Das Völkerschlachtdenkmal Leipzig – Symbol für Sieg & Niederlage

Völkerschlachtdenkmal Leipzig
Im Oktober 1813 tobte vor den Toren Leipzigs die größte und verlustreichste Schlacht der Menscheit bis dato.
1812 schickte Napoleon seine Armee nach Osten, er wollte Russland erobern. Der Russlandfeldzug scheiterte, Napoleon zog sich nach Westen zurück.
Die Verbündeten Truppen Preußens, Russlands, Österreichs und Schwedens machen sich auf den Weg und nehmen Napoleon vor den Toren der Stadt Leipzig in die Zange. Am 18. Oktober 1813 errangen die Verbündeten den Sieg über Napoleon. weiterlesen »
Entdecken Sie zwei der bedeutendsten Bauwerke in Mitteldeutschland

Der Naumburger Dom
Im Mittelalter war die Region an der Saale eine bedeutende Herrschaftslandschaft.
Burgen wurden gebaut, Städte gegründet, Handel und Handwerk blühten. Auch zwei Dome entstanden – der Dom St. Peter und Paul in Naumburg und der Dom St. Johannes und St. Laurentius in Merseburg. Mächtig überragen sie die Silhouette der Städe und prägen die Landschaft. Baukunst, Schönheit und Machtanspruch zugleich.
Der Dom St. Peter und Paul in Naumburg an der Saale gehört zu den bedeutendsten Baudenkmalen des Hochmittelalters in Deutschland. weiterlesen »
Reise in die Vergangenheit zwischen barockem Glanz und Braunkohlebergbau

Schloss Güldengossa
Das Leipziger Neuseenland – einst eine Braunkohlebergbaulandschaft, heute eine Erholungsregion.
Für die Förderung der Braunkohle wurden Menschen umgesiedelt, Dörfer abgerissen und mit ihnen Schlösser und Herrenhäuser. Mit der Bodenreform in der Sojwetischen Besatzungszone 1945 wurden die Besitzer der Güter einteignet und vertrieben, die Anwesen und Flächen aufgeteilt. Manches Herrenhaus verschwand, andere wurden weiter genutzt. weiterlesen »
Reise in die Vergangenheit zu den schönsten Gebäuden der Region Leipzig

Schloss Grimma an der Mulde
Die Region um Leipzig ist reich an Schlössern und Herrenhäusern.
Die Burgen des Mittelalters an den Flüssen wurden in der Renaissance zu Wohnschlössern umgebaut. Der Machtanspruch der Wettiner ließ prächtige Barockschlösser entstehen. Manch Landadeliger wollte da mit seinem Herrenhaus nicht nachstehen.
Erleben Sie die Vielfalt der Schlösser und Herrenhäuser im Raum Leipzig in Ihrem Bus.
Grimma an der Mulde hat nicht nur eine hübsche Altstadt, sondern auch ein Schloss. Das Schloss Grimma steht – völlig ungewöhnlich – nicht auf einem Berg, sondern im Tal der Mulde. Die einstige Burg lässt sich heute noch ablesen. Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen wurde im Schloss Grimma geboren. weiterlesen »
Historismus & Jugendstil – wo Leipzig am schönsten ist

Wohnhaus Liviastraße 6 Leipzig
Leipzig wuchs im 19. Jahrhundert. neue Flächen waren notwendig. Ideal war das Gelände nordwestlich der Innenstadt von Leipzig nicht, Wasser, Sumpf, viele Mücken. Der Leipziger Kaufmanns- und Bankiersfamilie Frege ist es zu verdanken, dass die sumpfige aufgeschüttet wurde.
Ab etwa 1830 entstand das Waldstraßenviertel in Leipzig, eines der schönsten Gründerzeitviertel in Deutschland. weiterlesen »
Die Nordvorstadt – der Geheimtipp in Leipzig

Villa Kestenbaum in der Richterstraße Leipzig
Die Nordvorstadt von Leipzig ist ein echter Geheimtipp. Zwischen Nordplatz und Gohlis steht ein schönes, oft übersehenes Stück Leipzig.
Die wachsende Stadt brauchte neue Flächen. Öffentliche Gebäude waren nötig, Schulen, Kirchen und auch das Militär brauchte neue Bauten.
Vom historischen Gerberviertel aus begann die Bebauung im späten 19. Jahrhundert. Industrie siedelte sich nicht an. Es entstanden Wohnhäuser für die betuchtere Bevölkerung. Der Nordplatz und der Richterplatz wurden als strong>Schmuckplätze angelegt. weiterlesen »
Vom „Stalinbarock“ zum WBS 70 – Architektur & Städtebau der DDR in Leipzig

Wohnbebauung am Roßplatz in Leipzig
Im 2. Weltkrieg wurden große Teil der Innenstadt von Leipzig zerstört. Wie sollte es weitergehen?
Wohnungen wurden gebraucht, Schulen, Gebäude für die Messe und für die Kultur. Die Frage: „Wie bauen wir wieder auf?“ beantwortete in der DDR der Staat. Die Sowjetunion war das Vorbild. Aufmarschplätze brauchte man und dann kam auch die autogerechte Stadt. Staatlicher Einfluss auf Städtebau und Architektur in der DDR machten es den Architekten und Stadtplanern oft schwer. weiterlesen »
Zwischen Villen und sozialem Wohnungsbau

Villa Karl-Schurz-Straße 4 Leutzsch (ehem. Gartenhaus Dr. Hahn)
Als Leutzsch 1922 nach Leipzig eingemeindet wurde, blickte das Dorf auf eine ca. 1.300 Jahre währende Geschichte zurück.
Die Verbindung zwischen Leutzsch und Leipzig ist älter. Der Sattelhof, eine mittelalaterliche Wasserburg, diente dem Schutz der Handelsstadt Leipzig.
Mit dem Anschluss an die Eisenbahn 1873 wurde aus dem kleinen Bauerndorf ein Industrie- und Arbeiterort. Die Einwohnerzahl stieg stark an, ein Rathaus und eine Schule wurden gebaut und Leutzsch erhielt Anschluss an die Straßenbahn. weiterlesen »
Wilhelminischer Glanz – Leipzig zur Kaiserzeit

Portal des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig
Südwestlich der Innenstadt von Leipzig verlief die sumpfige Aue der Pleiße. Teiche und Wiesen prägten die Landschaft. Für eine Bebauung eher ungeeignet.
Doch Leipzig wuchs, die Stadt brauchte Hochschulgebäude, das Kaiserreich ein Gerichtsgebäude, das Gewandhausorchester ein Konzerthaus und manch wohlhabender Leipzig eine schicke Villa. All das entstand ab dem späten 19. Jahrhundert im Musikviertel in Leipzig. Seinen Namen bekam das Viertel vom damals Neuen Gewandhaus. Pracht der Kaiserzeit, wie sie nur eine wohlhabende Messe- und Industriestadt hervorbringen konnte. weiterlesen »
Bauen in den 1920er Jahren in Leipzig

Neues Grassimuseum Leipzig
Die stark wachsenden Großstätde standen bereits seit dem späten 19. Jahrhundert vor neuen Herausforderungen.
Große neue Wohnviertel mussten erschlossen, tausende Wohnungen gebaut werden, Schulen und Verwaltungsgebäude. Der 1. Weltkrieg verschärfte die Wohnungsnot. Hinzu kamen Reparationszahlungen, politische und wirtschaftliche Instabilität.
Eine einheitliche Meinung, wie Architektur aussehen soll, gab es in den 1920er Jahren nicht. Historismus und Jugendstil wollte man nicht mehr. Eine neue, moderne Formensprache setzte sich nur langsam durch. weiterlesen »
800 Jahre Architektur in Leipzig auf 0,5 km²

Nikolaikirche und Nikolaisäule in Leipzig
Wer sich für Architektur interessiert und dafür nicht weit laufen will, ist in Leipzig genau richtig. 800 Jahre Architekturgeschichte – von Romanik bis Moderne – auf 0,5 km².
Von der mittelalterlichen Stadt zeugen noch die Nikolaikirche und die Thomaskirche. 1165 begann der Bau der Nikolaikirche. Immer wieder wurde sie verändert. Die romanische Turmfront blieb erhalten. Auch die Thomaskirche wurde über die Jahrhunderte verändert. Die Romanik lässt sich noch erkennen, geprägt wird die Thomaskirche zu Leipzig von der Gotik und der Neogotik. weiterlesen »
Die Stadt in der Stadt Leipzig erleben

Die Mädler-Passage mit Auerbachs Keller in Leipzig
Leipzig hat das größte Passagensystem in einer deutschen Großstadt. Etwa 30 dieser
besonderen Orte gibt es in der Innenstadt von Leipzig. Die ersten Höfe entstanden im
16. Jahrhundert mit der wachsenden Messe. Im
18. Jahrhundert kamen große Durchgangshöfe, „Burgen, ja Halbstädte, ihre Gesichter nach beiden Straßen wendend“, wie der Student
Johann Wolfgang Goethe sie nannte.
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Von Mittelalter bis Friedliche Revolution

Schloss Hartenfels Torgau
Die Region Leipzig hat eine große Geschichte. Im Mittelalter enstand an
Saale und Unstrut eine
Herrschaftslandschaft. Die
Wettiner setzten ihren Machtanspruch letztendlich durch.
Die Leipziger Messe brachte Waren aus ganz Europa. Europäische Handelsstraßen durchzogen die Region. Auf diesen Straßen kamen auch die Armeen. Dreißigjähriger Krieg, Siebenjähriger Krieg und Völkerschlacht bei Leipzig prägten Menschen und Region. weiterlesen »
Von Romanik bis Moderne – von schlicht bis prachtvoll – von Kirche bis Schloss

Jagdschloss Hubertusburg Wermsdorf
Die Region Leipzig bietet eine große architektonische Vielfalt. Seit dem Mittelalter haben Menschen gebaut, was sie brauchten, was ihnen gefiel. Aus
allen Epochen sind in der Region Leipzig Gebäude zu finden –
Kirchen und Klöster aus der
Romanik und der Gotik,
Rathäuser und Bürgerhäuser aus der
Renaissance,
Schlösser und Kirchen aus dem
Barock,
Wohnhäuser und Herrenhäuser aus der
Klassizismus, alle Gebäudetypen aus dem
Historismus,
Wohnhäuser und Villen im Jugendstil,
Kirchen und Verwaltungsgebäude aus der
Moderne.
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Der Geiseltalsee – Braunkohle & ein Blick in die Vergangenheit

Bauhaus Dessau
55 UNESCO-Welterbestätten gibt es in Deutschland. 14 davon befinden sich in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Von
Luther bis Bauhaus, vom
Wörlitzer Park bis zur Montanregion Erzgebirge. Das Erbe der Menschheit – es ist in der Region Leipzig erlebbar.
1919 in Weimar gegründet, zog das Bauhaus 1925 nach Dessau. In Dessau konnten Walter Gropius und die Meister des Bauhauses ihre Idee umsetzen – die Form folgt der Funktion. Gradiose Bauten entstanden in Dessau, die das Bauen in der Welt verändert haben. Bauhaus ist mehr als Architektur. Das Bauhaus revolutionierte auch das Produktdesign. weiterlesen »
Historismus & Jugendstil – wo Leipzig am schönsten ist

Wohnhaus Liviastraße 6 Leipzig
Ideal zum Bauen war das Gelände nordwestlich der Innenstadt von Leipzig nicht. Wasser, Sumpf, viele Mücken. Es brauchte eine Vision. Die hatte die Leipziger Kaufmanns- und Bankiersfamilie Frege.
Sie ließ das Gelände aufschütten und parzellieren. So entstand das Waldstraßenviertel in Leipzig, eines der schönsten Gründerzeitviertel in Deutschland. weiterlesen »
Der Geheimtipp in Leipzig

Villa Kestenbaum in der Richterstraße Leipzig
Die Nordvorstadt ist ein echter Geheimtipp in Leipzig. Zwischen Nordplatz, Gohliser Straße und Eutritzscher Straße steht ein schönes Stück Leipzig.
Die wachsende Stadt erfoderte mehr Wohnraum, öffentliche Gebäude und auch das Militär brauchte neue Bauten. Zwischen der Altstadt von Leipzig und Gohlis begann die Bebauung im späten 19. Jahrhundert. Industrie siedelte sich nicht an und so wurden vor allem Wohnhäusern für die betuchtere Bevölkerung gebaut, Villen, Schulen und Verwaltungsgebäude. Schmuckplätze entstanden und die Michaeliskirche. weiterlesen »
Buchstadt Leipzig – das Graphische Viertel

Reclam-Haus Leipzig
1485 wird mit Konrad Kachelofen der erste ansässige Drucker in Leipzg erwähnt. 400 Jahre später ist Leipzig die wichtigste deutsche Verlags- und Buchstadt. Die Ostvorstadt wird zum Zentrum des Verlags- und Buchwesens. Große Namen waren hier ansässig – Brockhaus, Reclam, Seemann, Breitkopf & Härtel.
Es kamen mehrere glückliche Umstände zusammen. Die Erfindung der Eisenbahn, die Erfindung der Papierherstellung aus Holz, erste Papierfabriken und ein weitgehend unbebautes Gelände nahe den Leipziger Bahnhöfen. weiterlesen »
Vom „Stalinbarock“ zum WBS 70

Wohnbebauung am Roßplatz in Leipzig
Nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieges stand man auch in Leipzig vor der Frage: Wie bauen wir wieder auf? Staatlicher Einfluss auf Städtebau und Architektur in der DDR machten es den Architekten und Stadtplanern oft schwer.
Es wurde nach sowjetischem Vorbild gebaut im Stil der Nationalen Bautradition, auch „Stalinbarock“ genannt. So entstanden große Wohnhäuser. Das erste Haus, dass in Leipzig nach dem 2. Weltkrieg neu gebaut wurde, war der Messehof. Mit dem Opernhaus entstand 1960 der erste und auch einzige Opernhausneubau in der DDR. Die Hauptpost am Augustusplatz zählt zu den Ikonen der Ostmoderne. Mit den Neuen Gewandhaus am Augustusplatz schuf die DDR eines der besten Konzerthäuser der Welt. weiterlesen »
Wilhelminischer Glanz – Leipzig zur Kaiserzeit

Portal des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig
Erst spät begann die Bebauung der südwestlichen Vorstadt von Leipzig, dafür aber um so prächtiger. Neue Gebäude brauchten die wohlhabende Bürgerstadt und das Kaiserreich.
Der Justizpalast, Hochschulbauten und eine der schönsten Universitätsbibliotheken wurden gebaut. Hinzu kamen Villen Leipziger Unternehmer, prächtige Wohnhäuser und das (Neue) Gewandhaus. weiterlesen »
Leipzigs Industriegeschichte

Verzinkerei Grohmann & Frosch Plagwitz (Stelzenhaus)
Dr. Carl Heine hatte einen großen Traum – Leipzig mit Hamburg zu verbinden. Einen Kanal wollte er bauen für sein Industriegebiet Plagwitz.
Heines Vision vom Kanal ist bis heute nicht fertiggestellt. Seine Vision von der Industriestadt Leipzig konnte Carl Heine verwirklichen. Plagwitz – das waren Fabriken, Schornsteine, Eisenbahngleise. Europas größte Landmaschinenfabrik, die größte Baumwollspinnerei auf dem europäischen Festland, das erste Versandhaus Deutschlands, Mey & Edlich – das war Plagwitz bis 1990. weiterlesen »
Bauen in den 1920er Jahren in Leipzig

Neues Grassimuseum Leipzig
Das Bauen in den 1920er Jahren war von vielen Strömungen geprägt. Wie sollen wir bauen? – das war die Frage der Zeit zwischen den Weltkriegen. Wirtschaftliche Zwänge, politische Instabilität, die zweite Welle der Industriealisierung nahmen auch Einfluss auf die Architektur.
Leipzig erlebte nach dem 1. Weltkrieg einen Aufschwung. Vor allem die Leipziger Messe wuchs stark und machte Leipzig zur Weltmessestadt. Neue Flächen und Gebäude für die Messe waren notwendig. Dagegen stand eine massive Wohnungsnot, die mit den herkömmlichen, individuell geplanten und gebauten Wohnhäusern nicht zu bewältigen war. weiterlesen »
Tiefer in die Geschichte der Stadt Leipzig eintauchen
Die Stadt Leipzig hat eine über 1.000jährige Geschichte. Viel ist passiert, viele Persönlichkeiten haben in Leipzig gelebt und ihre Spuren hinterlassen.
Wer tiefer in die Geschichte der Stadt Leipzig eintauchen möchte, kann eine thematische Tour unternehmen. Von Architekturführungen bis Krimitour, von Höfen & Passagen bis Herbst´89 ist vieles im Angebot. weiterlesen »
Warum soll ich eine Stadtführung in Leipzig buchen?

Alte Waage am Leipziger Markt
Die Stadt Leipzig blickt auf eine über 1000jährige Geschichte zurück. Viel ist in dieser Zeit passiert. Aus der noch unbedeutenden Messestadt wurde die Weltmessestadt.
Wohlhabende Bürger wollten zeigen, was sie haben. Die Messe platzte aus allen Nähten und damit waren neue, große Messehäuser notwendig. Kriege haben die Stadt immer wieder heimgesucht, Diktatoren haben eingegriffen. Es wurde viel gebaut, viel abgerissen und viel neu gebaut in Leipzig. weiterlesen »

Universität Leipzig
Leipzig hat ein sehr übersichtliches Stadtzentrum, nur 600 x 800 m groß. Auf dieser kleinen Fläche stehen architektonische Leckerbissen aus acht Jahrhunderten. Wer sich für Architektur interessiert, muss nach Leipzig kommen.
Immer wieder wurde das Stadtbild von Leipzig verändert. Kriege, Abbrüche und sich wandelnde Ansprüche führten in der Geschichte der Stadt mehrmals zu Eingriffen in das Stadtbild. Im 16. Jahrhundert wurde Leipzig prächtige Renaissancestadt. Im 18. Jahrhundert Barockstadt und seit der Zeit um 1900 prägen die großen Messehäuser das Bild der Innenstadt. weiterlesen »