Grimma ehrt einen seiner berühmten Schüler

Paul Gerhardt
Paul Gerhardt, Dichter zahlreicher Kirchenlieder, wurde am 22. März 1607 in Gräfenhainichen geboren. Er starb am 6. Juni 1676 in Lübben.
Als zweites von vier Kindern wuchs Paul Gerhardt in einer Gastwirtsfamilie auf. Pauls Vater, Christian Gerhardt, heiratete am 12. Mai 1605 in der Nikolaikirche in Eilenburg Dorothea Starcke, Tochter des Eilenburger Superintendenten Caspar Starcke.
Gerhardts Vater war einer von drei Bürgermeistern in Gräfenhainichen. Paul Gerhardt besuchte die Stadtschule in Gräfenhainichen und wurde in Latein unterrichtet. Die Familie Gerhardt hatte, wie viele Familien in dieser Zeit, unter den Folgen des Dreißigjährigen Krieges zu leiden. 1619 starb Pauls Vater, 1621 seine Mutter. weiterlesen »

Stadt aus Eisen – Baggerstadt Ferropolis am Gremminer See
Die wohl ungewöhnlichste Stadt der Welt steht in Sachsen-Anhalt, in der Dübener Heide nördlich von Gräfenhainichen. Ferropolis heißt der Ort. Die Stadt aus Eisen. Giganten aus Stahl am Rande des Gremminer Sees, alte Werkhallen, Kranbahnen mit bröckelndem Beton und dazwischen eine Arena für 25.000 Besucher.
Was aus einer Gedankenspinnerei entstand, ist heute die wohl eindrucksvollste Veranstaltungsarena und beeindruckendstes Freilichtmuseum in Deutschland. Fünf Giganten, die einst Braunkohle und Abraum förderten, erzählen von der Geschichte der Braunkohleregion zwischen Leipzig und Dessau. Die Idee, Museum und Veranstaltungsort zu verbinden, kann man nur als genial bezeichnen. Eine Bühnenkulisse brauchen die Künstler nicht – sie ist schon da mit den Stahlgiganten, die illuminiert und mit Feuerwerk in Szene gesetzt werden.
weiterlesen »