Architekturführung
Stadtrundgang Leipzig: Stadtteilrundgang Leutzsch
Zwischen Villen und sozialem Wohnungsbau
Als Leutzsch 1922 nach Leipzig eingemeindet wurde, blickte das Dorf auf eine ca. 1.300 Jahre währende Geschichte zurück.Die Verbindung zwischen Leutzsch und Leipzig ist älter. Der Sattelhof, eine mittelalaterliche Wasserburg, diente dem Schutz der Handelsstadt Leipzig.
Mit dem Anschluss an die Eisenbahn 1873 wurde aus dem kleinen Bauerndorf ein Industrie- und Arbeiterort. Die Einwohnerzahl stieg stark an, ein Rathaus und eine Schule wurden gebaut und Leutzsch erhielt Anschluss an die Straßenbahn.
Leutzsch war aber auch bei wohlhabenden Leipziger Familien beliebt. Die Rauchwarenhändlerfamilie Thorer baute sich gleich mehrere Villen in Leutzsch.Der großen Wohnungsnot nach dem 1. Weltkrieg trat die Stadt Leipzig mit einem Wohnungsbauprogramm entgegen. Stadtbaurat Hubert Ritter ließ in den 1920er Jahren große Wohnanlagen errichten, darunter den eindrucksvollen „Rote Ochsen“.
Der Leipziger Oberbürgermeister Carl Friedrich Goerdeler bewohnte ebenfalls eine Villa in Leutzsch. Als Mitverschwörer des 20. Juli 1944 wurde Goerdeler festgenommen und hingerichtet.
Ich lade Sie ein zu einem Besuch im Leipziger Stadtteil Leutzsch.
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Autor: Mirko Seidel am 27. März 2026 15:42, Rubrik: Architekturführung, Stadt Leipzig, Stadtrundgänge & Stadtrundfahrten, Stadtteilführung, Tourismus, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,




