut. Im späten 17. Jahrhundert erfolgte der Umbau zur Saalkirche.

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Mit dem Rad durch den Landkreis Nordsachsen

Radtour vom nördlichen Leipziger Neuseenland an die Mulde

Krostitz, Ev. Pfarrkirche St. Laurentius

Krostitz, Ev. Pfarrkirche St. Laurentius

Meine erste Radtour durch den Landkreis Nordsachsen führte mich im April 2015 vom Nördlichen Leipziger Neuseenland an die Mulde. Landschaftlich hat die Region westlich der Mulde um Delitzsch wenig zu bieten. Die flache Landschaft eignet sich aber sehr gut zum Radfahren. Kulturhistorisch ist sie mit mehreren romanischen Kirchen und dem Schloss des Rittergutes in Wölkau sehr interessant.

Mit dem Zug fuhr ich von Leipzig nach Rackwitz und starte meine Tour.

In den Rackwitzer Ortsteilen Güntheritz und Podelwitz gibt es drei sehenswerte Objekte: die Kirche und das Stiftsgut Podelwitz und das Rittergut Güntheritz.

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Schlösser, Palais, Festungsbauten, Ritter-, Lehn- und Freigüter, Gestüte, Vorwerke, Freie Höfe und Freie Häuser in der Stadt Torgau (Landkreis Nordsachsen)

Torgau ist die Kreisstadt im Osten des Landkreises Nordsachsen. Die Stadt Torgau setzt sich aus den folgenden Ortsteilen zusammen:

Schloss Hartenfels, Torgau

Schloss Hartenfels, Torgau

  • Beckwitz,
  • Bennewitz,
  • Graditz,
  • Kranichau,
  • Kunzwerda,
  • Loßwig,
  • Melpitz,
  • Mehderitzsch,
  • Nieder-Naundorf,
  • Ober-Naundorf (Muna),
  • Pflückuff,
  • Repitz,
  • Staupitz,
  • Torgau,
  • Welsau,
  • Werdau,
  • Weßnig,
  • Zinna

Durch die Stadt Torgau fließt die Elbe. Die nördlichen Stadtteile liegen am Rand der Dübener Heide, die östlichen in Ostelbien. In der Stadt Torgau leben ca. 20.000 Menschen.

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Rittergüter in der Gemeinde Krostitz (Landkreis Nordsachsen)

Krostitz ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Nordsachsen. Die Gemeinde Krostitz setzt sich aus den folgenden Ortsteilen zusammen:

Krostitz, Rittergut Klein-Krostitz

Krostitz, Rittergut Klein-Krostitz

  • Beuden,
  • Hohenossig,
  • Hohenleina,
  • Krostitz mit Klein-Krostitz und Groß-Krostitz,
  • Kletzen,
  • Krensitz,
  • Kupsal,
  • Lehelitz,
  • Mutschlena,
  • Niederossig,
  • Priester,
  • Pröttitz,
  • Zschölkau,

In der Gemeinde Krostitz leben ca. 3.700 Menschen.

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Rittergut Weßnig, Neues Herrenhaus (bei Leipzig)

Rittergut Weßnig, Herrenhaus

Weßnig ist ein Ortsteil der Kreisstadt Torgau im Osten des Landkreises Nordsachsen. Weßnig liegt an der Elbe, nordöstlich von Leipzig (ca. 60 km) zwischen Torgau (ca. 7 km) und Mühlberg/Elbe (ca. 20 km). weiterlesen »

Rittergut Weßnig, Altes Herrenhaus

Rittergut Weßnig, Altes Herrenhaus

Weßnig ist ein Ortsteil der Kreisstadt Torgau im Osten des Landkreises Nordsachsen. Weßnig liegt an der Elbe, nordöstlich von Leipzig (ca. 60 km) zwischen Torgau (ca. 7 km) und Mühlberg/Elbe (ca. 20 km). weiterlesen »

Rackwitz, Rittergut Güntheritz (bei Leipzig)

Rittergut Güntheritz, Herrenhaus

Güntheritz ist ein Ortsteil der Gemeinde Rackwitz im Westen des Landkreises Nordsachsen. Güntheritz liegt nördlich von Leipzig (ca. 13 km) zwischen Leipzig und Delitzsch (ca. 14 km). weiterlesen »

Rittergut Hof, Neues Schloss (Barockschloss, bei Leipzig)

Rittergut Hof, Neues Schloss (Barockschloss)

Hof ist ein Ortsteil der Gemeinde Naundorf im Süden des Landkreises Nordsachsen. Hof liegt südöstlich von Leipzig (ca. 77 km) zwischen Oschatz (ca. 10 km) und Döbeln (ca. 19 km). weiterlesen »

Freihaus von Döring Grimma (bei Leipzig)

Grimma, Freihaus von Döring

Grimma ist eine Große Kreisstadt im Osten des Landkreises Leipzig. Grimma liegt an der Mulde, südöstlich von Leipzig (ca. 36 km) zwischen Leipzig und Döbeln (ca. 41 km). weiterlesen »

Freier Hof bei der Mauer des Franziskanerklosters Torgau (bei Leipzig)

Torgau, Freier Hof bei der Mauer des Franziskanerklosters

Torgau ist die Kreisstadt im Nordosten des Landkreises Nordsachsen. Die Große Kreisstadt liegt an der Elbe, nordöstlich von Leipzig (ca. 52 km). weiterlesen »

Die verlorenen Rittergüter und Herrenhäuser im Landkreis Leipzig

Wappenstein der Familie von Helldorf vom Herrenhaus Droßdorf, 1982 abgebrochen, heute im Lapidarium auf der Wiprechtsburg Groitzsch

Wappenstein der Familie von Helldorf vom Herrenhaus Droßdorf, 1982 abgebrochen, heute im Lapidarium auf der Wiprechtsburg Groitzsch

Wie viele Herrensitze es auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Leipzig insgesamt im Laufe von über 800 Jahren gegeben hat, lässt sich wohl nicht sagen. Einige mittelalterliche Herrensitze sind bereits frühzeitig eingegangen. Freigüter und Freie Häuser in den Städten wurden aufgekauft, parzelliert und neu bebaut. Einige Rittergüter wurden von Besitzern eines anderen Gutes gekauft und in ein Vorwerk umgewandelt. Den gravierendsten Einschnitt in die Landschaft der Ritter- und Freigüter im Landkreis Leipzig brachte das 20. Jahrhundert mit sich – mit der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone und dem Braunkohlebergbau.

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Rittergut Cavertitz, Schloss (Neues Herrenhaus, bei Leipzig)

Schloss Cavertitz, Hofseite

Cavertitz ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Nordsachsen. Cavertitz liegt östlich von Leipzig (ca. 59 km) zwischen Torgau (ca. 25 km) und Oschatz (ca. 12 km). weiterlesen »

Mit dem Rad durch den Landkreis Leipzig

Rund um Bad Lausick

Prießnitz, Schloss des Rittergutes

Prießnitz, Schloss des Rittergutes

Im Juli 2014 führte mich eine meiner Radtouren durch den Landkreis Leipzig rund um Bad Lausick. Mit dem Zug fuhr ich nach Lauterbach. Die Ev. Maria-Magdalenen-Kirche entstand im 12. Jahrhundert. 1702 wurden der Saal und der Chorturm erneuert und im 19. Jahrhundert noch einmal verändert.

Das Herrenhaus des Rittergutes ist ein klassizistischer Bau, der nach 1945 stark verändert wurde.

Schloss in Steinbach

Schloss in Steinbach

Mein nächsten Ziel war Steinbach. Das Rittergut ziert ein kleines Barockschloss, das nach 1945 als Schule genutzt wurde und heute leer steht. Das Schloss steht in einem kleinen Landschaftspark mit Teich. Die Zufahrt zum Wirtschaftshof markierte einst ein Torhaus, das vor einigen Jahren einstürzte.

Die Kirche in Steinbach wurde um 1500 im Stil der Gotik erbaut und 1717 umgestaltet. Die Saalkirche entstand anstelle einer um 1170 errichteten Holzkirche.

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Ehem. Alltagskirche Torgau (ehem. Franziskanerkirche St. Peter und Paul, bei Leipzig)

Torgau, ehem. Alltagskirche

Torgau ist die Kreisstadt des Landkreises Nordsachsen. Die Große Kreisstadt Torgau liegt an der Elbe im Osten des Landkreises Nordsachsen, nordöstlich von Leipzig (ca. 53 km). weiterlesen »

Gutspark Oßmannstedt

Oßmannstedt, Rittergut (Wielandgut)

Das Gut Oßmannstedt ist eng mit Christoph Martin Wieland (1733-1813) verbunden. im Jahr 1797 erwarb der Dichter das barocke Gebäudeensemble mit Gutspark und lebte dort sechs Jahre mit seiner Familie. Von dem ursprünglichen Barockgarten war zu Wielands zeit nur wenig erhalten. Wielands Garten- und Landleben brach mit dem Tod der in Oßmannstedt verstorbenen Sophie Brentano und seiner Gemahlin Anna Dorothea jäh ab und der Dichter zog 1803 zurück nach Weimar. Seinem Wunsch gemäß fand Wieland 1813 seine letzte Ruhestätte an der Seite seiner Frau und Sophie Brentanos im Oßmannstedter Gutspark.

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Krostitz, Rittergut Klein-Krostitz (bei Leipzig)

Krostitz, Rittergut Klein-Krostitz, Herrenhaus Parkseite

Krostitz ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Nordsachsen. Krostitz Ort liegt nördlich von Leipzig (ca. 14 km) zwischen Leipzig und Bad Düben (ca. 20 km). weiterlesen »

1000 Jahre Leipzig – Leipziger Persönlichkeiten auf Briefmarken

Komponisten

Leipzig ist die Stadt der Musik, der Komponisten und der Uraufführungen. Die musikalische Geschichte der Stadt beginnt im Jahr 1212 mit der Gründung des Thomanerchors. 500 Jahre später kommt Johann Sebastian Bach in die Messestadt und mit ihm beginnt die Wirkungsgeschichte bedeutender Komponisten, die bis in das 20. Jahrhundert anhält. Es mag viele Gründe geben, warum so viele Komponisten in Leipzig gewirkt haben. Die Tradition des Thomanerchors, der Ruf des Gewandhauses, der Geist von Handel und Messe. Leipzig bot den Talenten ihrer Zeit offensichtlich eine gute Bühne und gute Arbeitsmöglichkeiten.

Johann Sebastian Bach

Der Komponist Johann Sebastian Bach wurde am 21. März 1685 in Eisenach in Thüringen geboren. Ende 1722 bewarb er sich um die Stelle des Thomaskantors in Leipzig. Um seinen Söhnen den Zugang zu der damals sehr renommierten Universität Leipzig zu ermöglichen, gab er seine Stellung des Hofkapellmeisters in Köthen auf und zog mit seiner Familie nach Leipzig. Am 22. April 1723 berief ihn der Leipziger Stadtrat zum Kantor der Thomaskirche. Johann Sebastian Bach komponierte in seiner Leipziger Zeit die Mehrzahl seine Kirchenkantaten, von denen etwa 200 erhalten sind. In Leipzig entstanden außerdem die Matthäuspassion, die Große Messe in h-Moll, das Weihnachtsoratorium, das Wohltemperierte Klavier, die Goldberg-Variationen, das Musikalische Opfer und die Kunst der Fuge.

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1000 Jahre Leipzig – Leipziger Persönlichkeiten auf Briefmarken

Erfinder, Forscher und Pioniere

Im Jahr 2015 feiert die Stadt Leipzig die eintausendste Wiederkehr ihrer Ersterwähnung. Bischof Thietmar von Merseburg erwähnt die „urbe libzi“ – die Stadt der Linden – im Jahr 1015 in seiner Chronik. Der Siedlungsflecken ist jedoch älter. Die Slawen errichteten um 900 in der sumpfigen Niederung zwischen Pleiße und Parthe eine Burg. Die deutschen Kolonisten eroberten sie, gründeten neue Siedlungen. Im Jahr 1165 verleiht Markgraf Otto der Reiche von Meißen der Siedlung am Kreuzungspunkt der Via Regia und der Via Imperii das Stadtrecht. Die 1409 gegründete Leipziger Universität ist eine der ältesten in Deutschland. 1497 wird Leipzig zur Reichsmessestadt erhoben und zehn Jahre später verleiht Kaiser Maximilian I. der Stadt das Messeprivileg.

Seit dem 15. Jahrhundert entwickelt sich Leipzig zu einem Ort des Fortschritts, des freien Denkens, der Kunst und Kultur, aber auch des Handels. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges ist Leipzig neben London der bedeutendste Platz der europäischen Pelzbranche. 1650 erschienen erstmals in Leipzig die „Einkommenden Zeitungen“ sechsmal pro Woche – sie gelten als älteste Tageszeitung der Welt.

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Wasserschloss Balgstädt (bei Halle/Saale)

Balgstädt, Wasserschloss

Balgstädt ist eine Gemeinde an der Unstrut im Nordwesten des Burgenlandkreises. Balgstädt liegt an der Unstrut im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland, südwestlich von Halle/Saale (ca. 54 km) zwischen Naumburg (ca. 12 km) und Sömmerda (ca. 49 km). weiterlesen »

Kammergut Oberweimar (Stadt Weimar)

Oberweimar, Kammergut

Oberweimar ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Weimar an der Ilm. Oberweimar liegt an der Ilm im südlichen Stadtgebiet von Weimar, ca. 3 km vom Zentrum entfernt. weiterlesen »

Rittergut Oßmannstedt (Wielandgut, bei Jena)

Oßmannstedt, Rittergut (Wielandgut)

Oßmannstedt ist eine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Weimarer Land. Oßmannstedt liegt nordwestlich von Jena (ca. 21 km) zwischen Weimar (ca. 15 km) und Apolda (ca. 12 km). weiterlesen »

Schloss Möckern (ehemaliger Amtshof, bei Magdeburg)

Möckern, Schloss

Möckern ist eine Kleinstadt im Südosten des Landkreises Jerichower Land. Möckern liegt im westlichen Fläming, östlich von Magdeburg (ca. 26 km) zwischen Burg (ca. 16 km) und Zerbst (ca. 27 km). weiterlesen »

Wettin-Löbejün, Schloss Wettin (bei Halle/Saale)

Wettin-Löbejün, Schloss Wettin

Wettin ist ein Ortsteil der Stadt Wettin-Löbejün im Norden des Saalekreises. Wettin liegt nordwestlich von Halle/Saale (ca. 19 km) zwischen Halle und Könnern (ca. 12 km). weiterlesen »

Schloss Bad Lauchstädt (bei Halle/Saale)

Bad Lauchstädt, Schloss

Die Goethestadt Bad Lauchstädt ist eine Kleinstadt im Westen des Saalekreises. Bad Lauchstädt liegt südwestlich von Halle/Saale (ca. 17 km) zwischen Merseburg (ca. 11 km) und Querfurt (ca. 20 km).
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Schloss Siebeneichen (bei Dresden)

Siebeneichen, Schloss

Siebeneichen ist ein Ortsteil der Stadt Meißen im Nordwesten des gleichnamigen Landkreises. Siebeneichen liegt an der Elbe, ca. 2 km südöstlich des Stadtzentrums von Meißen. weiterlesen »

Rittergut Neusorge Zschöppichen (bei Chemnitz)

Zschöppichen, Schloss Neusorge

Zschöppichen ist ein Ortsteil der Stadt Mittweida im Nordwesten des Landkreises Mittelsachsen. Zschöppichen liegt nördlich von Chemnitz (ca. 18 km) zwischen Chemnitz und Mittweida (ca. 4 km). weiterlesen »

Eine schlechte Nutzung ist besser als gar keine

Leer stehend, aber gesichert, Altes Schloss Gaschwitz bei Markkleeberg

Leer stehend, aber gesichert, Altes Schloss Gaschwitz bei Markkleeberg

Die Anzahl leer stehender Schlösser und Herrenhäuser ist gerade in Ostdeutschland erschreckend hoch. Die Enteignungen nach dem 2. Weltkrieg, Nutzungsaufgaben nach 1990, ungeklärte Eigentumsverhältnisse und der oft schlechte bauliche Zustand erschweren eine neue Nutzung.
Hinzu kommen Auflagen aus dem Bauordnungsrecht und dem Denkmalschutz. weiterlesen »

Rittergut Sitten (bei Chemnitz)

Rittergut Sitten, Herrenhaus

Sitten ist ein Ortsteil der Stadt Leisnig im Norden des Landkreises Mittelsachsen. Sitten liegt nördlich von Chemnitz (ca. 52 km) zwischen Grimma (ca. 20 km) und Döbeln (ca. 19 km). weiterlesen »

Rittergut Steinbach (bei Leipzig)

Steinbach, Rittergut

Steinbach ist ein Ortsteil der Stadt Bad Lausick im Südosten Landkreises Leipzig. Steinbach liegt südöstlich von Leipzig (ca. 28 km) zwischen Borna (ca. 10 km) und Grimma (ca. 14 km).
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Rittergut Schönefeld (Stadt Leipzig)

Leipzig-Schönefeld, Schloss

Schönefeld ist ein Ortsteil im Nordosten der Stadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Schönefeld liegt an der Parthe, ca. 6 km vom Leipziger Zentrum entfernt. weiterlesen »

Ingenieurschule für Polygraphie Leipzig (Zentrum-Ost, Graphisches Viertel, Stadt Leipzig)

Ingenieurschule für Polygrafie Leipzig (Gutenbergschule)

Das Zentrum-Ost ist ein Ortsteil der Großstadt Leipzig im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Durch Leipzig fließen die Weiße Elster, die Pleiße, die Parthe und die Luppe. Das Zentrum-Ost befindet sich zwischen der Innenstadt von Leipzig und dem Stadtteil Reudnitz. weiterlesen »

Schloss Prießnitz (bei Leipzig)

Schloss Prießnitz

Prießnitz ist ein Ortsteil der Stadt Frohburg im Süden des Landkreises Leipzig. Prießnitz liegt südöstlich von Leipzig (ca. 35 km) zwischen Borna (ca. 11 km) und Rochlitz (ca. 16 km). weiterlesen »

Rittergut Flößberg Obern Teils (bei Leipzig)

Flößberg, Rittergut Obern Teils, Herrenhaus

Flößberg ist ein Ortsteil der Stadt Frohburg im Süden des Landkreises Leipzig. Flößberg liegt südöstlich von Leipzig (ca. 37 km) an der Bundesstraße B 176 zwischen Bad Lausick (ca. 5 km) und Frohburg (ca. 10 km). weiterlesen »

Rittergut Gaschwitz, Neues Herrenhaus (bei Leipzig)

Gaschwitz (Markkleeberg), Herrenhaus

Gaschwitz ist ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Markkleeberg im Süden des Landkreises Leipzig, Gaschwitz liegt an der Pleiße im Leipziger Neuseenland, zwischen Leipzig (ca. 11 km) und Borna (ca. 19 km). weiterlesen »

Plennschütz-Plotha, Rittergut Plotha (bei Halle/Saale)

Plennschütz-Plotha, Rittergut Plotha

Plennschütz-Plotha ist ein Ortsteil der Stadt Teuchern im Osten des Burgenlandkreises. Plennschütz-Plotha liegt südlich von Halle/Saale (ca. 57 km) zwischen Naumburg (ca. 11 km) und Weißenfels (ca. 9 km). weiterlesen »

Burg Osterfeld (bei Halle/Saale)

Osterfeld, Burg

Osterfeld ist eine Kleinstadt im Süden des Burgenlandkreises. Osterfeld liegt südlich von Halle/Saale (ca. 68 km) zwischen Naumburg (ca. 17 km) und Zeitz (ca. 17 km). weiterlesen »

Rittergut Burgwerben (bei Halle/Saale)

Burgwerben, Rittergut

Burgwerben ist ein Ortsteil der Stadt Weißenfels im Norden des Burgenlandkreises. Burgwerben liegt an der Saale, südlich von Halle/Saale (ca. 49 km) zwischen Weißenfels (ca. 5 km) und Merseburg (ca. 18 km). weiterlesen »

Rittergut Rösa (bei Dessau-Roßlau)

Gutshaus Rösa

Rösa ist ein Ortsteil der Gemeinde Muldestausee im Südosten des Landkreises Anhalt-Bitterfeld. Rösa liegt an der Mulde, in der Dübener Heide und am Rand der Goitzsche, südöstlich von Dessau-Roßlau (ca. 40 km) zwischen Bitterfeld (ca. 13 km) und Bad Düben (ca. 10 km). weiterlesen »

Dreiskau-Muckern, Rittergut Neumuckershausen (bei Leipzig)

Dreiskau-Muckern, Gut Neumuckershausen

Dreiskau-Muckern ist ein Ortsteil der Gemeinde Großpösna im Südosten des Landkreises Leipzig. Dreiskau-Muckern liegt im Leipziger Neuseenland, südlich von Leipzig (ca. 25 km) zwischen Markkleeberg (ca.18 km) und Borna (ca. 13 km). weiterlesen »