Zeitz – Dom & Residenzstadt

Schloss Moritzburg Zeitz
Ab der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts siedelten im zwischen Saale und Weißer Elster slawische Bauern.
König Heinrich I. ließ an der Stelle der heutigen Moritzburg in Zeitz eine Burg errichten.
967 wird Zeitz zum ersten Mal urkundlich erwähnt, 968 der erste Bischof in Zeitz geweiht. Der Bischofssitz wurde mit päpstlicher Genehmigung nach Naumburg verlegt, Ende des 13. Jahrhunderts wählten die Bischöfe erneut Zeitz als Wohnsitz. 1564 starb der letzte Bischof Julius von Pflug, das Bistum erlosch nach ca. 600 Jahren. weiterlesen »
Wurzen – Dom- & Ringelnatzstadt

Marktplatz in Wurzen
Im Jahr 961 wurde Wurzen zum ersten Mal urkundlich erwähnt und gehört damit zu den frühesten besiedelten und befestigten Orten in Sachsen.
Die günstige Lage an zwei Handelsstraßen, die durch eine Furt durch die Mulde führten, begünstigte die Entwicklung der Stadt im Mittelalter.
1114 wurde auf der Burg eine Marienkirche geweiht, der heutige Dom St. Marien. Um 1150 wurde der Markt angelegt. Seit der Mitte des 12. Jahrhunderts waren die Bischöfe auch Stadtherren von Wurzen. Die mittelalterliche Stadt hat einen ovalen Grundriss. Um 1250 wird die Wenceslaikirche als Kirche des neuen Marktes genannt. weiterlesen »
Torgau – Stadt der Renaissance

Torgau an der Elbe, Kreisstadt des Landkreises Nordsachsen
Torgau wirde
973 erstmals urkundlich erwähnt, die Siedlung wurde aber bereits von den Slawen angelegt als
Torgowe – Marktort. Torgau lag günstig an der
Via Regia und an einem Übergang über die
Elbe.
Kurfürst Ernst von Sachsen wählte Torgau zu seiner Residenz. Die Burg am Ufer der Elbe wurde zu einem der prächtigsten Renaissanceschlösser in Deutschland umgebaut. Schloss Hartenfels in Torgau wurde zur Hauptresidenz der ernestinischen Kurfürsten. Torgau und Schloss Schloss Hartenfels waren im 16. Jahrhundert ein wichtiges Zentrum der Reformation, die Schlosskirche gilt als erste evangelische Kirche in Deutschland. weiterlesen »
Oschatz – der Schatz in Sachsen

Der Markt in Oschatz
In der ersten Hälfte des
12. Jahrhunderts gründete wohl
Markgraf Otto der Reiche von Meißen den Ort neben der schon bestehenden Siedlung Altoschatz. Der annähernd ovale Stadtgrundriss wurde planmäßig um eine slawische Siedlung angelegt. Der erste Markt war der heutige
Altmarkt, der Kirchberg war befestigt. Der
Neumarkt entstand 1210. 1246 wird Oschatz erstmals als Stadt erwähnt.
Die im 15. Jahrhundert erneuerte Stadtbefestigung ist teilweise bis heute erhalten geblieben. 1842 wurden große Teile der Altstadt durch einen Brand zerstört und in einfachen Formen wieder aufgebaut. weiterlesen »
Altenburg – die Skat- und Residenzstadt

Residenzschloss Altenburg
Altenburg ist eine alte Residenzstadt im Osten Thrüingens und gilt als Wiege des Skatspiels.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Altenburg im Jahr 976. Die Burg war Herrschaftsmittelpunkt eines Burgwards. Kaiser Friedrich I. Barbarossa hielt sich mehrfach in Altenburg auf.
1223 bekam Altenburg mit St. Nikolai eine zweite Stadtkirche, zwei weitere Klöster wurden gegründet, die Stadtmauer großzügig angelegt. weiterlesen »
Die Dom- und Weinstadt Naumburg

Der Naumburger Dom
Die Stadt Naumburg liegt idyllisch im Tal der Saale in der Weinregion Saale-Unstrut.
1012 lässt das Geschlecht der Ekkhardinger, Markgrafen von Meißen, an der Kreuzung zweier Handelsstraßen eine neue Burg bauen. 1028 gab Papst Johannes XIX. seine Zustimmung zur Verlegung des Bistumsitzes von Zeitz nach Naumburg. Bis 1568 war Naumburg Sitz der Bischöfe des Bistums Naumburg-Zeitz, ab dem 13. Jahrhundert residierten die Bischöfe wieder meist in Zeitz. Letzter Bischof war Julius von Pflug.
Im Spätmittelalter war Naumburg bedeutender Handelsplatz an der Via Regia, die Naumburger Messen wurden 1278 erstmals genannt. weiterlesen »
Wittenberg – Stadt der Reformation

Schlossstraße und Schlosskirche in Wittenberg
Wittenberg ist die Wiege der Reformation. 1508 kam Martin Luther an die Universität Wittenberg. Mit der
Moral der Katholischen Kirche hatte er sich schon vorher kritisch auseinandergesetzt.
Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg. Beim Volk kamen seine Forderungen gut an, bei Adel und Kirche weniger. Was 1517 in Wittenberg begann, sollte bald ganz Deutschland erfassen. Mit dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 endete die Einheit der christlichen Kirche. weiterlesen »
Grimma – Perle an der Mulde

Rathaus in Grimma
Grimma – die Perle an der Mulde. Lassen Sie sich überraschen von einer kleinen, liebenswerten und geschichtlich bedeutenden Stadt.
Um 1170 gründet Markgraf Otto von Meißen an einer Furt durch die Mulde die Siedlung Grimma und in dieser Zeit wohl auch eine erste Kirche erbaut.
Markgraf Dietrich von Meißen (Dietrich der Bedrängte) lässt um 1200 eine Burg an der Mulde bauen, die Stadt erweitern und die Marktkirche St. Nikolai errichten. Die Stadt, die etwa ein langgestrecktes Rechteck bildete, war mit zwei Ringen befestigt. weiterlesen »

Weiße Elster bei Draschwitz
Die Weiße Elster entspringt in der Nähe von Asch im Elstergebirge und mündet nach 257 Kilometern bei Halle in die Saale.
Die Weiße Elster fließt durch das Vogtland und das Osterland. An ihren Ufern liegen die Städte Plauen, Greiz, Gera, Zeitz und Leipzig. Der Name hat nichts mit dem Vogel zu tun. Elster kommt aus dem germanischen und heißt „Die Eilende“. Weiß steht für die hellen Sediment die der Fluss mit sich führt. weiterlesen »
Radtour an der Pleiße von Leipziger Auwald durch das Leipziger Neuseenland

Weißes Haus Markkleeberg, Parkseite
Die Pleiße entspringt in Lichtentanne-Ebersbrunn im Erzgebirge und mündet nach 90 km im Leipziger Gewässerknoten.
Der Name Pleiße erscheint erstmals Gauname Plisina im Jahr 976. Der Name könnte vom altsorbisch sein und „das Sümpfe bildende Wasser“ bedeuten. Die Pleiße gab dem im Mittelalter bedeutsamen Pleißenland (Plisni) an ihrem Unterlauf den Namen.
Der Pleiße-Radweg folgt dem Fluss. Südlich von Leipzig wurde die Pleiße für den Braunkohlebergbau begradigt, wodurch sie 15 km kürzer wurde. Die Pleiße war jahrzehntelang stark belastet durch Abwässer aus der Carbochemie. Heute fließt die Pleiße durch das rekultivierte Leipziger Neuseenland. weiterlesen »
Radtour an der Weißen Elster vom Leipziger Gewässerknoten durch die Elster-Luppe-Aue nach Halle (Saale)
Die Weiße Elster hat nichts mit dem Vogel zu tun.
Der Name kommt aus dem germanischen und heißt „Die Eilende“. Weiß, weil der Fluss helle Sedimente mit sich führt.
Die Weiße Elster entspringt bei Asch im Elstergebirge und mündet nach 157 km bei Halle in die Saale. Die Weiße Elster fließt durch das Vogtland und das Osterland, durch die Städte Plauen, Greiz, Gera und Zeitz, bildet mit der Pleiße den Leipziger Gewässerknoten, bevor sie durch die Elster-Luppe-Aue strömt und bei Halle in die Saale mündet. weiterlesen »
Radtour an der Weißen Elster vom Leipziger Gewässerknoten durch das Leipzig Neuseenland durch die Elsteraue

Schloss Moritzburg Zeitz
Die Weiße Elster hat nichts mit dem Vogel zu tun.
Der Name kommt aus dem germanischen und heißt „Die Eilende“. Weiß, weil der Fluss helle Sedimente mit sich führt.
Die Weiße Elster entspringt bei Asch im Elstergebirge und mündet nach 157 km bei Halle in die Saale. Die Weiße Elster fließt durch das Vogtland und das Osterland, durch die Städte Plauen, Greiz, Gera und Zeitz, bildet mit der Pleiße den Leipziger Gewässerknoten, bevor sie durch die Elster-Luppe-Aue strömt und bei Halle in die Saale mündet. weiterlesen »
Entdecken Sie zwei der bedeutendsten Bauwerke in Mitteldeutschland

Der Naumburger Dom
Im Mittelalter war die Region an der Saale eine bedeutende Herrschaftslandschaft.
Burgen wurden gebaut, Städte gegründet, Handel und Handwerk blühten. Auch zwei Dome entstanden – der Dom St. Peter und Paul in Naumburg und der Dom St. Johannes und St. Laurentius in Merseburg. Mächtig überragen sie die Silhouette der Städe und prägen die Landschaft. Baukunst, Schönheit und Machtanspruch zugleich.
Der Dom St. Peter und Paul in Naumburg an der Saale gehört zu den bedeutendsten Baudenkmalen des Hochmittelalters in Deutschland. weiterlesen »
Entdecken Sie die hübschen Städte an der Mulde in Sachsen

Marktplatzbebauung Rochlitz, Obermarkt mit Rathaus
Die Mulde – die Wasserreiche – besteht aus drei Flüssen.
Die Zwickauer Mulde entspringt bei Schöneck im Vogtland und vereinigt sich nach 167 km bei Sermuth mit der Freiberger Mulde, die bei Moldava in Tschechien entspringt und 124 km lang ist.
Ab Sermuth fließt die Vereinte Mulde – oder nur Mulde – 147 km, bevor sie bei Dessau in die Elbe mündet. 438 km Flusslauf durch schöne Landschaften, vom Vogtland durch die Leipziger Tieflandsbucht bis an die Elbe. An ihren Ufern stehen Burgen und Schlösser, kleine Städte leben seit Jahrhunderten am Fluss und mit dem Fluss. weiterlesen »
Markkleeberg – Stadt zwischen den Seen

Cospudener See – Ostufer
Wandern macht Spaß und ist gesund. Es bedarf keiner ausgebauten Wege, um in der Familie oder in der Wandergruppe gemeinsam
Landschaft und Kultur am Wegesrand zu entdecken.
Wandern verbindet Bewegung mit Genuss. Wer wandert, kann Natur, Landschaft, Kultur und Geschichte hautnah erleben, hält sich fit und tut etwas für seine Figur. Kommen Sie mit auf Wandertour durch das Leipziger Neuseenland vom Cospudener See durch die Stadt Markkleeberg zum Markkleeberger See. Entdecken Sie Neues, genießen Sie die Landschaft und tun Sie etwas für Ihr Wohlbefinden. weiterlesen »
Wanderung um den Cospudener See

Cospudener See – Ostufer
Wandern macht Spaß und ist gesund. Es bedarf keiner ausgebauten Wege, um in der Familie oder in der Wandergruppe gemeinsam
Landschaft und Kultur am Wegesrand zu entdecken.
Wandern verbindet Bewegung mit Genuss. Wer wandert, kann Natur, Landschaft, Kultur und Geschichte hautnah erleben, hält sich fit und tut etwas für seine Figur. Kommen Sie mit auf Wandertour durch das Leipziger Neuseenland um den Cospudener See. Entdecken Sie Neues, genießen Sie die Landschaft und tun Sie etwas für Ihr Wohlbefinden. weiterlesen »
Wanderung um den Markkleeberger See

Seepromenade Markkleeberg
Wandern macht Spaß und ist gesund. Es bedarf keiner ausgebauten Wege, um in der Familie oder in der Wandergruppe gemeinsam
Landschaft und Kultur am Wegesrand zu entdecken.
Wandern verbindet Bewegung mit Genuss. Wer wandert, kann Natur, Landschaft, Kultur und Geschichte hautnah erleben, hält sich fit und tut etwas für seine Figur. Kommen Sie mit auf Wandertour durch das Leipziger Neuseenland um den Markkleeberger See. Entdecken Sie Neues, genießen Sie die Landschaft und tun Sie etwas für Ihr Wohlbefinden. weiterlesen »
Zwischen Großstadt, Auwald und Cospudener See im Leipziger Neuseenland

Pier 1 am Cospudener See in Zöbigker
Parks und Wasser prägen das Bild der Stadt Leipzig. Braunkohlebergbau früher und eine Seenlandschaft heute prägt das Bild des Umlandes von Leipzig.
Erleben Sie die Vielfalt der Stadt Leipzig und denstrong> Wandel im Leipziger Neuseenland auf einer Radtour.
Leipzig ist eine grüne Stadt und eine Wasserstadt. Der grüne Promenadenring umschließt die Altstadt von Leipzig. Durch das Musikviertel, vorbei an den Prachtbauten Bundesverwaltungsgericht und Universitätsbibliothek Albertina, führt die Radtour in den Clara-Zetkin-Park. Der Clarapark, wie ih die Leipziger nennen, ist Teil einer mehrere Kilometer langen parklandschaft aus dem 19. und 20. Jahrhundert. weiterlesen »
Das Burgen- und Schlösserland Sachsen entdecken

Burg Kriebstein in Sachsen
Sachsen ist reich an Burgen, Schlössern und Herrenhäusern. Das Sächsische Burgen- und Heideland zeigt die Vielfalt der Burgen, Schlösser und Herenhäuser.
Im Mittelalter entstand entlang der Flüsse ein Befestiungssystem aus Burgen. Der Kaiser und die Markgrafen von Meißen ließen Lehngüter anlegen, die sie ihren Vasallen übergaben. Diese waren für die Sicherung des Landes, den Landesausbau, für die niedere Gerichtsbarkeit und für die Eintreibung der Abgaben verantwortlich. weiterlesen »
Die sächsischen Sekundogenituren

Schloss Moritzburg Zeitz
1657 verfügte Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen, dass für seine von der Erbfolge ausgeschlossenen Söhne die Sekundogenitur- fürstentümer Weißenfels, Merseburg und Zeitz eingerichtet werden.
Das war faktisch eine Landesteilung. Nach wenigen Jahrzehnten fielen die Territorien wieder an das Kurfürstentum Sachsen zurück. Und doch waren die Sekundogenituren prägend für die Geschichte Sachsens und der drei Städte Zeitz, Weißenfels und Merseburg.
Bis heute ist die Zeit der kleinen Herzogtümer an den monumentalen Schlossbauten ablesbar. weiterlesen »
Das Burgen- und Schlösserland Sachsen entdecken

Jagdschloss Hubertusburg in Wermsdorf
Sachsen ist reich an Burgen, Schlössern und Herrenhäusern.
Mit dem mittelalterlichen Landesausbau entstand entlang der Flüsse ein Befestiungssystem.
Der Kaiser und die Markgrafen von Meißen ließen Lehngüter anlegen, die sie ihren Vasallen übergaben. Diese waren für die Sicherung des Landes, den Landesausbau, für die niedere Gerichtsbarkeit und für die Eintreibung der Abgaben verantwortlich. weiterlesen »
Eine romantische Reise durch schöne Landschaft zu großartigen Schlössern an der Mulde

Schloss Rochlitz an der Zwickauer Mulde
Die Täler der Freiberger Mulde, der Zwickauer Mulde und der Vereinten Mulde sind landschaftlich reizvoll und voller Geschichte und Geschichten.
Im Mittelalter entstanden an den Mulden zahlreiche Burgen zur Sicherung des Landes, der Handelsstraßen und der Furten. Die Burgen verloren ihre Bedeutung und wurden zu Wohnschlössern umgebaut. Der Machtanspruch der Wettiner und ihre Jagdleidenschaft ließen prächtige Gebäude entstehen. weiterlesen »
Eine romantische Reise in das Mittelalter in der Saale-Unstrut-Region

Die Rudelsburg bei Bad Kösen
An Saale und Unstrut bei Naumburg entstand im Mittelalter eine einzigartige Herrschaftslandschaft.
Bis heute zeugen die Burgen an der Saale von der wechselvollen Geschichte dieses Landstrichs. Die Mönche brachten vor über 1.000 Jahren den Wein an Saale und Unstrut. Erleben Sie die mittelalterliche Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut in einer reizvollen Landschaft im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland auf einer eintägigen Tour in Ihrem Bus. weiterlesen »
Romantische Reise in die Saale-Unstrut-Region

Die Rudelsburg bei Bad Kösen
„An der Saale hellem Strande stehen Burgen stolz und kühn …“ dichtete Franz Kugler 1826 auf der Rudelsburg.
Bis heute zeugen die Burgen an der Saale von der wechselvollen Geschichte dieses Landstrichs. Erleben Sie die Burgen des Mittelalters in einer reizvollen Landschaft entlang der mittleren Saale und der unteren Unstrut auf einer eintägigen Tour in Ihrem Bus.
Im 10. Jahrhundert eroberten die Deutschen die sorbische Grenzmark. Zur Sicherung des Landes ließen entlang der Flüsse Burgen errichten. Die Saale war für lange Zeit die Grenze zwischen dem Heiligen Römischen Reich und der sorbischen Grenzmark. weiterlesen »
Reise in die Vergangenheit zwischen barockem Glanz und Braunkohlebergbau

Schloss Güldengossa
Das Leipziger Neuseenland – einst eine Braunkohlebergbaulandschaft, heute eine Erholungsregion.
Für die Förderung der Braunkohle wurden Menschen umgesiedelt, Dörfer abgerissen und mit ihnen Schlösser und Herrenhäuser. Mit der Bodenreform in der Sojwetischen Besatzungszone 1945 wurden die Besitzer der Güter einteignet und vertrieben, die Anwesen und Flächen aufgeteilt. Manches Herrenhaus verschwand, andere wurden weiter genutzt. weiterlesen »
Reise in die Vergangenheit zu den schönsten Gebäuden der Region Leipzig

Schloss Grimma an der Mulde
Die Region um Leipzig ist reich an Schlössern und Herrenhäusern.
Die Burgen des Mittelalters an den Flüssen wurden in der Renaissance zu Wohnschlössern umgebaut. Der Machtanspruch der Wettiner ließ prächtige Barockschlösser entstehen. Manch Landadeliger wollte da mit seinem Herrenhaus nicht nachstehen.
Erleben Sie die Vielfalt der Schlösser und Herrenhäuser im Raum Leipzig in Ihrem Bus.
Grimma an der Mulde hat nicht nur eine hübsche Altstadt, sondern auch ein Schloss. Das Schloss Grimma steht – völlig ungewöhnlich – nicht auf einem Berg, sondern im Tal der Mulde. Die einstige Burg lässt sich heute noch ablesen. Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen wurde im Schloss Grimma geboren. weiterlesen »
Wo Gott die Erde küsste

Marienplatz und Marientor in Naumburg
Der Naturpark Saale-Unstrut-Triasland gehört zu den landschfatlich schönsten und historisch bedeutendesten Regionen in Mitteldeutschland. Im Mittelalter kreuzten sich Handelsstraßen, Städte entstanden, der Adel festigte seinen Machtanspruch. Mönche gründeten Klöster und brachten den Wein an Saale und Unstrut.
Die Domstadt Naumburg ist das Zentrum dieser Region. Der mittelalterliche Dom mit seinen vier Türmen überragt Stadt und Landschaft. Weltberühmt sind die Stifterfiguren des Naumburger Meisters. weiterlesen »
Die hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft an Saale & Unstrut

Der Naumburger Dom
Die Region um Naumburg ist seit Jahrtausenden besiedelt. Handelsstraßen folgten den Flüssen. Das Klima ist günstig.
So ist es nicht verwunderlich, dass sich um die Domstadt Naumburg im Hochmittelalter eine Herrschaftslandschaft entwickelte, die zu den historisch interessantesten in Deutschland gehört.
Der Naumburger Dom ist das Symbol dieser Epoche. Seine Türme überragen die Stadt und die Landschaft. Mit dem Landesausbau im Mittelalter kamen Klöster, Burgen und der Wein. Seit über 1.000 Jahren wachsen die Reben an den Hängen von Saale und Unstrut. Nach der Reformation wurden die Klöster säkularisiert. Kurfürst Moritz von Sachsen richtete im Kloster Pforta eine Landesfürstenschule ein. weiterlesen »
Der Traum eines Fürsten

Gotisches Haus im Wörlitzer Park
Als Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau 1758 den Thron in Dessau besteigt, war sein kleines Land, verarmt und rückschrittlich. Der junge Landesherr lernte in den
Niederlanden den Deichbau kennen, er war in
Italien und studierte die Kunst, er war in
England und sah Parks, die es in Deutschland nicht gab.
Fürst Franz hatte einen Traum, Er wollte sein Land in einen Park verwandeln. Mit den Wörlitzer Anlagen begann die Verwirklichung seines Traums. In Oranienbaum, Luisium, Mosigkau und Großkühnau setzte er sein Werk fort. Er ließ die Elbe eindeichen, reformierte die Landwirtschaft, förderte die Kunst. Bildung gab es für alle, Die Kunst in seinem Schloss Wörlitz war für alle zugänglich. weiterlesen »
Ein Thesenanschlag, der die Welt veränderte

Schlossstraße und Schlosskirche in Wittenberg
1508 kam Martin Luther an die Universität Wittenberg. Mit der Moral der Katholischen Kirche hatte er sich schon vorher kritisch auseinandergesetzt.
Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg. Beim Volk kamen seine Forderungen gut an, bei Adel und Kirche weniger. Was in Wittenberg begann, sollte bald ganz Deutschland erfassen. Im Augsburger Religionsfrieden von 1555 endete die Einheit der Kirche. weiterlesen »
Aufbruch in die Moderne
Als das Bauhaus 1919 in Weimar gegründet wurde, war nicht abzusehen, das die Bauhausmeister und -schüler um Walter Gropius die Welt verändern sollten.
1925 zog das Bauhaus von Weimar nach Dessau. 1926 wurde die Ikone des modernen Bauens eröffnet – das Bauhausgebäude.
Walter Gropius, Hannes Meyer und Ludwig Mies van der Rohe schufen in Dessau Gebäude, die in die Welt ausstrahlten. Die Siedlung Törten war die Antwort auf das Wohnungsnot jener Zeit. Das Arbeitsamt war die perfekte Organisation der Verwaltungsabläufe, das Stahlhaus galt als experimenteller Bau, die Meisterhäuser symbolisierten die Idee des Bauhauses und das Kornhaus ist die Symbiose zwischen Bauen und Natur. weiterlesen »
Der Geiseltalsee – von der Braunkohle zur Erholungslandschaft

Marina Mücheln am Geiseltalsee
Friedlich liegt der Geiseltalsse bei Merseburg zwischen Dörfen, kleinen Städten, Feldern und Wiesen. Es sieht aus, als wäre es schon immer so gewesen.
Die Geschichte ist aber eine andere. Im Geiseltal bei Merseburg lag einst das mächtigste Brunkohleflöz der Welt. Seit dem Ende des 18. Jahrhundert wurde der begehrte Rohstoff abgebaut. Was mit kleinen Kohlegruben begann, entwickelte sich zu einem Tagebau. Bis zu 130 m tief wurde die Braunkohle aus der Erde geholt. Verarbeitet wurde die Braunkohle in den nahegelegenen Werken der Carbochemie in Leuna, Buna und Lützkendorf. Als der Tagebau geschlossen wurde, waren ca. 1,4 Milliarden Tonnen Braunkohle abgebaut worden. weiterlesen »
Braunkohle & Bernstein – mit dem Bus an die Goitzsche
Einst floss die Mulde durch einen sumpfigen Auwald. Goitzsche nannten unsere Vorfahren das Gebiet.
Dann fand man Braunkohle, die Carbochemie wuchs und damit der Hunger nach dem braunen Rohstoff. 1949 begann die großflächige Auskohlung der Goitzsche. Die Mulde wurde umgelegt, Menschen umgesiedelt Dörfer abgerissen, der Auwald gerodet. Die Braunkohlebagger hinterließen eine große Wunde in der Erde. Nach der Sanierung des Tagebaurestloches sollte die Flutung langsam erfolgen. Die Mulde wollte es anders. 2002 trat sie über die Ufer und holte sich ihre Goitzsche zurück. Heute ist der Goitzschesee einer der größten künstlichen Seen in Deutschland. weiterlesen »
Mit dem Bus in das Leipziger Neuseenland – Wandel von der Braunkohle zur Seenlandschaft erleben
Das Leipziger Neuseenland ist heute eine attraktiver Erholungslandschaft. Anfang der 1990er Jahre sah das ganz anders aus.
Jahrzehntelang fraßen sich die gigantischen Bagger des Braunkohlebergbaus durch die Landschaft. Menschen wurden umgesiedelt – nicht immer freiwillig – Dörfer abgerissen, Landschaft zerstört. Zurück blieben gigantische Löcher in der Erde und die Frage, wie soll hier jemals wieder ein Naturraum entstehen? weiterlesen »
Von Mittelalter bis Friedliche Revolution

Schloss Hartenfels Torgau
Die Region Leipzig hat eine große Geschichte. Im Mittelalter enstand an
Saale und Unstrut eine
Herrschaftslandschaft. Die
Wettiner setzten ihren Machtanspruch letztendlich durch.
Die Leipziger Messe brachte Waren aus ganz Europa. Europäische Handelsstraßen durchzogen die Region. Auf diesen Straßen kamen auch die Armeen. Dreißigjähriger Krieg, Siebenjähriger Krieg und Völkerschlacht bei Leipzig prägten Menschen und Region. weiterlesen »
Von Romanik bis Moderne – von schlicht bis prachtvoll – von Kirche bis Schloss

Jagdschloss Hubertusburg Wermsdorf
Die Region Leipzig bietet eine große architektonische Vielfalt. Seit dem Mittelalter haben Menschen gebaut, was sie brauchten, was ihnen gefiel. Aus
allen Epochen sind in der Region Leipzig Gebäude zu finden –
Kirchen und Klöster aus der
Romanik und der Gotik,
Rathäuser und Bürgerhäuser aus der
Renaissance,
Schlösser und Kirchen aus dem
Barock,
Wohnhäuser und Herrenhäuser aus der
Klassizismus, alle Gebäudetypen aus dem
Historismus,
Wohnhäuser und Villen im Jugendstil,
Kirchen und Verwaltungsgebäude aus der
Moderne.
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Genussvolles erleben der Landschaft im Südraum Leipzig
Wandern macht Spaß und ist gesund. Es bedarf keiner ausgebauten Wege, um in der Familie oder in der Wandergruppe gemeinsam Landschaft und Kultur am Wegesrand zu entdecken.
Wandern verbindet Bewegung mit Genuss. Wer wandert, kann Natur, Landschaft, Kultur und Geschichte hautnah erleben, hält sich fit und tut etwas für seine Figur. Kommen Sie mit auf Wandertour durch das Leipziger Neuseenland. Entdecken Sie Neues, genießen Sie die Landschaft und tun Sie etwas für Ihr Wohlbefinden. weiterlesen »
Stadt und Umland genussvoll mit dem Rad erkunden
Radfahren ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Wenn dann noch ein versierter Guide dabei ist, der einem spannende Informationen liefert, ist der Tag perfekt.
Leipzig und das Leipziger Neuseenland haben einen ganz entscheidenden Vorteil – flache Landschaft. Radfahren ist hier keine Anstrengung, sondern ein Genuss. Der Leipziger Auwald und die Parklandschaft in der Innenstadt lassen sich perfekt mit dem Fahrrad erkunden. weiterlesen »
Die schönsten Burgen, Schlösser & Herrenhäuser um Leipzig entdecken
Sachsen ist reich an Geschichte und reich an Burgen, Schlössern und Herrenhäusern.

Jagdschloss Hubertusburg in Sachsen
Die Besiedelung im
Mittelalter, der
Machtanspruch des Adels,
Schutz und Sicherung des Landes und der Macht – das und vielleicht noch mehr, führte vor 1500 zu einem wahren Bauboom herrschaftlicher Gebäude und Güter. Nicht alle waren prachtvoll. Der Machtanspruch der
Wettiner und das Repräsentationsbedürfnis, Wohlstand durch den
Bergbau im Erzgebirge änderten das seit dem 16. Jahrhundert. Man baute groß, man baute prächtig.
Jagdgesellschaften mussten untergebracht werden, man brauchte Schlösser für den
Sommer und für die
Lust. Mancher adlige und auch bürgerliche
Rittergutsbesitzer auf dem Land wollte nicht nachstehen und ließ sein Herrenhaus zu einem
kleinen Schloss umbauen.
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Wo Gott die Erde küsste – Naumburg und sein fantastisches Umland
Wein, Weib und Gesang wussten schon die alten Griechen zu schätzen. Eines der kleinsten Weinanbaugebiete liegt in Mitteldeutschland – die Weinregion Saale-Unstrut – Romantik, Kultur, Geschichte und edle Tropfen.
Die günstige Lage und das milde Klima machten die Region um Naumburg schon im Mittelalter begehrt. An Saale und Ustrut entstand eine Herrschaftslandschaft, die sich in ihren baulichen Zeugnissen heute noch präsentiert – der Dom zu Naumburg, die Burgen an der Saale, Schloss Neuenburg in Freyburg/Unstrut, das Kloster Pforta. weiterlesen »
Der Geiseltalsee – Braunkohle & ein Blick in die Vergangenheit

Bauhaus Dessau
55 UNESCO-Welterbestätten gibt es in Deutschland. 14 davon befinden sich in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Von
Luther bis Bauhaus, vom
Wörlitzer Park bis zur Montanregion Erzgebirge. Das Erbe der Menschheit – es ist in der Region Leipzig erlebbar.
1919 in Weimar gegründet, zog das Bauhaus 1925 nach Dessau. In Dessau konnten Walter Gropius und die Meister des Bauhauses ihre Idee umsetzen – die Form folgt der Funktion. Gradiose Bauten entstanden in Dessau, die das Bauen in der Welt verändert haben. Bauhaus ist mehr als Architektur. Das Bauhaus revolutionierte auch das Produktdesign. weiterlesen »
Der Geiseltalsee – Braunkohle & ein Blick in die Vergangenheit

Marina Mücheln am Geiseltalsee
Im Geiseltal bei Merseburg lag einst das mächtigste Brunkohleflöz der Welt. Der begehrte Rohstoff wurde in den nahegelegenen Werken in Leuna, Buna und Lützkendorf verarbeitet. Als der Tagebau, fast ausgekohlt, geschlossen wurde, waren ca.
1,4 Milliarden Tonnen Braunkohle abgebaut worden.
Mit der Flutung des Tagebaurestloches entstand der zweitgrößte künstliche See in Deutschland – der Geiseltalsee. weiterlesen »
Goitzsche bei Bitterfeld – Braunkohle & Bernstein
Die Goitzsche bei Bitterfeld war einst eine sumpfige Flussniederung an der Mulde. Dann kamen die Braunkohlebagger und hinterließen eine große Wunde in der Erde. Die Mulde trat 2002 über die Ufer und holte sich ihre Goitzsche zurück. Heute ist der Goitzschesee einer der größten künstlichen Seen in Deutschland. weiterlesen »
Leipziger Neuseenland – Wandel von der Braunkohle zur Seenlandschaft
Leipzig war umzingelt von Braunkohlentagebauen. Unerbittlich fraßen sich die gigantischen Bagger durch die Landschaft. Menschen wurden umgesiedelt, Dörfer abgerissen, Landschaft zerstört.
Nach 1990 wurden die meisten Tagebaue geschlossen, die Restlöcher saniert und geflutet. So entstand das Leipziger Neuseenland. Aus einer unwirtlichen Tagebaulandschaft wurde eine attraktive Erholungslandschaft. weiterlesen »

Seepromenade Markkleeberg
Rund um Leipzig – dort gibt es nichts? Weit gefehlt. Das Leipziger Umland müssen Sie gesehen haben! Zugegeben, die Landschaft ist flach. Doch kaum eine andere Landschaft in Deutschland hat in den letzen Jahrzehnten einen so rasanten Wandel erlebt, die die Region Leipzig.
Bis Anfang der 1990er Jahre fraßen sich Braunkohlebagger durch die Landschaft. Nach der Einstellung des Braunkohlebergbaus verwandelte sich das Leipziger Umland in eine Seenlandschaft – das Leipziger Neuseenland. Badeseen, Schifffahrten, Tauch- und Segelschule, Rad- und Wanderwege laden heute zur Erholung ein. weiterlesen »