Reise in die Vergangenheit zwischen barockem Glanz und Braunkohlebergbau

Schloss Güldengossa
Das Leipziger Neuseenland – einst eine Braunkohlebergbaulandschaft, heute eine Erholungsregion.
Für die Förderung der Braunkohle wurden Menschen umgesiedelt, Dörfer abgerissen und mit ihnen Schlösser und Herrenhäuser. Mit der Bodenreform in der Sojwetischen Besatzungszone 1945 wurden die Besitzer der Güter einteignet und vertrieben, die Anwesen und Flächen aufgeteilt. Manches Herrenhaus verschwand, andere wurden weiter genutzt. weiterlesen »

Schloss Peterhof bei St. Petersburg
Am Finnischen Meerbusen, 30 Kilometer vor den Toren von Sankt Petersburg, liegt die Palastanlage Peterhof. Zar Peter I. errichtete das „russische Versailles“, das seit 1990 zum UNESCO-Welterbe gehört.
Kurz nach der Gründung seiner neuen Hauptstadt Sankt Petersburg ließ sich Zar Peter I. an der Südküste des Finnischen Meerbusens ein kleines Landhaus errichten, in dem er auf dem Weg von St. Petersburg zur Festung Kronstadt oftmals Rast machte.
Nach dem Sieg über die Schweden bei der Schlacht bei Poltawa 1709 beschloss Peter I., eine zeitgemäße Residenz errichten zu lassen, die zum Wahrzeichen der neuen Großmacht Russlands werden sollte. 1714 begannen die Planungen für das Schloss, an denen sich Zar Peter I., der sich auf einer langen Rundreise durch Europa mit verschiedenen Handwerkskünsten beschäftigt hatte, aktiv mitarbeitete und für die er sich Rat von Andreas Schlüter und dessen Schüler Johann Friedrich Braunstein einholte.
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