Industriebauten

Kammgarnspinnerei Plagwitz (Buntgarnwerke, Stadt Leipzig)

Buntgarnwerke Leipzig

Plagwitz ist ein Ortsteil im Westen der Stadt Leipzig, ca. 3 km vom Zentrum entfernt. Die slawische Siedlung entstand nach 700 und wurde 1486 erstmals erwähnt. 1891 wurde Plagwitz nach Leipzig eingemeindet. Seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Plagwitz zu einem ausgedehnten Industriestandort.

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Kammgarnspinnerei Plagwitz (Buntgarnwerke)
Stadt Leipzig

Bauzeit
19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert,
1879 bis 1888, 1905, 1922 bis 1923
Baustil
Historismus, Neorenaissance
Bauherr
Wollgarnfabrik Tittel und Krüger
Baumeister/Architekt
Händel & Franke (1922 bis 1923)
Zustand
Die Buntgarnwerke sind saniert.
Heutige Nutzung
Wohnen, Gastronomie, Gewerbe (Elsterpark)
Zugang
Das Gelände der Buntgarnwerke ist öffentlich zugänglich. Die Gebäude können im Rahmen ihrer Nutzungen besichtigt werden.

Beschreibung

Grundriss
Die ehemaligen Buntgarnwerke sind mit einer Fläche von ca. 100.000 m² Nutzfläche das größte Industriedenkmal Deutschlands. Der Komplex besteht aus drei schmalen Gebäudeteilen, die als geschlossene Anlagen jeweils einen kleinen Hof umschließen. Die nördlichen und der südliche Teil sind durch die Weiße Elster getrennt und durch eine überbaute Brücke über den Fluss miteinander verbunden.
Baukörper
vier- bis fünfgeschossig
Fassade
Klinkerfassaden mit Putzgliederung und Turmaufbauten,
Dachform
Flachdächer

Weitere Informationen

Personen

Sehenswertes in Plagwitz

Kirchen & Kapellen
Ev. Heilandskirche, Friedhofskapellee
Industriebauten & -anlagen
Konsumzentrale, Karl-Heine-Kanal,
Architektur und Baukunst in Leipzig

Sonstige Informationen

Kammgarnspinnerei (Buntgarnwerke) Plagwitz, Stadt Leipzig,
Adresse: Nonnenstraße 17-21, Postleitzahl 04229

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Autor: Mirko Seidel am 3. Okt 2013 17:46, Rubrik: Industriebauten, Leipzig, Plagwitz, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben, Trackback-URL


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